Archiv für Januar 2011
Aktueller Spenden- und Finanzierungsbedarf des FBWE e.V.

In den in der aktuellen Übersicht (PDF-Datei) aufgeführten Arbeitsfeldern und Projekten des www.fbwe.de besteht ein Finanzierungsbedarf für Kostenaufwendungen (ohne Berechnung von Arbeitszeit). Die Finanzierung der Arbeitszeit erfolgt bei den dort beschriebenen Verwendungszwecken (bisher) durch ehrenamtliche Tätigkeit (Zeitspenden der BearbeiterInnen). Es wird um Geldspenden auf unser Vereinskonto unter Angabe des jeweiligen Verwendungszwecks gebeten:
FBWE e.V.
Kasseler Bank
Kto. 614 5809
BLZ 520 900 00
Verwendungszweck: (FBWE-)Aufbau / monats-spiegel / Medienfreiheit
(entsprechenden Verwendungszweck bitte auswählen)
HINTERGRUNDFRAGE: Wie entsteht ein Spendenzweck bzw. wie wird aus Ihrem Anliegen vielleicht auch ein Spendenzweck, für den sich FBWE e. V. engagiert?
ANTWORT: Über die Auswahl der unterschiedlichen Spendenzwecke entscheidet der von den Mitglieder gewählte Vorstand des FBWE e. V., vorschlagsberechtigt sind jedoch alle Mitglieder des Vereins. Falls Sie nicht Mitglied dse FBWE e. V. sind, wenden Sie sich also bitte an ein Mitglied. Aus den Vorschlägen der Mitglieder wählt der Vorstand nach sorgfältiger Prüfung die Anliegen zu Spendenzwecken aus, für die sich der Verein engagiert.
Präses Alfred Buß über christliche Freiheit
Die Bibel ist kein Fertiggericht und kein Einheitsbrei
Dortmund/Westfalen. Christliche Freiheit ist von Gott geschenkte Freiheit. Sie bewahrt vor Eigennutz, Streit und Neid, sagte Präses Alfred Buß in seiner Predigt zum Ökumenischen Bibelsonntag (30.1.) in Dortmund. Der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) schilderte diese unverdiente Freiheit als Gegenbild zur „Marke Ich“. Die von Gott geschenkte Freiheit befreie auch von dem Zwang, sich selbst perfekt machen zu wollen.
Freiheit in diesem Sinne brauche keine „moralische Aufrüstung“. Wer das Geschenk dieser Freiheit annehme, werde liebevoll auf andere zugehen: „Ich werde von Gott geliebt, deshalb kann ich mich selbst und andere lieben. Darum hat ein Christenmensch auch die Freiheit, den Mund aufzumachen für das Leben.“
Präses Buß rief dazu auf, die Bibel im Vertrauen auf Gottes Geist zu lesen: „Nicht als Fertiggericht oder Einheitsbrei“, sondern achtsam und auf der Suche nach dem, „was mich hier und heute bewegt“. Dann könne man auch mit den – scheinbaren oder tatsächlichen –Widersprüchen der Bibel umgehen lernen. Dann wachse das Vertrauen darauf, dass sich in der Bibel Gottes Wort zum Leben findet.
Am Bibelsonntag sind die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) und das Katholische Bibelwerk beteiligt. Die Aktion Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft bittet Kirchengemeinden um Kollekten für Schulbibeln in Ghana. Die Bibelgesellschaft Ghanas verteilte 2010 rund 200.000 Bibeln an den Schulen des Landes. Doch nach Angaben der Weltbibelhilfe besteht weiter großer Bedarf, da seit 1965 das erste Mal wieder kostenlos Bibeln in die Schulen gegeben werden.
1975 empfahlen das Evangelische und das Katholische Bibelwerk sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Baden-Württemberg einheitlich den letzten Sonntag im Januar als Bibelsonntag zu feiern. Der 31. Januar 1982 war dann der erste bundesweit ökumenisch begangene Bibelsonntag. In einer Empfehlung erinnerte die ACK an „die ökumenische Bedeutung der Heiligen Schrift als der allen Kirchen gemeinsamen Grundlage ihres christlichen Glaubens und Lebens“.
Einladung zur Kooperationsveranstaltung
Das „Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung e.V.“, www.fbwe.de, lädt alle Interessierten am 3.2. um 19.30 Uhr ins Rathaus in 88074 Meckenbeuren ein. Dr. Till Bastian vom Verein „Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.“, www.gegen-vergessen.de, wird einen Vortrag halten, um auf die Gefahren einer fehlenden kollektiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hinzuweisen.
Der beispiellose Vernichtungsdrang, den das NS-Regime praktiziert hat, war nicht nur antisemitisch ausgerichtet, sondern erfasste auch andere missliebige, aus der Gemeinschaft ausgegrenzte Menschen: Behinderte und Homosexuelle, sowie Slawen, Sinti und Roma. Dieser Teil unserer deutschen Vergangenheit wurde mit dem Wiederaufbau und dem Erstarken der sozialen Marktwirtschaft häufig nicht ausreichend betrauert. Der beispiellose Vernichtungsdrang führte bei Opfern und auch bei Tätern zu traumatischen Erlebnissen, die bis in unsere Gegenwart wirken. Unbewältigte Traumata und verdrängte Schuld beeinflussen uns Menschen oft Zeit unseres Lebens. Kollektives Erinnern und individuelle Trauerarbeit sind deshalb notwendige Voraussetzung, um durch rechtzeitiges Vorbeugen die Wiederholung unmöglich zu machen. Die Vereinsvorsitzenden Martina Knappert-Hiese und Dr. Alfred Geisel führen in die Kooperationsveranstaltung ein und stehen mit dem Referenten zur weiteren Auseinandersetzung gerne Verfügung.
Weitere Infos und Anmeldung:
Martina Knappert-Hiese, Altmannweg 8, 88079 Kressbronn a. B.
www.fbwe.de · martina.knappert-hiese@freenet.de
Nie mehr Müll – Leben ohne Abfall
Einfach alles wegwerfen – ohne schlechtes Gewissen und ohne Abfall zu produzieren. Das ist die Vision von Michael Braungart. Der Umweltchemiker nennt sein Konzept cradle to cradle.
Eine Welt ohne Müll sei laut Braungart keine Utopie:
http://www.zeit.de/2009/47/T-Cradle-to-Cradle
Abfall = Nahrung
Prof. Dr. Michael Braungart:
„Die Natur produziert seit Jahrmillionen völlig ineffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum bringt tausende von Blüten und Früchten hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im Gegenteil: Sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu Nährstoffen für Tiere, Pflanzen und Boden in der Umgebung.”
http://braungart.com
http://mcdonough.com/full.htm
http://www.amazon.de/Die-n%C3%A4chste-industrielle-Revolution-Cradle-Community/dp/3434506160/