Archiv für Juli 2008

»Ihr Partner für Qualität … «

Von Qualität spricht jeder, aber lebt auch jeder danach oder führt seine Leistungen auf bewußt angesteuertem Qualitäts-Niveau aus? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Qualität. Der eine meint mit Qualität das Material, der andere versteht unter dem Begriff Qualität “mehr”. Was ist mit “mehr” gemeint?

Wir, der Dachdeckerbetrieb Koch aus Warburg-Ossendorf, www.dachdecker-koch.de, verstehen unter “Qualität” nicht nur das handwerkliche Geschick, denn das ist Voraussetzung, sondern ebenfalls die Dienstleistungsqualitäten. Persönliche Betreuung, Kompetenz und Kundennähe bestimmen unser tägliches Handelns. Daran arbeiten wir von der Gründung im Jahr 1998 bis heute.

Denn nur die Dienstleistungsqualitäten (immateriellen Werte) kann der Kunde einschätzen, bevor er einem Handwerker den Auftrag erteilt. Ist der Handwerker pünktlich zum Termin erschienen, wie hat er beraten, wie war sein Auftritt? Diese Werte sind in der heutigen Zeit für viele Endverbraucher “greifbar”, d.h. einschätzbar. Hier kann er als Laie Vergleiche heranziehen. Die fachliche Ausführung der Leistungen kann er nicht einschätzen, da muß er sich auf den Fachmann verlassen und an diesen althergebrachten Werten ist es so einfach zu arbeiten. Leider haben viele Handwerksbetriebe das jedoch noch nicht als Erfolgsfaktor erkannt. 

Diesen Anspruch müssen aber auch die Mitarbeiter im Unternehmen verinnerlichen und danach leben. Durch permanente Qualifikation und Weiterbildung ist der Qualitätsanspruch bei uns im Unternehmen gewährleistet. Als Handwerksbetrieb sind wir in der glücklichen Lage, die Kundenwünsche gezielt zu erfragen, d.h. wir sind mit dem Endverbraucher in direktem Kontakt. Diese Wünsche werden in regelmäßigen Schulungen mit den Mitarbeitern besprochen und schriftlich fixiert. Unser Klientel besteht zu 98% aus Privatkunden. Durch die Sensibilisierung auf die Kundenwünsche kann der Betrieb das Leistungsspektrum, sowie Marketingmaßnahmen abstimmen. 

Jedoch 10 Jahre !!! hat es  gedauert, bis alles auf diese Strategie abgestimmt war. Wir haben uns nach aussen hin nunmehr ein eigenes Profil aufgebaut, sind somit für Facharbeiter, sowohl als auch für qualitätsbewußte Kunden interessant geworden.

Ich kann nur jedem kleinen Handwerksbetrieb raten, klein und fein am Markt zu agieren und nicht jeden Auftrag über den Preis anzunehmen. Es ist noch ausreichend Potential am Markt vorhanden. Wichtig ist dabei, den Betrieb durch wenige Mitarbeiter flexibel zu gestalten, um auf Schwankungen rechtzeitig reagieren zu können. Die Abläufe müssen straff organisiert sein. Intern muß die Produktivität stimmen und nach aussen hin muß sich zukünftig  jedes Unternehmen eigenes Profil aufbauen.

Unsere Strategie der “Qualität” kommunizieren wir in Presseberichten oder in Anzeigen, sowie auf unseren Fahrzeugen. So werden die Kunden auf uns aufmerksam. Besonders die Zielgruppe 50+ (PEGGI-Kunden), die Qualität noch zu schätzen wissen, getreu dem Motto: Qualität hat ihren Preis! können wir so erreichen. Um diesen Kunden weitere Leistungen aus einer Hand anzubieten, sind wir seit 2002 Mitglied der ersten gewerkeübergreifenden Handwerker-kooperation im Kreis Höxter www.meister-qualitaet.de.

Dipl.-Ökonomin Heike Waldhoff-Koch, www.waldhoff-Koch.de

»Amerika schafft es nicht alleine«

Der Tag nach der Obama-Rede in Berlin: “Amerika schafft es nicht alleine”  titelt das Handelblatt

Wie kommt ein amerikanischer Präsidentschaftsbewerber auf die Idee, in Berlin Wahlkampf zu machen, wo doch in Berlin nur wenige für ihn stimmen können? Und was treibt über 200.000 Menschen an, sich die Rede dieses Bewerbers anzuhören – oder besser gesagt - sie mit einiger Begeisterung zu feiern?

Wenn Barack Obama von gemeinsamen Zielen spricht, der Bekämpfung von Terror, der atomaren Abrüstung und dem Kampf gegen den Klimawandel, dann tut er dies mit dem Hinweis auf die komplexen Zusammenhänge der Entwicklungen in einer globalisierten Welt. Er scheint ein überzeugter Vertreter der Erkenntnis, dass Alleingänge des Musters “einer gegen alle” im eng vernetzten 21. Jahrhundert kein Erfolgsmodell für friedliche Wirtschaft und Wohlstand sind. Stattdessen nennt er die Fähigkeit, die richtigen Partner für Kooperationen zu gewinnen, als den entscheidenden Erfolgsfaktor zukunftorientierten Handelns: “Amerika schafft es nicht alleine!” Es ist also wohl möglich, dass Obama in Berlin tatsächlich auf Partner-Werbung war.

Ein FAZ.NET-Kommentar vom 25.07. bringt es auf den Punkt: “Das Gegebene ist für Obama nur die halbe Wirklichkeit. Die andere Hälfte des Realen ist ihr “noch nicht”, das es in ein “schon jetzt” zu überführen gilt. (…) Der Zauber Obamas ist, das er einen Begriff von Realismus pflegt, der die Wirklichkeit nicht verwalten, sondern erobern will.”

Die Kritik, Obama halte “Sonntagsreden”, lässt mich im Augenblick vollkommen kalt. Warum soll ein Bewerber eigentlich über detaillierte Fragen sprechen, die stellen sich noch früh genug. Dazu kommt, dass in den letzten Jahren die grossen und bedeutsamen Orientierungsmarken politischen Handelns zu oft verwischt, verwässert oder sogar pervertiert worden sind. “Bin Laden tötete weniger Menschen als Bush”, daran erinnert gerade in den letzten Tagen im Stern der langjährige abrüstungspolitischer Sprecher der CDU Jürgen Todenhöfer, der 18 Jahre Mitglied des Bundestages war. Für den 67-Jährigen sind die US-amerikanischen Feldzüge “im Irak – auch der in Afghanistan, demnächst vielleicht der im Iran – das reinste Terrorzuchtprogramm”.

