Archiv für Februar 2009
KURZINFO: Global Marshall Plan für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft
(Gefunden auf: http://www.oekosozial.at/osf/?cid=13786)
Ziel des Global Marshall Plan ist eine fairere Gestaltung der Globalisierung und der weltökonomischen Prozesse in Form einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft. Es geht um einen besseren weltweiten Ordnungsrahmen, eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung, die Überwindung der Armut, den Schutz der Umwelt und um Gerechtigkeit.
:: Wozu braucht es einen Global Marshall Plan?
Weil die weltweiten Verhältnisse fatal sind und die heutigen Globalisierungsbedingungen das Gegenteil von dem bewirken, was ständig mit blumigen Worten gefordert und versprochen wird. Armut, Nord-Süd-Verteilungsfragen, Migration, Terror, Kriege, kulturelle Konflikte und Umweltkatastrophen sind Probleme, die unter den Bedingungen einer weitgehend ungeregelten Globalisierung weder national noch international gelöst werden können. Wir brauchen stattdessen ein verbessertes und verbindliches globales Rahmenwerk für die Weltwirtschaft, das die ökonomischen Prozesse mit Umwelt, Gesellschaft und Kultur in Einklang bringt.
:: Die fünf Eckpfeiler des Global Marshall Plan
- Rasche Verwirklichung der weltweit vereinbarten Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen als Zwischenschritt zu einer gerechten Weltordnung und zu nachhaltiger Entwicklung.
- Aufbringung von durchschnittlich 100 Mrd. US$ pro Jahr zusätzlich im Zeitraum 2008-2015 für Entwicklungszusammenarbeit. Dies ist im Vergleich zum Niveau der Entwicklungsförderung und Kaufkraft 2004 zu sehen. Zusätzliche Mittel in mindestens dieser Höhe sind zur Verwirklichung der Millenniumsentwicklungsziele und damit unmittelbar zusammenhängender Weltgemeinwohlanliegen erforderlich und ausschließlich für diesen Zweck einzusetzen.
- Faire Mechanismen zur Aufbringung der benötigten Mittel. Die Global Marshall Plan Initiative unterstützt das angestrebte 0,7-Prozent-Finanzierungsniveau für Entwicklungszusammenarbeit auf Basis nationaler Budgets. Doch selbst bei optimistischer Annahme werden in den nächsten Jahren erhebliche Volumina im Verhältnis zu dem für die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele erforderlichen Mittelbedarf fehlen. Deshalb und aus ordnungspolitischen Gründen soll ein wesentlicher Teil der Mittel zur Verwirklichung der Millenniumsziele über Abgaben auf globale Transaktionen und den Verbrauch von Weltgemeingütern aufgebracht werden.
- Schrittweise Realisierung einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft und Überwindung des globalen Marktfundamentalismus durch Etablierung eines besseren Ordnungsrahmens der Weltwirtschaft. Dies soll im Rahmen eines fairen Weltvertrages geschehen. Dazu gehören Reformen und eine Verknüpfung bestehender Regelwerke und Institutionen für Wirtschaft, Umwelt, Soziales und Kultur (z. B. in den Regelungsbereichen UN, WTO, IWF, Weltbank, ILO, UNDP, UNEP und UNESCO).
- Voraussetzung zur Erreichung eines vernünftigen Ordnungsrahmens sind eine faire partnerschaftliche Zusammenarbeit auf allen Ebenen und ein adäquater Mittelfluss. Die Förderung von Good Governance, die Bekämpfung von Korruption und koordinierte und basisorientierte Formen von Mittelverwendung werden als entscheidend für eine selbstgesteuerte Entwicklung angesehen.
:: Die Global Marshall Plan-Initiative
Die Global Marshall Plan Initiative versteht sich als integrative Plattform für eine Welt in Balance. Sie versammelt in einer breiten Allianz positiv ausgerichtete Kräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft hinter Kernforderungen zu einer gerechteren Globalisierung.
Gründer der Initiative waren der Club of Rome, der Club of Budapest, das Ökosoziale Forum Europa und die Stiftung Weltvertrag.
Partner der Initiative in Österreich sind der Umweltdachverband, das Institut für Umwelt-Friede-Entwicklung und der Verein SPES.
