Archiv für die Kategorie „- Management“
Der FBWE e.V. sucht ein browserbasiertes, modulares Cloud Mitgliederverwaltungssystem
Der FBWE e.V. möchte 2012 seine Vereinsorganisation optimieren und sucht dazu ein browserbasiertes modulares Cloud Mitgliederverwaltungssystem für die aktive dezentrale Zusammenarbeit der Vereinsmitglieder in der Vereinsverwaltung. Der Zugriff darauf soll über den Web-Browser standortunabhängig, ohne PC-Installation sofort nutzbar sein.
Zur Entscheidungsfindung und Beschaffung eines entsprechendes Systems werden die Mitglieder des FBWE gebeten, sich nach Angeboten und Kosten entsprechender IT-Lösungen und den Erfahrungen damit umzuhören und eine Liste von Entscheidungskriterien aufzubauen.
Zur Kriterienfindung bezüglich der Anschaffung eines Systems steht auf Facebook ab sofort eine Gruppe (vorerst nur für Mitglieder des FBWE) zur Verfügung: http://www.facebook.com/groups/362637157109523/
Weitere Informationen: www.fbwe.de
Projektstand »Edith«: Danke für das Erreichte – bitte helfen Sie uns bis zum Schluss!
Projektstand »Edith« am 28.12.10 mit Edith Garcia Chacon und Grit Wunderlich (siehe auch http://www.fbwe.de/?p=733)
Wenn auch Sie spenden möchten:
FBWE e. V.
Kasseler Bank
Kto: 614 5809
BLZ: 520 900 00
Verwendungszweck: »Edith«
Rainer Garden mit neuem Management
Berlin (27.12.2010) - Rainer Garden (”Was einmal war” / “Wo ist der Stern”) hat ein neues Management: Mirko Welsch (33), Inhaber der Augsburger Künstler- und Eventagentur WelschEvents, kümmert sich ab sofort um die Belange des beliebten Sängers.
Hierzu erklärt Rainer Garden: “Ich freue mich sehr über diese Zuammenarbeit und die Chance gemeinsam Großes zu bewegen. Gerade weil ich für 2011 eine neue CD und eine neue Tour plane ist es für mich wichtig hier Mirko Welsch an meiner Seite zu haben.”
Auch Mirko Welsch zeigt sich sehr zufrieden: “Mit Rainer Garden zusammen zu arbeiten ist für mich eine große Ehre. Er ist nicht nur ein begnadeter Künstler sondern auch ein Mensch, der für die Musik und seine Fans lebt.”
V.i.S.d.P.:
Mirko Welsch
(WelschEvents)
Schmiedgasse 10
86150 Augsburg
(0176) 58389802
event.welsch@email.de
Warmwasserversorgung der Wohnung von Edith Garcia Chacon

Zwischenstand in der Sache »Edith darf nicht frieren«: Heute ist ein Brief des FBWE, www.fbwe.de, an den Vermieter unseres Vereinsmitglieds Edith Garcia Chacon in die Post gegangen, in dem um dessen Zustimmung zu unserem Lösungsweg gebeten wird. Dieser Brief ist hier für alle interessierten Mitglieder und Freunde in anonymisierter Form lesbar: Warmwasserversorgung der Wohnung von Edith Garcia Chacon.
Hausbesuch bei Edith Garcia Chacon
Ein ganz praktisches Beispiel für Bürgerengagement: Allein die Aufmerksamkeit, die Edit Carcia Chacon durch uns bekommen hat, hat Ihren Mut wieder gestärkt. Jedenfalls war heute nichts von der Verzweifelung mehr zu spüren, die in Ihren Zuschriften noch vor wenigen Wochen wahrzunehmen war (siehe auch: »Edith soll nicht frieren«, http://www.forum-fuehrung.com/?p=5756).
Der Weg, den wir nun gehen wollen:
1.) Finanzierung für eine neue Therme finden (ca. Euro 3.500,-)
2.) Therme ersetzen
3.) Rückzahlung der Finanzierung durch Mietminderung vornehmen.
Wir sind jetzt ganz mutig, dass wir das bald auf die Beine gestellt haben.
