Archiv für Dezember 2008

ÖKOWORLD LUX S.A. – Investmensts for life


Foto: Grit Wunderlich

Andreas Stein, Zuhra Alti und Bernd Klapper am Infostand von ÖKOWORLD

»Die erste Kapitalanlagegesellschaft, die ausschließlich Fonds auflegt und managt, die ökologischen, ethischen und sozialen Kriterien folgen. Wir fokussieren uns auf den wesentlichen und wichtigsten Teil des Investmentprozesses: Gewinn mit Sinn.«

Mit diesem Anspruch arbeitet ÖKOWORLD LUX S.A., im Internet präsent unter www.oekoworld.com. Auf dem Plansecur-Zukunfts-Forum »Wir leben Zukunft – mit Sinn unsere Zukunft sichern« am 26.11.08 in Kassel stand die verantwortungsvolle Arbeit am Gleichgewicht von menschlichen Bedürfnissen und Kapitalinteressen wieder einmal im Mittelpunkt. ÖKOWORLD hält dazu ein zukunftsverantwortliches Angbot bereit und setzt auf sinngetriebene Investitionsentscheidungen.

Wir haben uns über die neue Bekanntschaft sehr gefreut und würden sie gerne vertiefen.

Kontakt: Zuhra Aliti, z.aliti@oekoworld.com und Bernd Klapper, b.klapper@oekoworld.com

Wolfgang Schäuble, CDU: “In der Krise muss die CDU keynesianisch denken”

Unter den CDU-Granden scheint sich ein Umdenken in Sachen Wirtschaftspolitik auszubreiten. Jetzt äusserte sich im Handelsblatt-Interview auch der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble in diese Richtung. Auf die Frage: “Was sollte die Leitschnur der Union bei der Krisenlösung sein?” antwortete Schäuble: “Natürlich sollten wir das Ziel einer Haushaltskonsolidierung nicht aufgeben. Aber kurzfristig müssen wir etwas anderes machen, nämlich den richtigen Politik-Mix finden. Dazu gehört neben der klassischen Angebotsorientierung nun eben auch eine starke Nachfragepolitik. Dem sollte sich die Union nicht mehr verschließen, wir müssen umdenken – ja sogar durchaus keynesianisch. Einen ähnlichen Lerneffekt gibt es doch auch beim Sachverständigenrat.”

Das vollständige Interview finden Sie auf handelsblatt.com: „In der Krise muss die CDU keynesianisch denken“ (bei Handelsblatt.com am 28.11.2008 veröffentlicht)

Spurensucher wieder auf Fährtenfindung

Rückblick auf den 28.11.08 von Grit Wunderlich, Kassel

V.l.n.r.: Anton Budde, Walburga Neu, Stephan Lüring, Felicitas Schimmel, Wolfgang Schimmel, Karla Loeffler, Grit Wunderlich, Andreas Stein

Am 28.11.08 trafen sich die Mitglieder des Gesprächskreises »Spurensucher« zur erneuten “Fährtenfindung” in der LVH Hardehausen, www.lvh-hardehausen.de. Thema des Abends: Wege zu Stabilität in einer durch Finanzkrise gebeutelten Welt. Karla Loeffler eröffnete die Runde mit einer kleinen literarischen Betrachtung zur Unterscheidung von Person und Persönlichkeit, zwischen den Prinzipien HABEN und SEIN. Diese Anregung zu Beginn stieß auf lebendiges Interesse und Zustimmung in der Aussage. Bei allen berechtigten Sorgen und Ängsten, die im Zuge der aktuellen Ereignisse aufkommen, wollen sich die Spurensucher ganz offensichtlich nicht in die Enge treiben lassen, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen von materiellen Bedingungen allein abhängig zu machen. 

Nach Diskussion und Klärung von Fragen zu den Zielen der Spurensucher für das Jahr 2009 führten 4 Fragen zum Status Quo der Krise durch den Abend, der sich so lebendig und anregend fortsetzen konnte, wie er begonnen hatte:

  1. Wie einschneidend ist die Krise?
  2. Wo stehen wir bei der Bewältigung?
  3. Welchen Einfluss wird die Krise auf unser weiteres Leben haben?
  4. Was kann jeder Einzelne von uns tun?

Am Ende war klar: Wir wissen nicht sicher, was geschehen wird. Aber wir sind sicherer geworden, dass etwas grundlegendes geschehen ist. Mit dem Fazit “Augen auf und durch!” könnte man das Ergebnis dieser Runde zur Fährtenfindung vielleicht auch zusammenfassen.

Die „Spurensucher“ sind Damen und Herren aus den verschiedensten Berufen und mit einem reichhaltigen Erfahrungsschatz ausgestattet. Jeder von ihnen kommt in den Gesprächskreis, um vom anderen zu lernen und seine Meinung zur Diskussion zu stellen. Wir sehen uns als einen Kreis von Gleichgesinnten, die nach Lösungsmöglichkeiten für eine gerechtere Welt suchen und im ehrlichen Gespräch auch finden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Organisatorin Karla Loeffler, Tel. 05645/788078 oder per Mail (Betreff: Gesprächskreis) karlaloeffler@nexgo.de

Helmut Schmidt zur Krise: „Bislang wurden nur Verletzte gerettet“

Anmerkungen zur Krise. Von Andreas Stein, Kassel

Im Interview mit dem Handelsblatt sagte der Altbundeskanzler gestern u. a.: “Man muss die Schuld für die gegenwärtige gefährliche Situation sowohl den privaten Finanzinstitutionen als auch den staatlichen Aufsichtsbehörden und Regierungen zuschreiben.” … “Die Regierungen haben bisher nur auf einen Unfall reagiert und die Verletzten gerettet. Sie haben bisher noch nichts getan, um zukünftige Unfälle zu vermeiden.” Zum vollständigen Interview gelangen Sie hier:

„Bislang wurden nur Verletzte gerettet“ (bei Handelsblatt.com am 27.11.2008 veröffentlicht)

Ich halte die in diesem Zusammenhang stehenden Fragen für Schlüsselfragen unserer Zukunft. Noch gibt es keine überzeugenden Antworten, nur viele drängende Fragen. Wir brauchen aber gute Antworten darauf, um eine erfolgreiche und friedliche Wirtschaftsordnung zu stärken. Wenn wir jedoch keine guten und überzeugenden Antworten finden, dann drohen Unordnung, Unsicherheiten und Perspektivlosigkeiten, die wir schon jetzt überall spüren und beklagen, weiter auszuwachsen, mit sehr unschönen Folgen für uns alle. Noch ist die Zukunft aber offen! Wie drückt Helmut Schmidt es aus: “Werden die Staaten also künftig gegenüber der Wirtschaft eine größere Rolle spielen? Die Antwort lautet: Remains to be seen.”

Besuchen Sie am 09.12.08 eine öffentlche Vortragsveranstaltung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften in der Universität Kassel zu diesem Themenkomplex. Einladung und Programm finden Sie hier: Die globale Finanzkrise, Einladung für den 09.12.2008 

Wirtschaftspolitische Entwicklung bestätigt den Management-Ethos von forum-fuehrung.com

Ein Beitrag zur Bewältigung und Überwindung der Krise. Von Andreas Stein, Kassel

Eine Bestätigung ist eine Motivation fortzufahren, weil die Richtung stimmt. Eine Bestätigung ist kein Triumph, sondern eher eine Beauftragung. So jedenfalls soll die Feststellung, dass die wirtschaftspolitische Entwicklung das Management-Verständnis von forum-fuehrung.com bestätigt, an dieser Stelle verstanden werden. Dabei geht es um die Ausrichtung an nachhaltigen Prinzipien und Verhaltensmaßstäben, die zu Stabilität und Wohlstand – in der Spitze und der Breite – führen. Das ist mit der Bezeichnung Ethos gemeint.

Das erneute Platzen einer riesigen Spekulationsblase hinterläßt in diesen Monaten ein noch viel gewaltigeres Orientierungsvakuum als der Niedergang der New Economy zwischen 2000 und 2003. Von einer Jahrhundertkrise ist dieses Mal die Rede. Und tatsächlich sind die Anstrengungen zu ihrer Eindämmung gewaltig: Mit über 3.000 Mrd. Dollar haben die Regierungen der Industrienationen ein Bürgschaftspaket ohne Beispiel geschnürt, um die Welt vor dem freien Fall in die Bodenlosigkeit zu bewahren. Parallel zu dieser “Feuerwehrarbeit” setzt nun – noch ganz langsam - die Aufarbeitung des Geschehens ein: Wie konnte das geschehen? UND: Wie kann es in Zukunft weitergehen?

