Archiv für August 2010
Meinung: Fall Sarrazin – Meinungsfreiheit ja, Bundesbank, nein
von Christian Edom, Berlin, edomblog.wordpress.com
Bundesbank hat Verfassungsrang
Die Bundesbank ist eine Verfassungsinstiution aus Artikel 88 Grundgesetz. Sie ist kein Unternehmen. Eininnenpolitisches Spektakel nennt Artikel 88 nicht als Ziel der Bundesbank, sondern die Sicherung der Preistabilität ist als vorrangiges Ziel niedergelegt und verbrieft.
Eine Meinung muss sich frei dem Markt der Meinungen stellen
Sarrazin kann gern in Berlin auf dem freien Markt den Prediger vom Untergang und den sozialistischen Rassenkundler spielen und damit Geld verdienen, wenn er die Gesetze einhält.
Da Sarrazin in gefährlicher Tradition steht, ist es nicht zwingend nötig, das Buch mit der ihm eigenen Satire zu lesen
Da gibt es „wunderbare“ Traditionen, in die Herr Sarrazin sich profund einordnet. Um das zu sehen, braucht man nicht zwingend dieses Buch, das andere mitgeschrieben und korregiert haben, lesen. Man braucht es weder kaufen noch zu lesen. Denn Sarrazin sprach selbst offen von seinem Hang zur Satire. Meinungsfreiheit oder Kunstfreiheit?
Muss man noch Text von Sarrazin studieren?
Tagelang Vorabdruck, mehere große Interviews in führenden Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Magazinen: Das reicht mehr als aus! Sarrazin und sein Umfeld hatten die PR voll überdreht.
Was ist das Fundament von Sarrazin?
Sarrazin hatte keine solide Substanz vorzuweisen, außer auf berechtige Sorgen und Gefühle bei den Menschen zu treffen, dass die Politik sie mit Integration und sozialen und kulturellen Spannungen allein und im Stich lasse.
Was tut Bundespräsident Wulff?
Auch hier müsste Bundespräsident Wulff Stellung beziehen. Lediglich eine „bunten Republik“ auszurufen, das reicht nicht aus. Wulff muss seine Antrittsrede jetzt verteidigen und vertreten, Farbe bekennen gegen Sarrazin. Steht Wulff für ein weltoffenes Deutschland ein? Steht Wulff zu Merkel?
Mittelstandsförderung statt Mittelstandspolitik
Mittelständische Unternehmen sind heute eine aussterbende Unternehmensgattung geworden. Gerade im Zuge der absoluten Kapitalvernichtung durch Banken, Versicherungen und Großkonzernen, aber auch durch eine scheinbare Abhängigkeit der Politik von diesen Kreisen, wird der Mittelstand sukzessiv demontiert.
Damit verliert jegliche Gesellschaftsform nicht nur Träger von sozialen Werten, sondern werden den Volkswirtschaften auch immer mehr Vermögenswerte entzogen.
Der Mittelstand als Garant für sozialen und gesellschaftlichen Ausgleich verliert somit nicht nur an Bedeutung, sondern es entsteht auch ein Vakuum in den Märkten.
Um dieses Vakuum mit Leben, Substanz und Werten zu füllen, wurde WORLD Consult Net als Verbund ins Leben gerufen.
In WORLD Consult Net Prime Investor Club können nur Personen und Institutionen Mitglied werden, die sich für den Mittelstand und für eine bankenunabhängige Kapitalstruktur von mittelständischen Unternehmen einsetzen und engagieren.
Der WCN – Prime Investor Circle als Lounge für Investoren, setzt sich ausschließlich für Unternehmen die sich im Sanierungsprozess- und/oder nach Abschluss eines positiv verlaufenden Sanierungsprozess in der Situation befinden von Banken kein Kapital für die notwendige Umsetzung notwendiger Maßnahmen zu erhalten, ein.