Wer zeitnah verfolgen und unterstützen möchte, wie es vorwärts geht und Facebook-Nutzer ist, kann aktuelle Nachrichten dazu in der FB-Gruppe »Edith darf nicht frieren« lesen und erstellen: http://www.facebook.com/group.php?gid=107603862636965&v=info
Politische Führung: Basis motivieren und fördern
In Anbetracht der aktuellen Herausforderungen in allen Bereichen der Politik und der Parteien selbst, wird es von entscheidender Bedeutung sein wie man es zukünftig schafft die Basis zu motivieren und gezielt zu fördern.
Die derzeitigen Schwierigkeiten innerhalb einzelner Parteien verdeutlichen, dass es vielen Mitgliedern im Vergleich zu der Situation vor den Bundestagswahlen schwerfällt die Bürgerfragen in der Art zu beantworten wie es noch zuvor der Fall gewesen ist.
Rückläufige oder stagnierende Mitgliederzahlen einiger Parteien und sinkende Wahlbeteiligung bei allen Wahlen dürfte nur über mehr Basisinvestitionen überwunden werden.
Tiefpunkt der diesjährigen Wahlbeteiligung ist sicherlich die Hamburger Volksabstimmung mit gerade einmal 39,3 Prozent.
Handeln ist angesagt Diesen Beitrag weiterlesen »
Edith soll nicht frieren!
Ende August erhielt ich von eine FB-Freundin den folgenden Text gepostet: »Ich hoffe mein Vermieter tauscht die uralte, marode stets kaputte Therme in meiner Wohnung aus. Habe keine Heizung und was das schlimmste ist: Kein Warmwasser zum Duschen. Das ist eine verbrecherische Zumutung gegenüber einer 100% Schwerbehinderten im Rollstuhl mit Pflegestufe. Neulich haben die Stadtwerke ihm den Strom abgestellt weil er die Stromrechnung nicht bezahlte. Dadurch war aber auch der Fahrstuhl lahmgelegt und ich konnte weder raus noch rein und war zur “Gefangenen” geworden. In solchen unhaltbaren Zuständen muß ich leben. Ich stehe auf mehreren Wartelisten als Wohnungssuchende, aber ich kann keine behindertengerechte Wohnung bekommen weil alles belegt ist. Weiß jemand eine barrierefreie Wohnung mit verbreiterten Türen hier in Kassel?«
Ich habe diesen Text hier in einer Suchanzeige »Behindertengerechte Wohnung in Kassel dringend gesucht« veröffentlicht und verbreitet, wodurch sich inzwischen auf Facebook ein Unterstützerkreis für Edith (so heißt die betroffene Person) gebildet hat. Außerdem habe ich Edith gestern einen Hausbesuch abgestattet und mit ihr verschiedene Möglichkeiten der Lösung ihres Problems erörtert. Gleichzeitig ist der Fall von Edit bereits ganz gut dokumentiert. Ein PDF-Dokument als digitaler Ausdruck der IST-Situation liegt hier zum Ausdruck vor. Es enthält ein Facebookposting mit Kommentaren, die den Fall ausführlich beschreiben (Link für FB-Nutzer: http://www.facebook.com/andreas.stein2?v=wall&story_fbid=111974378861995).
Zum Stand der Dinge habe ich darin geschrieben: »Edith, wir halten uns jetzt einfach beide Wege offen: Entweder neue Wohnung oder neue Therme. Im Augenblick scheint mir der Weg zu einer neuen Therme aber einfacher zu sein. Davon bin ich seit gestern überzeugt.«
Morgen will ich Edith erneut besuchen und die nächsten Schritte mit ihr besprechen. Außerdem plane ich ein kleines Video zu produzieren und zu veröffentlichen. Damit möchte ich Edith helfen, etwas mehr Geschwindigkeit in die Bearbeitung ihres Problems zu bringen. Ich möchte aber auch unseren Verein, http://www.fbwe.de, und dessen Intentionen und Arbeitsweisen an diesem Beispiel vorstellen. Vielleicht kann unsere praktische Vorgehensweise andere engagierte Menschen ermutigen und anregen, sich in ähnlicher Weise gegenseitig zu unterstützen. So kommen wir gemeinsam in kleinen Schritten besser durch die Krise!
