Archiv für Februar 2010

GERECHTIGKEIT UND SOLIDARITÄT – Ohne gelebte Werte zerreißt es die Gesellschaft

Von Josef Riegler, Graz (siehe auch www.oekosozial.at)
 
“Wohlstand für alle!” So lautete das geniale Motto der Sozialen Marktwirtschaft. Das war maßgeschneidert für unsere Volkspartei: Leistung belohnen, Chancen für Tüchtige, aber auch Hilfe für Schwächere und Benachteiligte: “auf die kleinen Leute schauen!”
 
Seit gut 15 Jahren spielt eine “andere Musi”: Von der einzigen Weltmacht USA wurde der Welt eine ausschließlich profitorientierte Ökonomie aufoktroyiert. Die Instrumente dazu: Weltweit freier Kapitalverkehr, weltweit freie Wahl der Produktionsstandorte, weltweiter Freihandel ohne Rücksicht auf Sozial- und Umweltbelange – garniert mit “Steueroasen” als Plätze für Steuerhinterziehung, Bilanzfälschung und Geldwäsche. Das Motto: Schneller Reichtum ohne Arbeit, immer waghalsigere Spekulation, “Geiz ist geil”. Die Methode: Egoismus, Brutalität, Lüge, groß angelegter Betrug.

Das Ergebnis: Im Oktober 2008 stand die Welt am Abgrund. Wenn nicht Politiker wie Gordon Brown, Nicolas Sarkozy und Angela Merkel blitzartig Tausende Milliarden an Euros, Dollars etc. als Garantien in die Banken “gepumpt” hätten, wäre alles zusammengebrochen. Auf unvorstellbare 10.500 Milliarden Dollar wird von der Commerzbank der Schaden aus der Bankenkrise geschätzt.
 
Und nun? Herr Madoff, einer der Großbetrüger, erhielt einige hundert Jahre Gefängnis – die kann er gar nicht “absitzen”. Die meisten der Betrüger laufen nach wie vor frei herum, kassieren saftige Boni und lachen über die Politik, weil Regierungen zu keinen gemeinsamen wirksamen Entscheidungen kommen. Die Geschäfte blühen wieder und den Schaden müssen die Bürger “ausbaden”.
 
MITEINANDER!

Regierungen müssen endlich an einem Strang ziehen! Nach löblichen Absichtserklärungen dominiert in der internationalen Politik wieder der nationalstaatliche Egoismus. Aber wir brauchen Taten! Einige der dringendsten Aufgaben wären:

  1. Intelligente Regeln für die internationalen Finanzmärkte.
  2. Rasche Einführung einer weltweiten Abgabe auf Kapitaltransfers. Nur 0,2 Promille (!) brächten allein in der EU 120 Milliarden Euro an Einnahmen – die Kosten für eine Transaktion von 10.000 Euro beliefen sich auf ganze 2 (!) Euro!
  3. Ausmerzung von Steuerflucht, Bilanzfälschung und Geldwäsche durch “austrocknen” der Steueroasen.
  4. Verbot zerstörerischer Spekulation bei Lebensmitteln, Energie und Rohstoffen.
  5. Vereinbarung einer weltweiten Klimastrategie.
  6. Einbau von Sozial- und Umweltstandards in die Welthandelsorganisation.

Schon im Jahr 2003 haben Freunde aus der Zivilgesellschaft – vor allem in Deutschland – mit Unterstützung des Ökosozialen Forums ein konkretes Projekt für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung vorgelegt: Den “Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft”. Leider hat es die EU bisher verabsäumt, dieses Konzept mit ihren Möglichkeiten auf Weltebene zu vertreten.
 
WAS KANN ICH TUN?
 
Wir “Normalbürger” können die Weltpolitik nicht bestimmen. Andererseits: Es kann sich nur etwas ändern, wenn sich viele einzelne Menschen ändern! Die Fastenzeit wäre für konkrete Schritte gut geeignet – wie etwa:

  • Das eigene Gewissen überprüfen und schärfen!
  • Überlegt einkaufen.
  • Meine Mobilität umweltfreundlich gestalten.
  • Mit meinem Geld eine ethische Wirtschaft fördern.
  • Sich informieren, um andere informieren zu können.
  • Aktiv Meinungsbildung betreiben – durch Leserbriefe, E-Mails, Diskussionen etc.

Unserer Volkspartei empfehle ich, die guten Werte wieder selbstbewußt zu leben. Ich bin dankbar dafür, dass unser Bürgermeister Siegi Nagl auch die Verantwortung für das Ökosoziale Forum Steiermark übernommen hat. Bei Hermann Schützenhöfer und Sepp Pröll weiß ich unser Land in guten Händen. Sie betreiben Politik mit Verantwortungsbewußtsein und Augenmaß.
 