Eines steht bei der Beantwortung der Frage nach einer zukunftsfähigen Wirtschaftsordnung schon ziemlich fest: Es wird kein vollkommen neues Modell geben, weil es zwischen einem rücksichtslosen Liberalismus (Deregulierung) auf der einen Seite und einem freiheitsverkürzenden Planwirtschaft (Regulierung/Sozialismus) auf der anderen Seite zwar eine grosse Menge von Abstufungen gibt – also wirtschaftspolitische Modelle, die mehr in Richtuing des einen oder des anderen Extrems zeigen – aber keine wirklich neuen Entwürfe, von denen wir behaupten könnten: Das kennt die Welt noch nicht!
Bei der Findung und Festigung eines zukunftsfähigen Rahmens, in dem sich die Wirtschaft als Teilmenge der gesamten Gesellschaft mit dieser verträgt, geht es also eher um Anpassung und Justierung unserer bisherigen Auffassungen und Verhaltensweisen an die gegenwärtigen und zukünftigen Verhältnisse und Aufgabenstellungen. Und da kommt das Modell und Konzept der Sozialen Marktwirtschaft, das einen Mittelweg einschlägt zwischen den oben genannten Extremen, und über dessen Anpassung an die Verhältnisse der Gegenwart und der Zukunft diese Plattform schon seit ca. 18 Monaten reflektiert und berichtet, in diesen Tagen wieder ganz gross ins Gespräch.

Die Arbeit von forum-fuehrung.com betrifft 3 Ebenen unserer Lebens- und Arbeitswelt:

  1. Die VERNETZTE WELT. Das ist der Raum, in dem wir alle stehen: Die Erde als Ganzes, Europa und das Land, in dem wir Leben. Das ist die Weltgesellschaft, in der wir leben.
  2. MMM, das Zusammenspiel von Markt, Management und Mitarbeitern, steht als Symbol für die Ebene der Unternehmen und Organisationen, denen wir zugehörig sind und in denen wir arbeiten. Diese Ebene ist als eine Teilmenge in die ”vernetzte Welt” eingebunden und steht als solche vor der Herausforderung, eine angemessene Form der Interaktion und Zusammenarbeit mit ihrem Umfeld zu finden.
  3. Das Individuum - das sind wir selbst – ist der unterste und kleinste Baustein im Fundament des Gesamtsystems. Das Individuum ist wiederum als eine Teilmenge sowohl in die ”vernetzte Welt” als auch in Unternehmen und Organisationen eingebunden und steht als solches vor der Herausforderung, eine angemessene Form der Interaktion und Zusammenarbeit in seinem Umfeld zu finden. Diese Aufgabenstellung nennen wir hier SELBST-FÜHRUNG.

Auf und für diese 3 Ebenen sind diejenigen, die sich im Rahmen von forum-fuehrung.com engagieren, wiederum in 3 Tätigkeitsfeldern forschend, publizierend und anwendend aktiv, was an zahlreichen Stellen bereits ausgiebig beschrieben ist. Zielsetzung der gesamten Arbeit ist Stabilität und gesundes Wachstum, wo es möglich ist. Dabei soll gerade verhindert werden, was in der Finanzkrise geschehen ist: Überzogenes Wachstum für wenige Menschen hat die Lebens- und Arbeitsverhältnisse für viele Menschen destabilisiert. Um einer überzogenen Polarisierung mit Massnahmen zur Interation etwas entgegen zu setzen, um Wohlstand in der Spitze und der Breite zu erreichen, ist die Frage nach der Ausgestaltung der Sozialen Marktwirtschaft zukunftsweisend. Und auf der Ebene von Unternehmen und Organisationen wird sie nur mit anderen Worten gestellt: Was macht ”unser System” produktiv und sozial(verträglich)? 

forum-fuehrung.com steht mit der Arbeit auf den erklärten 3 Ebenen in den 3 Tätigkeitsfeldern nicht allein. Es gibt eine grosse Anzahl von Ansätzen, Initiativen, Organisationen, Unternehmen und Parteien, die ganz ähnliche Ziele verfolgen: Wohlstand in der Spitze und der Breite. Mit ihnen wird Austausch und Zusammenarbeit gesucht. Die Herausforderungen sind gross, von wenigen können sie nicht allein nicht geleistet werden! In diesem Sinne soll die Feststellung  «Wirtschaftspolitische Entwicklung bestätigt den Management-Ethos von forum-fuehrung.com« verstanden werden. Ich hoffe, ich konnte Sie auch hier davon überzeugen!

Wie leben wir Zukunft – mit Sinn unsere Zukunft sichern

Rückblick auf ein Plansecur-Forum vom 26.11.08 in Kooperation mit »Unternehmerinnen heute«. Von Andreas Stein, Kassel

Begrüßung und Einführung durch Plansecur-Beraterin Elke Böker

“Wo Sinn- und Wertelosigkeit herrschen, erkranken Menschen, Unternehmen, Wirtschaft und die Gesellschaft. In Vertrauenskulturen sind die Menschen gesund. Was uns fertig macht, ist nicht die viele Arbeit. Es sind die menschlichen Dinge: Neid, Mobbing, miese Kommunikation – das macht krank.”

An dieses Zitat von Prof. Dr. Pircher-Friedrich, www.pircher-friedrich.com, knüpfte Plansecur Beraterin Elke Böker ihre Einführung in den offiziellen Teil des Zukunftsforums in der Plansecur an. Dabei stand die Orientierung an Lebenssinn als Primärmotivation menschlichen Handelns auf der Tagesordnung. Ein hochaktuelles Thema vor dem Hintergrund der Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrise, die wir durchleben.

Mit zwei Kurzvorträgen über “Werteorientierung und Wirtschaftlichkeit im Einklang” von Anette Trayser, Geschäftsführerin der Plansecur, www.plansecur.de,  und “Geldanlagen mit Sinn und Ertrag” von Tjark Goldenstein, Vorstand der ÖKORENTA, www.oekorenta.de, setzte sich der einleitende Teil der Veranstaltung fort. 

Im Vorfeld und in der Pause rahmte eine “Minimesse” mit zahlreichen Infoständen unterschiedlicher Initiativen und Organisationen den Veranstaltungsabend. Einige haben wir näher kennen gelernt und möchten sie in exklusiven Kurzvorstellungen auf dieser Plattform noch bekannt machen. 

Grit Wunderlich erklärt interessierten Besuchern die Arbeit der Fachpublikation

Auch forum-fuehrung.com war eingeladen, auf einem Infostand die eigene Arbeit vorzustellen. Die neue Online-Fachpublikation http://news.forum-fuehrung.com stieß dort auf reges Interesse, wo erklärt und verstanden wurde, welche Themen das Engagement beinhaltet und wie seine Verbreitung funktioniert.

Dr. Wolfgang Fuhr, Dr. Michael Schmidt, Petra Nagel, Anette Trayser, Gerd Bechtel und Tjark Goldenstein bei der abschließenden Podiumsdiskussion

Im zweiten Teil des Abends moderierte Petra Nagel die Podiumsdiskussion mit abschließender Diskussion. Hier bestätigte sich die Bedeutung der Frage nach Sinn, Werten und Prioritäten für Führungsorientierung und -entscheidungen in Organisationen und Gesellschaft. In den Gesprächen zum Ausklang des Abends wurde deutlich: Die Thematik ist noch lange nicht abgeschlossen. Vielmehr scheint sie an Bedeutung weiterhin zu gewinnen. Und dies läßt sich auch als erstes Fazit festhalten: Die Sinnfrage unseres Handelns wird wichtiger, das hat der Abend bestätigt. Ihr weiterhin nachzugehen, dazu hat die Veranstaltung ermutigt. Herzlichen Dank für die Einladung und an alle, die zur Veranstaltung beigetragen haben!

