Archiv für Juli 2010

Interview mit Joachim Gauck für die F.A.Z.

Stimmen aus Berlin im August 2010

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Von Andreas Stein, Kassel

Im August (09.-14.08.10) möchte ich einen kleinen Abstecher nach Berlin unternehmen. Diese Gelegenheit will ich nutzen, ein paar Stimmen aus Berlin zu sammeln. Wie denken und fühlen Hauptstadtbewohner, wenn Sie zu den Perspektiven von »Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« sprechen. Ich werde meine Videokamera mit auf meine Reise nehmen und Stimmen sammeln, die ich danach in der Facebook-Gruppe des FBWE veröffentliche. Mal sehen, wen ich alles vor die Linse und zum Sprechen bekomme. Ich bin schon ganz gespannt!

Um meine Stimmensammlung gut vorzubereiten, habe ich unter der Gruppendiskussion auf Facebook das Thema »Stimmen aus Berlin im August 2010« angelegt. Außerdem will ich in der dortigen Gruppe noch eine Veranstaltung anlegen, in der die Stationen meiner Reise bekannt gemacht werden. Ich erhoffe mir von dieser Aktion ein paar gute Anregungen, die ich als gewählter Vorsitzender des FBWE in die Bildungsarbeit des Vereins zukünftig einbringen kann. Dafür bitte ich um Unterstützung.

Finanzexperte Frank Schäffler, MdB (FDP), zu den Bankenstresstests in Europa

“Das notwendige Vertrauen werden die Ergebnisse des Stresstests nicht liefern. Dafür wäre eine Vergleichbarkeit der Institute notwendig gewesen. Die Finanzaufsicht hätte dafür transparente Standards entwickeln müssen. Dies wurde versäumt und damit eine große Chance vertan, Vertrauen zu schaffen. Vertrauen ist jedoch die notwendige Bedingung dafür, das der Interbankenmarkt wieder funktioniert und die Rolle der EZB und Ihrer Notenbanken als “Retter der letzten Instanz” überwunden wird.  Das Ergebnis ist: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Klar muss jedoch sein, dass die Rekapitalisierung der durchgefallenen Institute die Aufgabe der Eigentümer ist. Sollten diese nicht in der Lage sein, muss eine geordnete Abwicklung dieser Banken stattfinden. Der Marktaustritt ist der beste Regulator. Es darf nicht erneut zu einer Sozialisierung von Verlusten auf Kosten der Steuerzahler in Europa kommen. Diese Wettbewerbsverzerrung muss verhindert werden.”

Homöopathie. Die große Illusion

Leitartikel “Der große Schüttelfrust” in: Der Spiegel Nr. 28, pp 58 – 67 vom 14.7.10

von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn

Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen und stelle fest, dass auch Herr Ernst wie viele andere seiner Kollegen noch nicht in der Gegenwart angekommen ist. Die Aufklärung hat uns einen immensen Fortschritt gebracht und uns beim Auf- und Ausbau unserer technischen Zivilisation geholfen. Grundlage der Aufklärung ist eine Trennung in Subjekt und Objekt – ein erkennendes Gehirn in einem männlichen oder weiblichen Körper beschreibt und erläutert das von ihm getrennte Objekt, um es zu verändern oder zu verbessern. In der Geschichte des Abendlandes waren es allerdings meistens Männer, die sich einen Zugriff auf andere Länder, andere Völker und auch Frauen verschafften. Für diese führten sie Kriege, um das Ansehen von Volk und Vaterland zu vergrößern und den Fortschritt über den Globus zu verbreiten.

Dass bis heute weder die Erde selber noch der größte Teil der auf ihr lediglich dahinvegetierenden Menschen vom westlichen  Fortschritt Vorteile besitzen, wie es viele Europäer und Nordamerikaner tun, ist ebenfalls eine objektive Wahrheit, für die wir keine Lösung finden. Im Zeitalter von Finanz- und Wirtschaftskrisen müssen wir uns endlich auch mit den Grenzen unserer Vernunft auseinandersetzen. Wir Menschen sind Teil der Natur und bestehen aus Körper, Geist, Seele, Gemüt usw. Je nach Kulturkreis gibt es andere Bezeichnungen, die jedoch identische Sachverhalte beschreiben.

