Archiv für Dezember 2008
Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahreswechsel 2008/2009
Die Bundeskanzlerin nennt in ihrer Neujahrsansprache die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und Handlungsfelder. Und sie stiftet Mut und Entschlossenheit für 2009: “Wir wollen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise nicht einfach überstehen. Wir wollen stärker aus ihr herausgehen, als wir hineingekommen sind. Das geht, das können wir gemeinsam schaffen!”
Im Zusammenhang mit der weltweiten Krise, die auch Deutschland berühre, sagte die Bundeskanlzlerin auch: ”Finanzielle Exzesse ohne soziales Verantwortungsbewusstsein, das Verlieren von Maß und Mitte mancher Banker und Manager – wahrlich nicht aller, aber mancher – das hat die Welt in diese Krise geführt. Die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt.
Nur wenn wir diese Ursachen benennen, können wir die Welt aus dieser Krise führen. Dazu brauchen wir klare Grundsätze: Der Staat ist der Hüter der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. Der Wettbewerb braucht Augenmaß und soziale Verantwortung. Das sind die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Sie gelten bei uns, aber das reicht nicht.
Diese Prinzipien müssen weltweit beachtet werden. Erst das wird die Welt aus dieser Krise führen. Die Welt ist dabei, diese Lektion zu lernen.
Und das ist die Chance, die in dieser Krise steckt, die Chance für internationale Regeln, die sich an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft orientieren. Ich werde nicht locker lassen, bis wir solche Regeln erreicht haben.”
Die vollständige Rede lesen Sie unter www.bundeskanzlerin.de
Zitat zur Zeit
“Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten oder mehr Idioten als Aktien.”
André Kostolany, Spekulant, 1906 – 1999
(gefunden auf www.handelsblatt.com)
Und noch ein schönes Weihnachtsgeschenk!
Für und von Andreas Stein, Kassel

Die Grenzlinien zwischen Wirtschaft und Politik sind in Bewegung gekommen. Mit Ausbreitung der Finanzkrise ist diese Feststellung 2008 überdeutlich geworden. Unter dem sinnigen Titel »DAS KAPITAL» hat sich im Herbst diesen Jahres der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, zu diesem Thema zu Wort gemeldet (siehe: STABILITÄT ist eben doch wichtiger als MASSLOSE RENDITEMAXIMIERUNG).
Natürlich habe ich mich sehr gefreut, als ich diese Publikation auf einmal “unter meinem Weihnachtsbaum” wiedergefunden habe. Dafür herzlichen Dank an Karla Loeffler und ihren lieben Mann.
Darüber hinaus statt einer Rezension – für die es noch zu früh ist – hier ein paar Zeilen aus dem Vorwort zum Buch als Appetit-Anregung: “Die Wende von 1989 beinhaltet nicht nur die »Krise des Marxismus«, sondern auch den Auftrag, nun in einer globalen sozialen Marktwirtschaft die bessere Alternative zur Überwindung von Ungerechtigkeit und Armut zu erarbeiten. Sonst werden die falschen Ideen von Karl Marx und seinen Epigonen erneut Zulauf bekommen. Und das wäre verheerend. (…) Ich hoffe, dass das Buch Diskussionen – auch kontroverse – hervorruft. Wir brauchen diese Grundsatzdebatte – um des Menschen willen!”
Die Kraft der Würde: The Grameen Family
Ein Buchtipp aus dem Newsletter von www.sonnenseite.com
„Almosen sind eine Beleidigung für die Armen. Sie sind mutige Unternehmer und Unternehmerinnen, sobald wir ihnen nur das elementare Recht auf Kredit einräumen. Wir verleihen letztlich nicht Geld, wir verleihen Würde.“
Das Zitat von Muhammad Yunus erklärt das “Geschäftsmodell” der von ihm gegründeten und sehr erfolgreichen Grameen Bank. Mit ihrer Politik der Vergabe von Microkrediten durchbricht die Bank einen Teufelskreis aus Armut und Verzweiflung für Millionen Menschen. Das Beispiel zeigt: Die Umwälzungen, die mit der globalen Wirtschaft erfolgen, brauchen ungewöhnliche und neue Wege. Finanzwirtschaft kann mehr sein als eine Einnahmequelle, die nur ihren eigenen Betreibern dient.
Mehr zu dazu lesen Sie auf http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=2d984235045ms134, von der der Literaturhinweis auf »Die Kraft der Würde: The Grameen Family« stammt.