Über Bücher, Bildung, Wohlstand und Glück

Verkauft Bücher mit Leidenschaft: Gabriele Kubesch-Paech von der Buchhandlung in Harleshausen, Kassel

Ein Besuchsbericht von Andreas Stein, Kassel

Im Rahmen meiner Arbeit, eine Sammlung von funktionierenden Beispielen für die Soziale Marktwirtschaft in der Praxis vorzustellen, habe ich einen Besuchstermin mit Gabriele Kubesch-Paech vereinbart, Inhaberin der Buchhandlung in Harleshausen und freundliche Lieferantin des Lesestoffs, den meine Partnerin Grit Wunderlich und ich über das Jahr hinweg konsumieren. 

Eigentlich wollte ich ein kleines Interview machen, aber bevor ich überhaupt dazu gekommen wäre, das etwas zu erklären, hatte sich schon ein lebendiges Gespräch über “Gott und die Welt” entwickelt. Genauer gesagt: Es ging um Bücher, Bildung, Wohlstand und Glück.

Frau Kubesch-Paech führt mit tatkräftiger Unterstützung von 4 Mitarbeiterinnen die Buchhandlung nun schon seit 15 Jahren. Auf kleinem Raum ist das Geschäft in dieser Zeit gewachsen und hat an Stabilität im Gleichgewicht von Markt, Mangement und Mitarbeitern hinzugewonnen. Das geht natürlich nur mit Verständigungs- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Umsicht.

Als nach 90 Minuten der “umfassende Rundgang” zum Ende kam, hatte ich zwar keine ausdrückliche Interviewfrage gestellt, aber eine Menge Antworten bekommen, die meine bisherigen Erfahrungen weiter bereichert haben. Ohne die immateriellen Bedingungen von Wohlstand kommen die materiellen Ergbnisse eben doch nicht zustande. Deshalb mein Tipp: Wer seine Bücher bei “Überzeugungstäterinnen” kaufen möchte, der ist bei der Buchhandlung in Harleshausen gut aufgehoben!

Vor einem persönlichen Besuch können Sie auf der Internetpräsenz www.buchinharleshausen.de mehr erfahren, z. B. auch über die Lesungen, die von der Buchhandlung veranstaltet werden.

Werbepartner gesucht!

Für den Verein Wupperballon e.V. mit Standort mitten im Ruhrgebiet, Deutschlands größtem Ballungsgebiet, suchen wir einen neuen Partner für Ballonwerbung.

Wupperballon e.V. mit langjähriger Erfahrung im Ballonsport bietet Ballonfahrten auf höchstem Qualitätsniveau. Teilnahmen auf regionalen, nationalen und internationalen Ballonevents, sowie gezielte PR-Aktionen/Events zur Förderung des Werbe-Partners sind möglich. Bei Wupperballon ist Ihre Werbung am Himmel und nicht im Schuppen!

Kontakt: www.wupperballon.de

Empfehlung von www.sonnenschein-marketing.de

200-EU-Milliarden für die Konjunktur – Berlin weiter bewegungsarm

Während die Bundesregierung noch darauf setzt und drängt, dass die Bankenwelt das staatliche Bürgschaftsangebot in höherem Umfang in Anspruch nimmt - auch um Kredite in den Mittelstand zu vermitteln – erhöht die EU ihr geplantes Konjunkturpaket von 130 auf 200 Milliarden.

Bundeskanzlerin Merkel bringt zwar richtige Erkenntnisse (Banken verhalten sich wie „Kaltblüter im Winter – sie bewegen sich nicht“) zum Ausdruck, wehrt sie sich weiterhin gegen die Verbesserung direkter Unterstützungsangebote für die Wirtschaft und die Bürger. Die internationale Presseschau des Handelsblatt, www.handelsblatt.com, vom 24.11.2008 berichtet bereits unter der Überschrift „Oben Masse, unten leere Kasse“:

“Angela Merkel und ihre CDU müssen aufpassen, dass ihnen die Debatte über den geeigneten Zeitpunkt für Steuersenkungen nicht entgleitet”, mahnt der Berliner Tagesspiegel in einem Kommentar. Die CDU dürfe nicht ernsthaft glauben, sie könne die Verbraucher mit der Zusage ruhig stellen, es gebe bald “mehr Netto vom Brutto” – aber leider erst nach der Bundestagswahl 2009. Sie müsse sich die Frage gefallen lassen, warum das nicht jetzt gehe. Ein Blick in andere, von der Krise gebeutelte Länder könne lehrreich sein. In den USA fragten sich die Menschen, warum die Stabilisierungspakete nur für große Banken und nicht auch für in Not geratenen Bürger geschnürt würden – mit Erfolg. In Großbritannien werde gerade die Mehrwertsteuer um zweieinhalb Prozent gesenkt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Und in Frankreich werde ebenfalls an die Konjunktur gedacht. “Wenn sich beim steuerzahlenden Bürger erst einmal der Eindruck verfestigt, die CDU verfahre bei der Dosierung ihrer Rettungspakete nach der Devise “Oben Masse, unten leere Kasse”, kann die SPD gar nicht so zerstritten sein, dass die Wähler nicht in Scharen Frau Merkel davon und Frank-Walter Steinmeier in die Arme laufen.”
„Oben Masse, unten leere Kasse“ (bei Handelsblatt.com am 24.11.2008 veröffentlicht)

Geht auf diese Weise in der Krise wertvolle Zeit zur Stabilisierung unseres Wohlstands und zur Sicherung unserer Zukunftsfähigkeit verloren?

Werden die Auffassungen von Heiner Geißler am Ende Zustimmung erhalten?

»Das Interview mit Heiner Geissler hat eine sehr wichtige Kernfrage zum Inhalt, die uns in den kommenden Jahren alle noch stark beschäftigen wird, nämlich die Frage nach dem “verantwortungsvollen Umgang mit Kapital”. Ich wäre der HNA sehr verbunden und dankbar, und würde dies auch öffentlich ausdrücken, wenn Sie meinem Wunsch entsprechen können.« Auf diese Anfrage vom 02.05.08 habe ich die freundliche Erlaubnis zu Nachveröffentlichung des Interview mit Heiner Geißler vom 01.05.2008 von der HNA, www.hna.de, erhalten.

Ein Kommentar mit anschließenden Fragen von Andreas Stein, Kassel

Als am 01.05.08 der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler im HNA-Interview “das System”, also die real existierende Ordnung in Wirtschaft und Gesellschaft, für “krank und unsittlich” erklärte, war vieles von dem, was wir heute sehen und wissen, für die Öffentlichkeit noch unsichtbar und ungewiss. Die Krise war zwar schon präsent, aber kaum ein Mensch konnte sich das Ausmaß der im Herbst folgenden Katastrophen vorstellen.

Um einer Ausbreitung ökonomischer Ungleichverteilung entgegen zu wirken, sieht Geißler es als die wichtigste Aufgabe an, den Menschen eine Perspektive zu geben für eine humane Gestaltung der Globalisierung. Ein Konzept dafür nennt Geißler auch: Eine ökosoziale-Marktwirtschaft verbunden mit einem globalen Marshall-Plan. Auf dem Weg zu diesem Ziel ist nach Geißler eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik notwendig, um dauerhafte Arbeitsplätze zu schaffen.

In ihrer Gesamtheit würden die von Heiner Geißler aufgezählten Ziele und Maßnahmen eine Wendemarke für die seit ca. 20 Jahren vorherrschend praktizierte angebotsorientierte Wirtschaftspolitik darstellen: Mehr Breitenförderung, weniger Spitzenförderung des Wohlstands.

Ein halbes Jahr nach diesem Interview sind die Fragen, die darin behandelt wurden, hochaktuell. Ob sich die Geißler-Vorstellungen durchsetzen werden, ist aber noch offen. Nach dem drohenden Zusammenbruch des Systems durch die Finanzkatastrophen des Herbstes sind die “akuten Löscharbeiten” wohl noch nicht abgeschlossen und die Zeit einer grundsätzlichen Neuorientierung hat noch nicht eingesetzt.

Was meinen Sie zu den Einschätzungen und Vorschlägen, die Heiner Geißler im Interview am 01.05.2008 zum Ausdruck bringt? Können Sie diesen Auffassungen folgen? Halten Sie eine grundsätzliche Neuorientierung der Wirtschaftspolitik für notwendig? Und wenn ja, an welchen Ziel- und Wegmarken sollte sich eine neue Politik orientieren?
Sie sind eingeladen, einen Kommentar zu schreiben oder einen eigenen Beitrag zu diesen Fragen zur Veröffentlichung an dieser Stelle zu senden!