Rund 100 Organisationen und 2.100 Einzelpersonen bringen ihre speziellen Fähigkeiten und unterschiedlichen Netzwerke ein. Wesentliche Unterstützer der Initiative in Österreich sind die Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Steiermark, die Universität und der Universitätsklub Klagenfurt, AIESEC Österreich, der Katholische Laienrat und viele andere. Die Global Marshall Plan Initiative setzt auf die gleichzeitige Verfolgung von ‚bottom-up’- und ‚top-down’-Ansätzen, also breite Bewusstseinsbildung und gezielte Lobbyarbeit.
Nähere Infos zur internationalen Struktur der Initiative finden Sie unter www.globalmarshallplan.org
Zitat zur Zeit
Trotz allem, und obwohl uns so viel misslungen ist, leben wir, die Bürger der westlichen Demokratien, in einer Gesellschaftsordnung, die gerechter ist und besser (weil reformfreudiger) als irgendeine andere, von der wir geschichtlich Kenntnis haben. Weitere Verbesserungen sind von größter Dringlichkeit.
Karl R. Popper
(Mit Dank an www.opera-civil.de)
Kennen Sie die KIT-Initiative?
Die KIT-Initiative Deutschland e.V. ist ein schlanker, gemeinnütziger Verein, der Projektentwicklung betreibt und engagierte Menschen mit ihren Projekten zusammenbringt, berät und so weit wie möglich in ihrer eigenen Identität fördert. In der Regel gründet KIT nicht selbst. Die Hauptzielgruppen sind mittelständische Unternehmer, Einrichtungen, Vereine und Stiftungen. Durch strukturbildende Projekte wird den KIT-Partnern eine Möglichkeit zur Vernetzung angeboten, um eine Ebene höher zu kommen. Gemeinsam sind wir stärker. Die Marke KIT steht geeigneten Partnern Open Source zur Verfügung.
Vorschlag zu einem ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung«
Von Andreas Stein, Kassel
Vor wenigen Minuten habe ich mit dem Vorstandsvorsitzenden Detlef Wendt des Ökosozialen Forums Deutschland, www.oesf.de, telefoniert und ihm meinen Vorschlag zu einem ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« mitgeteilt. Ein “ÖSM-Qualitätsmanagement” wäre damit neben Öffentlichkeitsarbeit für das ÖSF-Deutschland das 2. Schwerpunktfeld, in dem ich mich im ÖSF engagieren möchte.
Hintergrund meines Vorschlags sind 15 Jahre berufliche Selbständigkeit in der Organisationsentwicklung mit entsprechender Praxiserfahrung. Zur Thematik habe ich bereits im Jahr 2004 eine Manuskript verfasst und das Leitbild MARKT-MANAGEMENT-MITARBEITER entwickelt. In der Visualisierung symbolisiert es mit 3 sich überdeckenden Kreisen entsprechend der 3 Hauptinteressen- und Anspruchsgruppen das Ideal von “Unternehmen in Balance”. An dieses Manuskript anknüpfend habe ich im Sommer 2005 mit Unterstützung von Prof. Rainer Kassing und Klaus Dieter Trayser die Veranstaltungsreihe www.forum-fuehrung.com gestartet und mit unterschiedlichen Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht (siehe auch: http://www.forum-fuehrung.com/initiative.htm).
Mein Engagement im Rahmens des ÖSF-Deutschland für die Verwirklichung einer ÖKO-SOZIALEN-MARKTWIRTSCHAFT sehe ich vor dem Hintergrund der geschilderten Historie als eine neue Ebene, die ich betrete. Hier geht es nicht mehr um die Balance von Unternehmen, es geht um die Balance in der Gesellschaft (und der Welt). In den vielen Jahren, die ich mich nun bereits mit Management und Führung praktisch und theoretisch beschäftige, habe ich noch keinen besseren und gleichzeitig grundlegenderen Leitgedanken als den einer ÖKO-SOZIALEN-MARKTWIRTSCHAFT gefunden.
Der vorgeschlagene ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« soll die Frage stellen: Durch welche Kriterien zeichnet sich ökosozial-marktwirtschaftliche-Geschäftstätigkeit aus? Welche Messkriterien und welche Eigenschaftsprofile sind sinnvoll und hilfreich um in Unternehmen ökosozial-marktwirtschaftliches-Geschäftsverhalten zu fördern und zu stärken? Wie sind sie aufzubauen und umzusetzen? Es soll ein Instrumentarium entstehen, ähnlich dem des bekannten Qualitätsmanagements, um Unternehmen auf dem Weg in eine Ökosoziale Marktwirtschaft zu führen.
