Archiv für Juli 2009
Investieren Sie nachhaltig in Öko-Soziale-Unternehmen!
Förderung von Nachhaltigkeit – Venture Capital für zukunftsfähige Unternehmensfinanzierung: www.the-foo.de
Kennen Sie das Zunft[magazin]?
Lernen Sie das Zunft[magazin] kennen und lesen Sie, wie es sich selbst vorstellt:
Als “neuen Familienzuwachs” und logische Fortführung unserer Zunft-Aktivitäten sehen Sie das jüngste Mitglied der Familie vor sich: Das Zunft[magazin].
Hier finden Sie redaktionelle Berichte, Neuigkeiten, Termine und Geschichten rund um die guten Dinge. Im Gegensatz zum Zunft[blog] finden Sie hier keine Meinungen oder persönliche Sichtweisen – auch keine Erfahrungen – ausser natürlich denen, die unsere Redakteure mit Innovationen, besten Beispielen, Produkten und Produzenten, der Kunst und den Künstlern, den Diensten und den Dienstleistern, den Genusshandwerksprodukten und den Genusshandwerkern und vielen anderen wertvollen Erfahrungen und Dingen gemacht haben, über die wir ab jetzt berichten werden.
Das Zunft[magazin] berichtet und erzählt zudem über Veranstaltungen, in denen sich Menschen aus dem spannenden Netzwerk von regionalen Produzenten, von Terroir geprägten Lebensmitteln und Genießer begegnen. Unser Informationsangebot soll dabei über Produktempfehlungen zu leckeren, regional und nachhaltig produzierten Dingen bis hin zu Erfahrungsberichten aus den Regionen und ihren Manufakturen, zu ihren landschaftlichen Reizen, der Natur und ihren “Charakterköpfen” reichen.
Bei der Auswahl unserer Berichte lassen wir uns von den Erfahrungen unserer Redaktion leiten. Biodiversität, Landschaft und deren Pflege, die regionalen ökonomischen Auswirkungen der Vermarktung sind weitere Kriterien, die uns hierbei besonders interessieren. Zuschauen wollen wir hier auch zukünftig bei der Entstehung der Produkte – und Ihnen, liebe Leser, unsere Erfahrungen weitergeben. Kernstücke des Zunft[magazins] werden dabei Videoreportagen sein, die das oben schon erwähnte Dreieck “des guten Geschmacks” den interessierten Genießern und “Werteorientierten” näherbringen sollen. Näherbringen jedoch nicht nur über informative, kurzweilige Geschichten, sondern auch in der Hoffnung, die Betrachter so zu begeistern, dass gute regionale und manufakturelle Produkte in ihrem Alltag in Zukunft eine Rolle spielen werden, und sie somit ihren genussvollen, langlebigen und freudigen Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung leisten werden. So wollen wir Sie mit viel Freude für die Sache der Nachhaltigkeit begeistern ……
Lesen Sie das Zunft[magazin] auf http://magazin.zunftnetz.org/
Zitat zu Zeit
»Je schlimmer es wird, desto besser wird es!«
René Antonoff, www.antonoff.eu
28.08.09 und 11.09.09: Verantwortung jetzt!
Von Elita Wiegand, www.innovativ-in.de/blog/2009/07/15/verantwortung-jetzt
Die Welt ist klein. Wir können etwas Großes bewegen. Dazu brauchen wir in der vernetzten Welt wenig: Einer fängt an, andere kommen dazu, es entstehen Wellen. Fritz Lietsch plädiert dafür, dass die Wirtschaft grün wird. Er ist aktiv auf ECO World und ist Herausgeber des Forums Nachhaltig Wirtschaften. Jetzt heißt es “Nachhaltigkeit trotz(t) Krise” - wir sind alle aufgefordert Stellung zu beziehen.
Gestaltung des 21. Jahrhunderts
Verantwortung jetzt! heißt die Plattform, die an die zwei Impulskonferenzen gekoppelt ist. In Kooperation mit dem Deutschen Naturschutzring und ausgewählten Umweltverbänden sind am 28. August 2009 in Köln und am 11. September 2009 in München die beiden Veranstaltungen geplant.
In Köln werden Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Sven Plöger, Klimaexperte und bekannt als ARD-Wetterfrosch sowie der Kabarettist Heinrich Pachl mitwirken. In München setzen prominente Redner und zukunftsweisende Gastbeiträge Impulse, die anschließend in der Großgruppenmoderation des World Café für konkrete Aktionen sorgen sollen.