Produktivität statt Angst und Gier!

Zur Besinnung auf unseren Wohlstandsmotor. Von Andreas Stein, Kassel

In der Aufregung um den Zusammenbruch einer überzogenen Kapitalwirtschaft kommt mir die Frage nach dem Motor unseres Wohlstands zu kurz. Seit Angst und Gier das Handeln bestimmt und beides teilweise bewußt und gezielt erzeugt wird – auch um Einfluss und Macht zu erhalten oder zu stärken – bin ich besorgt, dass unser eigentlicher Motor des Wohlstands, die Produktivität, aus den Augen verloren wird und dadurch leidet. Wenn das geschieht, dann haben wir ein realwirtschaftliches Problem!

Produktivität, man kann es auch Leistungskraft oder einfach nur Fleiss nennen, wird in unterschiedlichen Branchen und Berufen ganz unterschiedlich gemessen. Für hochkomplexe Aufgaben, z. B. im Management, gibt es nicht einmal objektive Maßstäbe für Produktivität. Dort ist man bis heute darauf angewiesen, dass der Ausübende nach “bestem Wissen und Gewissen” handelt, um höchst- und bestmögliche Wirkungskraft zu erzeilen. Und dann stellt sich noch die Frage: Worauf wird die Wirkung bezogen? Mit welchem Selbstverständnis handelt der Akteur?

Eine stabile Gesellschaft, die Wohlstand schafft und ihn geniessen kann, lebt von den Leistungs- und Produktivitätsbeiträgen der Teilnehmer am Wirtschaftleben. Wirtschaftliche Blühte entsteht mit einem vitalen Austausch von Produkten und Dienstleistungen zwischen ihren Mitgliedern. Angst und Gier sind dagegen Gift für solche gesunden Kreisläufe.

Produktivität fördert unseren Wohlstand, Angst und Gier bedrohen ihn!

Nur kein Mitleid!

Für mehr optimistisch-solidarischen Pragmatismus amerikanischer Art zur Überwindung der Krise plädiert Michael May und gibt den Lesern ein paar persönliche Tipps

Ich hörte jetzt in einem Unternehmen, dass “man das Visier herunter geklappt hat.” Die derzeitige Krise bringt hunderttausende von Karrieren, Plänen und auch Existenzen in Gefahr. Viele Manager sind geradezu ratlos. Die Krise schleicht sich in die deutschen Wohnzimmer. Hier daher drei ganz praktische Empfehlungen:

1. Nehmen Sie, falls Sie betroffen sind, dies nicht persönlich! In schlechten Zeiten wird anscheinend überflüssiger “Ballast” über Bord geworfen. Und Kapital, Unternehmen und Menschen sind global austauschbar. Planen Sie sofort neu! Es interessiert niemanden, was Sie früher und vielleicht über Jahrzehnte geleistet haben. Das mag brutal klingen ist aber die Realität. Scheitern, wenn auch als ungerecht empfunden, gehört zum Berufsleben (außer in privilegierten Berufen) wie Krankheiten zum Leben. Brechen Sie gleich auf! Vielleicht gefällt Ihnen Ihre neue Aufgabe sogar besser!

2. Wenn Sie jemanden kennen, dem es so ergangen ist, dann kümmern Sie sich ein wenig um ihn oder sie. Einen neuen Job können Sie wohl nicht versprechen. Aber Sie können der Person sagen, dass Sie sie weiterhin schätzen und unterstützen. Wortlosigkeit jedenfalls ist kein Hinweis auf Wertschätzung. Persönliche Anerkennung ist aber das beste Mittel um im Sturm erfolgreich gegen den Wind zu kreuzen!

3. Auch wenn nicht alles aus Amerika gut ist: “Sie waren ein Gründer und sind pleite gegangen? Wunderbar, dann kriegen Sie den Job, denn Sie verfügen über umfangreiche und wertvolle  Erfahrungen!” Amerikaner gehen pragmatisch vor. Hier dagegen mag man Leute nicht, die noch einmal etwas bewegen wollen. Mitleid wird (da es nichts kostet) freigiebig verteilt, hilft aber den Betroffenen nicht! Daher sollten wir für die unkomplizierte Sichtweise der Amerikaner werben und zu neuen Ufern aufbrechen.

Fazit: Die bisherigen Gewissheiten werden langsam aber sicher zertrümmert; lebenslange Anstellungen zur Ausnahme. Der permanente Veränderungsdruck wird eher noch stärker als bisher werden. Warum also mit überholten (und aus Illusionen genährten Sichtweisen) nicht Schluss machen? Sind wir daher in der Lagebeurteilung realistisch, so sollten wir im Auftritt immer optimistisch sein!

Gerne dürfen Sie mir schreiben, mit welcher Strategie Sie die Krise bestmöglich überwinden.

Michael May, www.maylabel.de, info@maylabel.de  

Am 26.11.08 in der Plansecur, Kassel: Zurück zur Zukunft, gerade in der Krise!

Gerade in der akuten Krise kann die Frage nach Sinn und Orientierungsmarken für unser Verhalten Stabilität und Ermutigung vermitteln, statt an »Angst und Gier« zu verzweifeln. Deshalb an dieser Stelle eine Kurze Erinnerung an eine hochaktuelle Veranstaltung am kommenden Mittwoch in der Plansecur, Kassel:

In Forum “Wie leben wir Zukunft – Mit Sinn unsere Zukunft sichern” am 26.11.2008 suchen wir gemeinsam nach Antworten auf die interessante Frage, in wieweit Werte im Alltag tatsächlich gelebt werden und reflektieren, in welchem Zusammenhang Werte, Haltung und Verhalten stehen.

Programm: Einladung zum Plansecur-Forum am 26.11.08 (PDF) mit Faxantwort

Anmeldung: Plansecur-Buero Regina Stehl
Fon 05 61 / 93 55-163 · Fax 05 61 / 93 55-199
r.stehl@plansecur-buero.de

Kooperative Zusammenarbeit: Ist die Zeit jetzt wieder reif?

Der Bericht über die Entwicklung der Netzwerk-Kooperation www.kompetenz-partner.com ist 5 Jahre alt und beschreibt Erfahrungen und Anspruch von “Wertstiftung und Wertschöpfung in partnerschaftlicher Zusammenarbeit”. Hier können Sie das Dokument als PDF-Datein herunterladen.

Die vorher gesammelten Erfahrungen aus 10 Jahren Selbständigkeit in den Schwerpunkten Weiterbildung und Marktkommunikation haben mich nach dem Niedergang der 1. Spekulationsblase nach 2000/2001 dazu bewegt, für die Zusammenarbeit in Netzwerken und Kooperationen zu arbeiten. Die Motivation dafür war, durch “Konzentration auf Kernkompetenzen” zu Spitzenleistungen ”im eigenen Fach” zu gelangen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit von allen beteiligten Partnern zu stärken.

Im Jahr 2002 war ich dann mit Unterstützung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter am Aufbau von 2 Kooperationen beteiligt: Der gewerkeübergreifenden Handwerker-Kooperation www.meister-qualitaet.de und der im Feld Unternehmensdienstleistungen engagierten Netzwerk-kooperation www.kompetenz-partner.com, die sich zu meinem Bedauern im Jahr 2006 aufgelöst hat.

