Archiv für die Kategorie „- Mitarbeiter“

Ihre Perspektive im Vertrieb für 2011

Kennen Sie schon die effektivste Form der Altersvorsorge, mit der Sie zusätzliches Geld verdienen können?

die Mehrheit der Bürger glaubt nicht mehr an die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung. Viele legen daher einen Teil ihres Einkommens zurück, um so für später besser gerüstet zu sein. Doch kümmern sich die Banken weiterhinlieber um Menschen mit hohen Einkommen.

Nicht zuletzt deshalb landet ein Großteil der mühsam eingesparten Euro auf Sparbüchern, wo sie kaum die Inflationsrate schlagen.

In der Folge gehen so jedes Jahr Milliarden hart verdiente Euro verloren.
Dabei bieten Staat und Unternehmen sinnvolle Alternativen:

Ein Beispiel dafür ist die GenossenschaftsAltersVorsorge, das in Deutschland erste und einzige Angebot, bei dem Arbeitnehmer in der Ansparphase gleich drei staatliche Förderungen erhalten. Oft ist so ein Vorsorgeaufbau ohne eigenes Geld möglich.

Nach der Ansparphase beträgt die Rendite auf das angesparte Kapital übrigens rund 7 Prozent und wird monatlich ausgezahlt.

Basis der GenossenschaftsAltersVorsorge ist der Erwerb von Kapitalanlage-Immobilien in Deutschland durch die inhabitat Wohnungsgenossenschaft.

Die GenossenschaftsAltersVorsorge zeichnet sich also durch ein von staatlicher Seite geprüftes Sicherheitskonzept aus.

Mehr darüber erfahren Sie unter www.genossenschaftsaltersvorsorge.de
Die Curare eG Produktivgenossenschaft bietet Ihnen darüber hinausinteressante berufliche Perspektiven und eine attraktive Verdienstmöglichkeit an.

Dabei ist es unerheblich, ob Sie im

- Nebenberuf beginnen und sich ein zweites Standbein schaffen möchten

- oder ob Sie generell eine neue berufliche Herausforderung suchen.

Nach Abschluss eines Vertrages ist Ihr Verdienst stornosicher und kann demzufolge alle 14 Tage ausgezahlt werden.

Sie benötigen dabei keine zusätzlichen Erlaubnisse oder Qualifikationen – die notwendigen Informationen zum Produkt oder zum Verkauf erhalten Sie von der Curare eG.Auch spielt Ihr Alter keine Rolle, Sie sollten lediglich geschäftsmündig sein.

Darüber hinaus bereiten wir derzeit die Möglichkeit einer geförderten Vollbeschäftigung aus der Arbeitslosigkeit vor.

Das gibt Ihnen in den ersten Monaten ihrer selbständigen Tätigkeit zusätzliche Sicherheit.

Sie sind neugierig geworden, wie Sie selbst – oft ohne eigenes Kapital – sinnvoll vorsorgen können und möchten mehr über interessante Verdienstmöglichkeiten erfahren? Dann senden Sie uns noch heute Ihre Mailanfrage an

perspektive-vertrieb@freelanc.de

Wir freuen uns auf Sie!

Hermann Goff

TECOPS stellt Geschäftsführung neu auf

In der Geschäftsführung der TECOPS GmbH kommt es zu personellen Veränderungen: Dr. Volker Buttermann wird ab August 2010 neben Reiner Pientka, Ludwig Hank, Martin Liebert, Herrmann Stehlik und Walter Hündl die Geschäftsführung verstärken.
 
Der promovierte Diplomkaufmann mit langjähriger internationaler Erfahrung in der Unternehmensberatung und Halbleiterindustrie war zuletzt Senior Director Purchasing bei Infineon Technologies. Von 2005-2009 war der 38-Jährige in Asien tätig.
 
Schwerpunkt seines Aufgabenfeldes wird es sein, das rasche Wachstum und die strategische Weiterentwicklung von TECOPS aktiv mitzugestalten. 2004 hat TECOPS sein Portfolio um den Bereich der Vermittlung von IT-Spezialisten erweitert und verzeichnete selbst im vergangenen Jahr, trotz Krise, ein überproportionales Wachstum. Zuletzt verstärkte das Unternehmen im März diesen Jahres die Geschäftsführung durch Martin Liebert.
 
Ludwig Hank: „Wir haben in diesem Jahr den eigenen Kandidatenpool von IT-Spezialisten um 10.000 Profile auf über 20.000 Profile ausbauen können, hierdurch sind wir in der Lage 75% aller Projektanfragen innerhalb von 48 Stunden mit geeigneten Profilen zu beantworten. Und das mit einer fixen Vermittlungsprovision von nur 9%. Unter der Mitwirkung von Volker Buttermann werden wir unser Wachstum weiterführen und das Dienstleistungsportfolio von TECOPS strategisch und zum Nutzen unserer Kunden ausbauen können.“
 
Zum 30. September 2010 wird Walter Hündl aus der Geschäftsführung von TECOPS ausscheiden, darauf haben sich beide Seiten einvernehmlich geeinigt. „Wir möchten Herrn Hündl schon jetzt für seine wertvolle Arbeit und wichtigen Impulse zur Unternehmensausrichtung danken. Im Namen der gesamten Geschäftsführung wünsche ich ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, so Reiner Pientka, Vorsitzender der Geschäftsführung bei TECOPS.
 
Das Unternehmen ist einer der ersten Personaldienstleister in Deutschland, der neben der klassischen Zeitarbeit im IT- und kaufmännischen Umfeld auch die Vermittlung von freiberuflichen IT-Spezialisten anbietet. Mit rund 800 Mitarbeitern bundesweit ist TECOPS einer der führenden Anbieter von Personaldienstleistungen im IT-Bereich.

tecops personal GmbH
Hamburg I Berlin I Düsseldorf I Leipzig I Köln
Frankfurt I Nürnberg I Stuttgart I München
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Nordstraße 25a, D-40477 Düsseldorf
Tel:   +49 (211) 20 96 36 – 66
Fax:   +49 (211) 20 96 36 – 40
Mobil: +49 (172) 266 15 81
Email: stephanie.fortmann@tecops.de
Web: www.tecops.de

»Ökosoziales Unternehmertum«: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?

Wer eine Krise als Verlust einer stabilen Mitte versteht, ist bemüht, diese verlorene Mitte möglichst zügig neu zu finden und einzunehmen. Als Vorgehensweise auf diesem Weg helfen die äusseren Orientierungs- und Ankerpunkte, zwischen denen eine Mitte zu verorten ist. Zur Benennung solcher äusseren Ankerpunkte hat im Verlauf der letzten (Krisen-)Jahre der Begriff der Ökosozialen Marktwirtschaft eine wahrnehmbare Aufwertung und wachsendes Interesse gefunden. Heruntergebrochen auf Unternehmen und Organisationen bedeutet er in etwa: “Ausrichtung der unternehmerischen und organisatorischen Anstrengungen auf (1.) Erfolg im Markt (Gewinn) sowie (2.) soziale und (3.) ökologische Verträglichkeit/Nachhaltigkeit.

Wenn ein so definiertes Modell für Unternehmen und Organisationen als vorbildlich gelten soll, wird es hilfreich sein, über funktionierende Praxisbeispiele mehr zu lernen. Das gilt nicht nur für Unternehmen und Organisationen, die neu in den Markt hinein starten wollen. Das gilt insbesonders auch für solche, die bereits (erfolgreich) im Markt stehen. Und weiter: Was ist mit Unternehmen, die bereits seit Jahr und Tag »ökosozial« wirtschaften, ohne dass sie sich diese Bezeichnung als ihr “Empfehlungsschild” ausgehängt haben? Können sie dem interessiertem Publikum nicht wertvolle Einsichten und Perspektiven anbieten? Können sie nicht aus einer gründlichen und gewissenhaften Erörterung der Fragestellung vielleicht selbst noch hinzulernen?

Das Projekt »Ökosoziales Unternehmertum: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?« wird vom Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung, www.fbwe.de, vorbereitet. Hierzu werden Kooperationspartner gesucht, die eine Sammlung von beschriebenen Praxisbeispielen mit der Zielsetzung unterstützen, nach Auswertung und Auswahl derselben ein Weiterbildungsangebot dazu bereit zu stellen. Unternehmen, Organisationen und Experten, die hier einen Beitrag anbieten möchten, senden diesen bitte Martina Knappert-Hiese, martina.knappert-hiese@fbwe.de und/oder Andreas Stein, andreas.stein@fbwe.de.