Bei der Definition Mittelstand geht PIC nicht von der klassischen Definition des mittelständischen Unternehmens aus, sondern betrachtet Mittelstand unter dem Aspekt eines Inhaber geführten Unternehmens.
Diese Betrachtungsweise ist Garant für eine gesellschafts– und werte-orientierte Unternehmensführung die langfristig zur Sicherung und Schaffung von Substanzwerten für die Unternehmen und die Gesellschaft allgemein führt.
WCN-PIC handelt und betreibt keine Politik.
http://www.wcn-online.org
http://www.curare-eg.de
http://ema.wcn-online.org
Wer die Zukunft gestalten will….
…muss sich auch an der Vergangenheit orientieren.
Zeitzeugen sind heute sehr kostbar und werden auch immer rarer.
Eine Zeitzeugin möchte ich Ihnen näher bringen.
Die Autorin Margot Friedlander
In Ihrem Buch “Versuche, dein Leben zu machen” Als Jüdin versteckt in Berlin, berichtet die Autorin Margot Friedlander über Ihr Schicksal.
AdHoc News schreibt über Margot Friedlander:
MARGOT FRIEDLANDER ÜBERLEBTE DEN HOLOCAUST IM KZ :: AD HOC NEWS
http://www.ad-hoc-news.de
Als deutsche Jüdin musste Margot Friedlander viel Leid ertragen Ihre Eltern und ihr Bruder wurden von Nazis ermordet Sie überlebte den Holocaust im Konzentrationslager Theresienstadt und kehrte nach der Befreiung…
Wenn Sie mehr erfahren möchten lesen Sie bitte hier weiter.
http://www.ad-hoc-news.de/margot-friedlander-ueberlebte-den-holocaust-im-kz–/de/Nachrichten/21199634
Ich bin der Meinung dass gerade in der heutigen Zeit, von einem Zeitzeugen geschilderte authentische Begebenheiten uns helfen können, Dinge zu verstehen die uns bisher verborgen blieben, oder vorenthalten wurden.
Eine wichtige Grundlage um Entscheidungen für Morgen treffen zu können.
Frau Friedlander ist eine solche Zeitzeugin die nicht nur durch ihr Buch, sondern auch durch Lesungen über ihr Schicksal berichtet und den Dialog gegen das Vergessen aufgenommen hat.
Hans-Jürgen Bell
Europäische Mittelstands Akademie
Ein Problem unserer Zeit?
Ein Problem unserer Zeit: Sie machen nach langer Beobachtung einen Vorschlag zur Verbesserung bestimmter Zustände, die bisher unbefriedigend gelöst sind. Was passiert?
Schnell finden sich 100 Leute, die über Ihren Vorschlag diskutieren und den Lösungsansatz kritisieren (bevor Sie etwas gesagt haben, hat sich für das Thema niemand von denen interessiert). Aber Sie finden nur sehr wenige Menschen, die Ihnen helfen werden, Ihren Vorschlag in die Tat umzusetzen.
Ist das ein Problem unserer Zeit? Was sind Ihre Erfahrungen, was meinen Sie? Schreiben Sie an redaktion@forum-fuehrung.com
MayaVita: 100% Direktsaft aus dem Erzeugerland
Die Spezialisierung auf den Import und den Vertrieb von direkt gepressten Säften aus Malaysia und Thailand, insbesondere Ananassaft, gehört zu unserem Hauptgeschäft. Wir sind das einzige Unternehmen, das zielorientiert und spezialisiert 100% Direktsaft aus dem Erzeugerland über ein Verbraucher-Netzwerk anbietet.
Zu unseren Kunden gehören in erster Linie Privatkunden, die wir über den Weg des Direktvertriebes mit selbständigen Händlern akquirieren und beliefern. Damit bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, möglichst naturbelassene direkt gepresste Säfte in Ihrer ursprünglichen Form zu einem fairen Preis zu bekommen.