Die Ereignisse der letzten Monate, der erneute und diesem Fall wohl noch viel weiterreichende Zusammenbruch einer Spekulationsblase mit dem damit verbundenen und bisher beispiellosen Eingriff der Regierungen zur Stabilisierung der Lage, setzt die Frage nach zukunftsfähigem Verhalten im Wettbewerb erneut auf die Strategie-Agenda. Das hat mich dazu bewogen, den nun vor 5 Jahren entstandenen Praxisbericht »Entwicklung der Kompetenz-Partner« aus der Schublade zu holen um ihn erneut zur Diskussion zu stellen. Viele der damals fixierten Ideen sind keinesfalls veraltet und können als Planungsskizze für weitere Anläufe in Sachen “kooperativer Zusammenarbeit” dienen. Allein auf die Ergebnissicherung, man kann es auch ”Controlling der Zielsetzungen” nennen, würde ich in Zukunft wesentlich mehr Wert als vor 5 Jahren legen. Ansonsten droht die Gefahr, dass Anspruch und Wirklichkeit zu schnell auseinander laufen. An dieser Stelle braucht jede Kooperation

  1. eine gute Führungskraft, die für die Koordination der gemeinsamen Aktivitäten Verantwortung übernimmt
  2. klare Ziele und Vereinbarungen über den Gegenstand und die Vorgehensweise der Zusammenarbeit   

Der Weg zu einem kooperativen Verhalten in der Wirtschaft ist sehr schwer, das habe ich in den letzten 6 Jahren erfahren. Oft werden die Begriffe Netzwerk und Kooperation missbraucht, um damit nur das eigene Angebot zu verbreiten. Gross ist auch die Versuchung und Gefahr für die Beteiligten, “schleichend” abzukommen von der Ausgangsintention der gegenseitigen Stärkung und in Rollen zurückzufallen, die miteinander im Wettbewerb stehen. Ist das aber erst geschehen, dann ist das Vertrauen geschädigt und die Enttäuschung sehr gross. Andererseits hat das Beispiel der Finanzbranche in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig Vertrauen in der “vernetzten Welt” geworden ist und wie die Kreisläufe kollabieren und so der Zusammenbruch droht, wenn das Misstrauen überhand nimmt. Vertrauen ist eben doch viel mehr als nur ein Kuschelgefühl. In einem Mindestmaß ist Vertrauen existenzsichernd. Geht das Mindestmaß verloren, ist die Existenz akut gefährdet. 

Kooperative Zusammenarbeit: Ist die Zeit jetzt wieder reif? Kann uns dieser Ansatz bei der Aufgabe helfen, die Krisenangst aus unseren Köpfen zu halten und so die Geldkreisläufe zu re-stabilisieren, also die Krise ein kleines Stück weit zu überwinden? Was meinen Sie? Ich freue mich auf Ihr Interesse!

Andreas Stein, Tel. 05 61/9 88 25 75, as@andreas-stein.info  

Von hier gibt es gute Nachrichten, Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel!

So wie es in der Wirtschaftspresse berichtet wird, stimmt Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft die Bevölkerung für 2009 auf ein Jahr mit schlechten Nachrichten ein. Damit wir jetzt nicht alle in Zukunfts-Angst und totale Depression verfallen, möchte ich von guten Nachrichten berichten, die von hieraus zu erkennen sind:

  1. Das Finanzsystem hat in den letzten Monaten offenbar versagt, aber die Versorgung der Bevölkerung ist aber noch nicht zusammengebrochen. Wahrscheinlich schätzen viele Banker das Organisationstalent ihrer (ehemaligen) Kunden falsch ein. Wendelin Wiedeking könnte uns dieses Phänomen und und die Gründe dafür wahrscheinlich detailliert erklären.
  2. Bundespräsident Köhler hat gestern unseren Bankern mächtig ins Gewissen geredet. Josef Ackermann hat scheinbar seit ca. 2 Wochen verstanden, dass es für ein Umdenken jetzt keine Alternative gibt.  Schlau ist er schon, hatte er nicht schon im Frühjahr vor dem Marktversagen gewarnt? Das sind gleich zwei gute Nachrichten!
  3. Wirtschaftsminister Glos hat erkannt, dass man Wertschöpfungskreisläufe vielleicht besser und schneller ankurbeln kann, wenn man Steuern senkt und so den Konsum anregt. Diese Nachricht ist deshalb gut, weil sie schneller zu positiven Effekten führt, als wenn wir darauf warten, dass zwei Generationen von verzogenen Bankern zurück in die Haltung eines Bankiers finden.
  4. Ministerpräsident Roland Koch hat erkannt, dass wir uns in der Krise nicht als “Nachtwächterstaat” verhalten dürfen, der einfach nur zuschaut. So hat er jedenfalls seine Unterstützungsinitiative für Opel erklärt. Die gute Nachricht dabei: Zehntausende Arbeitsplätze sollen langfristig gesichert werden. Der Industriestandort bleibt erhalten.
  5. Die Krise wertet die Politik auf. Davon profiteren z. Z. besonders diejenigen, die beherzt agieren. Peer Steinbrück ist so ein Fall. Jetzt habe ich auch endlich auch einen Namen aus der SPD genannt.
  6. Mit der Wahl von Obama ist in den USA der Weg für einen Wandel frei. Leicht wird das natürlich nicht, aber die Menschen sind viel motivierter, wenn man ihnen Wertschätzung entgegenbringt und die Möglichkeiten schafft, sich einzubringen statt ausgegrenzt zu werden. Wenn diese Welle erst einmal nach Deutschland herüber schwappt, dann wird daraus eine richtig gute Nachricht!
  7. Wir bewegen uns immer noch auf sehr hohem Niveau. Das Volkseinkommen ist in den letzen Jahren kontinuierlich gestiegen. Der IFO-Geschäftsklimaindex, www.ifo.de, zeigt für die Beurteilung der Lage immer noch einen ähnlich hohen Wert wie im Jahr 2000 an. Nur die Stimmung liegt am Boden. Aber: Wenn man das Verbesserungspotential als Aufgabe ansieht, hat man eine wichtige Arbeit dazugewonnen. So wird auch daraus eine gute Nachricht.
  8. Es gibt ganz viele Menschen in diesem Land, die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft zeigen. Was ihnen fehlt ist eine Arbeit, die Anerkennung und Verdienst verschafft. Diese Menschen zu mobilisieren würde zur Folge haben, die Wirtschaftskraft zu steigern. Das geht mit Ermutigung zu einer neuen Kultur der Zusammenarbeit. Mehr dazu ist ab Montag auf http://news.forum-fuehrung.com zu lesen, im Bericht über die Entwicklung der Kompetenz-Partner.
  9. Ich bereite einen neuen Brief an Sie vor, mit dem ich Ihre Rolle in der Krise stärken möchte. Gestern habe ich dazu herumtelefoniert und um Unterstützung gebeten. Die gute Nachricht: Spontan habe ich dafür Zusagen aus der Familie und von engen Geschäftspartnern erhalten.
  10. Seit Angst und Gier als Mittel der Manipulation entlarvt worden sind, sehen immer mehr Menschen in der Krise auch die Chance, ein neues Kapitel in der Geschichte aufzuschlagen. Wie kann eine “vernetzte Welt” mit flachen Hierachien in der Zukunft aussehen? Wie läßt sich das Konzept der Soziale Marktwirtschaft an die Bedingungen der Gegenwart anpassen und für die Zukunft fit machen? Wie können wir uns in mehr Demut (Köhler, Koch!!!) üben? Wie bauen wir starkes und beständiges Vertrauen auf? Das sind doch wirklich Schlüsselfragen, die uns zu noch mehr guten Nachrichten führen können!

Bevor ich Ihnen diese 10 guten Nachrichen zusende, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, will ich sie in meinem Umfeld herumreichen. Ich kann mir vorstellen, dass auf diese Weise noch mehr gute Nachrichten entstehen. Wenn es mir gelingt, eine Art Aufwärtsspirale zu erzeugen, die sich gegenseitig verstärkt, dann werde ich Ihnen sofort davon berichten. Das wäre eine supergute Nachricht für uns alle! 

Mit den allerbesten Wünschen für Ihren sehr schweren Job in der Krise,
Ihr Andreas Stein

Wochenrückblick: Die Krise ist längst noch nicht vorbei!

Von Andreas Stein, Kassel

Mit der Unterstützungsinitiative des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch für Opel hat die zurückliegende Woche einen guten Start genommen. “Wir sind kein Nachtwächterstaat, der einfach zuschaut, was geschieht” sagt Koch im Interview mit dem Handelsblatt und rechtfertigt so den Eingriff des Staates zur vorübergehenden Stützung von Opel und zum langfristigen Erhalt von zehntausenden Arbeitsplätzen und den damit verbundenen Einkommen für ebensoviele Familien.

Eine Krise fordert eben ungewöhnliche Maßnahmen. Und so versteht Roland Koch seine Initiative auch nicht als Ausdruck einer sich ausbreitenden Staatswirtschaft. Dem Verdacht einer solchen Intention gegenüber sei er wohl erhaben, meint der Hessische Ministerpräsident. Ja, das glaube ich ihm.