Konstruktive Auseinandersetzung
Alle gesellschaftlich relevanten Entscheider sind zu einer konstruktiven Auseinandersetzung eingeladen. Jeder, der sich einbringen will, der etwas zu den Herausforderungen unserer Zeit zu sagen hat. Ausreden gelten nicht mehr, ideologische Grabenkämpfe und ungezügeltes Wettbewerbsverhalten sind passé. Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) treten in den Dialog.
Alle entwerfen einen Green New Deal und suchen nach Lösungen. Es geht um gemeinsame Initiativen, Projekte und zukunftsweisende Produkte – um die Gestaltung des 21. Jahrhunderts.
Stellung beziehen!
Die Themen für Deinen Beitrag, den Du direkt auf der Plattform veröffentlichen kannst:
- Green New Deal
- Biologische Vielfalt
- Klimaschutz
- Atomausstieg und Energieversorgung
- Nachhaltige Mobilität
Verflucht noch mal…
Keine Frage: Wir wollen nachhaltigen Wirtschaften und Corporate Social Responsibility, und wir wollen verflucht noch mal, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen. Schließlich können wir durch unser Kaufverhalten die Märkte beeinflussen. Einige tun es bereits… es müssen mehr werden.
Wir sind mit dabei, der Business-Club innovativ.in und viele Partner und Freunde. Wir sehen uns in Köln. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitte schnell anmelden – hier…
Was ist eigentlich Optimismus?
Hier ein schöner Hinweis zur Antwort:
“Unter dem Strich schließt Elternschaft eine Reihe von radikal selbstlosen und oft über die Maßen lästigen Aktivitäten ein. Zwei Erwachsene, die ihre Zeit und Kräfte andernfalls zu angenehmen Aktivitäten unterschiedlichster Art nutzen könnten entscheiden sich, eine Unterkunft zu suchen und Nahrung und andere Vergünstigungen zu verschaffen für völlig abhängige Organismen, deren Lebensrhythmus überdies in keinem größeren Gegensatz zu dem der Erwachsenen stehen könnte und die Eltern buchstäblich jahrzehntelang in einen Kompromiss zwischen Anforderungen ihrer Nachkommen und dem eigenen Arbeits- und Freizeitprogramm verstricken werden. Bemerkenswert ist nicht so sehr, dass Eltern vielleicht ein Kind haben, sei es ungeplant oder geplant aufgrund einer konfusen Glückserwartung. Wirklich erstaunlich ist, dass die meisten Eltern mehr als ein Kind haben!”
Lionel Tiger, Anthropologe, in ” Optimism: The Biology of Hope”
Egal, ob der persönliche Lebensentwurf Kinder beinhaltet oder nicht:
Die Treiber menschlichen Verhaltens sind der Glaube bzw. die Hoffnung auf etwas Besseres, Anderes oder auch einfach Gutes. Dabei dürfen nicht alle Schwierigkeiten bedacht werden, denn sonst erscheint der Weg zu lang und das Ziel zu weit. Es ist wie auf einem Klettersteig: Der nächste Schritt ist der Wichtigste, nur ab und zu fällt der Blick auf den Gipfel!
Optimismus hat auch mit der Verzerrung der Wirklichkeit zu tun, mit dem Blick durch die “Rosarote Brille”. Doch nur so sind wir Menschen in der Lage, uns eine neue Wirklichkeit vorzustellen und an deren Erfüllung zu arbeiten.
Michael May www.maylabel.de info@maylabel.de
Zitat zur Zeit
Es ist wohl angenehm, sich mit sich selbst beschäftigen, wenn es nur so nützlich wäre. Inwendig lernt kein Mensch sein Innerstes erkennen; denn er mißt nach eignem Maß sich bald zu klein und leider oft zu groß. Der Mensch erkennt sich nur im Menschen, nur das Leben lehret jeden, was er sei. (Antonio)
Johann Wolfgang von Goethe
Global Change 2009: Mi., 5. August 2009, 19:30 Uhr
Die Düsseldorfer Regionalgruppe der Global Marshall Plan Initiative und des Ökoszialen Forums Deutschland e. V. lädt Sie herzlich zum Videoabend ein:
Global Change 2009
Mittwoch, 5. August 2009, 19:30 Uhr
Bürgerhaus Bilk, Düsseldorf, Himmelgeister Straße 107h, Raum
Der Verein Global Change 2009 präsentiert einen finanz- und wirtschaftspolitischen Rettungsplan, mit dem die Jahrhundertkrise zu einer Jahrhundertchance werden kann. Dafür müssen Wirtschaftsmonopole und insbesondere das Monopol des Geldes zukünftig verhindert werden. Eine krisenfreie Marktwirtschaft, der Schutz der Umwelt und Demokratie werden wahr. Kriege, Wirtschaftskollaps und die Zerstörung unseres Planeten werden verhindert.