Ethikunterricht von und mit Marianne Rautenberg

Bei der Recherche nach zukunftsweisenden Bildungs- und Entwicklungsprojekten bin ich auf Frau Marianne Rautenberg und ihr Engagement gestoßen. Mein Interesse an der Arbeit von Frau Rautenberg macht sich besonders daran fest, dass sie mit ihrer Arbeit ganz praktische und „anfassbare“ Querverbindungen schafft: Als Tierfreundin engagiert sie sich für den Tierschutz und bringt Aufgabenstellungen, die sich aus diesem Engagement ergeben, Jugendlichen nahe. Als „Begegnungstätte“ hat sie zu diesem Zweck einen Verein, www.ramses-und-co.de, gegründet, den sie auch als 1. Vorsitzende leitet. Darüber hinaus gibt sie in 2 Schulen der Stadt Lage Ethikunterricht mit den Themenschwerpunkten »Tierschutz ist Menschenschutz« und »Bewahrung der Schöpfung«. Sehen Sie an dieser Stelle ein kurzes, ungeschnittenes Videointerview mit Marianne Rautenberg vom 14.03.10, mit dem eine umfassendere Darstellung des Engagements auf dieser Plattform eingeleitet wird.

TECOPS ernennt neuen Geschäftsführer für den Geschäftsbereich IT-Spezialisten

München – Der Personaldienstleister TECOPS, www.tecops.de, spezialisiert auf kaufmännisches- und IT-Personal, baut die tecops it-spezialisten GmbH weiter aus: Martin Liebert (37) hat die Position des Geschäftsführers übernommen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München setzt dabei auf das langjährige Know-how, das er in über 10 Jahren bei tecops personal gesammelt hat.

Der Volljurist, Martin Liebert, war bislang Prokurist und Verantwortlicher für den Bereich Recht sowie Key-Account Manager für Großkunden bei tecops personal und freut sich auf die neue Aufgabe als Geschäftsführer in dem stark wachsenden Unternehmen der IT-Branche. Zu seinen Zielen zählt nicht nur die Erweiterung der Kundenstruktur, sondern auch die Weiterentwicklung des Dienstleistungsportfolios und der Ausbau des Kandidatenpools.

Die tecops it-spezialisten wurden im vergangenen Jahr als eigenständiger Geschäftsbereich von tecops personal ausgegliedert. “Die ständig steigende Nachfrage nach freiberuflichen IT-Spezialisten war der Anlass, unseren Kunden auch diesen Bereich in gewohnter Professionalität und Transparenz anzubieten. Damit sind wir einer der ersten All-in-One-Personaldienstleister in Deutschland, der neben der klassischen Zeitarbeit im IT- und kaufmännischen Umfeld auch die Vermittlung von freiberuflichen IT-Spezialisten anbietet.”, so Liebert. Derzeit verfügt TECOPS über einen Kandidatenpool von mehr als 30.000 kaufmännischen- und IT-Profilen. Über 10.000 davon sind IT-Spezialisten-Profile, die Im Laufe des Jahres deutlich ausgebaut und erweitert werden sollen. Für die Rekrutierung und Betreuung ihrer Kunden kann das tecops it-spezialisten-Team auf neun Niederlassungen in den größten deutschen Städten zurückgreifen. Das Rekruting wird von einem zentralen Rekrutment-Center in München aus durchgeführt.

“Wir sind zuversichtlich, diese Ziele auch zu erreichen. Im letzten Jahr konnten wir den Umsatz von TECOPS um 20% steigern und mit unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Martin Liebert an der Spitze, werden wir auch unseren neuen Geschäftsbereich auf Erfolgs- und Wachstumskurs bringen.”, so Reiner Pientka, Vorsitzender der Geschäftsführung der tecops personal GmbH.

Lob der Pause

Von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn

Einer der neueren Titel in der Reihe quergedacht aus dem Oekom Verlag lautet doch tatsächlich “Lob der Pause”. Man mag es kaum glauben, dass der Autor Karlheinz Geißler uns belehren will, warum unproduktive Zeiten ein Gewinn sind, wie der Untertitel verspricht.

Mal ehrlich – Hand aufs Herz – vom Stress haben wir doch alle genug, oder nicht? Im deutschen Sprachschatz gibt es genügend Beispiele, die in die gleiche Richtung zielen, wie z.B. Gut Ding will Weile haben! Wenn Sie nachdenken, fällt Ihnen sicherlich auch ein derartiger Ausspruch ein. Doch hilft uns in den Zeiten der Krise dieses traditionelle Wissen überhaupt noch weiter? Ich befürchte, dass wir alle unte unter Stress stehen und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Ja,  uns zudem noch ständig zwischen Ansprüchen und Notwendigkeiten hin und her bewegen und kaum zur Reuhe kommen. Wenn dann jemand noch Themen auf die Tagesordnung bringt, die scheinbar vom eigentlichen Ziel abweichen, dann verwechseln viele die Botschaft mit dem Überbringer der Botschaft. So ist es mir jedenfalls schon häufiger passiert – auch im Gemeinderat von Kressbronn, in dem ich mir gemeinsam mit meinen Unterstützern einen Platz ergattert habe. Wer in seiner heilen Welt lebt, der ist zwar zu beneiden, doch er sollte sich die Frage gefallen lassen, ob die rosarote Brille ihn nicht von einer adäquaten  Wahrnehmung der Wirklichkeit ablenkt.

Wie dem auch sei, das genannte Büchlein gibt einen bemerkenswerten Überblick über unseren Umgang mit Zeit! Dabei ist zu bedenken, dass das individuelle Zeitmanagement natürlich auch gesamtgesellschaftliche (Fehl-)Entwicklungen beeinflussen kann. In der wirtschaftlichen Nutzung menschlicher Zeitressourcen liegen der Gewinnlogik zufolge noch ungeahnte Potentiale, die es folglich zu erschließen gilt. Und so sind in der IT-Branche inzwischen Arbeitsplattformen entstanden, die ein schnelles Wechseln zwischen unterschiedlichen Projekten problemlos ermöglichen und doch jeweils alle relevanten Daten und Ansprechpartner einem direkten Zugriff zugänglich machen.

Kreativität ade – gefragt sind lediglich die persönlichen Kompetenzen im Bereich des symbolischen oder expliziten Wissens, das an anderer Stelle auch noch gesammelt und abrufbar vorhanden ist. Der Mensch, der von seiner Natur aus zwischen gut und böse unterscheiden kann, ist dann am besten im ökonomischen Prozess zu gebrauchen, wenn er über seine potentiellen Zweifel erhaben ist und fast so gut oder noch besser wie eine Machine funktioniert. Wer sich derartig knechten lässt, dem fehlt möglicherweise ein gesunder Ausgleich. Lesen sie Geißlers Lob der Pause und korrigieren Sie ggfls. die eingeschliffenen pathologischen Verhaltensweisen und Zwänge, um ihre Menschlichkeit nicht dem System zu opfern. Mutter Erde und ihre Kinder werden’s Ihnen danken!

DAs Büchlein trägt folgende ISBN: 978-3-86581-200-1

Eichhörnchen von Mehr Demokratie sammeln Nüsse für den Winter

Liebe Freunde und Unterstützer von Mehr Demokratie,

kennen Sie den Unterschied zwischen Eichhörnchen und Mehr Demokratie? – Es gibt gar keinen: Wir haben wie die Eichhörnchen ein dickes Fell, sind unermüdlich und knacken die härtesten Nüsse. Wir legen uns auch Vorräte an. Na ja, vielleicht gibt es hier doch einen Unterschied. Unser Vorrat reicht diesmal nicht über den Winter. https://www.mehr-demokratie.de/nuesse-fuer-den-winter.html

Wir haben uns bis zur Bundestagswahl voll verausgabt und – mit Hilfe so vieler Menschen – alles gegeben. Unsere Aktionen haben gut 210.000 Euro gekostet. Der bundesweite Volksentscheid sollte in den Koalitionsvertrag der neuen Regierung aufgenommen werden. Fehlanzeige. Da steht nur etwas von besseren Bedingungen für Massenpetitionen. Das ist mehr als Nichts, aber nicht das, was wir wollten. Natürlich waren die eine Million Flugblätter nicht umsonst und nicht die Umfrage bei allen 1.500 Kandidaten. Immerhin sprechen sich über 60 Prozent der Abgeordneten für den bundesweiten Volksentscheid aus. Darauf lässt sich bauen. Wir werden weiterkämpfen. Das ist so klar wie das Licht auf dem Adventskranz.