Ob dazu im Gegensatz der Hoffnungsträger Obama die Erwartungen und Wünsche an eine etwas bessere Welt erfüllen kann, die er in seinen Reden weckt und schürt, das bleibt natürlich erstmal ungewiss. Eines scheint mir trotzdem wichtig: Obama verstärkt gute und richtige Erwartungen, das macht ihn interessant. Wenn wir von seiner positiven Grundhaltung etwas lernen, dann gewinnen wir den Mut zurück, an unserer Zukunft wieder zu gestalten.

Changemanagement – Es funktioniert wirklich

Veränderungen sind für Betriebe nichts Neues mehr. Viele haben sich daran gewöhnt, dass unsere Welt global geworden ist. Immer mehr Unternehmen versuchen sich dem anzupassen und das mit unterschiedlichem Erfolg. Es sind viele Ideen geäußert und Artikel dazu geschrieben worden. In Berichten und Statistiken fällt auf, dass nur ein geringer Teil aller Changemanagement-Aktivitäten erfolgreich sind.

Lt. Hernstein- Report scheitern die geplanten Veränderungen zu 30 Prozent an den Mitarbeiter, zu 25 Prozent an mangelhafter Prozessteuerung und 20 Prozent an dem Tempo in dem sie durchgezogen werden. Dabei kann es so einfach sein, Changemanagement erfolgreich zu gestalten.

Führungserfahrene Trainer können innerhalb kurzer Zeit Veränderungserfolge erzielen, die nachhaltigen Charakter haben und zugleich die Mitarbeiter der Unternehmens dauerhaft zu mehr Akzeptanz und Eigeninitiative motivieren. Lt. Michael Schmittkamp sind folgende sechs Punkte zu berücksichtigen:

  1. Unterstützung der Change-Initiative durch die Geschäftsführung. Unterstützung reicht aus in Form der Genehmigung und Bereitstellung der Ressourcen
  2. Aktivierung der Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter vor Ort. Mitarbeiter engagieren sich, wenn sie gefragt und eingebunden werden.  Sie wissen am besten, was funktioniert und was nicht. Ebenso erfährt man am besten, wie Mängel beseitigt und Erfolge erzielt werden können.
  3. Vereinfachung des Teamfindungsprozesses. Entgegen der landläufigen Meinung benötigen Veränderungsprozesse keinen aufwendigen Teamfindungsprozess. Was Teams möchten, ist arbeiten und Ergebnisse produzieren. Dabei benötigen sie eine einfache Systematik, die ihnen den Weg von der Idee zur Implementierung aufzeigt.
  4. Vertrauensaufbau durch schnelle und kleine Startprojekte. Veränderung benötigt Sicherheit. Durch abgegrenzte Vorhaben wird Vertrauen untereinander und vor allem Vertrauen in die Machbarkeit der Veränderung aufgebaut.
  5. Motivation durch schnelle Entscheidung der Führungsebene. Die Teams benötigen die Bestätigung, dass die Führungskräfte ihre Empfehlungen mit schnellen Entscheidungen zur Implementierung unterstützt.
  6. Geben Sie Gas! Engagement und Motivation sind eine verderbliche Ware. Veränderungsprozesse mit mehr als 60 Tagen führen zur Frustration. Deshalb dürfen derartige Projekte nicht länger als 60 Tage dauern.

ActionWorkout „Sprint to Results“

Mit dieser einfachen Systematik waren über 90 Prozent der Projekte zur Durchführung und Implementierung von Veränderungsinitiativen erfolgreich.

Dies zeigt dass nicht hoch komplizierte sondern einfache Instrumente im Changemanagement erfolgreich sein können und die Widerstände gegenüber Veränderung verwandelt werden können in hohe in hohe Motivation und Erfolgserlebnisse.

Axel Pormetter · concept + result Unternehmensberatung

Perspektiven der Organisationsentwicklung

Eine arbeitsreiche Woche mit intensivem Austausch geht dem Ende entgegen. Am Dienstag der Besuch in der www.koenigsteiner-akademie.de, die sich der Aus- und Weiterbildung von Dialogkompetenz verschrieben hat: »Gute Dialoge führen zu guten Mitarbeitern. Gute Mitarbeiter führen gute Dialoge. Und: Gute Mitarbeiter reduzieren Reibungsverluste, erhöhen somit den Erfolg in ihrem Wirkungsbereich.« Herr Wilhelm Engel persönlich, Gründer der Akademie, wird in Kürze das Konzept und die Arbeitsweise der Akademie an dieser Stelle ausführlich darstellen, worüber ich mich sehr freue. Soviel kann ich schon versprechen: Dialogkompetenz wird nicht durch trockene Vermittlung oder “Internetrecherche” ausgebildet, sondern über Trainings mit direktem Feedback aus dem Teilnehmerkreis. Eine Methode, die in Zukunft wohl wieder eine Aufwertung erleben wird.

Am Donnerstag traf sich nun bereits das 2. Mal die Redaktionsrunde der neuen Publikation (siehe Bericht http://news.forum-fuehrung.com/?p=110 vom 01.07.2007). Thema diesmal: Mittel und Massnahmen zur weiteren Bekanntmachung, zur Gewinnung von Autoren und zur Vorbereitung der geplanten Herbstveranstaltung. Inhaltlich ungeplant aber mit vitalem Interesse ausdiskutiert gab es einen Abstecher zum Themenkreis “glaubwürdige Informationen und Nachrichten”. Das ist auch nach meiner Auffassung ein Themengebiet, was in seinem Bedeutungspotential noch unterbewertet ist. Da fällt mir das Beispiel aus dieser Woche eine, wie die Finanzmärkte mit gezielter Desinformation manipuliert werden, um den Verursachern dieser Falschmeldungen Spekulationsvorteile zu verschaffen. Der Verdacht “illegaler Marktmanipulationen” hat nun nicht nur die Börsenaufsicht SEC sondern auch ein ganzes Heer von FBI-Ermuittlern auf den Plan gerufen (”Die Krise wird zum Krimi”, SPIEGEL ONLINE, 17.07.2008). Ein sehr interessantes Thema, was unsere Wirtschaftsordnung und den Wohlstand breiter Bevölkerungsteile betrifft: Wo hört das (legale) Zocken mit Angst und Gier auf, wo fängt die Wirtschaftskriminalität an? Die nächste Redaktionsrunde ist auf den 06. August terminiert.