Familienunternehmen
Warum es nicht nur Weihnachten lohnt, mit Familien etwas zu unternehmen. Von Andreas Stein, Kassel
Weihnachten mit meinen Neffen Jannick (li.) und Bennett (re.)
Wenn zuviele Teilnehmer am Wirtschaftsleben nur mit einem einzigen Ziel arbeiten, der Maximierung von Rendite, dann geschieht das, was wir 2008 erlebt haben und vor dessen Folgen für 2009 wir uns schon jetzt fürchten: Die Spielräume werden überreizt und das gegenseitige Mißtrauen wächst bis in gigantische Grössenordnungen an. So droht in der Folge ein Kollaps der Märkte.
In Familienunternehmen dagegen herrscht verbreitet das Bewußtsein, dass neben dem notwendigen Hinwirtschaften auf Ertrag und Gewinn die langfristigen Zielsetzungen nicht aus dem Auge verloren werden. Damit sind beispielsweise die Beachtung der Erfolgsfaktoren gemeint, die das Überleben über den nächsten Abrechnungsstichtag hinaus sichern. Weihnachten als Fest der Familien ist in diesem Sinne auch ein Fest für Familienunternehmen!
Mir persönlich hat das Weihnachtsfest ein Wiedersehen mit meinen beiden Neffen Jannick und Bennett beschert. Das hat mir Freude gemacht. Und ich habe mir gewünscht, dass die beiden einmal profitieren von dem, was hier veröffentlicht und in Folge und Folgesfolge ausgelöst wird. Davon habe ich auch dem kleinen Bennett erzählt und gefragt, ob ich daran weiterarbeiten soll. Da hat der kleine Bennett genickt, das habe ich genau gesehen.
Viele wunderbare Weihnachtsgeschenke …
Von Andreas Stein, Kassel
Weihnachten ist das Fest der Liebe und der der Besinnung. Während wir das Jahr hindurch bereit sind, Stress und Hektik zu akzeptieren - selbst wenn wir dabei den Überblick und die Kontrolle verlieren – verstärkt sich zum Weihnachtsfest der Anspruch und tatsächlich auch die Bereitschaft, zur Besinnung auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu kommen. Dies geschieht z. B. durch die Besinnung auf die Liebe als auf die im Kern seinsstiftenden Verhaltensmotivation überhaupt. Damit diese - vernünftige – Besinnung auf den KERN eine angemessen Wertschätzung erfährt, will ich es noch etwas deutlicher ausdrücken: Das Weihnachtsfest fördert die Besinnung auf die wesentlichen Dinge des ÜBERlebens. Und weil wir diese zuerst und ganz primär in der Familie erfahren haben, ohne die unser eigenes Leben ja nicht einmal entstanden wäre, ist das Weihnachtsfest auch das Fest der Familie.
In einer modernen Gesellschaft brauchen wir aber nicht nur die Familie, um zu überleben. Das Zeitalter der “Sippenherrschaft” haben wir überwunden, wenn auch nicht in dem Maß, wie wir es oft annehmen. In einer modernen Gesellschaft haben wir einen Staat, der sich wiederum von einer möglichst florierenden Wirtschaft ernährt. Beides bestimmt die Bedingungen, unter denen wir “überleben”. Funktionieren Staat und Wirtschaft gut, dann befördert, erleichtert, ja beschwingt es unser Überleben. Sind die Verhältnisse gestört, dann sind wir bedroht. Entsprechend dieser Kriterien sichte ich meine “Weihnachtsgeschenke”. Das schönste Geschenk ist das mit dem wertvollstem Beitrag für das weitere Überleben.
Meine Aufzählung der schönsten Weihnachtsgeschenke starte ich mit den Worten von Bischof Wolfgang Huber, dem Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche. Er erwarte, “dass niemals wieder ein Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank ein Renditeziel von 25 Prozent vorgibt”, sagte Huber. Dadurch würden Erwartungen geweckt, die immer größer würden und nicht erfüllt werden könnten. So war es am 24. auf www.spiegel.de zu lesen. Das ist eine bedeutende Aussage zum weiteren Überleben in einer friedlich-funktionierenden Gesellschaft! (siehe dazu Anmerkung am Textende)
Ebenso bedeutsam erscheinen mir zum wiederholten Male die Worte von Bundespräsident Horst Köhler, der in seiner Weihnachtsansprache »Das Band, das uns zusammenhält« Orientierung zur weiteren Ausrichtung anbietet und Chancen betont. Sie finden die Rede auf www.bundespraesident.de.