Vorerst aber gehen wir auf einen schwierigen Winter zu. Im Klartext: Wir haben ein Loch im Haushalt. Keine Angst, Mehr Demokratie e.V. ist nicht in Gefahr. Wir haben nur in diesem Super-Wahljahr etwas über unsere Verhältnisse gelebt. Das ging nicht anders. Es gab immer wieder Situationen, wo wir eine Aktion organisieren oder noch Material drucken mussten. Nun wollen wir das ausgleichen. Es fehlen 15.000 Euro. Jetzt heißt es: Nüsse sammeln und Haushaltsloch stopfen. Können Sie uns helfen? Mit Haselnüssen von 10 oder 20 Euro oder mit einer 50 Euro-Walnuss. Vielleicht auch mit zwei oder drei Nüssen. Das wäre großartig. Bitte klicken Sie hier https://www.mehr-demokratie.de/nuesse-fuer-den-winter.html

Adventszeit ist Hoffnungszeit.
So wünsche ich Ihnen für die nächsten Wochen
eine gute und auch stille Zeit.

Herzlich grüßt Sie
Ihre Claudine Nierth
Vorstandssprecherin

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Impressum / Kontaktadresse:
Mehr Demokratie e.V.
Claudine Nierth
030 / 4208 2370
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

Klimakonferenz in Kopenhagen: Kirchen zeigen Flagge

Präses Alfred Buß: Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz

Bielefeld/Kopenhagen. Gemeinsam mit anderen Kirchenvertretern wird der westfälische Präses Alfred Buß auf der Klimakonferenz in Kopenhagen den Forderungen zum Schutz des bedrohten Klimas Nachdruck verleihen. Kurz vor dem UN-Klimagipfel hat der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) nochmals an die dringende Notwendigkeit eines völkerrechtlich verbindlichen Abkommens erinnert. Er rief dazu auf, den Appell „Countdown to Copenhagen“ zu unterstützen.

Zu dieser Initiative (http://www.countdowntocopenhagen.de/) haben sich Kirchen und Entwicklungsorganisationen aus vielen Ländern zusammengeschlossen. „Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz“, erklärt Präses Buß, der den Aufruf als einer der Ersten unterzeichnet hat. Die reichen Länder als Hauptverursacher des Klimawandels, so die Forderung, „sollen sich aufgrund ihrer Verantwortung für den Klimawandel und ihrer höheren Finanzkraft dazu verpflichten, ihre eigenen Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren“. Sie sollten außerdem die Entwicklungsländer finanziell und technologisch unterstützen, damit diese eine klimagerechte Entwicklung einschlagen und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels bewältigen können.

Vom 7. bis 18. Dezember kommen in der dänischen Hauptstadt Vertreter von 192 Staaten zusammen, um über Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Erde zu entscheiden. Alfred Buß: „Wenn wir uns politisch für Klimagerechtigkeit einsetzen, müssen wir starken Beharrungskräften und Lobbyinteressen die Stirn bieten: Sie versuchen, die Weltwirtschaftskrise zur Stabilisierung der alten Wirtschaftsstrukturen zu nutzen.“ Die Weltklimakonferenz sei „die vielleicht letzte noch rechtzeitige Chance, ausreichende Klimaschutzvereinbarungen völkerrechtlich zu fixieren“. Präses Alfred Buß und die evangelischen Bischöfe Gerhard Ulrich (Kiel) sowie Frank Otfried July (Stuttgart) werden in Kopenhagen Flagge zeigen – gemeinsam mit Brot für die Welt, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (eed) und vielen anderen Hilfsorganisationen aus Deutschland und der ganzen Welt. Der südafrikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu wird am 13. Dezember in Kopenhagen die gesammelten Unterschriften unter dem Aufruf „Countdown to Copenhagen“ voraussichtlich an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben.

Die westfälische Kirche stellt aber nicht nur Forderungen, sondern fängt auch bei sich selbst an: Beschlossen ist ein umfassendes Energiespar- und Klimakonzept 2020 für die EKvW. Sie setzt sich dabei die gleiche Zielmarke wie die Bundesregierung: 40 Prozent weniger Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 auf der Basis von 1990. Das Umweltmanagement „Grüner Hahn“ (http://www.kirchliches-umweltmanagement.de/) hilft Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen, Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen. Mit dem Projekt „Zukunft einkaufen“ nutzen Kirche und Diakonie ihre Marktmacht, um ökologisch verträgliche und fair gehandelte Produkte zu unterstützen (http://www.zukunft-einkaufen.de/).

Leistungsangebot »Weiterbildung und Entwicklung für die Wirtschaft«

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forum-fuehrung.com organisiert ein Angebot von Interims-Managern, Projekt-Managern, Beratern, Dozenten, Trainern und Vermittlern unter dem Anspruch einer an Werten orientierten, ganzheitlichen, möglichst widerspruchsarmen, nachhaltigen und auf Gleichgewicht ausgerichteten Führung. Diese laden Sie dazu ein, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen.

Leistungsangebot (als PDF-Dokument): »Weiterbildung und Entwicklung für die Wirtschaft«

„Rosenkriege“ vermeiden

Professionelle Kündigungen ersparen eine Menge Ärger und Geld

kuendigung„Rosenkrieg“ nennt man es, wenn sich ein Ehepaar nach der Trennung das Leben zur Hölle macht. „Rosenkriege“ gibt es aber auch im Geschäftsleben, vor allem bei Kündigungen. Mag dieser Schritt noch so notwendig sein – die betroffenen Mitarbeiter sehen das anders. Nicht selten rächen sie sich, bringen ihren Ex-Arbeitgeber in Verruf oder wiegeln die früheren Kollegen auf. Das lässt sich vermeiden, sagen Frank Quathamer, Personalberater von Steinbach & Partner in Kassel – Bad Wilhelmshöhe und Heike Höf-Bausenwein, Trainerin für Erfolgreiche Trennungsprozesse. Vorausgesetzt, eine Kündigung läuft professionell und fair ab.

Lesen Sie den Expertenrat eines Personalberaters: „Rosenkriege“ vermeiden – Professionelle Kündigungen ersparen eine Menge Ärger und Geld (PDF)

Gallup Studie 2008 weist auch für 2009 auf viele ungenutzte Potentiale

Von Andreas Stein, www.andreas-stein.info

andreas_steinSeit Jahren zeigt die Gallup Sudie zum Mitarbeiterengagement auf ein krasses Defizit, so auch wieder in 2009: 67 Prozent der Arbeitnehmer sind emotional nur gering an ihr Unternehmen gebunden und machen Dienst nach Vorschrift, 20 Prozent haben sogar innerlich bereits gekündigt. Lediglich 13 Prozent der Beschäftigten verspüren eine echte Verpflichtung gegenüber ihrem Unternehmen und arbeiten aus freien Stücken hoch engagiert.

Um dieser Verschwendung menschlicher Energien entgegen zu wirken hat es in der Vergangenheit bereits zahllose Ansätze zur besseren Motivation der Mitarbeiter gegeben: Beim Auf- und Ausbau elitär angelegter Unternehmenskulturen angefangen, über Leistungsanreize und “Boni” fortgesetzt bis hin zu komplexen Beteiligungsmodellen. Alle diese Modelle haben ihre Vorteile und ihre Tücken. In meiner beruflichen Praxis ist mir in den letzten Jahren aber ganz besonders ein Defizit aufgefallen, was nach meiner Überzeugung immer wieder zu wenig Beachtung findet: Viele Mitarbeiter WISSEN tatsächlich NICHT, was von ihnen (im Detail) erwartet wird.