Nicht den Marktschreiern und Scharlatanen, sondern einer wertorientierten Politik gehört die Zukunft!

Zum Rücktritt von Dr. Margot Käßmann als Vorsitzende des Rates der EKD

Von Präses Alfred Buß, Evangelische Kirche von Westfalen

Bischöfin Käßmann hat die Verantwortung übernommen für eine Grenzüberschreitung, die Menschen an Leib und Leben gefährden konnte. Mit der ihr eigenen Aufrichtigkeit nimmt sie nun die Konsequenzen auf sich. Dafür gilt ihr mein Respekt und meine Solidarität. Ihr Rücktritt macht mich aber auch sehr traurig. Margot Käßmann war in der Lage, Menschen unterschiedlicher Milieus unserer Gesellschaft mit der befreienden Botschaft des Evangeliums zu erreichen. Ihre Stimme wird künftig an wichtiger Stelle fehlen.
Als evangelische Christen wissen wir, dass es keine menschliche Unfehlbarkeit gibt. Wir bleiben alle auf Gottes Vergebung angewiesen. Diese Gewissheit macht uns frei, unsere Schwächen nicht zu leugnen, sondern ihre Folgen zu tragen. Und dann neu anzufangen.

Die drei Siebe des Sokrates

Zu Sokrates kam ein Mann und sagte: “Höre, ich muß dir etwas Wichtiges über deinen Freund erzählen!” “Warte ein wenig”, unterbrach ihn der Weise, “hast du schon das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe hindurchgehen lassen?” “Welche drei Siebe?” fragte dieser. “So höre: Das erste Sieb ist das der Wahrheit. Hast du dich von der Wahrheit der Sache vergewissert?” “Nein, ich habe es von anderen gehört”, erwiderte der Mann. “Nun denn, das zweite Sieb ist das der Güte. Ist die Ursache dafür, daß du diese Nachricht weitergeben willst, einem gütigen Motiv deines Herzens entsprungen?” Der Mann mußte schweigen. “Das dritte Sieb schließlich ist das der Nützlichkeit. Glaubst du, daß diese Nachricht meinem Freund oder mir von Nutzen sein wird?” Der Mann drehte sich wortlos um und ging.

Jörg Buschbeck – Lotse des Wandels – im Interview auf HR2 Kultur

Jörg Buschbeck – Unternehmer aus Sachsen und Inhaber von drei Unternehmen – engagiert sich als ein LOTSE DES WANDELS, wie sie vom Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung, www.fbwe.de, gesucht und unterstützt werden. Zur Bekanntmachung und Ausweitung seines Engagements hat er den als gemeinnützig anerkannten Verein www.global-change-2009.de gegründet.

Einladung zur Vereinsgründung »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« am 06.03., 15h, Kassel

Zur Gründung eines eingetragenen Vereins hier die Nachveröffentlichung des Newsletter 02/2010 des »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung«, www.fbwe.de:

Liebe Freunde von Bildung, Wirtschaft und Entwicklung,

wir senden ein paar Infos zu den Vorbereitungen zur Vereinsgründung am 06.03.10, 15:00 im Restaurant Bootshaus, Auedamm 27, 34121 Kassel:

  1. Eben haben wir das Video »Hätten die Lehman-Sisters etwas anders gemacht?« auf http://www.fbwe.de/ nachveröffentlicht. Im Interview und im Abspann finden Sie weitere Hintergründe zum Engagement (wenn schon der Bundespräsident umfassende Veränderungen/Transformationen ankündigt, ist der Bedarf für Weiterbildung wohl tatsächlich gegeben !!!).
  2. Der Veranstaltungsort zur Vereinsgründung steht nun auch fest: 06.03.2010, 15:00 im Restaurant Bootshaus, Auedamm 27, 34121 Kassel, http://www.bootshaus-kassel.de/index.php?id=45
  3. Alle Anbieter einer Beirats-Funktion im Verein bitten wir um zügige Zusendung Ihres (Beratungs-)Angebots.

WICHTIG, BITTE UNBEDINGT BEACHTEN: Einlass zur und Teilnahme an der Gründungsveranstaltung ist nur nach rechtzeitiger und verbindlicher Anmeldung bei den Veranstaltern Martina Knappert-Hiese oder Andreas Stein möglich. Es handelt sich hier nicht um eine öffentliche Veranstaltung, sondern um eine geschlossene Veranstaltung, für die eine Einladung und Anmeldung erforderlich ist. Gerne geben wir dazu weitere Infos.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zum 06.03. und wünschen einen guten Wochenstart!