MayaVita legt großen Wert auf natürlichen Anbau der Früchte ohne Verwendung von Düngemitteln oder anderen chemischen Substanzen. Deshalb importiert MayaVita ausschließlich von Herstellern, die diese Anforderungen erfüllen.
Weitere Infos unter www.mayavita.de
Behindertengerechte Wohnung in Kassel dringend gesucht
Eine ältere Dame sucht dringend eine behindertengerechte Wohnung in Kassel. Sie schreibt an unsere Redaktion:
»Ich hoffe mein Vermieter tauscht die uralte, marode stets kaputte Therme in meiner Wohnung aus. Habe keine Heizung und was das schlimmste ist: Kein Warmwasser zum Duschen. Das ist eine verbrecherische Zumutung gegenüber einer 100% Schwerbehinderten im Rollstuhl mit Pflegestufe. Neulich haben die Stadtwerke ihm den Strom abgestellt weil er die Stromrechnung nicht bezahlte. Dadurch war aber auch der Fahrstuhl lahmgelegt und ich konnte weder raus noch rein und war zur “Gefangenen” geworden. In solchen unhaltbaren Zuständen muß ich leben. Ich stehe auf mehreren Wartelisten als Wohnungssuchende, aber ich kann keine behindertengerechte Wohnung bekommen weil alles belegt ist. Weiß jemand eine barrierefreie Wohnung mit verbreiterten Türen hier in Kassel?«
Wohnungsangebote senden Sie bitte an: chiffre001@forum-fuehrung.com
Die Zeit ist reif! Wir gehen in eine Lebens Werte Gesellschaft
von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn
Einladung zum Internationalen Kongress vom 12. – 15. Mai 2011 in der Tonhalle St. Gallen, Schweiz
Es sei einmal auf eine Alternative verwiesen, die jenseits unserer tagtäglichen Krisenmangement-Versuche erscheint. Die Menschheit befand sich vor 6000 Jahren in einem Zustand der Einheit – jedes Individuum mit sich selbst und seinem Clan und dieser in Balance mit der ökologischen Umgebung. Niemand sollte glauben, dass die Alternative zum unbefriedigenden Status quo sich innerhalb unseres auf Egoliberalismus und linearem Wachstum basierenden Systems verwirklichen ließe. Der nächste Paradigmenwechsel (T. S. Kuhn) will bewältigt werden. Dazu ist es absolut notwendig, dass Männer und Frauen endlich in gleichberechtigten Beziehungen zusammentreffen und sich gegenseitig stärken.
Je mehr Menschen sich mit den gesunden Wurzeln unserer Geschichte auf diesem Planeten beschäftigen, desto eher wird sich ein Ausweg aus dem Krisenzeitalter finden! Nur wenn wir an eine glücklichere Zukunft glauben und uns von der pathologischen Gier nach Materiellem verabschieden, wird diese positive Zukunftsvision Wirklichkeit werden. Das ist eine Erkenntnis der Hirnforschung – Visionen brauchen eine konkrete Repräsentation im Gehirn, damit sie sich realisieren lassen. Dazu ist der Kongress eine gute Gelegenheit für alle betroffenen Männer und Frauen, die sich selber und diese Gesellschaft noch nicht vollständig aufgegeben haben und sich für eine bessere Welt engagieren wollen. Informationen zu gegenwärtigen und vergangenen matriarchalisch organisierten Lebensformen und zur tieferen Bedeutung des Matriarchats finden Interessenten hier:
Die aristokratische Bürgerlichkeit von Rechts: Norbert Bolz marschiert auf
von Christian Edom, Berlin / edomblog.wordpress.com
Der an der TU Berlin in der Fachrichtung Medienwissenschaften tätige Professor Norbert Bolz inszeniert sich mal wieder als rechts und lebt davon, als “Quoten Rechter” berücksichtigt zu werden: “Die politische Rechte steht für Bürgerlichkeit” ist sein Artikel im Berliner Tagesspiegel betitelt. Mag alles sein, dass es eine “Medienlinke” gibt, wie Bolz meint. Nur ist das Niveau anderer nie eine Legitimation für eigenen Stumpfsinn. Bolz ist im Grunde kein politischer Intellektueller, sondern Norbert Bolz ist mehr ein Künstler und Ästhet.