Heute dann noch Projektbesprechung mit Rainer Gabriel von Alpha Consulting. Am Beispiel einer konkreten Projektvorbereitung ging es um die Unterstützung von IT-Umstellungsprozessen durch externe Kompetenz-Partner. Die halte ich für gut und richtig, habe ich doch persönlich in den letzten 15 Jahren mehrere Negativbeispiele miterleben müssen, bei denen trotz grundsätzlichen Bewußtseins um die Notwendigkeit von Anpassungen die Angst vor Veränderungen grösser war als die Bereitschaft zur Zukunftsausrichung und -sicherung der Organisation. Der heute weit verbreiteten Überbewertung von “Wissensvermittlung”, die zwar Fachkenntnisse vermittelt, Handlungsbefähigung und Handlungsbereitschaft aber weitgehend unberücksichtig lässt, setzen wir in der Zusammenarbeit mit Rainer Gabriel, http://www.alphacons.net/, das Leitmotiv »Kompetenz ist mehr als Wissen« entgegen, um zielstrebig Fortschritte und nachweisbare Erfolge zu verzeichnen. So stärkt die Aus- und Weiterbildung bedarfsgerechtes Verhalten und vermeidet den “wissentlichen Schiffbruch”.

Einen Hinweis auf eine interessante Publikation erreichte mich im Laufe des Tages noch per Mail. René Antonoff schickte eine Link auf die Fachpublikation »OrganisationsEntwicklung«, die unter http://www.fachverlag.de/zoe/ zu finden ist. Wie wichtig das Thema Change-Management in Zukunft noch werden wird, das machte bei einer IHK-Veranstaltung am 28.04.08 auch DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun deutlich, als er für die Aufnahme von Change-Management in die Ausbildungsordnung des dualen Systems plädierte. Wir leben nun einmal in einer der Welt gegenüber offenen Wirtschaftsordnung, die schnelle Anpassungen verlangt. Wie diese Anpassungen aussehen müssen, das erfahren wir immer seltener von staatlichen Stellen – wohl aus sehr unterschiedlichen Gründen. Und die wirklich relevanten Nachrichten sind heute auch nicht unbedingt leichter aufzuspüren. Aber da waren wir ja schon einmal in diesem Beitrag, das wird wohl in Zukunft zu unseren ständigen Aufgaben gehören, da können wir uns engagieren und profilieren!

Ein schönes Wochende wünscht Ihnen
Ihr Andreas Stein

Lernfähigkeit älterer Menschen vs. Innovation/Risikofreude?

In der Zeitschrift FOCUS wurde vor kurzem eine Studie zur Lernfähigkeit älterer Menschen vorgestellt. Fazit dieser Studie war, dass auch ein 60-jähriges Gehirn in der Lage ist zu wachsen, wenn es eine neue Aufgabe erhält! Selbst erwachsene Hirne können sich im Alter noch signifikant verändern! Wichtig ist es aber, neue Herausforderungen zu meistern und Neues zu lernen.

Ich habe mich mit Dr. May (nicht mit mir verwandt), dem Verfasser der Studie  vom  Institut für systemische Neurowissenschaften an der Uniklinik  Hamburg im Verbindung gesetzt. Hintergrund war, dass ältere Menschen dazu neigen, eher nicht innovativ zu sein und das Risiko zu scheuen, was ich aber als große Gefahr sehe im Wettbewerb der Nationen untereinander. Bevölkerungen mit einem hohen Anteil an jungen Menschen sind sicher “hungriger” als ältere Gesellschaften. Seine Antwort lautete, dass “letztlich nur wiederholte Information die Jugendlichkeit von Älteren wachhält!” Dem ist nur zuzustimmen.

Warum werden viele Menschen ab ca. 45 Jahren auf unserem Arbeitsmarkt schon als alt und nicht mehr leistungsfähig aussortiert ? Obwohl diese nicht nur leistungswillig, sondern nun wissenschaftlich erwiesen auch leistungsfähig sind ? (Hinweis: siehe auch meinen früheren Beitrag “Keine 20 mehr?” in meiner Kolumne auf  www.maylabel.de)

Die dauerhafte Integration älterer Menschen mit Berufserfahrung und Wissen in unseren Arbeitsmarkt ist für eine gedeihliche Zukunft unseres Landes aus meiner Sicht unerläßlich! Wir müssen diesen Menschen aber die Gelegenheit geben “am Ball zu bleiben”, ihre Fähigkeiten zu verbessern, sonst verkümmern diese. Der verkürzte Halbzeitwert des Wissens (also dessen Verfallsdatum!) erfordert geradezu deren kontinuierlichen Einsatz.

Nur durch dauerhafte Fortbildung und Stellung von Aufgaben bleiben ältere Menschen innovativ, entwickeln sich und Dinge weiter, gehen dann auch Risiken ein und sind für das Unternehmen genauso wertvoll wie jüngere Mitarbeiter/innen.

Ich würde mir wünschen, dass forum führung dieses Thema aktiv aufnimmt und freue mich über jede Meinungsäußerung zu meinen Ausführungen (info@maylabel.de). Vielleicht gibt es ja auch Berichte und Erfahrungen von Unternehmen, die sich mit diesem Thema befassen.

Ich freue mich auf Ihre Meinung!

Michael May, www.maylabel.de

Frisch aus dem Bundeswirtschaftsministerium: »Zukunftscheck Mittelstand«

»Zukunftscheck Mittelstand« ist ein praxisgerechtes Instrument zu Planung, Bewertung und Förderung von unternehmerischem Engagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Letzte Woche erreicht mich eine hochinteressante Postsendung aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin. Darin enthalten: Die Testanwendung eines Software-Prototypen mit der Bezeichnung »Zukunftscheck Mittelstand« für die Projektphase II, zu der ich als Pilotanwender ausgewählt wurde. Im Anschreiben heißt es:

“Sehr geehrter Herr Stein,

immaterielle Werte sind ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen. Bei traditionellen Methoden, mit denen Banken die Geschäftsmodelle kleiner und mittlerer Unternehmen bewerten, werden immaterielle Werte bislang nur unzureichend berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund hat das Frauenhofer Institut Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (Frauenhofer IPK) im Rahmen des Projekts “Zukunftscheck Mittelstand” im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ein Instrument entwickelt, das immaterielle Werte in die Bewertung von Geschäftsmodellen mit einbezieht. Das Instrument erweitert somit die Basis für die Kreditvergabe, erleichtert den Kapitalzugang für kleine und mittlere Unternehmen und erlaubt es den Banken, Kreditrisiken besser einzuschätzen.