Martina Knappert-Hiese
Andreas Stein

Evangelische Freiheit schützt vor Leistungsdruck

Präses Buß: Ohne Religionsunterricht verarmt schulische Bildung

Dortmund/Westfalen. Wer aus der Freiheit des Glaubens heraus lernt, wird Leistungen erbringen, ohne sich einem schädlichen Druck auszusetzen. Diese Erkenntnis der Reformation ist nach Überzeugung von Präses Alfred Buß auch nach vor 500 Jahren noch wichtig für die pädagogische Praxis an den Schulen. Die Dankbarkeit gegen Gottes Gnade befreie von Überforderung, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) am Freitag (19.2.) auf einem bildungspolitischen Forum in Dortmund.

Buß: „Ein Mensch braucht nicht mehr zu leisten, was er gar nicht leisten kann. So spart er Energie, weil er nicht mehr versuchen muss, Unmögliches zu vollbringen.“ Demgegenüber sei die Forderung: „Leistung muss sich wieder lohnen“ ein Rückfall in vorreformatorische Denkstrukturen. Für den schulischen Bereich unterstelle diese Parole, dass gute Leistungen von Schülerinnen und Schülern nicht bereits ihren Wert in sich haben, sondern noch zusätzlicher Belohnung bedürfen, während Leistungsschwache zu bestrafen sind. Die Folge seien Anreize zur Leistungssteigerung nach ökonomischen Mustern. „Da ist es nur folgerichtig, wenn dem Notendruck in den Schulen auch die materielle Belohnung oder Bestrafung zu Hause folgt“, erklärte der Theologe. Entsprechend würden anhaltend schlechte Leistungen in der Schule zusätzlich mit Sitzenbleiben und im Wiederholungsfall mit der Abschulung und später mit schlechteren Chancen im Berufs- und Arbeitsleben bestraft. Die Erfolgreichen würden dagegen in ihrer Bildungslaufbahn und im späteren Leben fortschreitend privilegiert.

Freiheit des Glaubens an eine Wahrheit, über die kein Mensch verfüg. Der Präses äußerte sich auch kritisch zur Reduzierung des Religionsunterrichtes auf ein freiwilliges Angebot wie in Berlin. Der Religionsunterricht an den Schulen biete zumindest die Chance eines kritischen Umgangs mit der eigenen Tradition und damit der Entdeckung der „Freiheit des Glaubens an eine Wahrheit, über die kein Mensch verfügt“. Ohne ihn würde die schulische Bildung verarmen: „Die Fragen nach dem Woher und Wozu des Menschen, nach dem Jenseits der sichtbaren Welt und nach einem Leben jenseits des Todes können in solch einer Schule nur verkürzt beantwortet werden, wenn sie überhaupt noch gestellt werden.“ Der Wegfall des Religionsunterrichtes würde zu „einem kräftigen fundamentalistischen Schub“ führen – nicht nur bei Christen, Muslimen und Juden, sondern auch bei einem sich wissenschaftlich gebenden Atheismus.

Rent-a-Rüttgers – Gespräche mit der Piratenpartei bleiben kostenlos

Wie in der heutigen Online-Ausgabe des Magazins “Der Spiegel” nachzulesen ist [1], bietet die nordrhein-westfälische CDU persönliche und exklusive Gespräche mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, zum Kauf an. Im Rahmen eines CDU-Parteitages können demnach Sponsoren für 20.000 Euro ein sogenanntes Partnerpaket kaufen, das neben einem rund 15 Quadratmeter großen Stand auch “Einzelgespräche mit dem Ministerpräsidenten und den Minister/innen” verspricht.

Die Piratenpartei in NRW sieht dies sehr kritisch. Vertrauliche Hinterzimmergespräche mit dem noch amtierenden Landesvater und seinen Ministern schaffen kein Vertrauen zwischen Bürgern und Landesregierung. Zuletzt hatte sich die FDP durch die Mövenpick-Affäre in den Ruch der Käuflichkeit gebracht; nun zieht die CDU nach. Allein die Möglichkeit, Unternehmen gegen Bezahlung auf einem Parteitag Präsentationsflächen anzubieten, zeugt von einer gewissen Bereitschaft, sich lieber Wirtschaftsinteressen zu widmen, als sich um die Belange der Bürger zu kümmern.