Wenn ich Unternehmensleitungen auf dieses Defizit aufmerksam mache, stoße ich meist auf Ungläubigkeit oder sogar auf offenen Widerspruch: “Nein, das kann nicht sein. Natürlich wissen unsere Mitarbeiter um die Ziele unseres Unternehmens!”

Die Wirklichkeit sieht oft aber ganz anders aus, als es Führungsverantwortliche eingestehen wollen. Die Gallup Studie ist längst nicht der einzige Hinweis darauf. Die Antworten auf die Frage “Können Sie sich mit den Zielen Ihres Unternehmens identifizieren?” in einer von mir persönlich begleiteten Mitarbeiterumfrage variierten von “Welche Ziele?” über “Mir sind keine Ziele bekannt!” bis hin zu “Unbekannt! Bitte konkrete Ziele sowie einzelne Schritte ausarbeiten und bekannt geben.”  In solchen Äusserungen spiegelt sich nach meiner Beobachtung neben einer möglicherweise inneren Abwehrhaltung nicht nur echter Orientierungsbedarf, sondern auch die insgesamt zugenommene Ziel- und Orientierungsunsicherheit in der gesamten Gesellschaft. Und dies in immer mehr Betrieben und Organisationen.

»Der Erfolg des Erfolgreichen liegt in der Verwirklichung seiner Ziele.« Wenn dieser Grundsatz gelten soll, dann ist mein Vorschlag zur Vitalisierung von brachliegenden Mitarbeiterpotentialen (und zur Vermeidung destruktiver “Sabotage-Energien”) Klarheit und Nachvollziehbarkeit in Bezug auf gesetzte und verwirklichte Ziele zu schaffen.

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Weiterführende Hinweise und Angebote:
Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument mit Grit Wunderlich
Training von Dialogkompetenz mit der Königsteiner Akademie
Planung, Durchführung und Auswertung von Kunden- und Mitarbeiterbefragungen

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Mitarbeitergespräche sind ein nachhaltiges Führungsinstrument zu mehr Erfolg

Von Grit Wunderlich, www.grit-wunderlich.de

grit_wunderlichImmer wieder mache ich in Seminaren, Workshops und im Coaching die Erfahrung, dass durch unklare Zielbeschreibungen, mangelhafte Zuständigkeitsregelungen und diffuse Erwartungshaltungen grosse Effizienzpotentiale in den Betrieben ungenutzt brach liegen oder sogar verschwendet werden. Dabei sollte gerade in Zeiten der Krise jedes Unternehmen darauf bedacht sein, mit seinen Mitteln so sorgsam wie möglich zu wirtschaften.

Abhilfe schafft hier die konsequente Durchführung und Auswertung regelmässiger Mitarbeitergespräche. Obwohl der Aufwand dazu nicht groß und der Nutzen daraus bedeutsam ist, scheuen immer noch viele Unternehmen vor dem Einsatz dieses Führungsinstruments, das dem nachhaltigen Erfolg so sehr zuträglich ist. Es mangelt zwar nicht an Einsicht in Sinn und Zweck dieser Maßnahme. Meist fehlt einfach ein engagierter Impuls zum Start, der nur sehr schwer von “Propheten im eigenen Land”  gegeben werden kann. Hier setzt mein Angebot als externe Partnerin zur Mitarbeiterentwicklung an.

In einem Vorgespräch kläre ich mit meinen Auftraggebern die spezielle Ausgangssituation in deren Unternehmen, bevor ich dann mit einer auf die individuellen Zielstellungen abgestimmten Maßnahme in die Umsetzung gehe. Je nach Bedarf begleite ich in Folge die weiteren Schritte, damit die Neuerung auch wirklich haften bleibt und zu einer nachhaltigen Verbesserung führt. Dabei mache ich die Erfahrung: Wenn “das Eis erst gebrochen” ist und sich die ersten nachweisbaren Erfolge einstellen, geht ein Ruck durch die Abteilung und das Engagement der Mitarbeiter verstetigt sich. Meist ist dafür wirklich nur die anfängliche Verstärkung von aussen entscheidend.

Anders sein

“Wir haben zu viele ähnliche Firmen,
die ähnliche Mitarbeiter beschäftigen,
mit einer ähnlichen Ausbildung,
die ähnliche Arbeiten durchführen.
Sie haben ähnliche Ideen
und produzieren ähnliche Dinge
zu ähnlichen Preisen
in ähnlicher Qualität.
Wenn Sie dazu gehören,
werden Sie es in Zukunft schwer haben.”

Karl Pilsl, Wirtschaftsjournalist

Von Michael May, www.maylabel.de, der perfekte Lotse für den Mittelstand!

michael_mayDiese kleine Einführung zeigt ein aktuelles Dilemma auf. Typisch hierfür sind etwa die Printmedien, die aktuell im Internet Geschäfte machen wollen, dies aber nicht schaffen, während die finanzielle Basis des bisherigen Geschäfts bröckelt. Informationen sind nichts mehr wert, da diese fast überall in der Welt ähnlich schnell veröffentlicht werden, aus ähnlichen Quellen stammen und somit austauchbar sind.

Welche grundlegenden Voraussetzungen benötigt “Nichtähnlichkeit”? Es sollten unterschiedliche Berufe, Mentalitäten und Ansichten aufeinander treffen, denn nur eine Mischung unterschiedlichster Charaktere und Erfahrungshintergründe bieten eine Chance auf das “Anders sein”. Beispielsweise Kommunikationsspezialisten in der technischen Abteilung. Haben Sie sich nicht auch schon über unverständliche Bedienungsanleitungen geärgert? Nur neue Einflüsse, Ideen und Herangehensweisen werden helfen, ausgetretene gedankliche Trampelpfade zu verlassen. Und das zu einem möglichst frühen Zeitpunkt.

Zudem behaupten viele Unternehmen ein “Alleinstellungsmerkmal”, gehen aber nach der “Me too” Methode vor (die teilweise sinnvoll sein kann). Man wird austauschbar. Ist die Nr. 28. Deshalb ist die einzigartige Positionierung in schwierigen Zeiten umso wichtiger. Damit dann auch die harten Zahlen stimmen.

So weit so schlecht. Im vielstimmigen Konzert muss man eben lauter schreien als die anderen oder aber: Den Mund halten! Dem Kunden zuhören, was dieser wirklich will. Allein das ist schon eine Kunst für sich!

Und es gibt weitere Dinge, um sich zu unterscheiden:

  1. Eine Dramaturgie
  2. Souveränität
  3. Eine Prise Humor
  4. Man löst die Probleme des Kunden (wirklich)

Große Krisen sind kaum steuerbar, auch wenn das viele Menschen natürlich hoffen. Daher sollte man sich auf das konzentrieren, was man beeinflussen kann. Es gibt  viel mehr Möglichkeiten als gedacht. Diese werden nur viel zu selten genutzt!

Anfragen nach Key Account Managern in Festanstellung

Derzeit liegen einem unserer Partner Informationen zu mehreren Anfragen nach Key Account Managern in Festanstellung vor. Wichtig hierbei ist, dass es sich NICHT um rein strategische Positionen handelt, sondern die Stellen sehr operativ geprägt sind. Es werden also Bewerber gesucht, die selber zum Telefonhörer greifen, Kaltakquise machen und die Kunden persönlich besucht. Folgende Profile werden gesucht:

VORRAUSSETZUNGEN:

  • Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung
  • Erfahrung als Key-Account-Manager und/ oder Verkäufer
  • Interesse an Festanstellung
  • Jahresgehaltsvorstellung < 80.000 Euro
  • Bereitschaft, auch in weniger zentrale Regionen Deutschlands zu gehen

QUALIFIKATIONEN:

  • Studium Technischer Ingenieur oder Wirtschaftsingenieurwesen; mindestens Ausbildung als Techniker oder Meister
  • Erfahrung mit: Oberflächentechnik, Beschichtungstechnik, Blechtechnik, Blechverarbeitung, Stahlverarbeitung usw.
  • Erfahrung im Vertrieb erklärungsbedürftiger Produkte
  • Netzwerker, Professionelles Auftreten
  • Sprachkenntnisse Englisch und (ideal) eine weitere Fremdsprache 
  • Kommunikativ, Teamplayer 
  • Durchsetzungs- und konfliktfähig
  • In der Lage Entscheidungen zu treffen
  • Analytisch, strategisches Denken u. Handeln
  • Denken in komplexen Zusammenhängen
  • Hohe Reisebereitschaft

Interessenten wenden sich bitte an Michael May, www.maylabel.de.  Wichtig: Bitte keine Bewerbungsunterlagen senden, sondern nur ein Angebot für einen Erstkontakt wahrnehmen. Unterlagen werden dann direkt vom Interessenten an einen Ansprechpartner bei einem seit längerem als seriös bekannten Unternehmen versendet. Gebühren fallen für die Kontaktvermittlung nicht an, Vertraulichkeit ist selbstverständlich.