Weitere Informationen und Anmeldung:
Merfin Demir
Ökosoziales Forum Deutschland e. V.
Sprecher der Regionalgruppe Düsseldorf
Merfin Demir
Postfach 10 20 07 | D-40011 Düsseldorf
Mobil: +49 (0) 177 – 241 71 99
contact@merfin-demir.de
Stadtverwaltung der Stadt Höxter baut weiter auf Wirtschaftsfreundlichkeit
Die Teilnehmer der Stadt Höxter beim Workshop „wirtschaftsfreundliche Verwaltung“ mit Moderatorin Grit Wunderlich
Bereits seit Beginn des Jahres 2008 setzt die Stadt Höxter verstärkt auf die Wirtschaftsfreundlichkeit ihrer Verwaltung. Um die Kompetenz hierzu weiter zu stärken, fand für die Mitarbeiter der Verwaltung in den letzten Wochen ein Weiterbildung mit Moderatorin Grit Wunderlich vom forum-fuehrung aus Kassel statt.
In dem 3-stufigen Workshop ging es unter aktiver Beteiligung der Teilnehmer um die Erwartungen an eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung, um eine Optimierung der internen Bearbeitungsabläufe sowie um Standards in der wirtschaftsfreundlichen Verwaltungsarbeit. Dabei wurden auch Grenzsituationen an Fallbeispielen gemeinsam bearbeitet.
Deutlich wurde während dieser Weiterbildung auch für die Moderatorin Grit Wunderlich das hohe Niveau, auf dem in Höxter bereits in Sachen Wirtschaftsfreundlichkeit gearbeitet wird.
Der Workshop hat für den so wichtigen täglichen Umgang mit dem Thema Wirtschaftsfreundlichkeit interessante, neue Impulse ergeben, die eine weitere Verbesserung der Arbeit mit sich bringen werden. Mit diesen Worten fasst Volker Rodermund als städtischer Wirtschaftsförderer das Ergebnis des Workshop zusammen.
Da bleibt nur der Wunsch und die Empfehlung an Unternehmen und Bürger, das Angebot der Verwaltung ebenso gezielt und freundlich in Anspruch zu nehmen.
Weitergehende Informationen auf www.hoexter.de
Demokratie-Paket für Merkel, Seehofer und Dobrindt
CSU-Parteitag: Mehr Demokratie sammelt Unterschriften für Volksabstimmungen
Anlässlich des CSU-Parteitags, der morgen (17. Juli) in Nürnberg beginnt, will der Verein Mehr Demokratie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), CSU-Chef Horst Seehofer und CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt ein Demokratie-Paket überreichen, mit dem bundesweite Volksabstimmungen gefordert werden. Das Paket enthält einen Film zur Aktion „Vaterstetten stimmt ab“, bei der sich Anfang Juni 82 Prozent für bundesweite Volksabstimmungen ausgesprochen hatten, sowie eine aktuelle Forsa-Umfrage, laut der 65 Prozent aller CDU/CSU-Anhänger für die Einführung Direkter Demokratie auf Bundesebene sind.
Während sich die CSU in den letzten Wochen zunehmend für mehr Bürgerbeteiligung auch auf Bundesebene geöffnet hat, lehnt die CDU deutschlandweite Volksabstimmungen weiterhin ab. Mehr Demokratie befragt mit Blick auf die Bundestagswahl Direktkandidaten in allen 299 Wahlkreisen zum Thema bundesweite Volksabstimmungen. Auf www.volksentscheid.de sind auch die Antworten der Parteivorsitzenden abrufbar. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die Einzige, die auf die Anfrage nicht reagiert hat. CSU-Chef Seehofer lehnt von Bürgerinnen und Bürgern initiierte Volksabstimmungen auf Bundesebene ab, ist aber für von oben angesetzte „Volksabstimmungen bei wichtigen und unwiderruflichen Entscheidungen zur Zukunft Europas“.