Kai Schmalenbach, Listenkandidat der Piratenpartei zur Landtagswahl 2010 in NRW, dazu: »Nach den Skandalen der letzten Wochen dürfen sich CDU und FDP nicht wundern, wenn ihnen nun Käuflichkeit vorgeworfen wird. Politische Arbeit ist keine Sportveranstaltung, bei der man für einen fünfstelligen Betrag eine VIP-Lounge erwerben kann.«

Ein Blick über den großen Teich zeigt, dass es auch anders geht. In den USA müssen Amtsträger von jedem Treffen Protokolle anfertigen. Sogar private E-Mails der Volksvertreter werden archiviert. Für die Rüttgers-Gespräche wäre das eine Alternative. Dort wird es kaum um privaten Klatsch und Tratsch gehen, sondern um die Interessen der Sponsoren. Da möchte der Bürger gern Genaueres wissen und mitbekommen, inwieweit er selbst betroffen ist.

Transparenz, Bürgernähe und die Möglichkeit des Mitwirkens auch ohne Mitgliedschaft sind Kernthemen der Piratenpartei. Sie setzt sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen Politikern und Bürgern ein. »Mit uns kann man immer reden und natürlich ohne Eintrittsgeld. Die Anliegen der Bürger sind uns wichtig. Dafür nehmen wir uns Zeit«, äußerte sich Kai Schmalenbach abschließend.

Zur NRW-Landtagswahl stellt die Piratenpartei in den meisten Wahlkreisen Direktkandidaten, die den Bürgern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen – natürlich ohne Bezahlung.

Eine weitere Möglichkeit, mit den Piraten zu sprechen, ist deren Landesparteitag [2] am 27. und 28. Februar im niederrheinischen Korschenbroich. Jedermann kann teilnehmen; der Eintritt ist frei.

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Quellen:
[1] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,679130,00.html
[2] http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.2
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Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Landespressestelle Nordrhein-Westfalen der Piratenpartei Deutschland
Verantwortlich für den Versand dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter: http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100220-Rent-a-Ruettgers-Gespraeche-mit-der-Piratenpartei-bleiben-kostenlos%20
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Die Finanzkrise – Vatikan lobpreist das islamische Recht (Scharia)

Dank für den Hinweis auf diesen Videobericht an http://www.global-change-2009.com/blog/islamic-banking-her-damit-genau-unser-ding-investieren-statt-sparen/2010/02/

Was ist Geld? Was ist eine Guthabenkrise?

Von Jörg Buschbeck, www.global-change-2009.de

„99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als »nicht existent«.“ (der St. Galler Ökonomieprofessor Hans-Christoph Binswanger)

Der ehemalige Chefvolkswirt der Bundesbank und der Europäischen Zentralbank, Otmar Issing (1), definiert die Entstehung von Geld so (2): „Es gibt heute im allgemeinen zwei Produzenten von Geld, nämlich die Notenbank und die Kreditinstitute“.

Banken verleihen kein Geld – sondern Sie produzieren Kredit(geld)(3). Die Bank dokumentiert in ihrer Bilanz eine Forderung gegenüber einem Kreditnehmer. Sie “monetarisiert” dabei die Sicherheiten der Kreditnehmer. Es ist also keine Geldschöpfung “aus dem nichts” – sondern der Kreditnehmer verspricht und sichert zusammen mit dem Kapital der Bank eine spätere Leistung.

Der Vorgang lässt sich auch in einem Buchungssatz in Kaufmannssprache beschreiben: „Forderung (gegenüber dem Kreditnehmer) an Sichtguthaben“. Da sie das auf den Konten ihrer Kunden macht, entsteht Geld, mit dem ein Kunde bezahlen kann. Geld ist also kein “Ding” – sondern eine (hoffentlich) besicherte, umlauffähig gemachte Kreditforderung.

Da im heuten Finanzsystem außer den Münzen alle Zahlungsmittel, also neben dem Buch- oder Giralgeld auch Bargeld, auf diese Weise produziert werden, hat das diese Folgen:

  • Ohne Schulden gibt es kein Geld.
  • Geldvermögen und Schulden haben den gleichen Umfang. Würde man alles Schulden tilgen, gäbe es kein Geld mehr.
  • Es gibt also kein Geld „netto“ und auch keine „Nettoschulden“.
  • Man kann zusätzliche Geldvermögen nicht „netto“ ansparen, sondern nur durch Schulden neu schaffen. Man muss volkswirtschaftlich sogar durch Sparen stillgelegtes Geld durch neues ersetzen, das heißt durch neue Kredite geschaffenes Geld.
  • Daraus folgt unmittelbar: Neue Schulden entstehen, wenn Geld gespart wurde und die Sparer damit ihr Geldvermögen erhöht haben. Dies weil die realwirtschaftliche Nachfragelücke notfalls staatliche Verschuldung erzingt (Druckmittel wachsende Arbeitslosigkeit,Wirtschaftscrash).

Oder umgekehrt: Wenn man Schulden und Neuverschuldung begrenzen will, muss man aus volkswirtschaftlichen Gründen zwangsläufig auch die Geldvermögenszunahme stoppen. Es geht nur gleichzeitig, weil es sich um zwei Seiten derselben Medaille handelt.