Im Grunde beschwört Bolz genau wie Westerwelle das Leistungsträgertum und den Managerismus. Diese Spielart selbsternannter Bürgerlichkeit definiert sich im Kern über Ästhetik und Vitalismus, nicht über Ethik. Der Körper und der Besitz und auch das Kalkül des Verstandes sind wichtig, nicht der Geist oder die Vernunft. Bei dieser Übung ersetzt der Mensch in artistischer Bewegung die Bewegung des Denkens beim Menschen.
In populäre Formeln ist dieses Programm mit “Fit for Fun” oder “Lebensfreude pur” übersetzbar. Diese sportiv gestählte Bürgerlichkeit meint Überlegenheit, auf diesem Gefühl fußt sie, und sie ist aristokratisch angelegt. Erfolg und Siege sind alles. Mit betont weiblichen Akzenten kommen Frauen praktisch nicht vor. Schattenseite dieser mitunter homoerotisch aufgeladenen Virilität ist der “soldatische Mann”, den Härte auszeichnet. Dessen Kern ist das Opfer und die Unterwerfung. Es ist auch eine Ideologie der ewigen Jünglinge und Junggesellen samt ihrer Jugend und juvenilen Kraft, Vitalität und Dynamik.
Der Rechtspopulismus von Möllemann und Jörg Haider ist deshalb die Schattenseite dieses Projektes. Nicht nur deren Schicksal legt nahe, dass aus diesen instrumentalisierten mythischen Bildern nur Tragödien folgen können.
Der Beitrag des Autors erschien auch als Crossposting im Medienmagazin CARTA unter “Netzlese”.
Behördenwatch Blog eröffnet
Im Rahmen meiner Tätigkeit als Rentenberater beobachte ich zunehmend willkürliches Verhalten von Behörden, insbesondere von Sozialbehörden, Antragsteller werden schikaniert, nicht über ihre Rechte aufgeklärt und Rechte verweigert. Mit diesem Blog möchte ich Transparenz schaffen und die Öffentlichkeit über solche Fälle aufklären. Gleichzeitig wirkt dieses auch für die Bürger als Willkürschutz. Ich werde regelmässig über solche Fälle aus meiner Kanzlei berichten. Ich freue mich über jede weitere Information von Bürgern, welche sich durch Behörden schikaniert und um ihr Recht gebracht fühlen.
Dipl. Sozialökonom Thomas Schalski-Seehann,
http://behoerdenwatchmyblog.wordpress.com
Studentenlieder – Die Gedanken sind frei
Wieder ein wenig Kultur am späten Sonntagabend.
Weiterbildung und Entwicklung für die Wirtschaft
Angst vor den Kosten einer Unternehmensberatung? Bei uns ist das Erstgespräch immer kostenfrei. Ob Sie Inhaber eines Kleinbetriebs sind oder eines 5000-Mitarbeiter-Unternehmens: Sie bestimmen mit Ihrer Anforderung die Inhalte und haben damit volle Kostenkontrolle!
Mehr über unser Angebot lesen Sie auf www.conres.de
Der naive Umgang mit Geld
Von: Christian Hofmann, München
Seit einiger Zeit hört man immer wieder die Forderung nach „Zerschlagung der Banken“, „Umverteilung“ und ähnlich abstrusen Dingen.