„Im gerade auf der Klausurtagung verabschiedeten 14-Punkte-Papier fordert die CSU erneut Volksabstimmungen in europapolitischen Fragen“, erklärt dazu Michael Efler, Vorstandssprecher von Mehr Demokratie. „Jetzt sind wir gespannt, ob den Lippenbekenntnissen zu mehr Bürgerbeteiligung auch Taten folgen.“ Diesen Prozess will Mehr Demokratie mit dem Aufruf „CDU/CSU für Volksentscheid“ beschleunigen, mit dem Unions-Anhänger und -Mitglieder Direkte Demokratie auf Bundesebene fordern. „Wir wollen den Parteitag nutzen, um deutlich zu machen, dass die Union mit ihrer Blockadehaltung gegen Volksabstimmungen weder die Mehrheit der Bevölkerung noch die eigenen Anhänger hinter sich hat“, so Efler.
Um Volksabstimmungen auf Bundesebene einzuführen, ist eine Grundgesetzänderung und damit eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag nötig. Diese wird seit Jahren von den Unions-Parteien verhindert, während FDP, SPD, LINKE und Grüne die Direkte Demokratie auch bundesweit befürworten.
Homepage zur Kandidatenbefragung: www.volksentscheid.de
Antworten der Parteivorsitzenden: www.volksentscheid.de/wahlkreis/parteivorsitzende/
Aktion „CDU/CSU für Volksentscheid“: www.volksentscheid.de/cducsu/
Film „Vaterstetten stimmt ab“: www.youtube.com/mehr0demokratie0de
Neues von shuccle
Hans Diedrich Kreft erläutert im Video die Hintergründe zu www.shuccle.com
Siehe auch: www.forum-fuehrung.com/?p=754
Was tut der Bundesverband Deutscher Stiftungen?
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt die Interessen der Stiftungen in Deutschland. Gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung wirbt er für ein stiftungsfreundliches Klima, damit die Stiftungen ihre Aufgaben und Ziele effektiv erfüllen können. Der Bundesverband steht in ständigem Austausch mit öffentlichen Entscheidungsträgern. Er nimmt Stellung zu aktuellen Fragen und bringt seinen Sachverstand praxisorientiert in politische Entscheidungsprozesse und in die öffentliche Berichterstattung ein. Mit seinen vielfältigen Veranstaltungen fördert er den Dialog, den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Stiftungen. Durch sein Know-how gilt der Bundesverband bei Wissenschaftlern, die über den Dritten Sektor forschen, als kompetenter Ansprechpartner. In eigenen Publikationen spürt er Trends aus dem Stiftungswesen auf und bringt neue Themen auf die Agenda von Politik und Medien.
Die Interessenvertretung des Bundesverbandes richtet sich jedoch nicht allein nach außen. Als Verein mit über 3.200 Mitgliedern unterstützt der Verband Stiftungen bei spezifischen Angelegenheiten oder Problemen und berät bei Stiftungserrichtungen. Die Mitglieder des Bundesverbandes profitieren von den Informationen und den zahlreichen Rabattverträgen für Stiftungen mit Förderpartnern; die Veranstaltungen und Fortbildungsangebote nutzen sie zu Vorzugskonditionen. Auch auf europäischer Ebene wirkt der Bundesverband mit anderen nationalen Stiftungsverbänden sowie dem Europäischen Stiftungszentrum zusammen, um den Anliegen der Stiftungen besser Geltung zu verschaffen.
Weitere Informationen: Bundesverband Deutscher Stiftungen, www.stiftungen.org
Stiftungsversorgungswerk des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen:
www.stiftungen.org/index.php?strg=28_562&baseID=1366
Konkret: Wofür wirtschaften wir?
ANTWORT: Für ein gutes Leben in einer liberalen Gesellschaft, in der ein bunter Strauß an Lebensentwürfen aufblüht. (…) Das Problem ist, dass der immer härtere marktwirtschaftliche Wettbewerb die reale Freiheit der Bürger zunehmend einschränkt, statt sie zu erweitern. Unser Ziel sollte eine Gesellschaft sein, in der möglichst alle Bürger in realer Freiheit leben. Dazu müssen wir zwischen Bürgerfreiheit und freiem Markt klar unterscheiden.