Handeln vor der Unternehmenskrise!
von Michael May, Eschwege
Krisen in Unternehmen haben unterschiedliche und vielfältige Ursachen. Auffällig ist jedoch, dass im zeitlichen Ablauf Unternehmen oft viel zu spät reagieren und Warnhinweise ignorieren. Dies führt dazu, dass konkrete Sanierungsanstrengungen (z. b. Sanierungsgutachten nach IDW-Standard S6) oft in einer späten Krisenphase erstellt werden.
Das Unternehmen gerät nicht selten lange vorher in einen Teufelskreis, weil sich die allmählich verschlechternde wirtschaftliche Lage in einer schlechteren Bonität (Rating) niederschlägt. Das erhöht wiederum die Zinssätze durch steigende Risikozuschläge und schränkt überdies die Kreditvergabe durch Banken insgesamt ein. Skontoziehungen sind nicht mehr möglich, die Lieferanten sollen längere Ziele gewähren und die Kreditlinie bei der Bank wird immer weiter ausgeschöpft. Schließlich wird die Liquiditätssituation immer prekärer.
Spätestens dann jedoch ist höchste Eile angesagt, da eine positive Fortführungs-Prognose eines Sachverständigen beispielsweise eine jederzeitige Liquidität des Unternehmens in den nächsten ca. 18 – 24 Monaten ausweisen muss. Auch die Rentabilität muss zukünftig gegeben sein. Hinzu kommt, dass Unternehmen in Schwierigkeiten (UiS) einen erschwerten Zugang zu Fördermitteln haben. Eine GmbH ist nach der formellen Definition (neben anderen) bereits dann in Schwierigkeiten, wenn mehr als die Hälfte des gezeichneten Kapitals verschwunden und mehr als ein Viertel dieses Kapitals in den letzten 12 Monaten verloren gegangen ist.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Auslöser für bestandsgefährdende Unternehmenskrisen in 60% der Fälle ein länger andauernder Auszehrungsprozess (etwa strategische Krisen) voran geht. Weitere 30% der Unternehmenskrisen beginnen als Ertragskrisen. Diesen ca. 90% struktureller Liquiditätskrisen stehen nur 10% als akute Liquiditätskrisen gegenüber!
Was bedeutet dies im Umkehrschluss? Da im Krisenverlauf die Handlungsoptionen der Geschäftsführung immer weiter eingeschränkt werden ist frühzeitiges Handeln angesagt! Meist spürt der Unternehmer auch, dass etwas “schief läuft”, nutzt aber trotzdem oft nicht professionelle externe Hilfe. Warum eigentlich nicht? Wir gehen doch auch zum Arzt, wenn es uns nicht gut geht, damit dieser die Ursache heraus findet und die richtige Behandlung vornimmt. Die Existenz des Unternehmens und auch der Mitarbeiter hängt schließlich stark vom wirtschaftlichen Gesundheitszustand des Unternehmens ab.
Letztlich geht es auch darum selbst das Heft des Handelns in der eigenen Hand zu halten! Daher sollten Unternehmer frühzeitig Kontakt zu qualifizierten Beratern ihres Vertrauens aufnehmen. Die dafür anfallenden Kosten sind letztlich eine Investition in eine gute Zukunft, die sich überdies sehr schnell amortisieren.
Michael May, Dipl.-Bankbetriebswirt,
Unternehmensberatung für den Mittelstand
Tel. 05651-330598, Mail: info@maylabel.de
Studentenlieder – Die Gedanken sind frei
Wieder ein wenig Kultur am späten Sonntagabend.
Stimmen aus Berlin im August 2010
Von Andreas Stein, Kassel
Im August (09.-14.08.10) möchte ich einen kleinen Abstecher nach Berlin unternehmen. Diese Gelegenheit will ich nutzen, ein paar Stimmen aus Berlin zu sammeln. Wie denken und fühlen Hauptstadtbewohner, wenn Sie zu den Perspektiven von »Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« sprechen. Ich werde meine Videokamera mit auf meine Reise nehmen und Stimmen sammeln, die ich danach in der Facebook-Gruppe des FBWE veröffentliche. Mal sehen, wen ich alles vor die Linse und zum Sprechen bekomme. Ich bin schon ganz gespannt!