Eines der schönsten Geschenke zu diesem Weihnachtsfest ist das Essay von Bernd Ziesemer, dem Chefredakteur des Handelsblatt, der zum heiligen Abend eine wahre Schatzsammlung von Argumenten zu der Arbeit liefert, die im nächsten Jahr auf uns wartet. Was der ”wunde Geist des Kapitalismus” jetzt braucht, lesen Sie hier: Der wunde Geist des Kapitalismus (bei Handelsblatt.com am 24.12.2008 veröffentlicht).
Frank Schirrmacher beschenkt uns zum heiligen Abend mit “einem Rettungsschirm, der wunderbarerweise alle zusammen und jeden Einzelnen rettet, …, der immer funktioniert und die neuen Maßstäbe zwischen den großen und den kleinen Zahlen setzt: Bildung und Realismus.” Damit, davon ist Schirrmacher überzeugt, können wir die festgestellte “objektive Erniedrigung” überleben, die das Milliardenspiel um unverstandene Produkte und wohlverstandene Boni für die Mehrzahl der arbeitenden Menschen darstellt. Mehr über diesen Rettungsschirm lesen Sie in unter »Jahr der Erwartung und Entwertung« auf www.faz.net.
Wie viele wunderbare Geschenke zur Besinnung auf den Kern! So zahlreich wie zu diesem Weihnachtsfest sind sie lange ausgeblieben. Das lässt die Hoffnung keimen! Nun bleibt uns noch, die vielen wahrhaftigen Erkenntnisse in Taten zu verwandeln. Im Jahr 2009 muß dafür wieder belohnt werden, was die Gesellschaft stabilisiert, statt sie mit immer weiteren Schulden zu überziehen. Das Geschenk dieser Erkenntnis – da bin ich ganz sicher - wird aber nicht mehr lange auf sich warten lassen!
(Anmerkung zur Kritik von Bischof Huber: Nach Meldungen aus der Wirtschaftpresse reagierte ein Sprecher der Deutschen Bank inzwischen und sagte, das Geldinstitut betrachte die “persönliche Attacke von Bischof Huber” auf Ackermann an Heiligabend “sowohl in der Sache wie in der Form als unangebracht”. Betrachten sollten wir bitte nicht den Konflikt an sich als “Weihnachtsgeschenk”, sondern die öffentliche Debatte um diese Frage von breitem gesellschaftlichen Interesse!)
Begleiten Sie mich beim weiteren “Auspacken” und berichten Sie hier von Ihren wertvollsten “Geschenken”. ”Fürchtet Euch nicht!” rufen die Engel. Das Fest der Liebe ist ein Fest der Überwindung von Angst und zur Stärkung von lebensnotwendigem Vertrauen. Lassen Sie es uns gemeinsam feiern!
Flüchtlinge annehmen und aufnehmen ist eine weihnachtliche Herausforderung
Präses Alfred Buß: Schreckliche Folge des Irakkrieges
Bielefeld/Westfalen. Für den westfälischen Präses Alfred Buß ist die geplante Aufnahme von 10.000 Flüchtlingen aus dem Irak in die Europäische Union „ein zaghafter Schritt“. In seiner Weihnachtspredigt am 25. Dezember in der Neustädter Marienkirche Bielefeld nannte es der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen „eine weihnachtliche Herausforderung“, sie bei uns an- und aufzunehmen.
2.500 irakische Flüchtlinge kommen nach Deutschland, 500 davon nach Nordrhein-Westfalen. Unter den mehr als zwei Millionen Irakern, die vor dem Krieg nach Syrien und Jordanien flohen, sind nach Aussage des Präses viele Christen. Im Irak, einem der ältesten Verbreitungsgebiete des Christentums, seien sie an Leib und Leben bedroht. „Sie werden nach menschlichem Ermessen wohl nie mehr in ihre Heimat Irak zurückkehren können“, sagte Buß. Dies sei eine der schrecklichen Folgen des ohne Not angezettelten Irakkrieges. Präses Buß ist auch Vorsitzender der Kommission für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Das Weihnachtsgeschehen zeige, wie wichtig die „kleinen Leute“ für Gott sind. Ein Stall werde zum Mittelpunkt der Welt: „Nicht im Kaiserpalast in Rom spielt die Musik, sondern auf dem Hirtenfeld in Bethlehem singen die Engel.“ Geld und Steuern, auch dies eine Botschaft der Weihnachtsgeschichte, seien zwar nötig zum Leben, „aber sie dürfen niemals zur Lebensmitte werden“. Nach dem Lukasevangelium beginnt die Geschichte der Geburt Christi mit einer Steuerschätzung des römischen Kaisers Augustus. Deren weit reichende Folgen damals verglich Alfred Buß mit der gegenwärtigen Finanzkrise, die „in alle Ritzen des täglichen Lebens eindringt“ und zum Beispiel eine unübersehbare Zahl von Arbeitsplätzen bedroht. Buß zitierte Siemens-Chef Peter Löscher, der hier von einer „Lehmschicht, die es abzutragen gilt“ gesprochen hat. Es gehe aber um Menschen: „Nun wird geschätzt, ob sie noch gebraucht werden. Eine Schätzung ohne Wertschätzung.“
WUNDERBAR …. Frohe Weihnachten!