Gute Nachrichten auch vom Weltfinanzgipfel: Alle Überwachungslücken auf den globalen Finanzmärkten sollen geschlossen werden! Wie das gehen soll, darüber wird man sicherlich weiter nachdenken und auch diskutieren müssen. Mit wieviel Erfolg solche Zielsetzungen dann verwirklicht werden können, ist weiterhin offen. Das Beste am Gipfel ist, dass er stattgefunden hat: Endlich nimmt sich die Politik international diesen nicht nur ökonomischen, sondern auch sehr politischen Themen an und bekennt sich damit zu ihrer Verantwortung.

Bedrückende Nachrichten aus der Automobilindustrie. Am Donnerstag wird der Daimler-Chef Dieter Zetsche auf www.faz.net mit den Worten zitiert: „Es fällt schwer, für die nächste Woche Prognosen abzugeben.“ Wo sind wir hingekommen, wenn nicht einmal eine Woche Vorausschau mehr möglich ist?

Am Freitag lassen die Banker Horst Köhler ins Leere laufen. Der hält eine engagierte Eröffnungsrede auf dem “European Banking Congress” in Frankfurt (siehe: www.bundespraesident.de) und mahnt zum Umdenken. Die scheinen aber mehrheitlich noch nicht bereit, die neue Situation und den anstehenden Rollenwechsel anzunehmen. So wird zur Erklärung der zögerlichen Inanspruchnahme der Staatsbürgschaften auf www.spiegel.de Commerzbank-Aufsichtsratschef Müller beispielhaft zitiert. Viele Geldinstitute könnten eben die Entscheidung, staatliche Bürgschaften oder gar eine Kapitalspritze in Anspruch zu nehmen, nicht von heute auf morgen treffen. “Da müssen Businesspläne erstellt werden und man muss erwägen, welche Konsequenzen das hat”, sagt er.

So ist das also: Die Industrie säuft ab und die Banken erwägen, über neue Businesspläne nachzudenken. Und da steckt wohl auch das Problem. Von einem notwendig neuen Selbstverständnis für die “vernetze Welt”, mit dem man sich gegenseitig zu Unterstützung und Stärkung verhilft, sind die Akteure noch weit entfernt. Statt dessen: Abwiegeln, verzögern, ausweichen. Ist das vielleicht der Kern der Krise?

Haben Sie Ärger mit Renditesüchtigen? Berufen Sie sich auf unseren Bundespräsidenten!

Eine Argumentationshilfe von Andreas Stein, Kassel

Bundespräsident Horst Köhler wird nicht müde, zur Rückkehr zur Vernunft und damit zur Stabilität zu mahnen. Das empfinde ich nicht nur vorbildlich, sondern es ist auch hilfreich für uns alle! Eine Kernaussage, die mir sehr wichtig ist: Köhler trat für die Schaffung eines neuen Ordnungsrahmens für die Weltwirtschaft ein, „in dem das Kapital allen zu Diensten ist und sich niemand von ihm beherrscht fühlen muss“.

Ich habe selbst beobachtet, wie einige Menschen versucht haben, GELD zum GOTT zu erklären, zur höchsten Instanz, der wir alle ungefragt und uneingeschränkt zu dienen hätten. «Die Menschheit als Sklaven der Shareholder«, dass kann nicht wirklich der Fortschritt unserer Kultur sein, das wäre ein Rückfall in den Feudalismus! Ausserdem kann es aus logischen Gründen nicht funktionieren: Unbegrenztes Wachstum für Renditen setzt unbegrenztes Wachstum von qualifizierten Schuldnern voraus. Die sind aber nur begrenzt verfügbar!

Für die Leser dieses Beitrags, die Ärger mit besonders renditesüchtigen Zeitgenossen haben, hier der Link zum Bericht über die Aussagen des Bundespräsidenten, auf die Sie sich nun berufen, falls Sie mit vernünftigen Ansichten wieder einmal allein dastehen sollten:

Köhler geißelt Renditerausch (bei Handelsblatt.com am 21.11.2008 veröffentlicht)

Der Bundespräsident ist immerhin der oberste Repräsentant unseres Staates. Wer dessen Aussagen anzweifeln will, der muss sich schon eine sehr gute Argumentation ausdenken!

Aus meiner Sicht heisst die Aufgabe, die nun auf uns alle zukommt: ZURÜCK ZU EINEM STABILEN MASS! Wie das im Detail aussehen kann, können Sie  auf http://news.forum-fuehrung.com weiterhin lesen und auch selbst beschreiben. GLEICHGEWICHT MUSS DAS ZIEL SEIN. Bitte weitersagen und weiterleiten, so kommen wir schneller durch die Krise!

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier

Anregungen für eine Denkpause. Von Andreas Stein, Kassel

Sicherlich sind Sie überrascht, wenn ich Ihnen verrate, wo ich das Zitat von Mahatma Gandhi in der Überschrift gefunden habe. Es ist die MIT-Hessen, www.mit-hessen.de, die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, die Gandhi auf ihrer Startseite im Internet zitiert. Hätten Sie das gedacht?

Wir leben nun ganz offensichtlich in einer Zeit tiefgreifender Umwälzungen. Um das zu erkennen, muß man kein Experte mehr sein. Die weitreichenden Unterstützungseingriffe des Staates in die Wirtschaftskreisläufe zur Stabilisierung der Verhältnisse belegen es eindeutig. Um einen kurzfristigen Totalzusammenbruch zu verhindern werden Massnahmen ergriffen, die noch vor wenigen Monaten für eine Mehrheit der Bevölkerung undenkbar gewesen wären: Bürgschaften in nie dagewesener Höhe und auch Teilverstaatlichungen. Die Regierenden sind sich sicher, mit ihren Entscheidungen das kleinere Übel aus den vorgegebenen Alternativen zu verfolgen. Sie handeln “nach bestem Wissen und Gewissen”, denn eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht. 

Und was machen die Bürger in dieser Situation? Sie schauen zu! Denken sie auch nach?

Ich habe das Gefühl, das “Schimpfen über die Politiker” wird leiser. In den letzen 10 Jahren sind die Politiker zum Buhmann der Nation geworden. Wer unzufrieden war, hatte einen Verursacher: Die Politik. Nun dreht sich die Szene um und die Politik wird zum Rettungsanker. Das macht schon nachdenklich. Und ohne Politiker funktioniert ja auch keine Demokratie. Die braucht nämlich Delegierte, Vertreter des Volkes, um zu Entscheidungen zu kommen. Sonst müsste ja tatsächlich jeder mit jedem verhandeln, was aus Zeitgründen schon unmöglich wäre.

Eine Denkpause tut uns gut: Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. Das Zitat von Gandhi sollten wir mit neuen Bedeutungen füllen. So finden wird auch “Wohlstand für Alle” wieder. Das war es ja, was wir ursprünglich einmal wollten.

Daimler-Chef Dieter Zetsche: „Es fällt schwer, für die nächste Woche Prognosen abzugeben.“

Ohne Kommentar

In einem heute auf www.faz.net veröffentlichtem Beitrag zur Lage in der Automobilindustrie, wird zur Beurteilung der Aussichten der Daimler-Chef Dieter Zetsche mit den Worten zitiert: „Es fällt schwer, für die nächste Woche Prognosen abzugeben.“

Zeitungssterben: So können Sie – in einzelnen Schritten auch kurzfristig – profitieren!


Foto: Grit Wunderlich

“Redaktionell begleitete Veröffentlichungen bieten auch in Zukunft einen entscheidenen Qualitätsunterschied. Weil ich davon überzeugt bin engagiere ich mich für den Auf- und Ausbau einer Redaktion von selbständigen Partnern, die auf langjährige Erfahrungen in den Handlungsfeldern MARKT, MANAGEMENT und MITARBEITER zurückgreifen können. Dabei geht es um die Frage nach Gleichgewicht, Stabilität und gesundes Wachstum, in der Theorie und in der Praxis. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krise wird deutlich, welch existenzielle Bedeutung und wieviel Zukunftspotential diese Fragestellung bereit hält.”

Von Andreas Stein, Kassel

Nach kurzem Aufschub durch den US-Wahlkampf setzt sich das Zeitungssterben in den USA mit Beschleunigung fort. Darüber berichtete am 15.11.08 SPIEGEL-ONLINE: »Auf dem Altpapierhaufen der Geschichte«.