Zur Rettung der Krisen nutzen wir wissenschaftliche Methoden, denen wir die Suche nach objektiver Wahrheit zuschreiben. Das Bewusstsein des einzelnen Individuums ist für diese Wahrheit unbedeutend – die Wirksamkeit von Homöopathie wird auf der Basis naturwissenschaftlicher Beweisführung untersucht, in der das Bewusstsein als nichtexistent gilt. Die moderne Hirnforschung ist dabei schon viel weiter und weist selber naturwissenschaftlich exakt nach, dass die Trennung von Objekt und Subjekt eine Illusion ist. Die Naturwissenschaft nähert sich der Geisteswissenschaft längst wieder an. Ich empfehle allen Schulmedizinern dringend die Auseinandersetzung mit den Forschungsergebnissen von Gerald Hüther, Joachim Bauer u.a., damit sie eine Ahnung davon erhalten, was das Bewusstsein alles ermöglicht.

1431 Besucher an einem Tag: Neuer Rekord!

Mit 1431 an einem einzigen Tag hat diese Plattform gestern einen neuen Besucherrekord verzeichnet. Auch die Zahlen für diesen Monat laufen mit erwarteten 35.000 Besuchern auf einen neuen Rekord hin.

Ein Zwischenstand der Diskussion um »Das neue liberale Grundsatzprogramm«

FB-Gruppe_NLGP_klThemen und Anzahl der Beiträge im FB-Diskussionsforum zum neuen liberalen Grundsatzprogramm (Klick zur Vergrösserung)

Am 29.06.10 ist auf der Netzwerk-Plattform Facebook eine Gruppe entstanden, die sich inhaltlich mit der Begleitung der Entwicklung eines neuen liberalen Grundsatzprögramms beschäftigt. Diese Gruppe zählt nach gut 2 Wochen bereits über 900 Mitglieder und hat in ihrem Diskussionsforum über 300 Diskussionsbeiträge gesammelt, die sich über bisher 15 Themenschwerpunkte verteilen. Nun liegt hier erstmalig eine quantitative Auswertung vor, in der die Anzahl der Beiträge innerhalb der unterschiedlichen Schwerpunkte in einem Diagramm visualisiert sind. Sicherlich ist dies für die weitere Arbeit am Thema ein interessanter Hinweis auf die Interessenschwerpunkte der aktiv engagierten Gruppenmitglieder.

Facebook-Gruppe »Das neue liberale Grundsatzprogramm«:
http://www.facebook.com/group.php?gid=115509661828833
Einladung an alle gesellschaftlich engagierten Bürger:
http://news.forum-fuehrung.com/?p=5230
Das neue liberale Grundsatzprogramm:
http://news.forum-fuehrung.com/?p=5218

Weiterbildung und Entwicklung für die Wirtschaft

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Zitat zur Zeit

“Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von den Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.”

Platon, Griechischer Philosoph, 427 v. Chr. 347 v. Chr.

Bundespräsident in Warschau

Bundespräsident Christian Wulff zu Antrittsbesuch in Warschau Bundespräsident Christian Wulff ist heute mit dem gewählten Präsidenten der Republik Polen, Bronislaw Komorowski, in Warschau zusammengetroffen. Der Bundespräsident und sein polnischer Amtskollege verabredeten dabei, in ihren nahezu gleichzeitig beginnenden Amtszeiten engen Kontakt zu halten sowie die deutsch-polnischen Beziehungen weiter zu intensivieren und auszubauen. Bundespräsident Wulff nahm die Vorschläge des polnischen Präsidenten auf, gemeinsam die Schirmherrschaft über das deutsch-polnische Jugendwerk zu übernehmen. Ausserdem sollen regelmäßig Konferenzen, vor allem in Kreisau, stattfinden, die Impulse für die europäische Integration geben sollen.