Auch die WUNDERBAREN Weihnachtsgrüsse von Bigi und Franz Alt möchten wir an alle Besucher unseres Forums weitergeben.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest,
entspannte Dialoge und ein erfolgreiches Jahr 2009!
Herzliche Grüße aus Königstein senden Ihnen
Wilhelm Engel und das Team der Königsteiner Akademie
Genießen Sie die Feiertage auf »Wehebrinks Art«
Eine Empfehlung von Grit Wunderlich und Andreas Stein, Kassel
Gerd Wehebrink präsentiert den beliebten »Saint Laurent«
Wenn Sie sich zum Ende dieses verrückten Jahres 2008 ein paar schöne Stunden gönnen möchten, an denen Sie sich in freundlich-familiärer Atmosphäre mit liebenswürdig und geschmackvoll ausgewählten Gerichten und Getränken verwöhnen lassen wollen, dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch im “Restaurant & Café im Bauernhof” der Familie Wehebrink, www.wehebrink.de.
Unter »Wehebrinks Art« – das ist der Ruf, den sich diese Gastronomie seit Gründung in den letzten 7 Jahren aufbauen konnte – dürfen Sie ungefähr das verstehen, woran es uns in unserer Welt derzeit mangelt: Eine gesunde Mischung aus Freundlichkeit, Fairverhalten, etwas Geborgenheit und wohligem Geniessen.
Der beliebte »Saint Laurent«, den Gerd Wehebrink präsentiert, paßt beispielsweise ausgezeichnet zu Reh- und Hirschgerichten oder kräftigem Käse. Gerne wird er auch als “Solist” konsumiert. Dafür können Sie Ihn von der Familie Wehebrink natürlich auch für genussvolle Stunden zuhause beziehen.
Politische Verantwortung für die Globalisierung

Die Bezeichnung der stark anwachsenden internationalen wirtschaftlichen Verpflechtungen mit dem Begriff »Globalisierung« hat oft den negativen Beigeschmack von Ohnmacht, Verantwortungslosigkeit und zunehmender Polarisierung des Wohlstands. »Globalisierung« ist aber kein zwangsläufiges und unlenkbares Schicksal. Dieser Prozess darf und muss auch als Chance zur politischen Verantwortung aufgefasst werden.
Der Hinweis auf »Weltinnenpolitik für das 21. Jahrhundert – Carl-Friedrich von Weizsäcker verpflichtet« stammt von Franz Alts www.sonnenseite.com: Danke für die freundliche Erlaubnis zur Nachveröffentlichung! Es handelt sich um analytische und programmatische Beiträge zahlreicher Autoren aus Wissenschaft und Politik zu Carl Friedrich von Weizsäckers „weltinnenpolitischem Erbe“. Lesen Sie die Rezension von Edwin Ferger.
»Papa sagt, was in der “Sun” steht, ist immer wahr.«
Vor über 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O’Hanlon:
Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der “Sun” steht, ist immer wahr. Bitte, sagen sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?
Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete, und zwar auf der Titelseite der „Sun“:
Liebe Virginia,
Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, daß es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Viriginia, es gibt einen Weihnachtsmann.
Es gibt ihn so gewiß wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müßte verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann.
Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiß, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.
All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst. Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. “Ist das denn auch wahr?” kannst Du fragen.
Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachstmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er dasein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia.
Dein Francis P. Church
Der Briefwechsel zwischen Virginia O’Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert bis zur Einstellung der “Sun” 1950 alle Jahre zur Weihnachtszeit auf der Titelseite abgedruckt.
