Europa – Im Umgang mit Diktatoren und Islam

Ein Gastkommentar von Mirko Welsch

Die Europäische Union ist ein Zusammenschluss von Demokratischen Staaten und steht für Werte wie Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und auh die Wahrung der Menschenrechte. Eigentlich. Denn dass dies nicht so ist, zeigt uns der Umgang mit den früheren Diktatoren von Tunesien und Ägypten wie auch mit den Machthabern von Libyen, Weissrussland, China, Russland und vielen anderen Regimen.

Zu sehr wurde das Wirtschaftliche Interesse vor die Menschlichkeit gestellt. Dass Deutschland sich nun auch als Waffenlieferant von Gaddafi entpuppt hat ist beschämend. Denn gerade mit diesen Waffen wird gerade auf das Demonstrierende Volk geschossen und bombadiert. Es klebt Blut an Deutschlands Händen.

Deutschland und Europa brauchen einen Kodex im Umgang mit solchen Regimen. Nur wenn wir klare Regeln aufstellen und verhindern, dass diese neue Munition bekommen, ist der Weg für eine Demokratisierung frei. Auch im Arabischen Raum. Denn bisher gehört der Islam nicht zur EU. Wenn wir aber die Menschen auf dem Weg zur Demokratie begleiten und man lernt und merkt, dass Islam und Demokratie miteinander funktionieren, dann ist viel erreicht.

Hierzu brauchen wir aber vor Allem den Export der Meinungsfreiheit. Solange ein Islam-Kritiker oder ein Karikaturist damit rechnen muss, dass er für seine Aussage gelyncht wird, hat der Islam keinen Platz in Europa und in Deutschland. Wir stehen für Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Religionsfreiheit. Dies aber ist nicht nur Sache der Deutschen oder der Christen. Es ist auch Sache der Muslime. Ob nun hier in unserem Land oder auch in derer Heimat. Diesen Mut fordere ich von unseren Migranten ein: Wer hier zurecht Meinungs- und Religionsfreiheit fordert, der muss sich auch in seinem Herkunftsland bei Familie und Freunden dafür einsetzen. Nur so können Christentum und Islam wirklich einander näher kommen.

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