Die Resonanz auf die am 7. April 2008 in unserem Haus vor über 100 Teilnehmern vorgestellten Projektergebnisse war sehr positiv. Mit Blick auf das grosse Interesse seitens Unternehmen, Banken und Öffentlichkeit wollen wir in der nun beginnenden zweiten Phase des Projekts die Voraussetzungen schaffen, um das Instrument auf breiter Ebene zur Anwendung zu bringen. Wir freuen uns, dass auch Sie den Wunsch geäußert haben, den Prototypen des Instruments zu testen.”  …

Nach Installation des Software-Prototypen und einem ersten Test dieses Planungs- und Bewertungsinstruments bin ich richtig begeistert. Das Programm ist für den Mittelstand wirklich geeignet. Es ist nicht aufgebläht, sondern “kurz und knackig”. Trotzdem erlaubt es bei Bedarf in die Tiefe zu gehen. Es ist logisch und leicht nachvollziehbar strukturiert und fasst alle erfolgsrelevanten Handlungsfelder auf einer einzigen, sehr übersichtlichen Seite zusammen, die sich ”Potential-Portfolio” nennt. Konzipiert ist diese Anwendung zur verbesserten Darstellung immaterieller Werte, die für die Wettbewerbsfähigkeit erfolgsrelevant sind. Zur Anwendung gelangen soll dies als erweiterte Entscheidungsbasis bei der Kreditvergabe und für den leichteren Kapitalzugang für KMU. Aber auch zur “Innensteuerung” der verschiedenen Kompetenz-Potentiale ist das Programm geeignet. 

ERSTES FAZIT: »Zukunftscheck Mittelstand« ist endlich einmal eine sinnvolle Arbeitshilfe für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die zu mehr Übersicht und Durchsicht führen kann, statt beides zu “vernebeln”. Dabei zielt die Anwendung klar auf die Entwicklung und Entfaltung von Potentialen, also auf die Förderung von unternehmerischem Engagement. Damit wird die im Rahmen von forum-fuehrung.com vielbeschriebene Intention eines Gleichgewichts der Handlungsfelder MARKT, MANAGEMENT und MITARBEITER verfolgt, die auf Stabilität und Blühte für Unternehmen und Organisationen zielt. Wer im Mittelstand Geschäftsmodelle systematisch planen, bewerten und fördern will, der sollte dieses sinnvolle Instrument unbedingt einmal ansehen.

Andreas Stein Management bietet Interessenten an der Anwendung dieser wertvollen Planungshilfe auf Wunsch hin Projektbegleitung und -umsetzung zur systematischen Identifikation und Ausbildung der »Erfolgsfaktoren«, die mit diesem Steuerungsinstrument gezielt und zum Zweck des Unternehmenserfolgs konfiguriert und optimiert werden können. Weitere Informationen dazu gerne über as@andreas-stein.info, Tel. 0561 / 9882575 oder in den weiteren Berichten zu dem vorgestellten Instrument an dieser Stelle.

Seitenabrufe und Besucherzahlen weiter auf Wachstumskurs

Auch im 1. Drittel des Juli sorgt die neue Publikation für Wachstum bei Seitenabrufen und Besucherzahlen. Bis gestern zählte die Statistik 11.178 Seitenabrufe und 3.110 Besucher. Damit gewinnt die Plattform weiter an Attraktivität für Autoren, die von dieser Stelle auf auf ihre Kompetenz und das damit verbundenen Engagement aufmerksam machen.

In der kommenden Woche gibt es Neuigkeiten aus Berlin. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat ein interessantes Projekt ins Leben gerufen. Aber bevor ich darüber mehr berichte, geniessen Sie erst einmal Ihr Wochende.

Ich freue mich auf ein “Wiedersehen” in der nächsten Woche,
Ihr Andreas Stein

22. Oktober 2008: Die »Beraterschlacht« geht in die zweite Runde

Am 22. Oktober 2008 geht die Beraterschlacht in die zweite Runde. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt eine wahrhaftig schwere Aufgabe zu: Armin Domesle, Projektleiter beim RKW Hessen, 186 Meter, 130 Kilogramm.

Sieben Referentinnen und Referenten stellen Ihnen Konzepte vor, die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte fitter, ausgeglichener und leistungsfähiger machen – mit Domesle als Härtetest. Vorgetragen mit Fachkompetenz, Originalität und Wortwitz. In maximal 10 Minuten. Power Point Präsentationen sind möglich, aber nicht zwingend nötig. Es gewinnt, wer am Ende der Show die meisten Visitenkarten vom Publikum einsammelt.

Spannend auch das Rahmenprogramm: Incognito, das Stuntteam für Film und Fernsehen aus Dreieich, zeigt eine Kampfeinlage, bei der trotz härtestem Einsatz alle gesund bleiben. Und die Band Soulaffair lässt fühlen, dass Gesundheit vor allem Seelensache ist!

Der Schlachtplan:

Mittwoch, 22. Oktober 2008
SAALBAU Südbahnhof
60594 Frankfurt am Main
Hedderichstraße 51
Einlass ab 18:00 Uhr
Beginn 19:00 Uhr

Vielen Dank an dieser Stelle allen Gästen, Referentinnen und Referenten der Premiere am 18. Juni! Eindrücke, Fotos, Jubel und Kritik finden Sie jetzt auf unserer Homepage unter “Events”:

http://www.mittelundwege.com/index.php?id=9

Wir freuen uns auf Ihr Kommen – reservieren Sie am besten jetzt schon Karten! Mail oder Anruf genügen (Telefon 06151.292645).

Mit freundlichen Grüßen in die Metropolregion

Thomas Hönscheid · Mittel & Wege
06151.292024 · www.mittelundwege.com

Der Handel braucht Allrounder – Neuer Schwung in der Branche

Eins verbindet alle Lehrgangsteilnehmer zum neuen geprüften Handelsfachwirt: Liebe und Leidenschaft für den Handel. Die Branche braucht sich keine Sorgen um die Zukunft zu machen solange engagierter und qualifizierter Nachwuchs bereit steht. Heute ist arbeiten im Handel mehr als nur Ware auspacken. Die Unternehmen setzen alles daran, die Besten zu bekommen und bieten Ihnen gleichzeitig das notwendige Rüstzeug für ein erfolgreiches Berufsleben an. Außerdem hat die Personalentwicklung einen neuen Stellenwert bekommen. Mit darauf abgestimmten Marketingmaßnahmen verbessert sich das Image langsam aber stetig.