Dank von Grit Wunderlich an Matthias Scholtz für den Hinweis auf diese besondere Geschichte
Angebot zur Verbreitung Ihres Angebots
Seit dem Start Ende Mai 2008 entwickelt sich die Internet-Zeitschrift http://news.forum-fuehrung.com mit wachsendem Erfolg. Das besondere an einer Internet-Zeitschrift ist, dass sie im Unterschied zu einer isolierten Internetpräsenz nicht von einem einzigen Betreiber, sondern von vielen Autoren „angereichert“ wird. Das wiederum spricht sich herum und weckt neues Interesse, wodurch Besucherzahlen und Seitenabrufe steigen. Mit der Statistik für November wird das erneut bestätigt. Insgesamt läßt sich sagen: In einem halben Jahr – also seit Mai 2008 – hat sich eine vorher langsam über einen Zeitraum von 5 Jahren aufgebaute Frequenz von 3.000 bis 4.000 Besuchern/Monat (6.000 bis 8.000 Seitenabrufe/Monat) verdrei- bis vervierfacht auf einen Stand von jetzt 10.000 bis 15.000 Besuchern/Monat (20.000 bis 30.000 Seitenabrufe/Monat). Dieser Erfolg soll weiter genutzt und ausgebaut werden, mit Berichten und Angeboten aus der Praxis für die Praxis.
Zu diesem Zweck wird hier das Angebot zur Verbreitung Ihres Angebots (PDF-Datei) unterbreitet.
Kennen Sie die Initiative »Global-Marshall-Plan«
Eine Empfehlung von Andreas Stein, Kassel
Der Global Marshall Plan auf www.globalmarshallplan.org
Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für ein verbessertes und verbindliches globales Rahmenwerk für die Weltwirtschaft, das die Wirtschaft mit Umwelt, Gesellschaft und Kultur in Einklang bringt.
Die Global Marshall Plan Initiative qualifiziert die Orientierung am Ziel der Nachhaltigkeit als ein Engagement von besonderer Bedeutung. Zur Beantwortung der Frage nach Handlungskriterien zur Ausrichtung bei der Bearbeitung und Verbesserung unserer Lebens- und Arbeitsverhältnisse hat sich die Global Marshall Plan Initiative eine Welt in Balance als oberstes Ziel gesetzt. Es ist also die Frage nach »Gleichgewicht als strategischer Zielsetzung« (die von forum-fuehrung.com in den drei Handlungsfeldern MARKT-MANAGEMENT-MITARBEITER innerhalb von Unternehmen und Organisationen gefördert wird), durch die sich die Global Marshall Plan Initiative besonders auszeichnet.
Gerade vor dem Hintergrund der Krisenerfahrungen des Jahres 2008 ist sehr gut vorstellbar, dass der Wunsch nach Stabilität und das Bewußtsein über die grundlegende Wichtigkeit stabiler Verhältnisse in Zukunft wieder zunimmt. Hierfür bietet die Global Marshall Plan Initiative zahlreiche Ansätze und Projekte. Lernen Sie sie kennen: www.globalmarshallplan.org
“Wie leben wir Zukunft…” – Sendetermin auf Freies Radio Kassel auf 105,8 MHz Antenne und 97,8 MHz Kabel

Susanne Holbein berichtet am 26.11.2008 Teilnehmern auf der Veranstaltung Wie leben wir Zukunft – mit Sinn unsere Zukunft sichern über ihre Arbeit für FREIES RADIO KASSEL
Die ersten Sendetermine zum Plansecur-Zukunfts-Forums vom 26.11.08 auf FREIES RADIO KASSEL stehen fest:
- 26.12.2008 von 18 bis 20 Uhr
- 27.12.2008 von 10 bis 12 Uhr in der Wiederholung
Freies Radio Kassel ist auf 105,8 MHz Antenne und 97,8 MHz Kabel zu empfangen. Das Sendegebiet ist auf Kassel begrenzt. Weitere Informationen über www.susanne-holbein.de, medien@susanne-holbein.de
Positive Nachrichten und Bewußtsein über unsere Stärken führen aus der Krise
Ich teile die Auffassung, dass die Banken durch ihre restriktive Kreditvergabe das Entwicklungstempo der deutschen Wirtschaft bestimmen und damit bremsen. Die Banken haben auch durch ihre Maßlosigkeit und Gier diese Krise verursacht. Aber in dieser Situation die Banken aufzufordern, nicht so knauserig zu sein, halte ich nicht für zielführend. Niemand kann ernsthaft glauben, dass die Banken im Glauben auf schlechte Zeiten der Aufforderung des neuen BDI-Präsidenten folgen.