Prof. Peter Ulrich, Institut für Wirtschaftsethik, St. Gallen in der Schweiz. Quelle: F.A.Z.-Interview vom 12.07.09
Weitere Infos zu: Prof. Peter Ulrich
Die TopTen-Beiträge auf www.forum-fuehrung.com
Vor genau 3 Monaten startete eine neues Statistiktool auf dieser Plattform, das seitdem registriert, welche Beiträge wie oft gelesen werden. Daraus ergibt sich die Liste der TopTen-Beiträge aus inzwischen über 500 Artikeln, die hier zum ersten Mal veröffentlicht ist.
| Posttitel | Postname | Gelesen |
|---|---|---|
| Wettbewerb Freiheit und Verantwortung 2008 | wettbewerb-freiheit-und-verantwortung-2008 | 405 |
| Gallup-Studie zum Mitarbeiter-Engagement im “Krisenjahr 2009″ | gallup-studie-zum-mitarbeiter-engagement-im-krisenjahr-2009 | 362 |
| Gallup Studie 2008 weist auch für 2009 auf viele ungenutzte Potentiale | gallup-studie-2008-weist-auch-fur-2009-auf-viele-ungenutzte-potentiale | 320 |
| Ökosoziales Pflichtenheft für die G20 | okosoziales-pflichtenheft-fur-die-g20 | 318 |
| Impressum | impressum | 256 |
| Ökosozial statt marktradikal – Wege aus der Krise: Zukunftsforum mit Podiumsdiskussion | okosozial-statt-marktradikal-wege-aus-der-krise-zukunftsforum-mit-podiumsdiskussion | 253 |
| Ein Elfjähriger als Schirmherr – in der Nachfolge von Angela Merkel | ein-elfjahriger-als-schirmherr-%e2%80%93-in-der-nachfolge-von-angela-merkel | 217 |
| Martina Knappert-Hiese: Ankündigung eines Buchprojekts | ankundigung-eines-buchprojekts | 215 |
| Josef Riegler: »Ökosoziale Marktwirtschaft« | okosoziale-marktwirtschaft | 206 |
| Selbstverständnis | selbstverstandnis | 190 |
Auffällig und erfreulich ist die hohe Anzahl von Artikelbeiträgen darunter, die sich mit WERTE-Fragen auseinandersetzten. Erfreulich ist auch, dass 3 der TopTen-Beiträge direkt auf Fragen einer Ökosozialen Marktwirtschaft zielen, zwei weitere Beiträge indirekt. Damit verankert sich die Diskussion um eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung, die ökologische und soziale Standards fordert, setzt und beachtet, nachhaltig auf dieser Plattform.
Tixuma: Eine neue Suchdatenbank, die ihren Nutzern Provisionen zahlen will
Es gibt eine neue Suchdatenbank im Internet, die ihren Nutzern Provisionen zahlen will. Wenn das funktioniert, wird es eine Welle von Empfehlungen auslösen, andere Suchdatenbanken verdrängen und Werbeeinnahmen anziehen, die anteilig an die Nutzer weitergegeben werden sollen. Ist das seriös? Das Risiko, auf dieses Versprechen einzugehen, ist jedenfalls im Prinzip gleich null. Ich will die Sache mal ein paar Tage beobachten, habe mich dazu angemeldet und gebe die Nutzungsempfehlung hiermit weiter. Wer Tixuma testen will, kann sich bei der jetzt gestarteten Beta-Version über den Empfehlungslink anmelden: http://www.tixuma.de/?ref=3799
Für eine Anmeldung sind außer Emailadresse nur Name, Vorname und Kennwort erforderlich, also keine weiteren persönlichen Daten. Melden Sie sich einfach mal an und probieren Sie diese neue Suchdatenbank aus! (Andreas Stein)
Ökosozialer HSV
Lesen Sie mehr auf www.glocalist.com, der Web-Tageszeitung für CSR & Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit und Soziale Verantwortung
Für erholsame (Ferien-)Tage im historischen Stadtkern der alten Hansestadt Lüneburg
Wenn Sie sich ein paar erholsame Tage im historischen Stadtkern der alten Hansestadt Lüneburg gönnen wollen, dann erfahren Sie alles Wissenswerte über das “Haus Benedikt Lüneburg” auf http://www.haus-benedikt-lueneburg.de
Gedanken zu einer zukunftsweisenden Kommmunalpolitik