Lehrgang Handelsfachwirte am 19.06.2008 zu Besuch im Bauhaus Fuldabrück

Die Teilnehmer des Kurses Geprüfter Handelsfachwirt des Bildungszentrums in Kassel, stellen Tag für Tag ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Hier findet eine enge Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis statt. Nachhaltiger Erfolg ist, in sich schnell veränderten Märkten, nur durch aktuelle und intensive Fortbildung gewährleistet.

Im Rahmen der Ausbildung zum Geprüften Handelsfachwirt in Kassel wurden in der Unterrichtseinheit Marketing Theorie und Praxis auf den Punkt gebracht. Die 29 Teilnehmer des aktuellen Lehrganges statteten dem Baufachmarkt Bauhaus in Fuldabrück einen Besuch ab. Herr Vater, Stellvertretender Fachmarktleiter, empfing die Teilnehmer, stellte das Unternehmen vor und erklärte ausführlich die Möglichkeiten des operativen Marketings. Hierbei steht besonders der Dialog zwischen Mitarbeiter und Kunde im Mittelpunkt. Danach schlossen sich eine Fragerunde und eine Betriebsbesichtigung, welche Herr Knieling führte, an.

Verkaufsförderung, Warenplatzierung, die Kundenführung und das Cooperate Identity waren die Schwerpunkte, die in der Theorie besprochen und gut vorbereitet wurden. Diese Schwerpunkte sind genau untersucht worden, um ihren praktischen Einsatz zu ergründen und um sich mit der Unternehmensphilosophie vertraut zu machen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse sind danach intensiv im Lehrgang nachbearbeitet worden. Schlussendlich bedankte sich Herr Baar, Geschäftsführer des Bildungszentrums Kassel, bei den Gastgebern mit einem Bildungsgutschein.

Die Teilnehmer nahmen aus dieser Veranstaltung einen hohen Nutzen mit, u. a. auch die Erkenntnis, dass operatives Marketing jeden Tag ein bisschen mehr über den Erfolg entscheidet.

Axel Pormetter, www.conres.de

Bundeskanzlerin Angela Merkel: »Wohlstand für alle« durch »Bildung für alle«

Im Rahmen einer Serie 60 Jahre Soziale Marktwirtschaft ist in der aktuellen Wirtschaftswoche Nr. 28 vom 07.07.2008 ein Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel veröffentlicht, in dem Sie über den Wert der sozialen Marktwirtschaft, Entlastung der Mittelschicht, ihr Verhältnis zu Unternehmen und die aktuellen Konjunkturaussichten spricht.

»Wie funktioniert die soziale Marktwirtschaft am Anfang des 21. Jahrhunderts?« Zu dieser Frage, mit der sich die Initiative forum-fuehrung.com nun bald schon 1 1/2 Jahre auseinander setzt, finden Sie in der aktuellen Wirtschaftswoche ein interessantes Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Kanzlerin nennt im Interview die demographischen Veränderungen und die fortschreitende Globalisierung als die grossen Herausforderungen, denen sich die Wirtschaftsordnung der sozialen Marktwirtschaft zu stellen habe. Und sie wirbt aktiv für die soziale Marktwirtschaft: “Die Grundidee der sozialen Marktwirtschaft ist, dass die Starken und die Schwachen ein Bündnis eingehen und jeder gemäß seiner Leistungsfähigkeit einen Beitrag leistet”, so die Kanzlerin. Und weiter: “Ich bin überzeugt, wir erhalten gemeinsam die Akzeptanz unserer Wirtschaftsordnung. (…) Ich sehe, dass die Mitte der Gesellschaft auf Offenheit und Leistungsanreize setzt, um die Globalisierung zu bewältigen.”

Gegen Ende des Interviews spricht die Kanzlerin von der »Bildungsrepublik Deutschland«, fordert Bildung und Integration als Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik, möchte das Bewußtsein für Bildung stärken und übersetzt Ludwig Erhards Programmatik »Wohlstand für alle« mit »Bildung für alle« in unsere Gegenwart. 

Soweit das Interview mit der Bundeskanzlerin. Ich möchte mit einem vorsichtigen Kommentar anschliessen. Ich meine, wenn der von der Kanzlerin beschrieben Weg verwirklicht werden soll, dann bleibt noch viel zu tun. Es scheint ja z. Z. nicht ganz der Fall zu sein, dass “die Mitte der Gesellschaft auf Offenheit und Leistungsanreize setzt, um die Globalisierung zu bewältigen”, wie es die Kanzlerin etwas optimistisch ausdrückt.  Gerade eine Woche vorher hat Chefredakteur Roland Tichy von der WiWo im Editorial der Ausgabe 27 von der “Gefahr der Implosion der Mitte verbunden mit einer drohenden Gesellschaftskrise” geschrieben.

Zweifellos beschreibt Angela Merkel eine richtige Richtung und markiert bedeutende Meilensteine auf dem Weg in eine Zukunft, die “Wohlstand für alle” bringen soll. Nun gilt es, die Einzelschritte zu konkretisieren und in der Umsetzung nicht so zögerlich zu sein, wie wir es aus den letzten 10 Jahren gewohnt sind. Denn der Wandel der Rahmenbedingungen hat die Geschwindigkeit eines “schleichenden Galopps” errreicht, das Verständnis dafür scheint mir in der Breite der Bevölkerung unterentwickelt. Ich kenne viele Beispiele, wo es nicht an der Bereitschaft zur Leistung mangelt, sondern an einer sinnvollen Befähigung dazu. Wie soll denn auch der Einzelne mit Begriffen wie “demographischer Wandel” und “Globalisierung” umgehen? Viele Menschen, die zwar willig sind, fühlen sich mit solchen Herausforderungen überrollt und überfordert. Das sind keineswegs nur “Einzelfälle”, aus denen sich eine Systemfrage konstruiert. Es sind auch vielfach typische Bürger aus der Mitte unserer Gesellschaft.

Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft ist nicht an einem Tag entstanden und verwirklicht worden. Wer sich mit Ludwig Erhard beschäftigt, der weiß: Auch Erhard musste lange kämpfen. Deshalb wird auch die Erneuerung unserer Wirtschaftsordnung einige Zeit und Ausdauer beanspruchen. Wenn Bildung für die Erneuerung der Antrieb sein soll, dann muss die Frage nach den Bildungsinhalten zum Turbolader werden. Sehen wir es positiv: Es gibt viel zu tun!