Würde ich als Banker in der jetzigen Situation Kredite vergeben? Ja. Aber mit mehr Vorsicht als noch vor der Krise.
Erst wenn sich die Stimmung und die Erwartungen ändern, wird auch wieder so was wie Normalität einkehren. Erwartungen ändern sich aber nicht, wenn jeden Tag neue Negativschlagzeilen von Politikern, Wirtschaftswaisen und selbsternannten Fachexperten verkündet werden. Ich würde mir für 2009 wünschen, dass sich Menschen finden, die positive Nachrichten verkünden und unsere Stärken herausstellen. Dieses Forum kann dafür auch einen Beitrag leisten.
Die deutsche Wirtschaft wird die Krise besser als andere überstehen – um nur ein paar Beispiele zu nennen – weil Deutschland
- eine ausgeprägte Stärke hat, Innovationen zu entwickeln
- qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen hervorbringt
- trotz vieler Negativschlagzeilen ein wettbewerbsfähiges Schulsystem und in der Welt über ein fast einzigartiges Ausbildungssystem verfügt
In diesem Sinne wünsche ich für uns allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein Jahr 2009, in der die Positivdenker die Oberhand gewinnen werden.
Marcus Kriegel, gpdm mbH, Breslauer Straße 31, 33098 Paderborn
www.gpdm.de, mkriegel@gpdm.de
Buß gratuliert Genn
MIT-Landesvorsitzender Edwin Balzter: Landesregierung hilft Mittelstand
Große Freude löste bei der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hessen die Nachricht des Hessischen Finanzministers Karlheinz Weimar (CDU) aus, dass die Schulträger in Hessen ab dem Jahr 2009 mit zusätzlichen Mitteln aus dem hessischen Sonderinvestitionsprogramm “Schul- und Hochschulbau” rechnen können. „Deutlich erhöhte Investitionen in die Sanierung und den Ausbau der Schulen in unserem Land sind sinnvoll und stellen ein wirkungsvolles Konjunkturprogramm dar“, sagte Balzter Damit wird der heimische Mittelstand in der aktuell schwierigen Wirtschaftslage gestützt und Arbeitsplätze gesichert.
Den Landkreisen in Hessen steht damit Betrag in Höhe von 1,2 Mrd. Euro zur Verfügung. Verbindliche Anmeldungen für dieses Sonderinvestitionsprogramm können die Landkreise und Städte als Schulträger unter Nachweis der zeitnahen Realisierbarkeit – Baubeginn bereits 2009 - bis zum 31. März 2009 vornehmen. Diesem Ziel dienen ganz sicher auch die 500 Mill. € für den Hochschulbau. Ein zusätzliches Straßenausbauprogramm für 2010 wird ebenfalls begrüßt, damit die Verkehrsinfrastruktur erhalten und verbessert wird.
„Das erklärte Ziel ist zum einen, die heimische Bauwirtschaft durch kluge, vorgezogene Investitionen an den hessischen Schulen und Hochschulen anzukurbeln und damit insbesondere in der hessischen Baubranche Arbeitsplätze zu sichern. Die Möglichkeiten der zügigen Vergabe, die der Erlass des Hessischen Wirtschaftsministers gibt, sollten durch die Kommunen genutzt werden. Zum anderen werden sich die Lern- und Lehrbedingungen an den Schulen und Hochschulen deutlich verbessern und der Investitionsstau der Schulträger aufgelöst”, sagte der MIT-Landesvorsitzende Balzter abschließend.
Trendbericht zur Umfrage »Effiziente Zusammenarbeit«

Mangelhafte Zielorientierung wird zum Produktivitätskiller: 81% der Antworten bestätigen ein Defizit in der Ausrichtung auf »Effiziente Zusammenarbeit«
Die Königsteiner Akademie, www.koenigsteiner-akademie.de, hat in Zusammenarbeit mit www.forum-fuehrung.com von Oktober bis Dezember 2008 Führungskräfte und Personalentscheider zum Thema „effiziente Zusammenarbeit“ befragt. In diesem ersten – noch nicht repräsentativen – Trendbericht zeichnen sich erstaunliche Tendenzen ab. Diese Umfrage soll in 2009 ausgeweitet werden. Hier möchten wir Ihnen das Projekt vorstellen und die Erfolgs-Potentiale, die sich aus effizienter Zusammenarbeit ergeben können, verdeutlichen. Gleichzeitig werben wir um Ihre Unterstützung und Teilnahme am weiteren Projekt.