Am Nachmittag ist der Bundespräsident bei seinem Antrittsbesuch in Warschau mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk zusammengetroffen. Bundespräsident Wulff sagte dem Regierungschef im Gespräch die Unterstützung Deutschlands für die polnische Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union im zweiten Halbjahr 2011 zu. Morgen wird der Bundespräsident zu Besuchen in Wien und Rom erwartet.

FDP-Finanzexperte Schäffler: Euro-Notfonds ist kein Subventionsprogramm für Banken

Zur Ankündigung von EU-Währungskommissar Rehn, der europäische Notfall-Fonds könne auch zur Bankenrettung genutzt werden, erklärt der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler MdB: »Der Euro-Stabilisierungsfonds darf nicht zur Bankenstützung missbraucht werden. Vereinbart ist, dass Staaten, die sich in Zahlungsschwierigkeiten befinden, nach Abstimmung mit der Kommission, dem IWF und der EZB finanziellen Beistand beantragen dürfen. Sollte ein Staat nach Veröffentlichung der Bankenstresstests der Meinung sein, er müsse eine Bank stützen, so ist dies seine eigene Entscheidung und aus dem eigenen Haushalt zu finanzieren. Der Euro-Rettungsschirm ist kein Subventionsprogramm für unterkapitalisierte Banken. Eine Stützung der Banken würde den Zweck des Fonds handstreichartig ändern und letztendlich pervertieren.«

Hoffnung für die Zukunft der Schulen in unserem Land

Westfälische Kirche begrüßt schulpolitische Ziele der neuen Regierung

NRW. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) begrüßt die von der künftigen Landesregierung angekündigten Veränderungen in der Schulstruktur im Sinne von mehr Bildungsgerechtigkeit. Nach der Bestätigung des Koalitionsvertrages durch die Entscheidungsgremien von SPD und Grünen erklärte Dr. Wolfram von Moritz, Schuldezernent der EKvW: „Die Absicht der Koalition, für die notwendigen schulpolitischen Veränderungen einen breiten parlamentarischen Konsens zu suchen, macht uns Hoffnung auf eine langfristig verlässliche Entwicklungsperspektive für die Schulen in unserem Land.“

Die bestmögliche Förderung jedes Kindes müsse das vorrangige Ziel jeder Schule sein, an dem sich alle anderen Maßnahmen zu orientieren haben. „An der Schule, für die wir eintreten, machen Schülerinnen und Schüler – unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Milieu – diese Erfahrung: Ich bin mit meinen individuellen Fähigkeiten willkommen, ich werde gefördert und herausgefordert“, beschreibt von Moritz die evangelische Position. Hier gebe es eine hohe Übereinstimmung mit den Zielen des rot-grünen Koalitionsvertrages, der „ein sozial gerechtes und leistungsförderndes Schulsystem“ anstrebt, „das alle Talente nutzt, Verschiedenheit schätzt und kein Kind zurücklässt“. Schon immer habe die evangelische Kirche Bildung und Wissen als elementare Bausteine für die Persönlichkeitsentwicklung und ein selbstbestimmtes Leben betrachtet – jenseits ökonomischer Verwertbarkeit. Als Bestätigung und Ansporn zugleich versteht von Moritz die Aussage des Koalitionsvertrages, Schulen in privater, also auch in kirchlicher Trägerschaft „können Impulsgeber für Schulentwicklung sein und müssen ihren Beitrag zu Chancengleichheit, sozialer Gerechtigkeit und Inklusion leisten.“ Die westfälische Landeskirche, die selbst sieben Schulen trägt, ist nach Beschluss ihrer Kirchenleitung „bereit, Konkretionen modellhaft umzusetzen“.

Bereits im März 2009 hatten die drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen eine langfristige bildungspolitische Perspektive eingefordert, „die sich nicht an vorrangigen Partei- und Verbandsinteressen orientieren darf und die über die politische Konstellation einer Legislaturperiode hinausreicht“. Die evangelische Kirche sei gerne weiter bereit, eine Plattform für solche Gespräche anzubieten und ihre Erfahrungen einzubringen.