Das heißt aber nicht, dass man die Vermögenszunahme stoppen muss. Es geht hier lediglich um die Vorgänge auf der finanzwirtschaftlichen Ebene. Man kann sehr wohl durch Geld reale Investitionsgüter kaufen (oder Anteile daran) und so die volkswirtschaftliche Schuldenspirale stoppen und ihre negativen Folgen umgehen. Der Grund: Sparen ohne Schulden geht nicht, aber investieren ohne Schulden, das geht. Rücklagenbildung und Zukunftsvorsorge wäre also machbar und für den Anleger viel sicherer, indem in Form verbriefter Investitionen „gespart“ würde. So ließe sich eine Kapitalanlage bei Bedarf auch wieder auflösen, fast genauso wie heute beim Sparbuch oder der Bankschuldverschreibung. Für die Anleger und die Volkswirtschaft wäre dies vorteilhafter, weil sich auf diese Weise Kreditblasen und Bankenkrisen vermeiden ließen.

Denn die aktuelle Krise ist keine Schuldenkrise, sondern eine Guthabenkrise aus blockierten Schuldtilgungsmitteln. Erst wenn Politik und Wirtschaftswissenschaft dies erkennen und nach Lösungen suchen, finden wir einen Ausweg aus der verfahrenen Situation.

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Otmar_Issing
(2) Otmar Issing, Einführung in die Geldtheorie, Vahlen Verlag, 14. Auflage 2006 Seite 56
(3) Auch Bargeld und Zentralbank-Buchgeld ist wird genauso als Kredit gebucht, wie das die Geschäftsbanken praktizieren. Bargeld (Banknoten) sind nur die Verbriefung dieser Zentralbankkredite – siehe (2)

Steuer gegen Armut

Steuer_gegen_Armut

Die Finanztransaktionssteuer – Pro und Contra

Einladung_Wien_23.02.10

Einladung: 23. Februar 2010, Bundesministerium für Finanzen, Wien

Das Bundesministerium für Finanzen lädt im Zusammenwirken mit dem Institut für Finanzwissenschaft und Steuerrecht am Dienstag, den 23. Februar 2010 um 17.00 Uhr in das Bundesministerium für Finanzen, Hintere Zollamtsstraße 2b, 1030 Wien, zu der Veranstaltung „Die Finanztransaktionssteuer – Pro und contra“ ein.

Einleitung & Moderation:

SC Dr. Wolfgang Nolz
Bundesministerium für Finanzen
Leiter der Sektion Zölle und internationale sowie organisatorische Steuerangelegenheiten

Vortragende:

Mag. Dr. Stephan Schulmeister
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Mag. Peter Brandner
Bundesministerium für Finanzen
Sektion Wirtschaftspolitik und Finanzmärkte

Um Anmeldung mitt els E-Mail an Post.V-7@bmf.gv.at wird gebeten. Für eventuelle Rück fragen erreich en Sie uns unter der Telefonnummer: 01/514 33-501030

FDP-Heringsessen der Region Kassel am politischen Aschermittwoch lebhaft und gut besucht

FDP_17.02.2010MdB und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans mit Prof. Dr. Reiner Sörries

Kassel, 17.02.2010. Zum traditionellen Heringsessen der FDP Region Kassel kamen auch in diesem Jahr viele Mitglieder und Freunde der FDP der Region Kassel im Gasthof Meister zusammen, die der Einladung am politischen Aschermittwoch zu Matjeshering und Diskussion gefolgt waren.

Als Gastredner referierte der Direktor des Museums für Sepulkralkultur Herr Prof. Dr. Reiner Sörries zum Thema „Menschen trauern heute wie sie wollen – Der Beitrag des Museums für Sepulkralkultur zur Geschichte und Gegenwart der Bestattungskultur“ und begeisterte die Zuhörer mit den verschiedensten Sichtweisen und Denkansätzen zu diesem alle Menschen bewegenden Thema.

Natürlich nutzen die Mitglieder des Bundestages Mechthild Dyckmans und Björn Sänger die Gelegenheit, um über die Regierungsarbeit der ersten 113 Tage zu berichten und sich den Fragen der Mitglieder zu stellen.

Nach einer emotionalen Diskussion brachte es der Ehrenvorsitzende Richard Wurbs auf den Punkt: “Ärmel hoch krempeln und eine solide Arbeit abliefern, das wird die nächsten vier Jahre die FDP charakterisieren!”

Weitere Informationen unter http://www.fdp-kassel.de/

Was ist Kunst?