Lesen Sie hier:
Trendbericht zur Umfrage »Effiziente Zusammenarbeit«
Hier geht es zur Teilnahme an der
Umfrage zur »Effizienten Zusammenarbeit«
Rückblick 2008: Besucherzahlen wie bei einem WM-Endspiel
Auf eine sehr erfreuliche Entwicklung des Interesses an der Arbeit und den Veröffentlichungen des Engagements forum-fuehrung.com können die mitwrkenden Partner im Jahr 2008 zurückblicken. Mit rund 82.000 Internet-Besuchern wird das Jahr abschließen. Ein Rückblick auf die letzten 5 Jahre verdeutlicht die kontinuierliche Steigerung, an die diese Entwicklung im aktuellen Jahr anknüpfen konnte:
2004: 8.150 Besucher
2005: 13.871 Besucher (= 70% Steigerung gegenüber dem Vorjahr)
2006: 26.521 Besucher (= 91% Steigerung gegenüber dem Vorjahr)
2007: 42.921 Besucher (= 61% Steigerung gegenüber dem Vorjahr)
2008: rund 82.000 Besucher (rund 90% Steigerung gegenüber dem Vorjahr)
Bei Nennung dieser Zahlen sollte auch berücksichtigt werden, dass die Themen und Inhalte, die im Zusammenhang mit dem Engagement publiziert werden, keine “leichte Kost” darstellen. Ausserdem haben wir in den letzten Jahren selbst einige schwierige Situationen, Rückschläge und Fehlstarts hinnehmen müssen. Dazu zählen Spannungen, die im Zusammenhang mit dem zunehmenden Wettbewerbsdruck stehen, von denen auch Freiberufler und Selbständige in der Beratungsbranche betroffen sind. Das muss nicht verheimlicht werden, das zeichnet uns als als Mit-Betroffene aus! Den Erfahrungen, auf die wir unsere Empfehlungen aufbauen, verleiht es Reife, Augenmaß und Wert. Wir wissen, wovon wir sprechen!
Für das Jahr 2009 stehen die Aussichten auf SEHR GÜNSTIG bis SEHR POSITIV. Es sind gerade im Zusammenhang mit dem Ende Mai gestarteten Weblog http://news.forum-fuehrung.com erhebliche Maßnahmen in die Wege geleitet worden, die erst 2009 zur Entfaltung kommen werden. Wir werden davon berichten, sobald sie wirksam werden. Optimistisch sind wir schon: Ende 2009 werden wir wahrscheinlich mit den Besuchern unserer Plattform zwei Stadien füllen können. Oder vielleicht sogar drei?
Schwere Kritik aus der Industrie am Verhalten der Banken in der Krise
Ein Kommentar von Andreas Stein, Kassel
Einem heute veröffentlichten Bericht von www.spiegel.de zufolge attackiert der künftige Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, die Finanzbranche, weil sich die Institute offenbar weiter mit der Kreditvergabe zurückhalten.
“Es ist nicht zu tolerieren, wenn sich der Finanzsektor vorwiegend mit sich selbst beschäftigt, die Hilfen entweder gar nicht in Anspruch nimmt oder sich mit Hinweis auf das mangelnde Vertrauen untereinander weigert, sie zu vernünftigen Konditionen in den Wirtschaftskreislauf zu geben”, so Keitel.
Weiter ist in dem Spiegel-Bericht zu lesen: Die zögerliche Kreditvergabe der Banken beschäftigt auch die Bundesregierung. Kanzlerin Angela Merkel hatte am Dienstag erklärt, dass eine Kreditklemme das mögliche Wachstum der Realwirtschaft in Deutschland zunichte machen könnte. Dadurch könnte es zu einer Verschärfung der Wirtschaftskrise kommen, warnte sie.