Um meine Stimmensammlung gut vorzubereiten, habe ich unter der Gruppendiskussion auf Facebook das Thema »Stimmen aus Berlin im August 2010« angelegt. Außerdem will ich in der dortigen Gruppe noch eine Veranstaltung anlegen, in der die Stationen meiner Reise bekannt gemacht werden. Ich erhoffe mir von dieser Aktion ein paar gute Anregungen, die ich als gewählter Vorsitzender des FBWE in die Bildungsarbeit des Vereins zukünftig einbringen kann. Dafür bitte ich um Unterstützung.
TECOPS stellt Geschäftsführung neu auf
In der Geschäftsführung der TECOPS GmbH kommt es zu personellen Veränderungen: Dr. Volker Buttermann wird ab August 2010 neben Reiner Pientka, Ludwig Hank, Martin Liebert, Herrmann Stehlik und Walter Hündl die Geschäftsführung verstärken.
Der promovierte Diplomkaufmann mit langjähriger internationaler Erfahrung in der Unternehmensberatung und Halbleiterindustrie war zuletzt Senior Director Purchasing bei Infineon Technologies. Von 2005-2009 war der 38-Jährige in Asien tätig.
Schwerpunkt seines Aufgabenfeldes wird es sein, das rasche Wachstum und die strategische Weiterentwicklung von TECOPS aktiv mitzugestalten. 2004 hat TECOPS sein Portfolio um den Bereich der Vermittlung von IT-Spezialisten erweitert und verzeichnete selbst im vergangenen Jahr, trotz Krise, ein überproportionales Wachstum. Zuletzt verstärkte das Unternehmen im März diesen Jahres die Geschäftsführung durch Martin Liebert.
Ludwig Hank: „Wir haben in diesem Jahr den eigenen Kandidatenpool von IT-Spezialisten um 10.000 Profile auf über 20.000 Profile ausbauen können, hierdurch sind wir in der Lage 75% aller Projektanfragen innerhalb von 48 Stunden mit geeigneten Profilen zu beantworten. Und das mit einer fixen Vermittlungsprovision von nur 9%. Unter der Mitwirkung von Volker Buttermann werden wir unser Wachstum weiterführen und das Dienstleistungsportfolio von TECOPS strategisch und zum Nutzen unserer Kunden ausbauen können.“
Zum 30. September 2010 wird Walter Hündl aus der Geschäftsführung von TECOPS ausscheiden, darauf haben sich beide Seiten einvernehmlich geeinigt. „Wir möchten Herrn Hündl schon jetzt für seine wertvolle Arbeit und wichtigen Impulse zur Unternehmensausrichtung danken. Im Namen der gesamten Geschäftsführung wünsche ich ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, so Reiner Pientka, Vorsitzender der Geschäftsführung bei TECOPS.
Das Unternehmen ist einer der ersten Personaldienstleister in Deutschland, der neben der klassischen Zeitarbeit im IT- und kaufmännischen Umfeld auch die Vermittlung von freiberuflichen IT-Spezialisten anbietet. Mit rund 800 Mitarbeitern bundesweit ist TECOPS einer der führenden Anbieter von Personaldienstleistungen im IT-Bereich.
tecops personal GmbH
Hamburg I Berlin I Düsseldorf I Leipzig I Köln
Frankfurt I Nürnberg I Stuttgart I München
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Nordstraße 25a, D-40477 Düsseldorf
Tel: +49 (211) 20 96 36 – 66
Fax: +49 (211) 20 96 36 – 40
Mobil: +49 (172) 266 15 81
Email: stephanie.fortmann@tecops.de
Web: www.tecops.de
Wenn wir mehr bewirken wollen, müssen wir unsere Verteilerkreise vergrößern
Von Andreas Stein, Kassel
Wir erleben z. Z. aufregende Zeiten. Nach einer längeren Phase der sozialen Apathie löst die Bewerbung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespäsidenten in grösseren Teilen der Bevölkerung Hoffnung und sogar eine (noch etwas zaghafte) Aufbruchstimmung aus. Unterstützt wird das alles von einer sehr aktiven “Netzgemeinde”, die es mit Unterstützergruppen von mehr als 35.000 Mitgliedern (im Internet auf Facebook) für den Kandidaten Gauck sogar in die Berichterstattung der Massenmedien geschafft hat. Aber “wir”, die wir einen bürgerlichen Aufbruch wünschen, sollten uns nicht allzuviel vormachen. Die Bundespräsidentenwahl am 30.06. allein wird soviel nicht verbessern, wie sich viele Akteuere im Augenblick davon versprechen. In jedem Fall, unabhängig davon wer der nächste Bundespräsident wird, fängt die Arbeit an Erneuerungen, die Deutschland zukunftsfähig machen, erst richtig an. Immerhin muß ein Mainstream korrigiert werden, der die westlichen Gesellschaften über 25 Jahre geleitet hat und der nun über seine Grenzen hinaus geschossen ist. Die Aufgabe, die es nun zu lösen gilt, ist eine Generationsaufgabe. Das scheinen viele noch nicht begriffen zu haben, wenn man beobachtet, wie viele Süppchen (bei grossen Berühungsängsten) auf unterschiedlichen Feuerstellen gekocht werden. Aber nicht das Suppenkochen ist im Augenblick der Engpaß. Der Engpaß ist die Verteilung der besseren Suppe in breiten “Genießerkreisen”. Wenn wir also mehr bewirken wollen, müssen wir unsere Verteilerkreise vergrössern!