Andreas Stein, Kassel

Führungskompetenz: Für hohe Produktivität in der vernetzten Welt

Auf einer Familienfeier in meiner alten ”Heimat” fiel mir im Frühjahr das Aus- und Weiterbildungsangebot der »Ausbildungsgemeinschaft der Wirtschaft Minden-Lübbecke e.V.« in die Hände, in dem mir ein umfangreiches Angebot zur Aus- und Weiterbildung von Führungskompetenz ins Auge stach. Neugierig nahm ich telefonisch Kontakt auf und wurde freundlich beraten und zu einem Besuch eingeladen. 

Annette Uekermann ist Ansprechpartnerin für Aus- und Weiterbildung von Führungskompetenz bei der AGW in Minden

Gestern hatte ich die Gelegenheit, die Einladung wahrzunehmen und ein ausführliches Gespräch mit Frau Annette Uekermann zu führen, die beim AGW die zuständige Ansprechpartnerin für den Seminarschwerpunkt Führungskompetenz ist:

»Produktivität in Unternehmen braucht neben der Kompetenz von Spezialisten auch die Kompetenz von Generalisten. Sie tragen dafür Sorge, dass die “Fäden zusammenlaufen”. Gerade die immer engmaschiger vernetzte Welt verlangt nach ständiger Pflege der Prozessabläufe. Das ist eine Aufgabe von Führungskräften, die zukunftsorientierte Unternehmen auf allen Organisationsebenen brauchen, nicht nur an der Spitze«, so das Fazit meines Besuchs.

Ich habe mich über den freundlichen, kompetenten und offenen Austausch mit Frau Uekermann sehr gefreut. Das detaillierte Angebot der AGW in Minden finden Sie unter www.agw-minden.de

Wie man vertrauenswürdig Qualität anbietet: Beispiel tegut…

Immer wieder treten in Seminaren, Workshops und Projekten, mit denen meine Partnerin Grit Wunderlich und ich engagiert sind, Unsicherheiten bezüglich eines angemessenen Verhaltens im Verkauf auf. Wir plädieren für sachliche und ehrliche Argumentation. So raten wir, unterschiedliche Qualitätsmerkmale im Vergleich zu verdeutlichen und dann den Kunden selbst entscheiden zu lassen. Nicht selten begegnet uns daraufhin Ungläubigkeit: “So einfach soll das sein?”

Zufällig ist uns letztes Wochenende ein Praxisbeispiel in die Hände gefallen, in dem unserer Empfehlung entsprechend argumentiert und unterschiedliche Qualität zur Auswahl gestellt wird.

Das Beispiel aus dem Angebotsprospekt der Handelskette tegut ist “wie aus dem Lehrbuch”: 4 unterschiedliche Qualitäten von Milch werden nebeneinander gestellt. Die Preisspanne reicht von 0,68 € bis 1,09 €. Mehr muss dazu kaum erklärt werden, der Rest steht im Prospekt beschrieben: “Welche Qualität Sie bei Lebensmitteln bevorzugen, können Sie bei tegut … frei entscheiden.”

Ein gutes Praxisbeispiel über den vetrauenserweckenden Umgang mit Qualität im Verkauf.

Aufschlüsselung der Seitenabrufe 1. Hj. 2008

Auf mehrfachen Wunsch und zur besseren Analyse der Entwicklung des Interesses an dieser Stelle eine differenzierte Aufschlüsselung der aktuellen Seitenabruf-Statistik.

Seitenabrufe 1. Halbjahr 2008

Die Reihe der blauen Balken gibt die Entwicklung der Seitenabrufe der Initiative forum-fuehrung.com wieder. Nach sprunghaften Anstieg zu Beginng der Aktivitäten im Sommer 2005 wachsen diese Abrufzahlen inzwischen um 20-40% pro Jahr. Im Unterschied dazu läßt sich im Diagramm die “neue Qualität” des Interesses an der Online-Publikation news.forum-fuehrung.com deutlich ablesen. Die Option für Leser durch eigene Beiträge in die Rolle des Autors zu schlüpfen gibt dieser Plattform eine Dynamik auf höherem Niveau.

1. Autoren-Rundbrief heute ausgesendet

Mit Dank für die Unterstützung am Start der Pilotphase ist heute der 1. Autoren-Rundbrief an die Autoren versendet worden. In Zukunft soll dieser Rundbrief unregelmässig und aus aktuellen Anlässen in die Runde gehen, immer mit interessanten Hintergrundinformationen zum Engagement.

Der Rundbrief soll den Autoren damit – neben Bakanntmachung ihres Engagements durch Veröffentlichungen und zusätzlicher Verlinkung - weiteren Nutzen und Vorteil verschaffen, zum Ausgleich des Aufwands am Verfassen von Artikelbeiträgen.

Etwas besser und ein wenig früher über wichtige Trends und Hintergründe im Bild zu sein, dass ist der Anspruch der Initiative, den der Autoren-Rundbrief zusätzlich verstärken soll.

Coaching – ein Werkzeug des Managements

Arbeitszufriedenheit

Jede Führungskraft und jeder Mitarbeiter ist irgendwann einmal in seinem beruflichen Leben unzufrieden – ein ganz natürlicher Zustand. Denn wir leben mit unseren Hochs und Tiefs, jeder neue Tag bringt Erfolge und Niederlagen. So unterliegen wir emotionalen Schwankungen. Problematisch wird es erst, wenn der größte Teil des Berufslebens als Tief erlebt wird und aus Sicht des Betroffenen die persönlichen Erfolge ausbleiben. Verfestigt sich dieser Zustand, kann eine Hilfe durch einen Coach sinnvoll sein.

Der Coach

Wer in der Lage ist, die notwendige Reflexion allein durchzuführen, kann sich sozusagen “selbst coachen”. Dies wäre das Maximalziel für ein bewusstes und zufriedenes Leben – sowohl im Beruf wie auch im privaten Bereich. Die meisten Menschen benötigen, da ihre Schwierigkeiten ja durch unbewusstes Verhalten entstehen, eine Hilfe von außen. Diese Hilfe kann ein Coach geben. Im Rahmen der Coaching-Gespräche ist es manchmal nur ein kleiner Impuls, der eine Veränderung auslösen kann, manchmal muss die Veränderungsbereitschaft durch einen langen und harten Arbeitsprozess erkämpft werden.