Corporate Social Responsibility als Entwicklungsmotor?

Von Merfin Demir, Gründungsmitglied Ökosoziales Forum Deutschland e.V., Düsseldorf

Die gemeinnützigen Aktivitäten der Gegenwart sind die gesetzlichen Standards der Zukunft! Die ökosoziale Zukunft ist nur unter Einbeziehung der wirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen möglich. Corporate Social Responsibility (CSR) ist hierbei ein effektives Instrument. Denn es beinhaltet, dass Firmen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus von ihrem Recht zum ökosozialen Engagement Gebrauch machen.

Beim sozialen Engagement von Unternehmen spielt das VerbraucherInneninteresse eine weitaus wichtigere Rolle als bisher. Denn zur bekannten Anforderung seitens der KäuferInnen, ein gutes Produkt möglichst preiswert zu kaufen, kommen weitere hinzu. Weil die KonsumentInnen einen wachsenden Anteil am Wohlstand haben und zunehmend informierter sind, zwingen sie die Unternehmen zur Berücksichtigung ethischer Standards. So führt die Einhaltung ökologischer und sozialer Normen zu eigenen Fair Trade Produkten sowie zu einer 20%ig besseren Bewertung an amerikanischen Börsen. Das Weltwirtschaftforum schätzt sogar, dass 40 % der Vervielfachung des Aktienwertes von der Loyalität, Fairness und dem Einsatz für soziale Zwecke abhängig sind, weil InvestorInnen und KonsumentInnen genau an solchen Konzernen interessiert sind.

Unternehmen mit sozialen Aktivitäten sind also wirtschaftlich leistungsfähiger und haben darüber hinaus ein höheres Ansehen. Das kommt insbesondere zum Tragen, wenn soziales Engagement in der Unternehmensorganisation verankert wird. Damit sind die gemeinnützigen Leistungen über die klassischen Geld- und Sachspenden hinaus gemeint. So werden Fachkräfte an Non-Profit-Organisationen kostenfrei „ausgeliehen“. Dadurch gelangt wichtiges Wissen zur betriebswirtschaftlichen Verbesserung oder zur Projektumsetzung in die gemeinnützigen Organisationen.

In den USA werden sogar Büroräume der Firmen für Nichtregierungsorganisationen zur Verfügung gestellt oder sie erhalten durch einzelne Firmen-Abteilungen organisatorische oder logistische Unterstützung und Trainingsprogramme für Führungskräfte der NGO.

Eine ganz neue Form Sozialen Engagements ist die Grameen-Danone Company, welche ein Gemeinschaftsunternehmen von Danone und der Grameen-Bank von Muhammad Yunus ist. Zweck des Unternehmens ist es, Joghurt für die arme Bevölkerung zu produzieren und einen minimalen Gewinn zu erzielen, der jedoch nicht an die Anteilseigner geht, sondern im Unternehmen reinvestiert wird. Dazu kommt noch, dass die Joghurtverpackungen essbar sind und die Milch von lokalen Anbietern bezogen wird. Zentrales Ziel dieses Unternehmens ist also der soziale Nutzen und nicht die Gewinnsteigerung.

Auch darf nicht übersehen werden, dass das soziale Engagement von Unternehmen älter ist, als manch eineR denken mag. So hatten namhafte Unternehmen wie Siemens schon früh freiwillige Führsorgeleistungen oder sogar eigene Kindergärten und Schulen. Natürlich war das soziale Engagement mit der Leistungsförderung der ArbeiterInnen verbunden und damit profitkonform.

Tatsache ist aber: Heute hat sich diese Freiwilligkeit zur Selbstverständlichkeit staatlicher Fürsorge und Bildungsdienste entwickelt – und genau dasselbe kann für eine ökosoziale Zukunft gelten. Die Freiwilligkeit von heute kann sich daher zur gesetzlichen Verbindlichkeit von morgen entwickeln, weil der Gesetzgeber anhand realer ethischer Unternehmenskultur die ökonomische Konformität nachweisen kann.

Natürlich ist Corporate Social Responsibility nur akzeptabel, sofern der Staat seine führende Stellung als Lenkungsinstanz bewahrt. Zugleich gilt: Aufgrund der demokratisch legitimierten Konstitution des Staates besteht auch seine moralische Verpflichtung den Unternehmen Anreize zum ethischen Engagement zu geben. Hierzu zählen die Absetzbarkeit von Spenden und die Entwicklung eines Gütesiegels, welches von den Unternehmen finanziell unabhängig ist. Ein ökosoziales Gütesiegel ist natürlich nur jenen Unternehmen zu gewähren, die bestimmte ökosoziale Normen für Produkte und Dienstleistungen sowie dem jeweiligen Herstellungsverfahren einschließlich der Handelsbeziehungen nachweisen können.

(Nachveröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis von :> krass, gj-nrw.de, 04/2008)

Gespräche im Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung«

Bereits vor Gründung der Regionalgruppe Kassel/Hessen des ÖSF-Deutschland am 06.03.09 hatte eine Gruppe von 4 Praktikern ihr Interesse an einem Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« bekundet und zu diesem Zweck einen Gedankenaustausch gestartet. Zur weiteren Arbeit dieses Arbeitskreises wurde am gestrigen Donnerstag die folgende Struktur skizziert. Der Arbeitskreis konzentriert sich zunächst auf 2 Kernaufgaben:

  1. Sammlung und Strukturierung von Qualitätskriterien und Messmethoden. Die Vorgehensweise hierbei orientiert sich prinzipiell an der Frage nach Klassifizierungen in Bezug auf die drei Kernfelder (1) Marktfähigkeit, (2) Umweltverträglichkeit und (3) Sozialverträglichkeit. Spätere Zielsetzung hierbei ist die Herausgabe eines Qualitätsleitfadens.
  2. Parallel zur inhaltlichen Arbeit an einem Zertifizierungsverfahren wird an der Bekanntmachung des Arbeitskreises »ÖSM-Zertifizierung« gearbeitet. Ziel ist hierbei die frühe Gewinnung von Anerkennung des Engagements. Aus allseits bekannten Gründen ist hier echte Ausdauerarbeit gefragt: Die gegenwärtigen Verhältnisse, die durch ungezähmte (Finanz-)Märkte entstanden sind, haben einen superscharfen Wettbewerb auch im Feld des Qualitätsmanagement mit sich gebracht.

Den Impulsgebern des Kasseler Arbeitskreises »ÖSM-Zertifizierung« ist Umfang und Aufwand der beiden beschriebenen Aufgaben bewußt, ebenso wie die Schwierigkeiten und Widerstände, die sich aus einem solchen Projekt entwickeln können und werden. Sie setzen deshalb von Anfang an auf die Bereitschaft zur ergebnisorientierten Kooperation mit weiteren Partnern des ÖSF-Deutschland, des ÖSF-Österreich, des Global Marshall Plan sowie kooperierenden und gleichgesinnten Organisationen und Institutionen (Danke für den wertvollen Hinweis aus Wiesbaden auf www.hessen-nachhaltig.de). Schon mit der Bekanntmachung und Anregung zur Verwirklichung von Qualitätsbeurteilungen und damit verbundenen Verhaltens- und Verfahrensweisen nach den drei Kategorien

  • Marktfähigkeit
  • Umweltverträglichkeit
  • Sozialverträglichkeit 

trägt der Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« einen wichtigen Bewußtseins- und Zukunftsimpuls entsprechend der Leitgedanken einer Ökosozialen Marktwirtschaft bei. Weitere Informationen zum Kasseler Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« geben gerne:

Thomas Helmstetter, www.thomas-helmstetter.de
Axel Pormetter, www.conres.de
Andreas Stein, www.andreas-stein.info
Grit Wunderlich, www.grit-wunderlich.de

Vorschlag zu einem ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung«

Von Andreas Stein, Kassel

Vor wenigen Minuten habe ich mit dem Vorstandsvorsitzenden Detlef Wendt des Ökosozialen Forums Deutschland, www.oesf.de, telefoniert und ihm meinen Vorschlag zu einem ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« mitgeteilt. Ein “ÖSM-Qualitätsmanagement” wäre damit neben Öffentlichkeitsarbeit für das ÖSF-Deutschland das 2. Schwerpunktfeld, in dem ich mich im ÖSF engagieren möchte.