Ich möchte dazu meinen Beitrag leisten, indem ich meine Erfahrungen beisteuere. Für mich ist dabei das ”Basislager” meiner Arbeit die Online-Redaktion hier auf www.forum-fuehrung.com. In den nächsten Tagen werde ich eine Liste von Arbeitsaufgaben zusammenstellen, die das Ziel der Vergrösserung der Verteilerkreise fördern. Ich bitte alle interessierten Kooperationspartner, mich bei dieser Arbeit zu unterstützen, indem sie diese Aufgabenliste nutzen und um ihre eigenen Erfahrungen erweitern. Das ganze Verfahren soll aber nicht vollständig öffentlich ablaufen, sondern in einem qualifizierten Kreis von Partnern. Schließlich wollen wir von unserem intensiven Engagement auch selbst ein wenig profitieren, was vollkommen legitim ist. Es geht dabei nicht um Geheimniskrämerei, sondern um die Bereitschaft, eine Führungsrolle für die Zukunft anzunehmen. Interessenten bitte ich aus den genannten Gründen, sich per Mail über andreas.stein@forum-fuehrung.com an mich zu wenden.
Liberales Institut präsentiert Info-Paket zur Finanzkrise
Das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat eine Auswahl an Publikationen zum Thema Finanzkrise zusammengestellt. Schon der Überblick zeigt: Wer sich ein Bild machen möchte, kann nicht bei einfachen Erklärungsmustern verharren, nach denen etwa nur ein paar rücksichtslose Spekulanten an den Problemen schuld sind …
Quelle: http://www.freiheit.org/webcom/show_article_bb.php?wc_c=151&wc_id=15521
„Ich bin das Brot des Lebens – Wahrheit, die uns trägt“
Westfälische Kirche prämiert Preisträger des Wettbewerbs zum Religionsunterricht / Gewinner aus Bocholt, Bochum, Bünde, Hagen, Hamm, Herford, Iserlohn und Telgte
Bielefeld. „Jesus Christus spricht: ‚Ich bin das Brot des Lebens’ (Johannes 6,35) – Wahrheit, die uns trägt?“: So lautete im Schuljahr 2009/2010 das Thema des jährlich ausgeschriebenen Schülerwettbewerbs „Entdecken und Verstehen im Evangelischen Religionsunterricht“. Damit möchte die Evangelische Kirche von Westfalen nicht nur zu qualifizierten Leistungen im Religionsunterricht anregen. Es geht auch um Spaß an der Bibel, Neugier für die Recherche und Kreativität in der Umsetzung des Entdeckten. Insgesamt beteiligten sich in diesem Schuljahr rund 300 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen (Sekundarstufe I und Oberstufe) mit 24 Beiträgen in den Kategorien Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten.
Den ersten Preis (500 Euro) in der Kategorie „Arbeiten von Klassen, Kursen oder Gruppen der Abschlussklassen Sekundarstufe I und Klassen 10 von Gymnasien und Gesamtschulen“ erhält die Realschule Bünde-Nord. 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c hatten sich an der Gemeinschaftsarbeit beteiligt. Als zweiter Preis in dieser Kategorie gehen 370 Euro nach Telgte – an acht Neuntklässler des Maria-Sybilla-Merian-Gymnasiums. Auf dem mit 240 Euro dotierten dritten Platz landete das Ravensberger Gymnasium (Herford): Dort hatten sich 23 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 am Wettbewerb beteiligt.