Ich bitte den ÖSF-Deutschland und seine Netzwerk- und Kooperationspartner um Unterstützung meines Vorschlags zum Aufbau einer ÖSF-Arbeitsgruppe für ein ÖSM-Qualitätsmangement und eine ÖSM-Zertifizierung. Dazu werde ich diesen Vorschlag in den kommenden Wochen weiter ausdifferenzieren.
Alles Lebendige sucht nach einer besseren Welt
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- Sind Ihre Produkte und Dienstleistungen ökologisch und sozial nachhaltig?
- Was ist Ihr Beitrag zum Umweltschutz? Setzen Sie erneuerbare Ressourcen ein?
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- Unterstützen Sie Organisationen oder Ihre Region?
Solche Fragen werden mittlerweile berechtigt an Unternehmen gestellt. Eine klare und positive Antwort können die wenigsten geben. Noch … !
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Ökosoziales Forum Österreich
Zukunft nachhaltig gestalten
Das Ökosoziale Forum Österreich ist eine überparteiliche Plattform, deren Ziel es ist, die Idee der Ökosozialen Marktwirtschaft bekannt zu machen und in konkretes Handeln umzusetzen. Darüber hinaus geht es uns um die Vernetzung von Personen und Organisationen, deren Maxime ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Agieren ist, denn die Bündelung von Kräften bewirkt zweifelsohne eine Stärkung der Effektivität.
Bild-, Text- und Sinnquelle: www.oekosozial.at
Eine gesunde Wirtschaft für ein »Zukunftsfähiges Deutschland«

ZUKUNFTSFÄHIGES DEUTSCHLAND ist eine fundierte Studie, die umfangreiche Handlungs- und Arbeitsfelder auf dem Weg zu einer Ökosozialen Marktwirtschaft aufzeigt.
“Wir wissen immer mehr und hinken in den Problemlösungen immer weiter hinterher. Deshalb ist ein Kurswechsel nötig. Wir brauchen eine gesellschaftliche Debatte über die Zukunft unseres Landes in einer globalisierten Welt. Zukunftsfähiges Deutschland, herausgegeben vom größten deutschen Umweltverband und den beiden großen evangelischen Entwicklungswerken, ist ein Anstoß für solch eine Debatte. Wissenschaftlich fundiert, politisch pointiert, handlungsorientiert.” (Auszug des Umschlagtextes)
Die Empfehlung dieser Studie habe ich von Detlef Wendt, Vorstandsvorsitzendem des Ökosozialen Forums Deutschland e. V., www.oesf.de, bei unserem Besuch in Erfurt am 19.02.09 erhalten. Ich möchte die Studie gerne als eine Diskussions- und Arbeitsgrundlage in der Regionalgruppe Kassel/Hessen des ÖSF-Deutschland einsetzen, die am 06.03.09 gegründet werden soll. Für eine gesunde Wirtschaft und für ein »Zukunftsfähiges Deutschland«.
Interessenten an der Arbeit des ÖSF-Deutschland, die sich auch über einen Beitritt zur Regionalgruppe Kassel/Hessen informieren möchten, finden hier die Einladung zur Informations- und Gründungsveranstaltung am 06.03.09, 17:00 Uhr in der Lilienthalstr. 5 in Kassel.
Kassel, 06.03.2009, 17:00: Einladung zur Gründung einer Regionalgruppe des Ökosozialen Forums Deutschland e. V.
Am 06.03.2009, 17:00 Uhr, findet mit dem Bundesvorsitzenden des Ökosozialen Forum Deutschland e. V., www.oesf.de, Herrn Detlef Wendt, eine Informations- und Gründungsveranstaltung einer Regionalgruppe in 34123 Kassel, Lilienthalstr. 5, statt.
Kernziel der Arbeit des ÖSF ist »eine Welt in Balance«. Dazu der folgende Auszug aus der Präambel der Satzung: “Soziale Spaltung und ökologische Übernutzung der Ressourcen betrachten wir als Ausdruck einer politischen Gesamtkrise der Weltgesellschaft, die es zu überwinden gilt. Wir sind davon überzeugt, dass eine im Weltmaßstab ökologisch und sozial gestaltete Marktwirtschaft als sich selbst tragendes System von Wettbewerb und Kooperation zu den wesentlichen Elementen einer Welt in Balance gehört.”
Interessenten melden sich bitte verbindlich über andreas.stein@forum-fuehrung.com, Tel. 0561 / 9882575, zur Teilnahme an dieser Veranstaltung an.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Mehr zur Greenpeace-Aktion vom 22.02.09 vorm Bundeskanzleramt lesen Sie auf www.greenpeace.de
Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt ist falsch positioniert

Peter Sawtschenko äußert sich gegenüber forum-fuehrung.com in einem telefonischen Interview zu seinem aktuellen Buch und zur momentanen Situation in der Wirtschaft.