Zu dieser vielschichtigen Frage wird den Lesern/Zuschauern dieser Plattform das folgende Video empfohlen: http://www.spiegel.de/video/video-1043127.html 

Offenbarungseid der Volkswirte in Atlanta

Der Verein Global Change bietet Weiterbildung zu realitätsnahen Grundlagen der Marktwirtschaft an

Wie das Handelsblatt berichtete (1), muss es auf der weltweit wichtigsten Tagung für Volkswirte in Atlanta in der vorigen Woche wohl zu sensationellen Einsichten gekommen sein:

„Viele beschäftigen sich nicht mit der Welt, in der wir leben, sondern mit der Welt, in der sie gerne leben würden“, klagte Harvard-Professor Benjamin Friedman. Das habe zahlreiche Modelle hervorgebracht, die „einfach, elegant und falsch sind“. Modelle, die die Bedeutung von Banken und Krediten befriedigend erfassen, gebe es bislang nicht. „Das kann aber kein Argument dafür sein, dass wir unseren Studenten nur die alten, überholten Modelle beibringen“

Ähnlich formulierte es der Yale-Professor Robert Shiller, der als einer der ganz wenigen Volkswirte frühzeitig vor der Krise warnte: „Viele Vertreter unserer Profession machen sich nicht die Mühe, auf dem Laufenden zu bleiben.“ Die moderne Makroökonomie müsse sich inhaltlich wie methodisch komplett neu erfinden – und deutlich näher an die Realität heranrücken.

„Genau dies ist das Problem der Volkswirte“ so Jörg Buschbeck, Vereinsvorstand des Global Change 2009 e.V., “schon die einfachsten Grundüberlegungen, auf welchen die ökonomischen Modelle aufbauen, entsprechen nicht der Realität. Schön, dass die ersten Wirtschaftswissenschaftler das jetzt öffentlich zugeben. Die meisten Ökonomen haben nicht einmal eine klare Vorstellung davon, was Geld ist und wie das Finanzsystem funktioniert. Grundlegende Marktstörungen, beispielsweise im wichtigen Geldmarkt, können so gar nicht erkannt werden.“ „Das ist folgenschwer, da die selben Ökonomen die Politik beraten. Fehlerhafte Modelle bedrohen so unmittelbar unseren Wohlstand und letztlich den Frieden.

Diese Problematik war einer der Hauptgründe für die Initiative „Global Change“. Wir erarbeiten deshalb Weiterbildungskurse (2) für Wirtschaftsfachleute, Politiker und Multiplikatoren vor, die wir ab Mai dieses Jahres anbieten“, so der Initiator Jörg Buschbeck. Der Inhaber von drei Firmen, der auch Vorstandschef einer Genossenschaft ist, gründete den Verein „Global Change“ Anfang 2009 nach eigenen ökonomischen Studien auch, um „die Wissenschaft aus dem intellektuellen Elfenbeinturm auf den Boden der Realität zu holen“.

Zu (1) http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/fundamentalkritik-wie-die-finanzkrise-die-vwl-auf-den-kopf-stellt;2510559

Zu (2) http://www.global-change-2009.com/blog/%e2%80%9cvom-kapitalwirt-zum-volkswirt-elementare-marktstorungen-erkennen-und-benennen%e2%80%9d/2010/02/

Piratenpartei: Daten kann man nicht stehlen

»Daten kann man nicht stehlen«, so die bayrische Justizministerin Beate Merk (CSU). Eine beeindruckende Aussage. Auch, weil sie ein völlig neues Licht auf die Diskussion um das Filesharing wirft. Denn auch hier handelt es sich nur um Daten, die nicht stehlbar sind. Führt man den Gedanken weiter, stellt man fest, dass es falsch ist, hier von Raubkopierern zu sprechen.

Die Piratenpartei Bayern freut sich, dass die bayerische CSU Regierung endlich unsere Argumente annimmt und sich zu eigen macht. »Frau Merk hat beachtlichen politischen Mut bewiesen, sich gegen die allgemein übliche Meinung der Rechte-Industrie zu stellen. Wir hoffen, dass sie tapfer weiter Segel in diese Richtung setzt und geben gerne Rückenwind«, meint Klaus Müller, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern der Piraten.

Alles im Internet basiert auf Kopien: selbst das Aufrufen einer Webseite erzeugt eine Kopie auf dem Gerät, das sie anzeigt. Da sich diese Kopierbarkeit von digital vorliegenden Werken technisch nicht sinnvoll einschränken lässt und die flächendeckende Durchsetzbarkeit von Verboten im privaten Lebensbereich als gescheitert betrachtet werden muss, sollten die Chancen der allgemeinen Verfügbarkeit von Werken erkannt und genutzt werden.

Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Zugänglichmachen und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern. Dabei müssen die Interessen der Urheber – und weniger der Verwerter – in den Vordergrund rücken, was heutige Gesetze nicht bewerkstelligen.

Freie Werke und Informationen sind jedoch strikt von privaten Daten zu trennen. Im Rahmen des Datenschutzes dürfen diese weder ungewollt kopiert noch verkauft werden.

Frau Ministerin Merk, wir laden Sie herzlich zu unserem Piratigen Aschermittwoch in Ingolstadt ein. Gerne diskutieren wir dort eine gemeinsame Zukunft. Wir Piraten unterstützen Sie in allen Bestrebungen diese Einsicht umzusetzen, um ein neues, faires und modernes Urheberrecht umzusetzen. Ein Urheberrecht, das tatsächlich die Urheber beglückt und die Kunden nicht bestraft und so hilft, Deutschland zu einer modernen Wissengesellschaft entwickeln.

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Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Landespressestelle Bayern der Piratenpartei Deutschland · Verantwortlich für den Versand dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland · Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter:
http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100216-Daten-kann-man-nicht-stehlen
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Steuer gegen Armut. Eine gute Idee?

Stimmen Sie ab auf: www.steuergegenarmut.de. Mehr zum Hintergrund auf www.steuergegenarmut.org.

Senden Sie den Link auf diesen Beitrag (http://news.forum-fuehrung.com/?p=3928) an Ihre Familie und Ihre Freunde, damit sich diese eine Meinung zu dem Thema bilden können!

Bildungsverein i. G. und Mitgliederwerbung

fbwe

Seit letzter Woche (10.02.) ist »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« unter www.fbwe.de im Internet präsent, nun hat die Mitgliederwerbung für den Bildungsverein i. G. begonnen. Im ersten Schritt besteht Sie aus der Gewinnung neuer Mitglieder für die Verteilerliste newsletter@fbwe.de. Die Mitgliedschaft in diesem Verteiler ist kostenlos und unverbindlich. Der Newsletter-Verteiler informiert über die weiteren Aktivitäten und Termine. Die Mitgliedschaft in diesem Info-Verteiler startet mit dessen Bestellung in Form einer einfachen Email an newsletter@fbwe.de und endet mit formloser Abbestellung an dieselbe Mailadresse.
 
Besuchen Sie »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« auf www.fbwe.de. Bestellen Sie weitere Infos über newsletter@fbwe.de

Wahlkampf im ÖSF-Deutschland zur Vorstandswahl am 12.06.10 ausgebrochen

Von Andreas Stein, Kassel

Im ÖSF-Deutschland, www.oesf.de, ist der Wahlkampf um Funktionen und Programme zur nächsten Vorstandswahl am 12.06.10 ausgebrochen. Diese Informationen sind mir als Mitglied des ÖSF aus verschiedenen Mailverteilern und Telefonaten bekannt geworden.

Ich habe mich dazu entschlossen, diesen Wahlkampf in zwei Rollen über diese Plattform zu begleiten:

  1. Ich werde als Berichterstatter über den Verlauf des Wahlkampfs berichten
  2. Ich werde als Mitglied des ÖSF meine persönlichen Favoriten vorstellen und unterstützen

In der zweiten Rolle habe ich bisher intern und nun öffentlich eine klare Aussage zu meinen Vorzugskandidaten  für den Vorstand von “ÖSF 2.0″ gemacht:

  1. Detlef Wendt
  2. Knut Schwedler
  3. Merfin Demir

Die Liste ist für mich persönlich “nach unten hin offen” für Bewerber um eine Funktion, die ein konkretes Programm vertreten. Diese können mich immer über andreas.stein@forum-fuehrung.com kontaktieren.

Mehr Demokratie kritisiert Beschneidung der Mitbestimmungsrechte

Verlängerung der Wahlperiode nicht ohne Volksentscheid

Die Initiative Mehr Demokratie warnt vor einer Verlängerung der Legislaturperiode ohne eine gleichzeitige Einführung von bundesweiten Volksentscheiden. „Wenn künftig nur noch alle fünf Jahre gewählt wird, dann fallen für einen heute 18jährigen Menschen im Lauf seines Lebens drei bis vier Wahlen weg“, erklärt Daniel Schily, Vorstandssprecher von Mehr Demokratie. „Ohne die gleichzeitige Einführung bundesweiter Volksabstimmungen wäre diese Verlängerung eine unerträgliche Beschneidung demokratischer Mitbestimmungsrechte.“

Die Volksentscheids-Befürworter im Bundestag sollten nach Ansicht von Mehr Demokratie jetzt die Chance ergreifen, sich konsequent für bundesweite Volksentscheide einzusetzen. Nach einer Umfrage der Initiative wollen 63,5 Prozent aller derzeitigen Bundestagsabgeordneten die Einführung Direkter Demokratie auch auf Bundesebene. Prominenten Befürworter wie SPD-Geschäftsführer Thomas Oppermann und FDP-Geschäftsführer Jörg van Essen haben in der aktuellen Debatte bereits den Ausbau der Mitwirkungsrechte gefordert.