Die politischen Lösungen seien nicht Aufgabe der evangelischen Kirche. Die evangelische Kirche formuliere vielmehr Maßstäbe an gute Bildung und an eine menschenfreundliche Schule, die zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt, „denn seit der Reformation ist Bildung nach evangelischem Verständnis immer auch Bildung für alle“.

Evangelische Kirche von Westfalen
Landeskirchenamt
- Pressestelle -
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld

TECOPS stellt Geschäftsführung neu auf

In der Geschäftsführung der TECOPS GmbH kommt es zu personellen Veränderungen: Dr. Volker Buttermann wird ab August 2010 neben Reiner Pientka, Ludwig Hank, Martin Liebert, Herrmann Stehlik und Walter Hündl die Geschäftsführung verstärken.
 
Der promovierte Diplomkaufmann mit langjähriger internationaler Erfahrung in der Unternehmensberatung und Halbleiterindustrie war zuletzt Senior Director Purchasing bei Infineon Technologies. Von 2005-2009 war der 38-Jährige in Asien tätig.
 
Schwerpunkt seines Aufgabenfeldes wird es sein, das rasche Wachstum und die strategische Weiterentwicklung von TECOPS aktiv mitzugestalten. 2004 hat TECOPS sein Portfolio um den Bereich der Vermittlung von IT-Spezialisten erweitert und verzeichnete selbst im vergangenen Jahr, trotz Krise, ein überproportionales Wachstum. Zuletzt verstärkte das Unternehmen im März diesen Jahres die Geschäftsführung durch Martin Liebert.
 
Ludwig Hank: „Wir haben in diesem Jahr den eigenen Kandidatenpool von IT-Spezialisten um 10.000 Profile auf über 20.000 Profile ausbauen können, hierdurch sind wir in der Lage 75% aller Projektanfragen innerhalb von 48 Stunden mit geeigneten Profilen zu beantworten. Und das mit einer fixen Vermittlungsprovision von nur 9%. Unter der Mitwirkung von Volker Buttermann werden wir unser Wachstum weiterführen und das Dienstleistungsportfolio von TECOPS strategisch und zum Nutzen unserer Kunden ausbauen können.“
 
Zum 30. September 2010 wird Walter Hündl aus der Geschäftsführung von TECOPS ausscheiden, darauf haben sich beide Seiten einvernehmlich geeinigt. „Wir möchten Herrn Hündl schon jetzt für seine wertvolle Arbeit und wichtigen Impulse zur Unternehmensausrichtung danken. Im Namen der gesamten Geschäftsführung wünsche ich ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, so Reiner Pientka, Vorsitzender der Geschäftsführung bei TECOPS.
 
Das Unternehmen ist einer der ersten Personaldienstleister in Deutschland, der neben der klassischen Zeitarbeit im IT- und kaufmännischen Umfeld auch die Vermittlung von freiberuflichen IT-Spezialisten anbietet. Mit rund 800 Mitarbeitern bundesweit ist TECOPS einer der führenden Anbieter von Personaldienstleistungen im IT-Bereich.

tecops personal GmbH
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Nordstraße 25a, D-40477 Düsseldorf
Tel:   +49 (211) 20 96 36 – 66
Fax:   +49 (211) 20 96 36 – 40
Mobil: +49 (172) 266 15 81
Email: stephanie.fortmann@tecops.de
Web: www.tecops.de

Antrittsrede von Bundespräsident Christian Wulff am 2. Juli 2010 im Deutschen Bundestag

Bundespräsident Christian Wulff tritt sein Amt mit einer versöhnlichen und zukunftsorientierten Rede an, in der er seinem Vorgänger Horst Köhler und seinem Mitbewerber Joachim Gauck dankt. Er weist auf wichtige Handlungsfelder der gesellschaftlichen Gegenwart und Zukunft hin und stiftet Mut, sie kraftvoll und offensiv anzugehen.

Lesen Sie hier die Antrittsrede von Bundespräsident Christian Wulff am 2. Juli 2010 im Deutschen Bundestag.