Faszinierend dabei ist, dass diese Forderung von Leuten kommt, die es eigentlich besser wissen müssten. Da finden sich gebildete Menschen, die sich in vollem Ernst, über das beschweren, was sie seit Jahren gefordert haben. Sicherheit. Eine Sicherheit die trügerischer nicht sein könnte. Denn letztlich trägt das Risiko immer das Individuum, aber den Nutzen hat man mit dem Deckmantel der Sicherheit retuschiert. So leihen die Bürger den Banken ihr Geld und bekommen dafür einen sehr niedrigen einstelligen Zins, immerhin ist die Sache ja sicher, weil durch die deutsche Einlagensicherung gedeckt.
Die Banken nehmen nun das Geld und verdienen damit zweistellige Renditen. Selbes Spiel, weniger Risiko bei Versicherern. Da stellt sich die Frage, warum also den Umweg gehen und jemand zwischenschalten, wenn man (nicht extrem hohe aber höhere Renditen) ohne Umweg haben könnte? Hier greift wieder die Sicherheit. Bankanlagen sind sicher, Aktien, Anleihen, Fonds und Derivate sind es nicht. Nur wenn man es genau betrachtet, so sind es die Bankanlagen, die in eben jenen Vehikeln angelegt sind, auch nicht. Wir machen sie durch unsere eigenen Zahlungen an den Staat sicher, denn im Falle eines Crashs muss dieser mit Steuergeldern die angeschlagenen Finanzinstitute stützen. Für Sicherheit zahlen wir in diesem Fall doppelt.
Ein weiterer Negativaspekt sind die Stimmrechte die dem Bürger verloren gehen. Sein Kapital wird zwar letztlich zum Teil in Aktiengesellschaften angelegt, die Stimmrechte und ein Großteil der Rendite verbleiben aber beim zwischengeschalteten Institut. Statt die Rechte selbst wahrzunehmen und Verantwortung zu übernehmen wird darauf verzichtet, zu Gunsten scheinbarer Sicherheit. Es bilden sich Konzentrationen von Einfluss und Kapital, welche man relativ einfach selbst aufbrechen könnte. Stattdessen versteckt man sich wie gewohnt hinter dem Staat.
In diesem Fall scheint das Leben doch gerecht zu sein, denn wir bekommen genau das, was wir verdienen. Doch wollen wir wirkliche eine Gesellschaft sein, die die Verantwortung aus der Hand gibt um sich in einer Sicherheit zu wiegen, die es nicht gibt? Wir meckern und beschweren uns über „jene da oben“, die uns angeblich die Rechte beschneiden und uns unterdrücken. Warum nehmen wir nicht einfach die Möglichkeiten wahr? Ist es wirklich so beängstigend anders und individuell zu sein? Selbst Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen zu tragen? Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen?
Einfach Frei zu sein?
- Dem Autor ist an dieser Stell klar, dass wirtschaftliche Vorgänge stark vereinfacht dargestellt wurden. Die wichtigen Prinzipien sind aber erhalten geblieben. Kommentare gern an christian-ch@web.de
Erfreuliche Entwicklung bei der Nutzerfrequenz dieser Plattform
Erfreuliche Entwicklung bei der Nutzerfrequenz dieser Plattform: Mit über 35.000 Besuchern im Juli steigt deren Gesamtzahl 2010 auf über 200.000. Die Anzahl der Seitenabrufe in diesem Jahr nähern sich dabei der Marke von 400.000 an (Statistik inkl. der direkt unterstützenden Domains).
Kaum zu glauben und dennoch wahr – neue Wege aus der Krise sollen mit Geo-Engineering bereitstehen
von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn
Wer sich einen Überblick verschaffen möchte und den aktuellen Trend einer wissenschaftsgläubigen Elite nachvollziehen will, dem sei das Juli-Heft der Reihe “politische Ökologie” aus dem Oekom-Verlag empfohlen. Es bietet einen kritischen Überblick zur aktuellen Diskussion um technische Lösungen wider die Krisen. Trotz leeeren Kassen und einer steigenden Anzahl von Menschen, die im nationalen und internationalen Kontext von der Teilhabe am erwirtschafteten Wohlstand ausgeschlossen sind, setzt die klassische Naturwissenschaft auf technische Lösungen.