„Nur mit Volksabstimmungen haben die Bürger die Möglichkeit, die Politik punktuell und in Sachfragen zu beeinflussen“, erklärt Schily. „Das wäre ganz unabhängig von der Länge der Wahlperiode ein Gewinn für unsere Demokratie und würde der viel beklagten Politikverdrossenheit Abhilfe schaffen.“

Mehr Demokratie hatte 2009 die bundesweite Kampagne „Volksentscheid ins Grundgesetz“ gestartet. In diesem Zusammenhang wurden alle 622 Bundestagsabgeordneten nach ihrer Meinung zur Einführung bundesweiter Volksentscheide befragt. Wie auf www.volksentscheid.de dokumentiert, überwiegen einzig bei CDU/CSU die Volksentscheids-Gegner. Um bundesweite Volksabstimmungen einzuführen, ist eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat nötig.

Zitat zur Zeit

»Die Mittelschicht in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren von zwei Dritteln auf noch gut die Hälfte der Gesellschaft geschrumpft. Damit bröckelt die Brücke zwischen Arm und Reich. Eine Gesellschaft ohne Mitte fliegt auseinander, und der Politik fliegt sie um die Ohren.«

Dr. Guido Westerwelle, »Vergesst die Mitte nicht!«, Zitat aus einem Gastkommentar in der WELT vom 11.02.10

Wege zur Heilung und Mut-Mach-Geschichten

Mut-Mach-Geschichten

Wege zur Heilung und Mut-Mach-Geschichten: www.endlich-geheilt.de

Frank Lehmann, Peter Scholl Latour, Werner Schneyder – Wirtschaftskrise 2010

Gefunden auf http://www.global-change-2009.de

Von Andreas Stein, Kassel

Bemerkenswert ist das Schluss-Statement der Runde von Werner Schneyder. Der Zuschauer sei ermuntert, sich dieses genüßlich auf der Zunge zergehen zu lassen:

“Dieses Jahr ´09 war wirklich für mich welthistorisch herausragend. In Ergänzung dessen, was Herr Scholl Latour gesagt hat: Es ist die Wachstumsideologie offiziell an die Wand gefahren, die globale Weltwirtschaft hat sich als Pyramidenspiel entlarvt, die Mechanismen liegen alle offen zu Tage und wir beobachten mit Staunen, daß niemand daraus lernen mag.”

Ich schließe mich aber selbst aus Werner Schneyders Zusammenfassung bezüglich der Lernunwilligkeit aus und rufe zum Weiter-Lernen auf: Unterstützen auch Sie unseren neuen Weiterbildungsverein i. G., das »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung«: www.fbwe.de. Bestellen Sie dazu umgehend die Zusendung weiterer Infos mit einer einfachen Email an newsletter@fbwe.de.

Welche Bedeutung gestehen wir in Zukunft »Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« zu?

Von Andreas Stein, Kassel

In der Vorbereitung der Gründung eines Vereins zur Förderung von Bildung, Wirtschaft und Entwicklung (siehe: www.fbwe.de) war ich zu Besuch beim langjährigen Mentor dieser Plattform, Prof. Rainer Kassing. Unsere ersten schriftlich fixierten Intentionen zur Gründung des neuen Vereins hatte ich ihm im Vorfeld zukommen lassen und um seine öffentliche Anregung dazu gebeten. Bildung als Voraussetzung einer innovativen und leistungsfähigen Wirtschaft wird in diesem Kurzinterview ebenso deutlich genannt wie die Notwendigkeit zu angemessenen Investitionen in Grundlagenforschung und Transferdienstleistungen in die Gesellschaft hinein. Gleichzeitig wachsen in einer digital vernetzten Gesellschaft die Bedeutungen von Werten, Ethik und Moral. Auch diese Entwicklungen werden im Gespräch skizziert, gerade vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt.

Weiterbildung und Entwicklung für die Wirtschaft

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NEUE MÄNNER – MUSS DAS SEIN?

bohrer

Kongress über den männlichen Umgang mit Gefühlen

19.-20. Februar 2010
Universität Düsseldorf, Hörsaal 3D
Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf

Zertifiziert durch die Ärztekammer Nordrhein mit 13 Punkten.
Kontakt und Anmeldung: http://www.maennerkongress2010.de.