Von einem etwas anderen Blickpunkt ausgedrückt bedeutet das: Die Zeitschriften-Redaktionen ziehen um ins Internet. Von diesem Trend wird auch die deutsche Zeitschriften-Landschaft betroffen sein, wenn auch mit den üblichen Zeitverzögerungen, die zwischen den Trendwirklichkeiten der USA und Europa immer wieder zu beobachten sind. Die Geschäftsmodelle ändern sich, das Internet ist eine enorme Triebkraft dafür. Es wird zum “Basiscamp” des freien Nachrichtengewerbes, auch wenn deshalb Printpublikationen nicht aussterben werden.

forum-fuehrung.com mit der Ende Mai gestarteten und seit Juli redaktions-begleiteten Fachpublikation http://news.forum-fuehrung.com möchte diese Entwicklungen nutzen und Sie können auch davon profitieren:

  1. Entscheidender Unterschied zu sehr vielen isolierten Unternehmensdarstellungen im Internet ist die Besucherfrequenz dieser Publikation, in der viele Stimmen zur Geltung kommen. So konnte sich die Anzahl der Internet-Besucher von forum-fuehrung.com von monatlich 3.000 bis 4.000 noch im Frühjahr des Jahres auf den bisherigen Rekord von fast 15.000 Besuchern im Oktober steigern. Mehr Wahrnehmung, mehr Wirkung – ein entscheidender Nutzen und Mehrwert, von dem Sie durch Verlinkung auf Ihre Präsenz mit Ihrem Angebot profitieren können! 
  2. Stellen Sie Ihren Beitrag zur Veröffentlichung auf http://news.forum-fuehrung.com bereit. Zur Eingabe finden Sie dort eine kostenlose Anmeldekennung. Der eingestellte Beitrag wird - zur Sicherung der Qualität – durch die Redaktion zur Veröffentlichung freigegeben. Willkommen sind Fachbeiträge zur Organisationsentwicklung ebenso wir Angebotsdarstellungen im “B2B-Bereich”. Zur Klärung von Fragen empfiehlt sich telefonische Rücksprache im Vorfeld.
  3. Zur Ausweitung von inhaltlichen Angeboten und der Besucherfrequenz verstärkt die Publikation ihre Redaktion. Ein Suchprofil geeigneter Bewerber finden Sie unter http://news.forum-fuehrung.com/?p=305. Wenn Sie Interessen an diesem Angebot haben und darauf eingehen möchten, wenden Sie sich bitte an die Mitglieder der Redaktion, deren Kontaktdaten Sie im Impressum (http://news.forum-fuehrung.com/?page_id=2) finden.
  4. Bereinigen Sie Ihr Kommunikations-Budget: Mit weniger Geld können Sie in Zukunft über den Markt der Internet-Zeitschriften immer mehr Wahrnehmung bewirken, und dies mit beschleunigender Wirkung.
  5. Wenn Sie selbst über den Aufbau einer redaktions-gesteuerten Online-Publikation nachdenken: http://news.forum-fuehrung.com/ sucht Kooperationspartner zum Austausch von Inhalten zur Veröffentlichung (Fachbeiträge und Angebotsdarstellungen). Beachten Sie dazu bitte die Themenfelder in der Generalübersicht (http://www.forum-fuehrung.com/pdf/Generaluebersicht_MMM.pdf)
Auch an dieser Stelle noch einmal der wichtigen Hinweis: Es handelt sich bei dieser Publikation – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt – NICHT um ein eigenständiges Geschäftsmodell. Es handelt sich um ein Ergänzungsangebot, mit und von dem die daran beteiligten Geschäftspartner einen Mehrwert aufbauen und anbieten können. Änderungen am derzeitigen Status Quo werden abhängig von der weiteren Entwicklung rechtzeitig bekannt gemacht.

Über Eunuchen, Brot und Spiele!

Von Michael May, www.maylabel.de

Im FOCUS 45/08 behauptet der Internet-Pionier Andrew Keen, dass die Demokratisierung des Internet eine Lüge sei; nur ganz wenige Menschen würden dort sehr viel – aber sehr viele Menschen gar nichts verdienen. In 15 Jahren würden alle Inhalte von Amateuren geschrieben!

Stimmt diese These? Nun, die Plattformen im Internet verdienen das Geld meist mit eingeblendeter Werbung. Deren Preishöhe hängt von der Anzahl der “Nutzer-Klicks” ab. In Blogs, Communities oder Videoplattformen etc. können sich die Nutzer “verewigen”. Das Internet befriedigt den Spieltrieb perfekt und gibt jedem seine kleine private Bühne. Daher wird dieser Trend eher zunehmen. Verdrängen Amateure die Profis zunehmend? Auch dies dürfte die Richtung der Zukunft sein. Daher dürfte Keen zumindest teilweise richtig liegen.

Aber warum ist das so? Ich meine, weil niemand mehr bereit ist, für Informationen Geld zu bezahlen, außer diese sind sehr speziell. Wissen wird als kostenlose Ressource gesehen, die man sich bei Bedarf im Internet holt. Wikipedia etwa ist umsonst und qualitativ nicht schlecht, wie ein Vergleich mit einem angesehen Lexikon ergeben hat. Jederzeit können überdies online die Nachrichten und Schlagzeilen der wichtigsten Medien, auch der besten und bekanntesten, kostenfrei und weltweit abgerufen werden. Musterverträge etwa zum Kauf-, Miet- und sonstigem Vertragsrecht aller Art sind in großem Umfang kostenlos vorhanden.

Neben den Amateuren erwecken somit auch viele Profis den Eindruck, ihre Leistung und ihr Wissen seien kostenlos. Jedoch: Auch diese wollen und müssen Geld verdienen, denn der Lebensunterhalt bestreitet sich nicht von allein. Der Broterwerb ist nun mal kein Zuckerlecken. Und es ist einfach ärgerlich, wenn Wissen wie selbstverständlich “abgesaugt” wird.

Was ist das Wissen in den Köpfen wert? Nichts, wenn es sich “nur” um Wissen als Selbstzweck handelt. Aber alles, wenn dieses Wissen dem Nutzer oder einem Dritten einen klaren Mehrwert bringt! Warum überlegt man, immaterielle Werte wie das Wissen der Mitarbeiter in einem Unternehmen bilanziell als Vermögenswert zu erfassen? Weil das Unternehmen ohne das Wissen der Mitarbeiter seinen Zweck nicht erfüllen könnte. Wissen muss man auch anwenden, in die Praxis umsetzen, aus neuen Blickwinkeln betrachten und verändern können.

Scherzhaft haben wir früher gesagt, dass jemand, der keine Kinder hat über deren praktische Erziehung schlecht mitreden kann. “Management by Eunuch” nannten wir das. So gesehen gibt es viele Eunuchen im Internet. Leute, die beispielsweise genau wissen wie ein Unternehmen geführt werden muss, obwohl sie selbst noch nie in die Verlegenheit dazu kamen. Das ist nämlich nicht so einfach wie die meisten sich das vorstellen. Deswegen bin ich zutiefst davon überzeugt, dass die Amateure die wahren Profis nicht verdrängen können. Letztere müssen nur klar machen, dass gute Leistung auch gute Entlohnung verdient. Hierzu sind spezielle Plattformen im Internet bestens geeignet, um sich vom Marktplatz der Eunuchen abzugrenzen.

Hier ist wieder das Lemon-Problem hilfreich. Gibt es keine Qualitätsmerkmale für Gebrauchtwagen, so werden den potentiellen Käufern die Zitronen angedreht. Gibt es aber objektive Qualitätsmerkmale, dann wird die asymmetrische Informationslage aufgehoben. Gleiches gilt für die Profis: Sie müssen sich durch geeignete Mittel vom anschwellenden Hintergrundrauschen klar abgrenzen. Dann wird ihre Leistung auch als Wert wahrgenommen. Daher beantworte ich die Eingangsthese wie folgt:

Es werden nicht alle Beiträge nur von Amateuren kommen. Auch die Profis werden sich weiter zu Wort melden. Jedoch werden sich die Profis abgrenzen bzw. gegenüber den Amateuren besser profilieren müssen.

Hessenwahl: Für stabile Verhältnisse mit einer starken Mitte!