Den einzig positiven Effekt in dieser Diskussion sehe ich in der Anerkennung der ethisch-moralischen Problematik seitens vieler Wissenschaftler aus dem technischen Bereich, die wohl erstmals mit der Frage nach der Erlaubnis derartiger Eingriffe konfrontiert sind. Was in der Medizin sehr leicht als lebensverlängernder Fortschritt (Gentechnik, Pränataldiagnostik etc.) gewertet wird, erscheint bei technischen Eingriffen in die globale Atmosphäre oder anderen planetaren Wunschträumen endlich als Gefahr menschlicher Selbstüberschätzung! Dieser Charakterzug ist schon aus der Atntike bekannt und heißt HYBRIS. Hier wird einmal mehr sichtbar, dass jedes Individuum Verantwortung tragen muss und sich selbst in Abhängigkeit vom globalen Gesamtzusammenhang verstehen sollte.
In diesem Zusammenhang möchte ich meinen Artikel vom letzten Oktober zur Lektüre empfehlen, der sich auf diese Thematik bezieht:
“Klarsicht” – glasklare Verschleierung
Von: Christian Hofmann, München
„Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Dann kommt der Krieg zu dir.“
Die wörtliche Bedeutung dieses Zitats durfte ich selbst erleben. Zum Glück handelt es sich um keinen gewalttätigen Konflikt, sondern um das was man als Infokrieg bezeichnet. Die Öffentlichkeitsarbeit der Linken ist scheinbar zu einem solchen geworden.
Propaganda frei Haus, so stellt sich die Situation in Thüringen dar.
Man findet nun also nichts ahnend in seinem Briefkasten eine unscheinbare Ansammlung von Blättern mit dem Titel „Klarsicht“. Entgegen der ersten Annahme es handele sich um Werbung für Brillenreinigung, entpuppte sich das ganze als perfides Propagandamachwerk. Herausgegeben vom Kreisverband Gotha, der Partei die Linke, weißt dieses Werk eine sehr interessante Farbwahl auf. Es trägt die Farben Schwarz, Weiß und Rot. Die Farben einer vergangenen Diktatur, ob man hier schon einen Hinweis geben wollte zu welcher Regierungsform man sich gezwungen/ berufen fühlt?
Ein Propagandawerk erster Güte ist es jedenfalls. Bürgernah geschrieben kommt es mit Verbrüderung und dem Aufruf zum gemeinsamen Kampf gegen den Staat daher. Das Prekariat soll vor dem kapitalistischen Regime geschützt und von ihm befreit werden.
So scheut sich dieses Werk auch nicht davor, zum Widerstand im Sinne der großen Revolution aufzurufen. Praktisch gegen jede noch so notwendige staatliche Handlung soll Widerstand geleistet werden.
Das mag für den Liberalen der dieses Blatt nicht kennt erst einmal gut klingen. Die Linken rufen zum Ende der staatlichen Eingriffe auf? Nun ja, so schön der Gedanke auch wäre, so falsch ist er, denn in „Klarsicht“ ruft man zum Ende des Endes der staatlichen Eingriffe auf. Man will konkret das Ende des Sparpakets erreichen und scheut sich auch nicht davor, in pathetischer Art und Weise sogar an Kinder von HartzIV-Empfänger heranzutreten, um ihnen den Widerstand gegen Sparmaßnahmen nahe zu legen.
Auch die obligatorische DDR Verherrlichung darf nicht fehlen. Eines macht man damit jedenfalls „glasklar“: es wird mit der Linken nicht mehr Freiheit als in der DDR geben.
Abschließend stelle ich fest, dass wir auf dem Pfad zum Sozialismus so weit sind, dass die Linke Propaganda und ihre Beeinflussungsversuche bereits ihren Weg in unsere Häuser finden.
Wie weit sind sie dann noch weg von Schulen, Universitäten oder dem Staatsapparat selbst?