Er ist der führende Praxisexperte im deutschsprachigen Raum und Gewinner des Strategiepreises 2007. Seit 18 Jahren berät er erfolgreich Unternehmen und verfügt über eine schier endlose Liste von Referenzen. Darunter befinden sich beispielsweise die Telekom, REWE, die F.A.Z. und AT@T.
Im Gespräch wird deutlich: Peter Sawtschenko weiss wovon erspricht – sein Konzept ist plausibel und vielfach erfolgreich umgesetzt. Mit seinen Kunden erarbeitet er in intensiven und oft schwierigen Prozessen eine klare Unternehmenspositionierung; gemäß dem Titel des vorliegenden Buches: „Positionierung – das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten“.
In Krisen wird das meiste Geld verdient
„Gesteigerte Marketingaktivitäten führen nicht immer zu Erfolgen“, so Sawtschenko, „eine richtige Positionierung hingegen kann traumhafte Erfolge erzielen.“ Wer sich nicht sicher ist, ob das Buch das richtige für Sie/Ihn ist und ob die Ratschläge umsetzbar sind, dem empfehle ich zum anlesen Seite 98: „Die Problemlösungsspezialisierung“. (Ein Marketing-Tipp der mich begeistert hat!)
Auf die aktuelle weltwirtschaftliche Situation angesprochen ist sich Sawtschenko im Gespräch sicher: „In Krisen wird das meiste Geld verdient. Wer sich mit Positionierung beschäftigt wird feststellen, dass sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zahlreiche lukrative Nischen ergeben, die besetzt werden können.“
Alle sind betroffen
„Der Leidensdruck ist auch so groß, dass die Menschen anfangen sich mit Positionierung zu beschäftigen“, sagt der Autor und Berater, „von den Kleinen bis zu den Großen – sind alle betroffen.“ Es ist die Zeit nach Chancen und nach Marktnischen zu suchen und diese auch zu finden. „Jedes Problem ist auch eine Chance“, meint Sawtschenko. Selbstbewusst und fast beschwörend sagt er: „Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt ist falsch positioniert.“
Das Gespräch führte Thomas Helmstetter, www.thomas-helmstetter.de
Ich gehe wählen, weil …

Michael May – Dipl.-Bankbetriebswirt
“… Indoktrination und nicht per geheimer Wahl errungene Macht das Gegenteil von Freiheit und Demokratie sind und es für mich auf der Suche nach der besten Lösung unvorstellbar ist, nicht die persönliche Wahl zwischen verschiedenen Personen, Konzepten und Ideen zu haben!”
ÖSF-Deutschland: Ein guter “Überbau” für forum-fuehrung.com

Foto: Grit Wunderlich
Zu Besuch in Erfurt am 19.02.09: Andreas Stein (li.) beim Vorstandsvorsitzenden des Ökosozialen Forums Deutschland e.V., Detlef Wendt (re.)
Am 19.02.09 haben Grit Wunderlich und ich einen Besuch bei Detlef Wendt, Vorstandsvorsitzendem des www.oesf.de, in Erfurt abgestattet. Das Ökosoziale Forum Deutschland e.V. bietet der Arbeit von forum-fuehrung.com einen guten “Überbau”. Während sich ff um das Thema “Balance in Unternehmen und Organisationen” symbolisiert durch die Abstimmung von MARKT, MANAGEMENT und MITARBEITERN professionell und kommerziell kümmert, geht es im ÖSF-Deutschland um “eine Welt in Balance” unter der Prämisse einer Ökosozialen Marktwirtschaft.
Einen aktuellen Tipp zur besseren Organisation und Koordination der Zusammenarbeit habe ich von Detlef Wendt gleich mitnehmen können: Die Studie »Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt« bietet eine gute Arbeits- und Diskussionsgrundlage für die Indentifikation und Bewirtschaftung von Schlüsselfeldern zukunftsfähiger Wirtschaft. Ich will diese Studie zur besseren Koordination partnerschaftlicher Zusammenarbeit deshalb gleich weiterempfehlen!
Am 06.03.09 startet ein Regional-Forum für Öko-Soziale-Marktwirtschaft in Hessen, am 16.05.09 findet die 1. Bundesversammlung des ÖSF-Deutschland in Kassel statt: Die Einladung zur Gründung der Regionalgruppe in Kassel/Hessen am 06.03.09 und weitere Info´s finden Sie fortlaufend hier und auf http://www.oesf.de.