Das Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn erhält den ersten Preis (500 Euro) für seine „Gemeinschaftsarbeit der Sekundarstufe II“. Den zweiten Preis – und damit auch das Preisgeld in Höhe von 370 Euro – teilen sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Bischöflichen Sankt-Josef-Gymnasiums (Bocholt). Das Bochumer Hildegardis-Gymnasium gewinnt für die Gemeinschaftsarbeit von 20 Zwölftklässlern den dritten Preis (240 Euro).
Die Kategorie „Einzelarbeiten aus den Abschlussklassen Sekundarstufe I und Klassen 9/10 von Gymnasien und Gesamtschulen“ führte zu einem mit 130 Euro dotierten zweiten Platz: Er geht an Rebecca Fikuart (10.
Klasse) von der Freien Waldorfschule in Hamm.
Einen ersten und dritten Preis verleiht die Jury in der Kategorie „Einzelarbeiten aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12 bzw. 11 bis 13 der Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs“: Preisträgerinnen sind Laura Thomas (1. Platz / 180 Euro) und Anja Vogel (3. Platz / 80 Euro), beide Schülerinnen des Fichte-Gymnasiums in Hagen.
Ein mit 240 Euro dotierter Sonderpreis geht an Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b der Hauptschule Niederntudorf/Wewelsburg.
Die Preisübergabe (Urkunde und Geldbetrag) erfolgt in den jeweiligen Schulen durch Mitglieder der sechsköpfigen Jury aus Theologen sowie (Religions-)Pädagogen und die zuständigen Superintendenten. Für die nicht prämierten Arbeiten erhalten alle beteiligten Schülerinnen und Schüler einen Trostpreis. Der nächste Schülerwettbewerb für das Schuljahr 2010/2011, der in Kürze ausgeschrieben wird, steht unter dem Motto „Lasst uns den Weg der Gerechtigkeit gehen…“.
ÖSF-Deutschland e.V. erlebt zweifachen Rücktritt im Kreis des Vorstands
Das ÖSF-Deutschland e.V., www.oesf.de, erlebt in diesen Tagen einen zweifachen Rücktritt im Kreis seines Vorstands. Wie am gestrigen Abend Jörn Wiertz, 2. Vorsitzender des ÖSF, in einem offenbar mit dem 1. Vorsitzenden im geschäftsführenden Vorstand nicht abgestimmten Email an die Mitglieder mitteilte, verzichten Heribert Schmitz und Daniel Dahm ab sofort auf ihre Posten im erweiterten Vorstand. Den Informationen zufolge, die Jörn Wiertz zur Erklärung der Rücktritte versendet hat, handelt es sich hier um tiefergehende interne Auseinandersetzung zur zukünftigen Arbeitsweise innerhalb des ÖSF-Vorstands.
Im Juni diesen Jahres sollen im ÖSF turnusgemäß Neuwahlen des Vorstands erfolgen. Wie sich der gegenwärtige Konflikt innerhalb des Vorstands entwickeln wird und mit welchen neuen Zielen das ÖSF aus diesem Konflikt hervorgehen wird, bleibt eine spannende Frage, über die Sie an dieser Stelle bei neu eingehenden Nachrichten umgehenden erfahren können.
»Ökosoziales Unternehmertum«: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?
Wer eine Krise als Verlust einer stabilen Mitte versteht, ist bemüht, diese verlorene Mitte möglichst zügig neu zu finden und einzunehmen. Als Vorgehensweise auf diesem Weg helfen die äusseren Orientierungs- und Ankerpunkte, zwischen denen eine Mitte zu verorten ist. Zur Benennung solcher äusseren Ankerpunkte hat im Verlauf der letzten (Krisen-)Jahre der Begriff der Ökosozialen Marktwirtschaft eine wahrnehmbare Aufwertung und wachsendes Interesse gefunden. Heruntergebrochen auf Unternehmen und Organisationen bedeutet er in etwa: “Ausrichtung der unternehmerischen und organisatorischen Anstrengungen auf (1.) Erfolg im Markt (Gewinn) sowie (2.) soziale und (3.) ökologische Verträglichkeit/Nachhaltigkeit.