Wie geht man in einem Konflikt vor, in dem man selbst der Wahrheit verschrieben ist, während der Gegner mit Desinformation arbeitet?
Wo sind die kostenfreien liberalen Zeitungen, die man ungefragt geliefert bekommt?
Vor allem aber wo sind die gebündelten Bestrebungen, dem Linksextremismus etwas entgegenzusetzen, wenn sich Länderparlamente schon nicht dafür entscheiden können?
Einladung in die Facebook-Gruppe »Das neue liberale Grundsatzprogramm«
Weitere Hinweise zu dieser Einladung, die sich an alle Bürger des Landes richtet, denen Freiheit, Ordnung und Gerechtigkeit in der Gesellschaft und für die Menschen dieser Gesellschaft ein wichtiges Anliegen ist, finden Sie im Artikel »Das neue liberale Grundsatzprogramm«, hier auf http://news.forum-fuehrung.com/?p=5218.
Hier der Link auf den Vorstandsbeschluss der Liberalen vom 28.06.2010:
http://www.fdp-bundespartei.de/files/653/10_06_28_Beschluss_Grundsatzkommission_1.pdf
Link auf die Facebook-Gruppe: http://www.facebook.com/group.php?gid=115509661828833
Und hier der Link auf diese Einladung hier mit der Bitte um Weiterleitung an alle potentiellen Interessenten: http://news.forum-fuehrung.com/?p=5334
60 Jahre Charta der Heimatvertriebenen
60 Jahre Charta der Heimatvertriebenen
Vor 60 Jahren verkündeten Vertreter der damals noch nicht bundesweit organisierten Vertriebenen in Stuttgart feierlich ihre Charta, in der sie bereits 5 Jahre nach Ende des Krieges auf Rache und Vergeltung verzichten und an ihrem Recht auf Heimat festhalten.
Da die Vertriebenen auch über 60 Jahre nach dem an ihnen verübten Völkerrechtsverbrechen, anstatt Anerkennung und Würdigung durch deutsche Politiker und Medien weiterhin Relativierung und Schmähung ihrer Organisationen erfahren, hier noch mal die Fakten dieser Geschichte.
Zwischen 13 und 15.000.000 Menschen wurden vertrieben – größtenteils aus Gegenden, die seit 7 Jahrhunderten wesentliche Teile des deutschen Kulturraumes waren und ohne die die heutige deutsche Sprache und unser heutiges Deutschland nicht verständlich ist. Etwa 3.000.000 Menschen kamen dabei ums Leben – davon viele unschuldige Frauen, Kinder und Alte. Millionenfach wurden Frauen und Mädchen Opfer von Vergewaltigung und Verschleppung nach Sibirien.
Die Vertreibung der Deutschen geht die gesamte Bundesrepublik etwas an – ebenso, wie die Bewahrung der über 700jährigen Kultur dieser Gegenden für Deutschland und Europa.
Daß zu einem ehrlichen Zusammenwachsen Europas die Wahrheit eben auch über die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsarbeit deutscher Nation gehört, halte ich für selbstverständlich. Wer sonst, wenn nicht der BdV, hätte dieser Opfer gedacht oder die Erlebnisgeneration begleitet? Daß Volker Beck dem BdV vorwirft, er würde das Leid deutscher Zwangsarbeiter instrumentalisieren, um damit deutsche Verbrechen zu relativieren, ist schlichtweg absurd. Entweder hat es Verbrechen gegen Deutsche gegeben, oder es hat sie nicht gegeben. Ein Verbrechen relativiert noch kein anderes.