Ich lade Sie herzlich ein, am 06.03.09 um 17:00 Uhr an der Informations- und Gründungsveranstaltung der Regionalgruppe Kassel/Hessen des ÖSF-Deutschland teilzunehmen.
Mit den besten Wünschen für Ihren nachhaltigen Erfolg,
Ihr Andreas Stein
Schutzschild »Ökosoziale Marktwirtschaft«
Von Andreas Stein, Kassel
Dass die gegenwärtigen “Schutzschirme”, die in der Finanzkrise aufgespannt werden, nur zeitlich begrenzt Schutz bieten, weil damit selbst nach Worten des Bundesfinanzministers Feuer mit Feuer gelöscht werden soll, ist verständlich. Wird kein anderes Löschmittel gefunden, dann werden auch diese Schirme verbrennen und der Schutz, den sie bieten, geht verloren.
Ein beständiges Schutzschild dagegen bietet eine Ökosoziale Marktwirtschaft. Unter einem solchen Schild können viele Menschen nachhaltigen Schutz finden. Und: Eine zukunftsorientierte GELD-ORDNUNGS-POLITIK, die Wohlstand in der Spitze und der Breite fördert und schützt, kann ich mir ebenfalls nur unter einem solchen Schutzschild vorstellen.
Erfahren Sie mehr von der Ökosozialen Marktwirtschaft über das Ökosoziale Forum Deutschland e. V., im Internet unter www.oesf.de
Macht Insolvenz wirklich interessant?
Eine bemerkenswerte Frage von Andreas Stein, Kassel
“Der Schwedische Automobilanbieter Saab hat Insolvenz angemeldet. Der Mutterkonzern GM erklärte, Saab solle so saniert, unabhängig und für Investoren interessant werden.”
Diese Meldung war gerade in einer Nachrichtensendung zu hören. Bemerkenswert ist der Wandel der “Wirtschaftkultur”. Noch vor wenigen Jahren waren Unternehmen interessant, die Erträge erwirtschaften. Heute erscheinen Unternehmen zukunftsfähig, die durch Insolvenz “saniert” und somit “unabhängig” und für Investoren interessant sind. Ist das wirklich so?
Ich gehe wählen, weil …

Klaus Ischen – Unternehmer
“… ich als Unternehmer die Dinge auch auf kommunalpolitischer Ebene selber in die Hand nehmen und nicht nur Beamten überlassen möchte. So werden auch die Interessen von Selbständigen und Unternehmern in der Politik vertreten. Und dies ist auch der Grund, aus dem ich mich für ein politisches Amt zur Wahl stelle. Mein Motto: »Bessere Vertretung privatwirtschaftlicher Interessen in den Parlamenten!«
Von der Freiheit glücklich zu sein
Gedanken zur Freiheit von Andreas Stein, Kassel
Durch Interview mit und Vortrag von Dr. Wolfgang Gerhardt am 20.10.2008 in Kassel bin ich auf die Arbeit der Friedrich Naumann Stiftung FÜR DIE FREIHEIT, www.freiheit.org, aufmerksam geworden. Nun habe ich am letzten Wochenende auf der Internetpräsenz der Stiftung erfahren, dass dort seit Jahresbeginn jeden Monat drei »Autoren für die Freiheit« ihre Artikel veröffentlichen und sich einer Abstimmung zum “Autor des Monats” stellen. Sofort schoss es mir durch den Kopf: Dort möchtest auch Du einen Beitrag mit dem Titel »Von der Freiheit glücklich zu sein« einreichen.
Nachdem ich nun dort angerufen und meinen Wunsch telefonisch angekündigt habe, mache ich hiermit mein Vorhaben öffentlich bekannt. Das Thema beschäftigt mich seit langer Zeit und ich glaube fest daran, dass wir es uns selbst in unserem Leben oft schwer machen und uns ein Bein stellen, weil wir es uns nur unzureichend erlauben, glücklich zu sein. Ich bitte Sie deshalb:
“Seien Sie glücklich. Üben Sie ”freiwillig glücklich” zu sein!
Meiner Bitte liegt die Überzeugung zugrunde, dass die Fähigkeit zum Glück aus der Achtung von immateriellen Werten wächst. Gelingt es uns jedoch, immateriellen Werten Achtung und Anerkennung entgegen zu bringen, dann müssen wir den Verlust materieller Werte weniger fürchten. Weniger Furcht ist mehr Freude, mehr Freude ist mehr Glück, mehr Glück ist mehr Erfolg. Und zum Schluss folgt dem Erfolg auch gerne die materielle Anerkennung. Deshalb halte ich ”die Freiheit glücklich zu sein” für eine bedeutende Schlüsselkompetenz.