Wenn ein so definiertes Modell für Unternehmen und Organisationen als vorbildlich gelten soll, wird es hilfreich sein, über funktionierende Praxisbeispiele mehr zu lernen. Das gilt nicht nur für Unternehmen und Organisationen, die neu in den Markt hinein starten wollen. Das gilt insbesonders auch für solche, die bereits (erfolgreich) im Markt stehen. Und weiter: Was ist mit Unternehmen, die bereits seit Jahr und Tag »ökosozial« wirtschaften, ohne dass sie sich diese Bezeichnung als ihr “Empfehlungsschild” ausgehängt haben? Können sie dem interessiertem Publikum nicht wertvolle Einsichten und Perspektiven anbieten? Können sie nicht aus einer gründlichen und gewissenhaften Erörterung der Fragestellung vielleicht selbst noch hinzulernen?
Das Projekt »Ökosoziales Unternehmertum: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?« wird vom Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung, www.fbwe.de, vorbereitet. Hierzu werden Kooperationspartner gesucht, die eine Sammlung von beschriebenen Praxisbeispielen mit der Zielsetzung unterstützen, nach Auswertung und Auswahl derselben ein Weiterbildungsangebot dazu bereit zu stellen. Unternehmen, Organisationen und Experten, die hier einen Beitrag anbieten möchten, senden diesen bitte Martina Knappert-Hiese, martina.knappert-hiese@fbwe.de und/oder Andreas Stein, andreas.stein@fbwe.de.
Bankenexperte: Bankenabgabe ist nur scheinbar eine gute Sache
Bei der Suche nach der besten Antwort auf die Finanzkrise und die Beteiligung des Finanzsektors an der Kostenbewältigung sagt Bundespräsident Horst Köhler: “Ich würde zunächst für eine internationale Abgabe auf Finanztransaktionen kämpfen” (Focus 22.3.2010), Bundesfinanzminister Schäuble kapituliert und optiert für eine Bankenabgabe, auch wenn er die Finanztransaktionssteuer als geeigneter ansieht: “Wir müssen einsehen, dass das, was wir gerne auch überlegt hätten – nämlich eine Finanztransaktionssteuer einzuführen – nur geht, wenn sie global vereinbart wird. Und dafür gibt es im Moment keine realistische Chance.” (SWR, 22.3.2010)
Zu dieser Debatte meint André Presse, Chefökonom der GLS Bank, für die Kampagne “Steuer gegen Armut”: “Die von der Bundesregierung geplante Bankenabgabe erscheint auf den ersten Blick der richtige Schritt. Sie setzt aber nur bei den Symptomen an. Eine Bankenabgabe setzt jedoch völlig falsche Anreize, weil das Bankensystem fundamental daran leidet, dass durch Finanztransaktionen, die nicht der realwirtschaftlichen Wertschöpfung dienen, oftmals höhere Renditen erzielt werden können als durch realwirtschaftliche Investitionen. Hierbei handelt es sich jedoch um Scheinrenditen, da durch sie keine realen Güter und Dienstleistungen geschaffen werden. Durch eine Bankenabgabe steigt der Druck auf die Finanzinstitute, zur Erreichung ihrer Renditeziele riskantere Geschäfte einzugehen und die Risiken mit buchhalterischen Tricks und finanzmathematischen Kniffen zu verstecken. Banken, die “Scheingeschäfte” eingehen werden also durch eine Bankenabgabe auf Dauer gegenüber solide wirtschaftenden Banken besser gestellt.
Wesentlich hilfreicher ist eine Finanztransaktionsteuer, da durch sie die Scheingeschäfte in einer Weise verteuert werden können, dass sich beispielsweise bestimmte schädliche Arbitragegeschäfte nicht mehr lohnen. Eine Finanztransaktionssteuer stabilisiert somit den Finanzsektor und dient der Realwirtschaft (da sie die relative Vorteilhaftigkeit realer Geschäfte gegenüber Scheingeschäften und Spekulationen erhöht), eine Bankenabgabe destabilisiert das Bankensystem mittel- und langfristig, auch wenn sich kurzfristig die gewünschten Effekte erzielen und der gerechte Zorn der Menschen auf die Banken mildern lassen. Die Bankenabgabe verstärkt den Anreiz für die Banken, riskante beziehungsweise nicht auf die Realwirtschaft bezogene Geschäfte einzugehen.