Hintergrund meines Vorschlags sind 15 Jahre berufliche Selbständigkeit in der Organisationsentwicklung mit entsprechender Praxiserfahrung. Zur Thematik habe ich bereits im Jahr 2004 eine Manuskript verfasst und das Leitbild MARKT-MANAGEMENT-MITARBEITER entwickelt. In der Visualisierung symbolisiert es mit 3 sich überdeckenden Kreisen entsprechend der 3 Hauptinteressen- und Anspruchsgruppen das Ideal von “Unternehmen in Balance”. An dieses Manuskript anknüpfend habe ich im Sommer 2005 mit Unterstützung von Prof. Rainer Kassing und Klaus Dieter Trayser die Veranstaltungsreihe www.forum-fuehrung.com gestartet und mit unterschiedlichen Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht (siehe auch: http://www.forum-fuehrung.com/initiative.htm).

Mein Engagement im Rahmens des ÖSF-Deutschland für die Verwirklichung einer ÖKO-SOZIALEN-MARKTWIRTSCHAFT sehe ich vor dem Hintergrund der geschilderten Historie als eine neue Ebene, die ich betrete. Hier geht es nicht mehr um die Balance von Unternehmen, es geht um die Balance in der Gesellschaft (und der Welt). In den vielen Jahren, die ich mich nun bereits mit Management und Führung praktisch und theoretisch beschäftige, habe ich noch keinen besseren und gleichzeitig grundlegenderen Leitgedanken als den einer ÖKO-SOZIALEN-MARKTWIRTSCHAFT gefunden.

Der vorgeschlagene ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« soll die Frage stellen: Durch welche Kriterien zeichnet sich ökosozial-marktwirtschaftliche-Geschäftstätigkeit aus? Welche Messkriterien und welche Eigenschaftsprofile sind sinnvoll und hilfreich um in Unternehmen ökosozial-marktwirtschaftliches-Geschäftsverhalten zu fördern und zu stärken? Wie sind sie aufzubauen und umzusetzen? Es soll ein Instrumentarium entstehen, ähnlich dem des bekannten Qualitätsmanagements, um Unternehmen auf dem Weg in eine Ökosoziale Marktwirtschaft zu führen.

Ich bitte den ÖSF-Deutschland und seine Netzwerk- und Kooperationspartner um Unterstützung meines Vorschlags zum Aufbau einer ÖSF-Arbeitsgruppe für ein ÖSM-Qualitätsmangement und eine ÖSM-Zertifizierung. Dazu werde ich diesen Vorschlag in den kommenden Wochen weiter ausdifferenzieren.

ÖSF-Deutschland: Ein guter “Überbau” für forum-fuehrung.com


Foto: Grit Wunderlich

Zu Besuch in Erfurt am 19.02.09: Andreas Stein (li.) beim Vorstandsvorsitzenden des Ökosozialen Forums Deutschland e.V., Detlef Wendt (re.)

Am 19.02.09 haben Grit Wunderlich und ich einen Besuch bei Detlef Wendt, Vorstandsvorsitzendem des www.oesf.de, in Erfurt abgestattet. Das Ökosoziale Forum Deutschland e.V. bietet der Arbeit von forum-fuehrung.com einen guten “Überbau”. Während sich ff um das Thema “Balance in Unternehmen und Organisationen” symbolisiert durch die Abstimmung von MARKT, MANAGEMENT und MITARBEITERN professionell und kommerziell kümmert, geht es im ÖSF-Deutschland um “eine Welt in Balance” unter der Prämisse einer Ökosozialen Marktwirtschaft.

Einen aktuellen Tipp zur besseren Organisation und Koordination der Zusammenarbeit habe ich von Detlef Wendt gleich mitnehmen können: Die Studie »Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt« bietet eine gute Arbeits- und Diskussionsgrundlage für die Indentifikation und Bewirtschaftung von Schlüsselfeldern zukunftsfähiger Wirtschaft. Ich will diese Studie zur besseren Koordination partnerschaftlicher Zusammenarbeit deshalb gleich weiterempfehlen!

Am 06.03.09 startet ein Regional-Forum für Öko-Soziale-Marktwirtschaft in Hessen, am 16.05.09 findet die 1. Bundesversammlung des ÖSF-Deutschland in Kassel statt: Die Einladung zur Gründung der Regionalgruppe in Kassel/Hessen am 06.03.09 und weitere Info´s finden Sie fortlaufend hier und auf http://www.oesf.de.

Ich lade Sie herzlich ein, am 06.03.09 um 17:00 Uhr an der Informations- und Gründungsveranstaltung der Regionalgruppe Kassel/Hessen des ÖSF-Deutschland teilzunehmen.

Mit den besten Wünschen für Ihren nachhaltigen Erfolg,
Ihr Andreas Stein

Gallup-Studie zum Mitarbeiter-Engagement im “Krisenjahr 2009″

In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob das Jahr 2009 für viele deutsche Unternehmen und Institutionen zu einem Jahr der Krise wird. Fest steht: Auch ohne Krise gilt es für alle Unternehmen im Wettbewerb, die eigene Strategie kritisch zu überprüfen und sich optimal aufzustellen.

Voraussetzung für die Umsetzung der Unternehmensziele sind engagierte Mitarbeiter. Doch gerade hierzu macht die aktuelle Gallup-Studie eine kritische Aussage: Nach wie vor haben nur 13% aller Mitarbeiter eine hohe emotionale Bindung an ihr Unternehmen und sind damit aktiv engagiert. Der Rest zieht nicht mit, gerade wenn in Krisenzeiten ein hoher Einsatz gefragt ist!

Der Schlüssel zur Lösung dieses Problems heißt Kommunikation. Gallup fordert die Führungskräfte auf, ein ernsthaftes Gespräch mit den Mitarbeitern zu suchen und gemeinsam mit Ihnen an konstruktiven Lösungen der Probleme zu arbeiten.

(Weitere Informationen: www.forum-fuehrung.com, www.grit-wunderliche.de)

Ein Sprachrohr für Unternehmer und Führungsverantwortliche

Grit Wunderlich, www.grit-wunderlich.de

forum-fuehrung.com und die dazu gehörige Publikation http://news.forum-fuehrung.com ist für mich ein Sprachrohr für Unternehmer und Führungsverantwortliche, die zu relevanten Themen und Fragen in den Handlungsfeldern Markt, Management und Mitarbeiter Bezug nehmen. Unter der Devise “aus der Praxis, für die Praxis” sind dabei auch kontroverse Diskussionen erwünscht, z. B. zum Thema Mitarbeiterbeteiligung.

Gerne stehen ich Ihnen für Ihre Thematik als Ansprechpartnerin zur Verfügung!

Unternehmen in Balance für eine Welt in Balance: Grusswort von Prof. Dr. Dr. Josef Radermacher

Markt, Management und Mitarbeiter in Balance für »eine Welt in Balance«. Für »Geld und Werte in Balance«. Erinnerung an unserer Zukunft. Und ein Dank für das Grusswort von einem Vordenker und Mahner zum Start der privatwirtschaftlichen Publikation http://news.forum-fuehrung.com. Von Andreas Stein, Kassel

Sehr unschöne Erfahrungen haben mich in den Jahren 2002 bis 2004 dazu veranlasst, tiefgehend und umfassend zum Verständnis von Sinn und Zweck der Unternehmensführung nachzudenken. Mit “sehr unschöne Erfahrungen” meine ich den Zusammenbruch – die Insolvenz - gleich mehrerer Unternehmen, für die meine Agentur im Bereich Marketing und Marktkommunikation über den Zeitraum von vielen Jahren tätig war. Mit der Insolvenz von Kunden verliert man nicht nur Geld und Folgeaufträge. Man verliert auch immer etwas von dem Vertrauen - auch dem Selbstvertrauen – mit dem man die Zusammenarbeit lange Jahre gestaltet hat. Die Frage: “Hätte ich etwas tun können, um diese Entwicklung zu vermeiden?” beschäftigt einen.