In den kommenden Tagen und Wochen will ich meine Gedanken zur »Freiheit zum Glück« weiter sammeln und strukturieren. So entsteht ein längerer Text dazu stufenweise und mein Anstoss verbreitet sich. Das ist auch so gewollt, weil Glück im Prinzip unbegrenzt verfügbar ist und eine Verbreitung keinen Verlust, sondern einen Gewinn für alle Beteiligten darstellt.
forum-fuehrung.com führt mit »Ökosoziale Marktwirtschaft«
Abfrage nach dem Begriff »Ökosoziale Marktwirtschaft« bei Google am 18.01.09 (Klick zur Vergrösserung)
Für den schnellen Erfolg bei der Google-Suche nach dem Begriff »Ökosoziale Marktwirtschaft« kann forum-fuehrung.com primär 2 Gründe aufführen:
- Die Erlaubnis zur Nachveröffentlichung des Referats »Ökosoziale Marktwirtschaft« vom österreichischen Bundesminister und Vizekanzler a. D. Josef Riegler (ursprünglich gefunden auf www.globalmarshallplan.org).
- Die systematische Verlinkung, auf die forum-fuehrung.com seit Jahren baut. Links sind “DIE Währung im Internet”. Publikationen, die Reichweite und Erfolg aufbauen wollen, achten im Internet auf gegenseitige Verlinkung: Sie verweisen mit Link auf ihre Partner und achten im Gegenzug darauf, dass ihre Partner mit Links zurückverweisen.
Gegenseitige Verlinkung wird auch 10 Jahre nach Verbreitung des Internet immer noch unterschätzt. Oft wird diese Methode als “nett” abgetan, aber nicht ernst genommen. Dennoch: Verlinkung ist und bleibt einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Einfluss von Internet-Publikationen.
21. April 2009: Das Weltfinanzsystem am Limit – Chance für eine Ökosoziale Marktwirtschaft
Dienstag, 21. April 2009, 19:00 Uhr, Festsäle der Residenz, Neumarkt i. d. OPf.
Der Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Franz Josef Radermacher ist Präsident des Bundesverbandes Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft. Er ist überzeugt, „ die Finanzmarktkrise ist eine große Chance, weltweit eine Ökosoziale Marktwirtschaft einzuführen, d.h. eine Marktwirtschaft, die auf der Grundlage sozialer und ökologischer Standards ausgerichtet ist.“ Radermacher ist einer der Initiatoren der weltweiten Initiative für einen „Global Marshall Plan“. Seit 2003 setzt sich diese Initiative für eine gerechtere Globalisierung ein. Ziel ist es, den extremen negativen globalen Zuständen und Entwicklungen wie Armut, Krieg, Umweltzerstörung und Klimakatastrophe wirksam entgegen zu treten. Weitere Informationen unter: www.globalmarshallplan.org
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Raiffeisenbank Neumarkt, dem Eine Welt Laden Neumarkt und der Regionalgruppe des Ökosozialen Forums Deutschland, www.oesf.de. Der Eintritt zum Vortrag mit anschließender Fragerunde ist frei. Anmeldungen nimmt das Bürgerhaus entgegen.
Ansprechpartner:
Ralf Mützel, Bürgerhaus Stadt Neumarkt i.d.OPf.,
Tel. (09181) 512266, E-Mail: ralf.muetzel@neumarkt.de
Kennen Sie die KIT-Initiative?
Die KIT-Initiative Deutschland e.V. ist ein schlanker, gemeinnütziger Verein, der Projektentwicklung betreibt und engagierte Menschen mit ihren Projekten zusammenbringt, berät und so weit wie möglich in ihrer eigenen Identität fördert. In der Regel gründet KIT nicht selbst. Die Hauptzielgruppen sind mittelständische Unternehmer, Einrichtungen, Vereine und Stiftungen. Durch strukturbildende Projekte wird den KIT-Partnern eine Möglichkeit zur Vernetzung angeboten, um eine Ebene höher zu kommen. Gemeinsam sind wir stärker. Die Marke KIT steht geeigneten Partnern Open Source zur Verfügung.