Veränderungsbereitschaft

Voraussetzung für ein erfolgreiches Coaching ist das Bestehen einer Bereitschaft zur Veränderung. Wer bereit ist, einmal ehrlich mit sich selbst umzugehen, einmal genau in den Spiegel zu schauen, um dann neue Maßnahmen für sich und seine Arbeitstätigkeit zu ergreifen, hat die Chance auf einen erfolgreichen Veränderungs- und Verbesserungsprozess. Wenn diese grundsätzliche Bereitschaft fehlt, kann kein langfristig positiver Prozess in Gang gebracht werden. Eine Delegation seiner eigenen Probleme nach außen (”machen Sie, dass es mir in der Firma besser geht”) funktioniert nicht. Durch ein starkes Einwirken von außen kann zwar kurzfristig das Handeln verändert werden, aber nicht die innere Haltung. Langfristig wird man wieder in seine alte Verhaltensweise zurückfallen.

Die Themen des Coachings

Ganz allgemein ist das Thema des Coachings eine Standortbestimmung, eine Zielfindung und dann eine Wegbegleitung durch den Coach. Mögliche Einzelthemen:

  • Standortbestimmung in der Berufs- und/oder Lebensbiografie
  • Prozesse der Ziel- und Entscheidungsfindung sowie deren Umsetzung
  • Neue berufliche Herausforderungen
  • Die Rolle als Führungskraft
  • Konflikte in Beruf, Partnerschaft, Familie
  • Bewältigung von Umbruch- und/oder Krisensituationen
  • Vorbereitung auf wichtige Gespräche, Prüfungen oder Präsentationen

Die Kosten eines Coachings

Die Kosten für ein qualifiziertes Coaching hängen sehr stark vom jeweiligen Anbieter ab. Grundsätzlich gibt es bei Angeboten keine finanziellen Grenzen, weder nach unten, noch nach oben. Für alle Angebote gilt: Die (vermutete) Qualität ist wichtiger als das Erfolgsgefühl, den günstigsten Coach bekommen zu haben. Der “Wert” eines Coachings kann am Besten an der Zielerreichung festgemacht werden. Coaching rechnet sich immer, wenn die erreichte Verbesserung der Arbeitssituation zu einer verbesserten Wertschöpfung im Unternehmen führt. Hierzu ein praktisches Beispiel: Ein Manager mit jährlichen Kosten in Höhe von 250.000 Euro für das Unternehmen kommt nicht mehr mit seiner Aufgabe klar, obwohl er über Jahre eine hervorragende Arbeitsleistung erbracht hat. Inzwischen leiden seine Arbeitsergebnisse in ihrer Qualität so erheblich, dass die Wertschöpfung für das Unternehmen gegen Null tendiert oder dieser Prozess sich in der Firma sogar kontraproduktiv auswirkt. Sollte man sich nun für ein Coaching entscheiden, wären die Kosten für ein Coaching mit den jährlichen Ausfallkosten des Managers in Höhe von 250.000 Euro zu vergleichen.

Robert Berkemeyer, www.berkemeyer.net 

Gegenseitige Achtung und Respekt vor Bestleistungen

Mit gegenseitiger Achtung und Respekt vor Höchstleistungen kommen wir weiter, und das auch in der Zukunft! Das hört sich gut an, ist aber nicht ganz so einfach zu verwirklichen. Schliesslich “muss heute jeder selbst sehen, wo er bleibt”, so die verbreitete Haltung. Und doch: Das ewige und ausschliessliche Werben für sich selbst ist schwer und verschleißt sich schnell.

Grit Wunderlich (www.grit-wunderlich.de) hat hierzu in einem Seminar eine Methode getestet, die sehr gut angekommen ist: In der üblichen Vorstellungsrunde zu Beginn mußte nicht jeder sich selbst vorstellen, sondern seinen Nachbarn. Die Teilnehmer hatten dazu 5 Minuten Zeit, sich im Zweiergespräch über die besonderen Leistungen und Angebote des Partners auszutauschen. Danach ging es wieder in die Runde, in der nun jeder Teilnehmer seinen Gesprächspartner vorstellte.

Dieser noch seltene Ablauf einer Vorstellungsrunde hat nicht nur für Auflockerung und eine gute Atmosphäre gleich zu Beginn gesorgt, sondern war auch ein Beitrag für mehr gegenseitige Achtung und Respekt vor Bestleistungen anderer Teilnehmer. Probieren Sie das einmal aus, diese Methohde führt zu positiven Wirkungen. (Andreas Stein) 

Anruf vom Landesvorsitzenden des MIT-Hessen

Heute hatte ich einen sehr erfreulichen Anruf vom Landesvorsitzenden des MIT-Hessen, Herrn Edwin Balzter (http://www.mit-hessen.de/start/index_wir.html). Der Dialog und die Zusammenarbeit mit Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und allgemeiner Öffentlichkeit zu den Zukunftsperspektiven des Wohlstands soll stabilisieren und beleben – das ist ein vielfach erklärtes Ziel der Initiative forum-fuehrung.com.

Nun kann ich nicht nur von einem sehr erfreulichen telefonischen Austausch berichten. Die Frage “Wie beleben wir das Konzept der SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT am Anfang des 21. Jahrhunderts?”, die uns schon einen längeren Zeitraum bewegt und motiviert, wird im MIT-Hessen sehr lebendig diskutiert und offensiv bearbeitet. Dazu habe ich auf den Internetseiten des Verbandes 10 Thesen gefunden (http://www.mit-hessen.de/prg/index_prg.html), die das Engagement zum Ausdruck bringen. Ich freue mich über diese Arbeit sehr und habe angeboten, ausgesuchte Veranstaltungen zu dieser Thematik auch über diese Plattform bekannt zu machen.

Es liegen ja einigen Zukunfts-Aufgaben vor uns! Da kann es nicht schaden, wenn es mit gegenseitiger Unterstützung einmal etwas schneller voran geht. (Andreas Stein)

Neue Höchstmarke: 25.000 Seitenabrufe im Juni

Mit guten Nachrichten läuft alles besser. Deshalb gute Nachrichten an dieser Stelle. Die dürfen sich jetzt herumsprechen. Nutzen Sie diese guten Nachrichten auch für Ihren Erfolg: Gute Nachrichten, nur ;-) für Leser und Autoren (pdf)

Gerd Scheltwort engagiert sich für kooperative Führung

Gerd Scheltwort, Scheltwort IT-Services KG, engagiert sich aktiv für kooperative Führungsmethoden. Der IT-Profi weiß um den Zusammenhang von gutem Betriebsklima und wirtschaftlichem Erfolg. Nur motivierte Mitarbeiter und Geschäftspartner sind bereit, in Projekten ihre Bestleistungen zu geben. Deshalb engagiert sich Gerd Scheltwort im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden ausdauernd für faire und kooperative Zusammenarbeit.