Wenn Pabst Benedikt eine Weltregierung für erforderlich hält und das maßlose Gewinnstreben von Wirtschaftsbossen und Managern als unmoralisch und unethisch verurteilt, dann bringt er darin seine Sorge um das Wohl der Menschen und der Welt zum Ausdruck. Auch gläubige Christen werden sich deshalb aber nicht verleiten lassen zu hoffen, dass diese Weltregierung von einer göttlichen Instanz eingesetzt würde. Der Mensch trägt Verantwortung für sein Tun, er ist aus dem Paradies vertrieben und muss zwischen Gut und Böse unterscheiden. Auf der Mikroebene, in alltäglichen Lebenszusammenhängen, sind alle Menschen aufgefordert, ihre demokratischen Möglichkeiten auszunutzen. Sie müssen als Wählende mit ihrer Stimme für ein Umfeld sorgen, indem auch immaterielle Werte noch wachsen und gedeihen können. Wir brauchen nicht jede Mode mitmachen und jedes mediale Zerstreuungsangebot nutzen, um vermeintlich eine Steigerung unserer Lebensqualität zu erzielen. Weniger ist oftmals mehr!
Die verbindlichen Gesetze in den Einzelstaaten und der Europäischen Union haben die jeweiligen Regierungen verabschiedet. Damit ist für einen verbindlichen Rahmen auf der Makroebene gesorgt. Verständlicherweise kommt es unter ungeregelten globalen Wirtschaftsverflechtungen oft zu unvermeidbaren Widersprüchen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir gemeinsam vor Ort – zusammen mit der Kommunalverwaltung (=Mesoebene) – zukunftsweisende Projekte durchführen, die unmittelbar nachhaltige Verbesserungen ermöglichen. Teure Bauprojekte und ästhetische Verschönerungsmaßnahmen reichen leider nicht aus, um unsere Lebensqualität tatsächlich zu steigern. Notwendig wäre zunächst eine paritätische Beteiligung von Frauen und Männern in den Kommunen. Wir sollten offen zur Sprache bringen, warum Frauen sich eher selten zu Wort melden und Männer – nach wie vor die Mehrheit in den Gemeinderäten – der Ansicht sind, dass Investitionen genügen, um menschliche Bedürfnisse zu befriedeigen. Frauen wissen doch am besten, dass familiären Aufgaben die Voraussetzung dafür sind, dass Männer und Kinder überhaupt im Alltag bestehen können. Warum wird in diesem unmenschlichen Wirtschaftssystem eigentlich nur Lohnarbeit bewertet und gilt bisher als ausschließlich Wert schöpfend?
Es wird Zeit, dass auch reproduktive Tätigkeiten von Frauen endlich angemessen und überprüfbar – also objektiv – bewertet werden. Frauenarbeit ist seit Jahrtausenden eine unersetzbare Kraftquelle, damit Männer Imperien schaffen, Kriege führen und den Fortschritt vorantreiben konnten. Heute sind andere Werte gefragt! Was eine umfassende Demokratie, die auch der Pabst einfordert, mit kommunaler Beteiligung und Verantwortungsübernahme zu tun hat, das lässt sich bei Vandana Shiva in ihrem Buch „Erddemokratie“ sehr anschaulich nachlesen. Nur Bürgerbeteiligung und demokratische Einflussnahme werden verhindern, dass das menschliche Miteinander mehr wiegt als wirtschaftliche Gewinnmaximierung. Auch deshalb wurde die Agenda 21 auf dem Erdgipfel verabschiedet.
Martina Knappert-Hiese
www.knappert-hiese.de
http://news.forum-fuehrung.com/?p=1415
Zitat zur Zeit
»Man darf die Dinge nicht kaputtdenken!«
Tatjana Disse
25 von 30 Direktkandidaten wollen bundesweite Volksabstimmungen
Befragung zur Bundestagswahl: Sechs von zwölf Berliner Wahlkreisen fertig
83 Prozent der bisher befragten Berliner Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien sind für bundesweite Volksabstimmungen. Auf der vom Verein Mehr Demokratie gestarteten Internetseite www.volksentscheid.de befürworten prominente Politiker wie Wolfgang Thierse (SPD), Klaus Uwe Benneter (SPD), Hans-Christian Ströbele (Grüne), Markus Löning (FDP) und Gregor Gysi (Linke) die Einführung Direkter Demokratie auf Bundesebene.