Ein weiterer Fakt zum Thema Versöhnung mit Polen und Tschechen wird immer wieder unter den Tisch fallen gelassen: Lange bevor die westliche Öffentlichkeit unsere Nachbarn im Osten überhaupt wahrgenommen haben, waren es die Vertriebenen, die dort mit Polen und anderen Kontakte geknüpft haben, Hilfsgüter sammelten oder später Baudenkmale retteten und retten – besonders in der Zeit des Kriegsrechtes in Polen in den Achtziger Jahren wurde mit viel Improvisation durch Vertriebene eine Verbundenheit zu den heutigen Bewohnern aufgebaut, die vielen nicht bewußt ist. Daß jedenfalls die Polen in den früheren deutschen Ostgebieten von den Angstkampagnen der Nationalisten nicht haben anstecken lassen, zeigen seit Jahren die liberalen Wahlergebnisse im Gegensatz zu den ostpolnischen Gebieten.
Der frühere Chef der Landsmannschaft Schlesien, Herbert Hupka, wurde in seiner Heimatstadt Ratibor zum Ehrenbürger ernannt, während er in der Bundesrepublik, besonders von linker Seite immer wieder als Revanchist beschimpft wurde. Viele Städtepatenschaften, die Rot-Grüne Räte und Bürgermeister heute vielfach als unzeitgemäß aufkündigen (jüngstes Beispiel Region Hannover), haben anderenorts zu lebendigem Austausch zwischen Polen und Deutschen geführt. Und polnischerseits werden dann zu Festivitäten vielfach auch die Landsmannschaften eingeladen, was beweist, das Vertriebene und heutige dort lebende Polen viel besser miteinander auskommen, als uns Medien und Politiker weismachen wollen.
Es gibt weltweit keine Opfergruppe, die so früh auf Rache und Vergeltung verzichtet hat. Augenscheinliche Normalität in der Welt sind Rache und Vergeltung durch Terror und Kriege teilweise noch nach Jahrhunderten, wie in Nordirland, Palästina, Kurdistan oder auf dem Balkan.
Im Übrigen haben die Vertriebenen bis in die siebziger Jahre mehrheitlich SPD gewählt. Sie also ständig in eine rechte oder rechtsextreme Ecke zu stellen, ist völliger Unsinn.
Zum Schluß noch ein Fakt zum BdV selbst. Wie beispielsweise auch der DGB ist er ein Dachverband, der als Mitglieder nur selten natürliche Personen hat, sondern die einzelnen Landsmannschaften (der Schlesier, Ostpreußen, Pommern, Ostbrandenburger und Deutschen aus Polen, Sudetendeutsche, Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, Karpatendeutsche, Donauschwaben, Bessarabiendeutsche, Deutsch Balten, Deutsche aus Rußland). Und in denen ist mit über 2 Millionen Menschen eine nicht unerhebliche Zahl organisiert.
Diese Charta der Heimatvertriebenen hat einen höheren und würdigeren Stellenwert in der Mitte unserer Gesellschaft verdient.
Ein Volk, welches es nicht schafft, ohne Verkrampfungen, würdig seiner Opfer zu gedenken, dürfte es schwer haben, seine Zukunft zu bestreiten.
Stephan Rauhut, http://www.bund-der-vertriebenen.de/derbdv/charta-dt.php3
Urteil aus Karlsruhe stärkt liberalen Reformvorstoß im Sorgerecht
Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag die Regelung des Sorgerechts für unverheiratete Väter für verfassungswidrig erklärt und folgte einem Richterspruch aus Straßburg. Jetzt müssten Mütter das Sorgerecht mit Vätern teilen, wenn das dem Kindeswohl entspreche. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) begrüßte die Entscheidung: „Das Urteil bestärkt mich in meinen Überlegungen, die Rechte der Väter nichtehelicher Kinder deutlich zu verbessern.“
Lesen Sie mehr dazu unter http://www.liberale.de/Urteil-aus-Karlsruhe-staerkt-liberalen-Reformvorstoss-im-Sorgerecht/5743c10217i1p69/index.html
Kultur am späten Sonntag: Reinhard Mey zeigt wieder einmal viel Persönlichkeitsmut.
Poetische Civilcourage statt “political Correctness”, sehens-, nachahmens- und lebenswert!