Mehr über die Scheltwort IT-Services KG erfahren Sie auf www.scheltwort-its.de

20.000 neue Arbeitsplätze bis 2020 in Nordhessen?

Jede gravierende gesellschaftliche Veränderung bringt Chancen und Risiken mit sich. Dabei werden meist die eher negativen Auswirkungen thematisiert. Bei allen Schwierigkeiten bestehen für Nordhessen jedoch große Potentiale im Bereich der Energieeffizienz. Die Universität Kassel im Verbund mit führenden Unternehmen, Persönlichkeiten und Organisationen hat die Initiative deENet gegründet, die sich mittlerweile erfolgreich etabliert hat. Schon sind neue Unternehmen aus dieser Initiative rund um Energieeffizienz entstanden. Und es werden weitere aus diesem Nukleus heraus gegründet werden! Mehr auch unter www.deenet.org

Ich jedenfalls sehe die 20.000 neuen Arbeitsplätze bis 2020, die sich deENet vorgenommen hat, als absolut realistisch an. Der Preis für knappe Güter wie ÖL und Gas wird weiter steigen. Ohne Optimismus kann man die Zukunft nicht bewältigen. Dabei haben wir allen Grund dazu, denn die Initiative deENet ist ein richtiger und guter Schritt in eine gute Zukunft. Diese entsteht nicht einfach, sondern wird in unseren Köpfen gebaut und mit unser aller Tatkraft erschaffen.

Meine Kunden, Unternehmen und Unternehmer des Mittelstands, stehen dieser Initiative positiv gegenüber. Gern stelle ich auch Kontakte her. Mehr über mich und meine Art, Unternehmen zu beraten erfahren Sie im übrigen unter www.maylabel.de oder indem Sie mich einfach unter 0 56 51 – 33 05 98 anrufen!

Michael May

1. Redaktionsrunde am 01.07.2008 – Auftakt zum Ausbau der Redaktion

Was macht eine Publikation wertvoll? Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist die sorgfältige Auswahl und Zusammenstellung der Inhalte. Zu diesem Zweck steht als nächster Schritt auf dem Entwicklungsplan dieser Plattform der Auf- und Ausbau einer qualifizierten Redaktion.

Nach der Redaktions-Runde am 01.07.2008

Axel Pormetter, Grit Wunderlich und Andreas Stein nach der 1. Redaktionsrunde am 01.07.2008

Als Auftakt zum Ausbau der Redaktion fand am 01.07.2008 in den Räumen der Lilienthalstr. unter Mitwirkung von Grit Wunderlich, Axel Pormetter und Andreas Stein die 1. Redaktionsrunde statt. Als Top-Themenpunkte standen zur Bearbeitung auf der der Agenda:

  • Qualitätskriterien und zukünftiges Qualitätsmanagement des Engagements
  • Der weitere Zeitfahrplan in der Pilotphase bis zum offiziellen Start der neuen Publikation
  • Massnahmen zur Markt-Einführung zum offiziellen Start

Die nächsten Redaktionsrunden sind auf den 17.07.2008 und den 06.08.2008 terminiert.

Mikro-, Meso- und Makroökonomie differenzieren 3 Handlungsebenen

generaluebersicht

3 Orientierungs- und Handlungsebenen (entsprechend: Makro-, Meso- und Mikroökonomie)

In den letzten Tagen bin ich bei meinen fortgesetzten Recherchen auf einen Begriff gestossen, der mir hilfreich erscheint für die Arbeit an Verständnis und Beschreibung des Wandels und den ich gerne im Begriffsrepertoire der Initiative verankern möchte: Mesoökonomie.

Die Erklärung dazu will ich einfach halten: Die Stufenfolge “mikro – meso – makro” steht für “Einzelelement – Mittelebene – Gesamtsystem” und entspricht daher der hier benutzten Abstufung “Selbstführung – Organisation/MMM – vernetzte Welt” (siehe dazu auch die Generalübersicht MMM) . Ich halte die Begriffe “Mikroökonomie, Mesoökonomie und Makroökonomie” auch deshalb für hilfreich, um Anknüpfungspunke des Engagements in den wissenschaftlichen und politischen Raum auszubauen und zu verfestigen.

Welche der unterschiedlichen Begriffsabstufungen in welchem Kontext am Besten geeignet ist, das muss ich selbst immer wieder ausprobieren. Wenn ich in Beratungsprojekten im KMU-Umfeld von Mesoökonomie spreche, dann werden natürlich die Zuhörer flüchten. Also werde ich mich dort mit dem Begriff zurückhalten. Dagegen kann die Bezeichnung im Dialog mit Vertretern der Politik hilfreich sein, z B. wenn es um die Erörterung und Zuordung von Wirkungsmechanismen des sozio-ökonomischen Wandels geht, bei dem sich in der Wirtschaft und Gesellschaft Abläufe auf den Handlungsebenen verschieben, z. T. sogar parallel und gegenläufig.

Beispiel: Glokalisierung. Dieser Begriff weist auf die gleichzeitige Verschiebung von Entscheidungs- und Handlungsebenen in den globalen und in den lokalen Raum hinein. Das sind also zeitgleiche Verschiebungen von der Meso-Ebene auf die Mikro- und die Makroebene.

Wem das alles zu verwirrend und zu turbulent erscheint, dem möchte ich noch sagen: Ja, das ist so. Das sind einige der Gründe für die zugenommene Komplexität und Unübersichtlichkeit, mit der die Welt zurechtkommen muss.  Ich habe das alles nicht erfunden, ich versuche nur, es zu beschreiben, damit wir besser damit umgehen können.

Sehen Sie, was ich sehe? Und was sehen Sie zusätzlich? Beschreiben Sie Ihren Blickwinkel auf die Veränderungen und stellen Sie Ihren Beitrag zur Veröffentlichung bereit. Hier ist Ihre Sicht der Dinge gefragt, hier wird sie gelesen! (Andreas Stein)