In sechs der zwölf Berliner Wahlkreise (Mitte, Pankow, Steglitz-Zehlendorf, Friedrichshain/Kreuzberg/Prenzlauer Berg Ost, Treptow-Köpenick, Lichtenberg) haben sich bereits alle Kandidatinnen und Kandidaten der fünf großen Parteien zum bundesweiten Volksentscheid geäußert. Bisher sprechen sich 25 von 30 Antwortenden für bundesweite Volksbegehren und -entscheide aus, nur fünf sind gegen den Ausbau der Beteiligungsrechte. Die Antworten der Kandidaten aus den anderen sechs Berliner Wahlkreisen werden in den nächsten Wochen eingeholt und auf der Internetseite veröffentlicht.
Die meisten Kandidaten folgen in ihren Aussagen der Parteilinie. Während SPD, FDP, Grüne und Linke die Einführung von Volksabstimmungen auch zu bundespolitischen Fragen befürworten, blockiert die CDU die dafür notwendige Grundgesetzänderung seit Jahren. Insofern ist es nicht überraschend, dass alle fünf Volksentscheidsgegner aus den Reihen der Union stammen. Doch auch dort schmilzt der Widerstand: Vera Lengsfeld (CDU) aus dem Wahlkreis Friedrichshain – Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost hat als erste Berliner CDU-Politikerin „Ja“ zu Volksabstimmungen gesagt: „Ich befürworte Volksbefragungen und Volksentscheide auf allen Ebenen und wünsche mir, dass sie auch von den Bürgern wahrgenommen und von der Politik respektiert werden“, so Lengsfeld.
Über www.volksentscheid.de können die Bürger mit Hilfe der Postleitzahl die Stellungnahmen „ihrer“ Direktkandidaten ansehen für die einzelnen Wahlkreise Flugblätter mit den Kandidaten-Aussagen herunterladen oder verteilen lassen. Bis zum Sommer befragt Mehr Demokratie Direktkandidatinnen und -kandidaten in allen 299 Wahlkreisen, wie sie zu bundesweiten Volksentscheiden stehen. Die Flugblätter mit den Kandidaten-Antworten will der Verein als Entscheidungshilfe für die Wähler vor der Bundestagswahl am 27. September deutschlandweit verteilen.
„Mit dieser Aktion machen wir Volksentscheide wählbar“, erklärt Michael Efler vom Mehr Demokratie-Landesvorstand Berlin/Brandenburg. Insgesamt sind auf www.volksentscheid.de bisher rund 1.100 Stellungnahmen von Kandidaten der fünf großen Parteien abrufbar. Die restlichen 400 werden in den nächsten Wochen folgen.
Antworten der Kandidaten aus den sechs vollständigen Berliner Wahlkreisen:
www.volksentscheid.de/wahlkreis/liste/?flyer=true
Eine neue Zusammenarbeit mit Glocalist-Medien
Die besten Ideen bleiben unwirksam, wenn sie unbekannt bleiben. Glaubwürdige Medienarbeit mit Multiplikations- und Verstärkungseffekten bleibt eine dauerhafte Aufgabe zur Verbreitung und Stärkung von zukunftsweisenden Leitbildern. Und deshalb freue ich mich sehr, dass ich in den letzten Tagen mit dem Herausgeber des »Glocalist Magazine«, Herrn Christian Neugebauer, eine neue Zusammenarbeit vereinbaren konnte. Diese umfasst einerseits das selbständige Fundraising von Kapital und die Suche nach Investoren jenseits der Gier, andererseits die selbständige Akquisition von Insertionen und Medienkooperationen für Nachhaltigkeit für das Glocalist Magazine. „In Andreas Stein haben wir einen neuen, glaubwürdigen Mitstreiter für Nachhaltigkeit gefunden“, freut sich Christian Neugebauer über die neue Zusammenarbeit.
Zu den weiteren Hintergründen lesen Sie bitte: Eine neue Zusammenarbeit mit Glocalist-Medien
Kassel, Juli 2009
Andreas Stein