Ein Pädoyer von Andreas Stein, Kassel

Vorweg zu Erinnerung: »forum-fuehrung.com ist nicht parteipolitisch gebunden. Wirtschaftspolitische Fragestellungen orientieren sich an der Idee einer “Übersetzung des Konzepts der sozialen Marktwirtschaft von Ludwig Erhard für das begonnene 21. Jahrhundert”.« So ist es auf http://www.forum-fuehrung.com/initiative.htm zu lesen, wo die wesentlichen Grundsätze und Leitlinien des Engagements beschrieben sind.

Die parteipolitische Unabhängigkeit von forum-fuehrung.com bedeutet aber nicht, dass die Zusammenhänge von Wirtschaft und Politik ausgeblendet werden. Das Gegenteil ist der Fall und wird bei der Öffentlichkeitsarbeit, der Forschung und der Anwendung in der betrieblich-organisatorischen Praxis immer wieder deutlich: Wirtschaft ohne angemessenes Wertebewußtsein führt schnell zu instabilen Verhältnissen. 

Nun leben wir in Zeiten, in denen die uns vertraute Stabilität von zwei Seiten bedroht ist. Akut erleben wir auf der internationalen Ebene mit der Weltfinanzkonferenz vom letzten Wochenende das Bestreben der Regierungen, die Ausläufer des Versuchs, die Wirtschaftsordnung auf Renditegier zu reduzieren und ihr damit die Pflicht zu sozialer Verantwortung zu nehmen, einzudämmen. Das wird schwierig in einer vernetzten Welt, in der die Händler des Kapitals nationalen Regeln leicht ausweichen können und in der international einheitliche Regeln aus national gegenläufigen Interessen schwer durchzusetzen sind. Aber die Absicht und das Engagement ist richtig und schon der Umstand, dass nach vielen Jahren der “etwas leichtfertigen Entschuldigung der Ohnmacht” nun ernsthaft an einem neuen Rahmen gearbeitet wird, ist ein grosser Fortschritt. Auf der anderen Seite lauert Gefahr im Inneren: Die angewachsene Unsicherheit treibt viele Menschen in die Arme von Heilsversprechern, die aus den praktischen Erfahrungen des Sozialismus bis heute nicht gelernt haben.

Vor dem Hintergrund der geschilderten Polarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse bleibt denjenigen, die sich für Wohlstand in stabilen Verhältnissen engagieren, nur eine Wahl: Die Initiative für eine starke Mitte. Die Notwendigkeit der Erneuerung einer solchen Mitte hat Ministerpräsident Roland Koch im Interview mit SPIEGEL ONLINE am 10.11.08 u. a. so beschrieben:”Mein Ziel ist es, in der CDU eine Programmatik zu entwickeln, die Menschen nicht vor den vemeintlichen Zwang stellt, sich zwischen mehr Wohlstand haben wollen oder Schonung des Planeten entscheiden zu müssen. Wir müssen eine Idee verwirklichen, in der soziale Sicherheit und Wohlstand möglich sind, ohne unsere Umwelt zu zerstören. Solche Überlegungen werden in der CDU eine immer größere Rolle spielen.”

Solche Aussagen zielen in Richtung einer Öko-Sozialen-Marktwirtschaft, zu der mir noch keine sinnvoll erscheinende Zukunftsalternative begegnet ist. Und aus diesem Grund werde ich mich in den nächsten Wochen im Hessenwahlkampf für stabile Verhältnisse mit einer starken Mitte engagieren.

»Krisen-Navigation« für mehr Stabilität und Zukunftssicherung

Die im Herbst 2008 mit voller Wucht durchgeschlagene Finanzkrise wird weitere Krisen – auch in der Realwirtschaft – nach sich ziehen. Vor diesem Hintergrund sind wir davon überzeugt, mit »Krisen-Navigation« einen Beitrag für Stabilität und Zukunftssicherung zu leisten. Mit dieser Veröffentlichung geben wir den Auftakt dazu bekannt. Die Zielsetzung unseres Angebots besteht in der Prävention und Überwindung von Krisen.

Unter Krise verstehen wir einen Zustand, der zwischen einem erstrebenswertem Idealzustand einerseits und einem existenzbedrohenden Katastrophenzustand andererseits einzuordnen ist. Und so bietet eine Krise, egal ob leicht, mittelschwer oder dramatisch, immer sinnvolle Chancen und wertstiftende Zielsetzungen, für die sich aktives, engagiertes und offensives Management lohnt. Mit »Krisen-Navigation« bieten wir Ihnen dafür unsere Verstärkung an.

Axel Pormetter, Tel. 05 61 / 40 08 59 60
Andreas Stein, Tel. 05 61 / 9 88 25 75

»Fenster in die Welt« statt »Spieglein an der Wand«

Eine “Zwischenbilanz” von Andreas Stein, Kassel

Mit über 160 veröffentlichten Einzelbeiträgen – vom Fachartikel bis hin zur Angebotsdarstellung – die seit Mai diesen Jahres auf diese Weise bereits rund 50.000 Besuchern zugänglich gemacht wurden, entwickelt sich die Plattform http://news.forum-fuehrung.com zu einem »Fenster in die Welt«. Das unterscheidet sie wesentlich vom »Spieglein an der Wand«, wenn man so die wegen Besucherarmut an positiver Einflussnahme mangelnden Einzeldarstellungen im Internet einmal etwas plakativ bezeichnen möchte. Diese leiden an einem Defizit, auf das ich in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen habe: Es wird viel Aufwand getrieben, sie “schön” zu machen. Dagegen wird vieles unterlassen, was sie interessant macht und ihren Besuchern einen Nutzen bietet. Deshalb bezeichne ich solche Darstellungen auch als Selbstbeweihräucherung oder als »Spieglein an der Wand«.

Content is the King – die Inhalte entscheiden! Dieser Grundsatz aus den Kommunikations- und Medienwissenschaften widerspricht keinesfalls dem anderen Grundsatz, das nämlich die “Beziehungsebene die Sachebene bestimmt”. Die Chance besteht darin, beide Grundsätze in ein sich gegenseitig verstärkendes Wechselspiel zu bringen. Auf diese Weise wird die Botschaft stark und überzeugend. Und genau diese Wirkung kann mit Veröffentlichungen auf http://news.forum-fuehrung.com erzielt werden. Kurzbeiträge mit hoher Aktualität verweisen über einen Link auf dahinter bereitstehende Leistungsangebote. Das ist der Nutzen, den diese Plattform ihren Autoren bietet.

Stichwort Aktualität: Im Zusammenhang mit meinem Engagement für wirtschaftliche Stärke durch Kooperation verweise ich als Anlass und Motivation schon seit 2002 immer wieder auf den grundlegenden Wandel der uns vertrauten Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft durch “Vernetzung der Welt” hin. Nun hat im Herbst diesen Jahres dieser Wandel im Ausmaß einer Jahrhundertkrise – so die Expertenmeinung – in der Finanzwelt durchgeschlagen. Darüber wurde an dieser Stelle mit der Frage nach den Auswirkungen auf unsere Wirtschaftsordnung schon sehr früh reflektiert. Belohnt wurde das mit dem Interesse von rund 15.000 Besuchern allein im Oktober. Eine schöne Bestätigung und eine Motivation, dieses Publikation noch bedeutsamer zu machen!

Nutzen Sie diese Plattform und machen Sie Ihren Kompetenzbeitrag und Ihr Leistungsangebot bekannter und vertrauter über dieses »Fenster in die Welt«!

.incotech feiert 10-jähriges Bestehen: Wir gratulieren und bedanken uns!

Geburtstagswünsche von Grit Wunderlich und Andreas Stein, Kassel

Zum 10-jährigen Bestehen von www.incotech.de berichtet auch die lokale Presse

incotech ist ein Kunstwort, das sich aus Information, Communikation und Technik zusammensetzt. incotech heißt aber auch das Unternehmen, mit dem uns Geschäftsführer Jens-B. Burgath seit rund 5 Jahren mit EDV- und Telefontechnik versorgt: Qualitätsorientiert, preis-wert und servicestark! Da freuen wir uns über 10 erfolgreiche Jahre gemeinsam mit www.incotech.de und seinen Mitarbeitern, bedanken uns für die Zusammenarbeit und wünschen für die Zukunft: Alles Gute, viel Erfolg!