Schule, Ausbildung, Beruf: Alle werden gebraucht
Evangelische Kirche von Westfalen versammelt Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften zum Thema Bildungsgerechtigkeit
Schwerte/Westfalen. Mehr Gerechtigkeit im Bildungswesen ist nur möglich, wenn „die Elternlobby der Gymnasiasten“ auf Privilegien verzichtet. Diese Überzeugung vertrat Dr. Gerhard Wegner (Hannover) am Dienstag (17.2.) bei einem bildungspolitischen Forum der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte.
Das deutsche Bildungssystem würde die soziale Ungleichheit ganz besonders „transportieren“, sagte der Referent. „Das gegenwärtige System produziert 20 bis 23 Prozent der Schüler als Risikogruppe“, erklärte Wegner, der im Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland arbeitet. Gefördert würden die durch ihre soziale Herkunft ohnehin Privilegierten. Wer einmal im Niedriglohnsektor gelandet sei, komme nur selten wieder heraus – „auch deshalb, weil ihm das Bildungswesen keine entsprechenden Fähigkeiten antrainiert hat“. Ändern könne man diese Ungerechtigkeit nur mit entsprechendem politischen Willen.
Ministerialdirigentin Dr. Beate Scheffler vom nordrhein-westfälischen Schulministerium berichtete von den Anstrengungen des Landes, der Misere abzuhelfen, etwa durch das Gütesiegel individuelle Förderung, das bisher 235 Schulen verliehen worden sei, oder durch die „Qualitätsoffensive Hauptschule“. Dadurch sollten die Hauptschulen stärker für die berufliche Ausbildung qualifizieren.
Derzeit beträgt die Zahl der Bildungsverlierer in Deutschland etwa 20 Prozent. So hoch ist nach Angaben von Dr. Hans-Martin Lübking der Anteil der Jugendlichen zwischen 17 und 25 Jahren, die in „Warteschleifen“ oder Übergangssystemen wie Berufskollegs „geparkt“ werden. „Volkswirtschaftlich brauchen wir jeden“, sagte der Direktor des Pädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche von Westfalen. Besonders in Zukunft: Ab 2020 gebe es wegen rückläufiger Geburtenzahl erheblich weniger Schüler als heute. „Wir werden uns in der Kirche dieser Frage stellen. Wir lassen da nicht locker“, versicherte Lübking und kündigte an, „politisch und praktisch“ weiter an diesem Thema zu arbeiten.
Der Beratungslehrer Klaus Bludau schilderte, wie an der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen (EGG) Schüler lernen, eigene Entscheidungen über ihre berufliche Zukunft verantwortlich zu treffen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. An der EGG gibt es beispielsweise Projektwochen zur Berufsfindung, Berufsorientierungscamps oder eine enge Zusammenarbeit mit örtlichen Handwerksbetrieben. Deutlich mehr Schüler als noch vor wenigen Jahren verlassen nun die Schule mit einem Ausbildungsvertrag in der Tasche.
Das bildungspolitische Forum führte rund 80 Teilnehmer zusammen: Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirche und Schule. Einig war man sich weitgehend darüber, dass jeder Schüler einen Anspruch auf Förderung hat. Landessozialpfarrerin Sigrid Reihs forderte, „Ungleiches nicht gleich zu behandeln“: Gerecht sei nicht die Gleichbehandlung aller, sondern die individuelle Zuwendung zu Einzelnen.
Ich gehe wählen, weil …

Birgit Sonnenschein – Dipl. Kauffrau
“… Menschen in anderen Ländern ihr Leben dafür geben würden, dass freie Wahlen möglich sind und dies der wichtigste Beitrag jedes Einzelnenen für eine Demokratie ist.”
Effektiv mit Kreditinstituten verhandeln!
von Dipl.-Bankbetriebswirt Michael May, Eschwege
Jeder Unternehmer oder Unternehmerin möchte erfolgreiche Gespräche mit der Bank führen! Dass die Leistung seines oder ihres Unternehmens auch anerkannt wird und sich dies natürlich(!) in guten Konditionen niederschlägt. Und die Bank auch in einem schwierigen Marktumfeld zur Firma steht!
Ich, Dipl.-Bankbetriebswirt Michael May und Inhaber von maylabel habe Hunderte von Unternehmen in unterschiedlichen Funktionen begleitet und agiere nicht nur als Berater, sondern auch als persönlicher Sparringspartner. Ich kenne die Bedürfnisse und Fragestellungen von Verantwortlichen in den Unternehmen aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig weiß ich um das Denken und Handeln in den Kreditinstituten. Hinzu kommt, dass durch die Krise an den Finanzmärkten eine Währung wieder mit einem Schlag im Rampenlicht steht, die etliche Jahre vernachlässigt wurde: Vertrauen! Nur diese Währung ist letztlich entscheidend für eine fruchtbare Zusammenarbeit.