Die Ergebnisse der Refektion über die obersten Zielsetzungen von Unternehmensführung sind vielschichtig. Bis zum heutigen Tag ist der Prozess des “Nachdenkens und Weitersammelns” nicht abgeschlossen. Nein, das ist nicht Unentschlossenheit und ständiger Zweifel, den ich da mit mir trage. Ich verstehe diese Auseinandersetzung als einen »Prozess des lebensbegleitenden Lernens«. Dazu gehörte auch das 2004 entstandenen Manuskript zu Leitbildern und Motiven der Unternehmensführung. Bei der Arbeit daran entwickelte sich die Auffassung von Markt, Management und Mitarbeitern als den wesentlichen Triebkräften des Unternehmens. Weiter gehörte dazu auch die mit Unterstützung von Klaus Dieter Trayser und Prof. Rainer Kassing im Sommer 2005 gegründete Initiative forum-fuehrung.com. Balance und Gleichgewicht als wesentliches Kriterium für Führungsentscheidungen stand in den vorangegangenen Gesprächen mit diesen beiden verantwortungsorientierten Führungspersönlichkeiten im Mittelpunkt. Das Symbol der drei verbundenen Kreise, die in ihrer Mitte die Überdeckung der Interessen und Ansprüche von MARKT, MANAGEMENT und MITARBEITERN darstellen, soll die Bedeutung von Stabilitätsbildung als dem wohl nachhaltig gesehen wichtigstem Unternehmensziel verdeutlichen.

In den letzten Jahren ist überdeutlich geworden, wie sehr die innere Balance von Unternehmen abhängig ist vor der Balance des gesellschaftlich-wirtschaftlichen Umfeldes, in dem sie sich befinden. Anders ausgedrückt: Das Wissen um die Bedeutung der gesellschaftlichen Funktion von Unternehmen hat die Erkenntnis um die Geschwindigkeit des Umbruchs verstärkt, in dem wir uns aus meiner Sicht seit ca. 2000/2001 befinden. Die vernetzte Welt “dreht öfters durch”. Sie tut es in ohne Rücksicht nach dauerhafter Stabilität. Das sind gefährliche Prozesse, die längst nicht nur Chancen bieten, sondern auch ganz erhebliche Risiken.

Die Ende Mai 2008 gestartete Plattform http://news.forum-fuehrung.com soll dazu beitragen, Zukunfts-Chancen zu nutzen und Zukunfts-Risiken in Zukunfts-Chancen zu verwandeln. Auch wenn Bedrohungen manchmal übermächtig erscheinen: Das menschliche Potential ist gross und es gibt heute viele schlummernde oder gebremste Kräfte. Diese können zum Aufbau von Zukunft geweckt und mobilisiert werden. Und wenn »Klugheit, Tapferkeit, Gerechtigkeitssinn und Verständnis von Mass«, also die Urtugenden europäischer Kultur, nicht ausreichen, dann kann uns beim Aufbau von Zukunft Glaube, Hoffnung und Liebe helfen. Das haben wir im Christentum gelernt und übernommen und nennen es mit “weltlichen” Worten Vertrauen, Zukunfts-Optimismus und Verantwortung.

Eine “Besonderheit” von forum-fuehrung.com soll an dieser Stelle GANZ KLAR UND DEUTLICH herausgestellt werden. Das Engagement hat auch das Ziel, wirtschaftliche Interessen einerseits und  Interessen des Gemeinwohls andererseits wieder stärker miteinander in Beziehung zu setzen. Eine weitere Polarisierung der Auffassungen und Verhältnisse in der Gesellschaft sollte wohl besser gebremst und wahrscheinlich sogar etwas umgekehrt werden. Die Gräben zwischen den unterschiedlichen Interessen- und Anspruchsgruppen sollten nicht noch tiefer und breiter werden, sondern besser schmaler und flacher. Mit mehr Brücken, über die sie zu begehen sind. In den letzten Jahren ist diese Intention von forum-fuehrung.com oft noch unzureichend erkannt und anerkannt worden. Der Grund dafür liegt vielleicht gerade darin, dass das Phänomen der auseinanderlaufenden Interessen in Wirtschaft einerseits und Gesellschaft andererseits inzwischen gerade wegen seiner Überdeutlichkeit weithin einfach hingenommen wird. Verbunden mit dem Gefühl von Ohnmacht. WELCH EIN WAHNSINN! Dieser “böse Geist” muss vertrieben werden. Nachhaltige Wirtschaft DIENT der Gesellschaft und den Menschen. Und dieser Dienst verdient natürlich auch einen VERdienst! 

forum-fuehrung.com ist vom Start weg ein privatwirtschaftliches Engagement. Dieses Engagement ist auf wirtschaftliche UND gesellschaftliche Stabilität angelegt. Mit Projekten und Seminaren zur Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit erschließt diese Arbeit Zukunfts-Ressourcen. Das ist auch GELD WERT, weil es in Richtung einer gesunden Wirtschaft führt. Ohne »Geld und Werte in Balance« werden wir keine Stabilität finden. Allerdings müssen wohl noch einige “Mauern in den Köpfen” überwunden werden, bis diese Auffassung der Vernunft sich wieder ausbreiten kann. Grundsätzliche Erfahrungen und Beispiele beweisen jedoch: Es geht! Auch wenn für ein Nachdenken in der Breite das Kind immer wieder zuerst in den Brunnen fallen muss, wie es am Beispiel der Beinahe-Katastrophe der Finanzwirtschaft in den letzten Monaten erneut überdeutlich geworden ist.

Wenn sich plötzlich neue Perspektiven entwickeln – z. B. mit dem wachsenden Zugriffserfolg dieser Plattform - dann ist der Zeitpunkt gekommen, für das bisher Erreichte auch einmal dankbar zu sein. Dankbar bin ich z. B. für das Grusswort von Prof. Radermacher zum Start dieser Online-Publikation. Weil eine “offiziell geplante Einweihung” bisher nicht stattgefunden hat, habe ich die Veröffentlichung des Grußworts bis heute aufgeschoben. Nun ist ein anderer Anlass gegeben, der einen ausgesuchten Sinn und Zweck dazu verleiht. Am 09.01.09 habe ich dem Vorsitzenden des Ökosozialen Forums Deutschland, Detlef Wendt, meine Unterstützung für den Aufbau einer Regionalgruppe in Hessen angeboten. Und die Nachwirkungen der Finanzkrise machen die Frage nach Balance in Unternehmen noch wesentlich aktueller, als es im Sommer letzten Jahres der Fall war. Auch in diesen Zusammenhängen ist das Grusswort von Prof. Radermacher ein echter Ansporn! Lesen Sie:

Grußwort von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher zum Start der Online-Redaktion

Ihr Beitrag für mehr Stabilität in instabilen Zeiten

Mit Mausklick auf den Banner oben gelangen Sie zur Umfrage

Die im Herbst 2008 in Kooperation der www.koenigsteiner-akademie.de und www.forum-fuehrung.com gestartete Umfrage zu den Erfolgsfaktoren für »Effiziente Zusammenarbeit« wird 2009 weiter fortgesetzt. Geplant ist ein Ausweitung der Umfrage zu einer umfassenden Studie. Hierfür bitten wir um Ihre Unterstützung durch Teilnahme und Vermittlung. Im Gegenzug erhalten alle Teilnehmer die Ergebnisse dieser Umfrage zugesendet. Zwischenberichte werden regelmässig auf http://news.forum-fuehrung.com veröffentlicht.

Für mehr Qualität und Stabilität durch organisierte Kooperation

Rückblick auf ein nachhaltig wirksames Projekt. Von Andreas Stein, Kassel

Die Mitglieder der Warburger Handwerker-Kooperation www.meister-qualitaet.de auf einem Treffen im Jahr 2004.