Nach meiner persönlichen Beobachtung ist die Kritik aus Industrie und Bundes-Regierung keineswegs unberechtigt. Mich treibt die Sorge, dass die Banken weitermachen könnten, bis die Realwirtschaft zusammenbricht. Ich habe nicht das Gefühl, dass mit der Finanzkrise der letzten Monate in den Köpfen der Banker eine Umdenken eingesetzt hat. Im Gegenteil habe ich das Gefühl, dass “weitergemacht” wird wie bisher. Ich selbst habe Banker kennen gelernt, die erst im Augenblick des Totalzusammenbruchs erkennen würden, dass man Geld nicht essen kann. Wir sollten mehr ermutigende Impulse in Richtung Politik senden, auf Banker stärker Druck auszuüben um Veränderungsbereitschaft zu fordern und zu fördern. Ich denke da an die Form, in der es unser Bundespräsident Horst Köhler tut (http://news.forum-fuehrung.com/?p=381). Ansonsten sehe ich die Gefahr, dass wir noch alle sehr leiden müssen, weil wenige ganz schnell “reich” werden wollen!
Staatsverschuldung: Ein Schwarzes Loch?
Beobachtungen zur Krise des deutschen Gemeinwesens. Von Michael May, Eschwege
Dark Matter: Ende 2005 befassten sich die Professoren Hausmann und Sturzenegger von der renommierten Universität Harvard mit der US-Auslandsverschuldung und dem amerikanischen Finanzsektor. Beide waren nicht verwundert, dass trotz einer Netto Auslandsverschuldung von 3.100.000.000.000 US$ (3,1Bio) die US- Wirtschaft noch nicht eingebrochen war. Also keine Dollar-Krise, kein Einbruch des US-Konsums und keine Rezession. Ebenso konnten beide letztlich keine befriedigende Antwort darauf geben sondern behaupteten, eine mysteriöse “Dark Matter” (”Dunkle Materie” wie auch im Weltall vermutet) hielte die US-Wirtschaft zusammen. Es hat sich mittlerweile gezeigt, dass diese auf einer Art Zaubertrick basierende Annahme nicht haltbar ist. Die US-Wirtschaft und die Welt befinden sich in der größten Krise der letzten Jahrzehnte.
Wunschdenken: Interessant dabei ist, dass Wunschdenken anscheinend die Realität einfach umgedeutet hat. Wunschdenken ist dabei nicht mit gesundem Optimismus zu verwechseln, da Grundlage des Handelns immer eine realistische und einigermaßen richtige Lagebeurteilung sein muss. Das weiß jeder Feldherr. “Dark Matter” hat damit eher weniger zu tun.
Mir scheint, dass die deutschen Regierungen hinsichtlich der Staatsverschuldung demselben Wunschdenken wie die Harvard-Professoren unterliegen. Auch wenn in der Krise entschlossenes Handeln und Stützungsmaßnahmen nach Keynes erforderlich sind so ist – basierend auf den Erfahrungen der letzten 50 Jahre – ein Schluss zu ziehen: Der deutsche Staat war bisher nicht in der Lage, die Staatsverschuldung zu begrenzen und wird es wohl auch zukünftig nicht sein! Diese wird sich im Gegenteil eher noch beschleunigen. Die Annahme, Deutschlands Steuerkraft sei quasi unbegrenzt trifft nicht zu. Erstens ist die Zahl der Bundesbürger begrenzt und nimmt sogar ab (demografischer Faktor) und zweitens können theoretisch nicht mehr als 100% der Einnahmen voll besteuert werden. Die derzeitige politische Diskussion hinsichtlich etwaiger Steuersenkungen erscheint rein opportunistisch und mittel- und langfristig nicht realistisch.
Junk-Bonds: Derzeit wirft man sicher zu Recht gerade Managern großer Unternehmen mangelnde Verantwortung und mehr vor. Die Politik gehört zu den schärfsten Kritikern. Jedoch sieht man wohl nur den Splitter im Auge des Anderen. Denn eines steht wohl fest:
Wer eine ständig steigende Staatsverschuldung zulässt ist zumindest bequem oder handelt fahrlässig. Nur gesunde Staatsfinanzen erhalten den zukünftig erforderlichen Handlungsspielraum! Insofern ist die Krise der Banken und der Industrie wohl erst der Vorgeschmack auf die Krise des deutschen Gemeinwesens. Man muss immer in Adressausfall-Risiken denken. Die derzeitigen und erwarteten Wachstumsraten können den Wandel der Bonität Deutschlands in Richtung Junk-Bonds kaum aufhalten. Die Staatspleite bekommt eine immer größere Wahrscheinlichkeit in vielleicht kürzerer Zeit als gedacht und eines wird sicher nicht helfen: “Dark Taxes”. Eher werden die Finanzen von einer Art Schwarzem Loch verschlungen!