Die Finanzbranche wandelt sich aktuell sehr intensiv. Auch werden seit einigen Jahren verstärkt besondere vertragliche Regelungen (”Covenants”) zwischen Kreditinstituten und Unternehmen vereinbart. Bei diesen Covenants gibt es unterschiedlichste Ausgestaltungen, deren konkrete Nichteinhaltung Restriktionen wie höhere Zinsen, die Pflicht zur Nachbesicherung oder gar ein außerordentliches Kündigungsrecht durch die Bank nach sich ziehen können. Auch für das augenscheinlich exakt ermittelte Rating des Unternehmens bestehen oftmals Korrekturmöglichkeiten, da dieses durch unterschiedlichste ‘harte’ und ‘weiche’ Faktoren beeinflusst wird. Es gilt allgemein, Handlungsspielräume zu erkennen, Verhandlungsstrategien daraus zu entwickeln und umzusetzen.
Meine Kunden erhalten dabei kompetente und diskrete Unterstützung. Sei dies bei geplanten Investitionen, Fragen des Ratings, beim routinemäßigen Jahresabschlussgespräch und auch sonstigen plan- oder unplanmäßigen Anlässen. Ich begleite Sie als kommunikativer Überzeuger im konkreten Gesprächstermin, mache Ihre Sache zu meiner und sorge, falls gewünscht oder erforderlich, für Umschuldungen auch zu neuen Kreditinstituten. Dies immer mit dem Ziel, das Unternehmen besser für eine erfolgreiche Zukunft vorzubereiten. Aber auch bei anderen Fragestellungen erhalten Sie von mir handfeste Hilfestellung.
Dipl.-Bankbetriebswirt Michael May – Ihr Spezialist für erfolgreiche Bankgespräche, Minderung des Zinsaufwands und Umschuldungen!
info@maylabel.de · Tel. 05651-330598 · www.maylabel.de
Kassel, 06.03.2009, 17:00: Einladung zur Gründung einer Regionalgruppe des Ökosozialen Forums Deutschland e. V.
Am 06.03.2009, 17:00 Uhr, findet mit dem Bundesvorsitzenden des Ökosozialen Forum Deutschland e. V., www.oesf.de, Herrn Detlef Wendt, eine Informations- und Gründungsveranstaltung einer Regionalgruppe in 34123 Kassel, Lilienthalstr. 5, statt.
Kernziel der Arbeit des ÖSF ist »eine Welt in Balance«. Dazu der folgende Auszug aus der Präambel der Satzung: “Soziale Spaltung und ökologische Übernutzung der Ressourcen betrachten wir als Ausdruck einer politischen Gesamtkrise der Weltgesellschaft, die es zu überwinden gilt. Wir sind davon überzeugt, dass eine im Weltmaßstab ökologisch und sozial gestaltete Marktwirtschaft als sich selbst tragendes System von Wettbewerb und Kooperation zu den wesentlichen Elementen einer Welt in Balance gehört.”
Interessenten melden sich bitte verbindlich über andreas.stein@forum-fuehrung.com, Tel. 0561 / 9882575, zur Teilnahme an dieser Veranstaltung an.
Gallup-Studie zum Mitarbeiter-Engagement im “Krisenjahr 2009″
In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob das Jahr 2009 für viele deutsche Unternehmen und Institutionen zu einem Jahr der Krise wird. Fest steht: Auch ohne Krise gilt es für alle Unternehmen im Wettbewerb, die eigene Strategie kritisch zu überprüfen und sich optimal aufzustellen.
Voraussetzung für die Umsetzung der Unternehmensziele sind engagierte Mitarbeiter. Doch gerade hierzu macht die aktuelle Gallup-Studie eine kritische Aussage: Nach wie vor haben nur 13% aller Mitarbeiter eine hohe emotionale Bindung an ihr Unternehmen und sind damit aktiv engagiert. Der Rest zieht nicht mit, gerade wenn in Krisenzeiten ein hoher Einsatz gefragt ist!

Der Schlüssel zur Lösung dieses Problems heißt Kommunikation. Gallup fordert die Führungskräfte auf, ein ernsthaftes Gespräch mit den Mitarbeitern zu suchen und gemeinsam mit Ihnen an konstruktiven Lösungen der Probleme zu arbeiten.
(Weitere Informationen: www.forum-fuehrung.com, www.grit-wunderliche.de)
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