Seit Anfang 2002 engagiere ich mich für Qualität und Stabilität durch Kooperation. Auftakt hierzu bildete eine Handwerker-Kooperation im Raum Warburg. 7 Handwerksbetriebe wurden von Heike Waldhoff-Koch angesprochen, die von der Idee einer gewerkeübergreifenden Kooperation überzeugt war. Die erste Konzeptskizze wurde, nachdem die Interessenten gewonnen waren, der Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, www.gfw-hoexter.de, vorgestellt. Mit deren Unterstützung konnten dann in 3 Workshops die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken einer Kooperation herausgearbeitet werden. Dabei konkretisierte sich die ursprüngliche Konzeptskizze und passte sich den individuellen Auffassungen und Erwartungen an. So wurde in der Vorphase der Zusammenarbeit eine realistische Erwartungshaltung und eine solide Vertrauensbasis erzeugt.

1. Workshop am 17.08.2002
Vorsprung im Wettbewerb durch Qualität und Kundenorientierung

2. Workshop am 19.10.2002
Die Werte der Zukunft

3. Workshop am 14.12.2002
Kooperationsbeschluß, weitere Aufgaben und Maßnahmen

Ziel der Workshops war es, Vertrauen und Verständnis untereinander aufzubauen und sich gegenseitig kennenzulernen. Eine Absichtserklärung wurde von jedem Teilnehmer unterzeichnet. Weitere Kooperationstreffen finden seitdem in regelmäßigen Abständen statt, auf denen aktuelle Themen in einer Form “selbstorganisierter Weiterbildung” die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Betriebe fördert und ausbaut. Organisation und Moderation dieser regelmäßigen Treffen wurden von Heike Waldhoff-Koch übernommen. Im Ergebnis erleichtert diese ständige Fortentwicklung eine sich selbst modifizierende Konzentration auf Kernkompetenzen, eine überdurchschnittliche Qualität (Kundennutzen und -mehrwert) sowie Kostenvorteile durch gemeinsamen Marktauftritt und Qualifikation der Mitarbeiter. So entsteht Stabilität durch organisierte Kooperation.

Das Beispiel der Handwerker-Kooperation im Raum Warburg, Kreis Höxter finden Sie unter www.meister-qualitaet.de

Andreas Stein Management, Projekt- und Interimsmangement,
www.andreas-stein.info, as@andreas-stein.info

Die Menschen sind der wichtigste Faktor!

Axel Bürger, Geschäftsführer von www.bfi-stahlbausysteme.de in Warburg, äussert auf Nachfrage der OWI 12/2008 seine Auffassung zu den Erfolgsfaktoren mittelständischer Unternehmen im internationalen Geschäft

Für uns als mittelständisches Unternehmen mit Sitz im Kreis Höxter sind die Kunden, die Lieferanten und die Mitarbeiter der wichtigste Erfolgsfaktor für die internationalen Projekte. Wir meinen, dass ein fairer und offener Umgang, gerade bei der Planung und Umsetzung unserer internationalen Aktivitäten Vorrang hat vor reinem Gewinndenken und der Erfolg gibt uns einfach Recht. 10 Jahre erfolgreicher Unternehmensgeschichte liegen nun hinter uns und das Auslandsgeschäft ist zu einer tragenden Säule geworden. Unser Kerngeschäft liegt im Bereich der Erstellung schlüsselfertiger Hallen und Stahlkonstruktionen sowie der Fertigung von Bühnenkonstruktionen für Maschinen und dieser Markt wird immer internationaler. Zu unserem Kundenspektrum zählen auch die zwei größten Hersteller für Getränkeabfüllanlagen, die unsere Bühnenkonstruktionen einsetzen. Im Rahmen dieser Projekte ist unser weltweiter Einsatz gefragt. Die Kunden verlangen unser komplettes Dienstleistungsprogramm von der Planung bis zur Montage. Aus unserer Sicht sind vor allem zwei Dinge für den Erfolg auf dem internationalen Parkett für kleinere Unternehmen Voraussetzung: Ein starker Partner, der bereits über Erfahrungen auf dem internationalen Markt verfügt sowie motivierte und engagierte Mitarbeiter, die selbstständig und qualifiziert auf die gegebenen Rahmenbedingungen vor Ort reagieren. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass der Einsatz von „internen“ Mitarbeitern gerade im Ausland unerlässlich ist. Wir können uns auf unser Team verlassen und setzen auf ständige Aus- und Weiterbildung. Unser Erfolgsfaktor im internationalen Geschäft ist also der Mensch!

Sinn ist Grundlage für Lebensqualität, Gesunderhaltung und nachhaltigen Erfolg

Rückblick auf die Begrüssungsrede von Elke Böker am 26.11.2008. Von Andreas Stein, Kassel

Wo sich das Ziel wirtschaftlicher Aktivität dauerhaft an 25% Rendite auf Eigenkapital orientiert, dort pervertiert unser System in ein System der Missachtung der Würde und Bedürfnisse einer wachsenden Anzahl von Menschen. Tendenziell führt eine dauerhafte Forderung nach 25% Rendite sogar zur Missachtung der Würde und Bedürfnisse der Mehrheit der Menschen in unserer Gesellschaft und ist daher im Kern antidemokratisch. Deshalb war es auch längst überfällig, als diese Forderung vor kurzer Zeit offiziell aufgegeben wurde.
Umso erfreulicher ist es, dass es in unserem Land Menschen und Unternehmen gibt, die bei berechtigtem und anerkenneswertem Interesse an der Erwirtschaftung von Gewinn auch die Grenzen der Renditeorientierung erkennen und zum Ausgleich eine Orientierung an immateriellen Werten fördern. Die Plansecur in Kassel gehört zu diesen Unternehmen und engagiert sich seit über 20 Jahren in diesem Feld.
Am 26.11.08 fand hierzu das Zukunfts-Forum »Wie leben wir Zukunft – mit Sinn unsere Zukunft sichern« statt, zu dem Elke Böker, Plansecur-Beraterin und Vorsitzende des regionalen Netzwerkes „Unternehmerinnen heute“, die Begrüssungsrede hielt. Hier sind einige wichtige Passagen daraus wiedergegeben. Die vollständige Rede steht am Ende dieses Berichts als PDF-Datei zum Download bereit.

»Wir beobachten – nicht nur in Deutschland – einen Verfall der Werte, der Menschenwürde. Verwahrloste und hungernde Kinder, Vandalismus und Randale bei sportlichen Veranstaltungen, Verfolgung und Bedrohung von Ausländern, von „Andersdenkenden“, Anschläge auf Menschen, fast noch Kinder, zunehmend mit rechtsradikalen Hintergrund, Mobbing am Arbeitsplatz, Renditesteigerung um jeden Preis in großen Unternehmen, mehr und mehr Menschen, die dem wachsenden Leistungsdruck nicht gewachsen sind und herausfallen aus unserer Leistungsgesellschaft. So ist die aktuelle Finanzkrise nichts anderes als das Spiegelbild und die Quittung für einseitiges, gieriges, sinnwidriges und werteleeres Denken und Handeln.

Wir im Hause Plansecur, ob als Berater, Beraterinnen oder Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, machen uns Gedanken über die Nöte und Probleme unserer Gesellschaft, der Sinnleere und der Sinnsuche und suchen nach Lösungsansätzen. Denn Werte sind keine Nebensächlichkeiten. Sie sind die Stützpfeiler unserer Gesellschaft. Es geht uns alle an, wir alle tragen Verantwortung für unsere Zukunft und müssen dafür sorgen, dass die ureigensten Bedürfnisse von Menschen, nämlich Anerkennung und Wertschätzung, echte zwischenmenschliche Beziehungen und Vertrauen, gegenseitiger Respekt und Menschenwürde und sinnvolle und sinnstiftende Betätigung wieder mehr im Focus stehen.

Sinn und Werte sind die Nährstoffe für Menschen und Unternehmen. Sie sind Energiezentren, die sie zu Spitzenleistungen bewegen und sie nachhaltig erfolgreich machen. Sinn entsteht dann, wenn ein Mensch gemäß seinem Wert- und Überzeugungssystem leben kann.

Sinn ist Grundlage für Lebensqualität, Gesunderhaltung und nachhaltigen Erfolg.«

Lesen Sie: Begrüssung zum 26.11.2000 von Elke Böker, Kassel (PDF-Datei)