Bezogen auf das Bankensystem wirkt die Bankenabgabe so, als würde ein statisch nicht auf Dauer tragendes Haus gestützt und neu angestrichen, anstatt es abzureißen und neu zu bauen. Die Auswüchse des bestehenden Bankensystems haben schlimme Folgen für viele Menschen. Die Bankenabgabe wird sie nicht dauerhaft bekämpfen sondern die notwendigen Reformen eher noch verzögern.”
Als weiteres Argument führt das Kampagnenbündnis an, dass die Einnahmen aus der Bankenabgabe im einstelligen, die aus einer Finanztransaktionssteuer im zweistelligen Milliardenbereich liegen.
Darum setzt sich die Kampagne “Steuer gegen Armut” dafür ein, dass die Bundesregierung sich dem Bundespräsidenten anschließt und für eine internationale Finanztransaktionssteuer beziehungsweise eine Abgabe auf Finanztransaktionen kämpft. Sie hat dafür die wachsende nationale und internationale Unterstützung für diese Steuer in der Bevölkerung, von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen und sogar von Banken.
Wenn im Ergebnis im G20-Kontext eine Bankenabgabe als Minimallösung übrig bleibt, so ist dies bestenfalls ein erster Schritt. Dann bleibt aber immer noch die Option, eine Finanztransaktionssteuer zusätzlich in der EU einzuführen, wo die Zustimmung dafür deutlich höher ist.
Im Internet:
- Informationen zur Kampagne “Steuer gegen Armut” http://www.steuer-gegen-armut.org/
- Internationale Unterschriftenkampagne für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer: http://www.makefinancework.org/?lang=de
Für Nachfragen:
- P. Dr. Jörg Alt SJ, Moderator der Kampagne “Steuer gegen Armut”, Tel. (0911) 2346-189
- André Presse, Chefökonom, GLS-Bank Bochum, Tel. (0234) 5797-213
Uwe hat sich verzockt – was nun?
Gefunden auf http://www.global-change-2009.de, herzlichen Dank!
Eichhörnchen von Mehr Demokratie sammeln Nüsse für den Winter
Liebe Freunde und Unterstützer von Mehr Demokratie,
kennen Sie den Unterschied zwischen Eichhörnchen und Mehr Demokratie? – Es gibt gar keinen: Wir haben wie die Eichhörnchen ein dickes Fell, sind unermüdlich und knacken die härtesten Nüsse. Wir legen uns auch Vorräte an. Na ja, vielleicht gibt es hier doch einen Unterschied. Unser Vorrat reicht diesmal nicht über den Winter. https://www.mehr-demokratie.de/nuesse-fuer-den-winter.html
Wir haben uns bis zur Bundestagswahl voll verausgabt und – mit Hilfe so vieler Menschen – alles gegeben. Unsere Aktionen haben gut 210.000 Euro gekostet. Der bundesweite Volksentscheid sollte in den Koalitionsvertrag der neuen Regierung aufgenommen werden. Fehlanzeige. Da steht nur etwas von besseren Bedingungen für Massenpetitionen. Das ist mehr als Nichts, aber nicht das, was wir wollten. Natürlich waren die eine Million Flugblätter nicht umsonst und nicht die Umfrage bei allen 1.500 Kandidaten. Immerhin sprechen sich über 60 Prozent der Abgeordneten für den bundesweiten Volksentscheid aus. Darauf lässt sich bauen. Wir werden weiterkämpfen. Das ist so klar wie das Licht auf dem Adventskranz.
Vorerst aber gehen wir auf einen schwierigen Winter zu. Im Klartext: Wir haben ein Loch im Haushalt. Keine Angst, Mehr Demokratie e.V. ist nicht in Gefahr. Wir haben nur in diesem Super-Wahljahr etwas über unsere Verhältnisse gelebt. Das ging nicht anders. Es gab immer wieder Situationen, wo wir eine Aktion organisieren oder noch Material drucken mussten. Nun wollen wir das ausgleichen. Es fehlen 15.000 Euro. Jetzt heißt es: Nüsse sammeln und Haushaltsloch stopfen. Können Sie uns helfen? Mit Haselnüssen von 10 oder 20 Euro oder mit einer 50 Euro-Walnuss. Vielleicht auch mit zwei oder drei Nüssen. Das wäre großartig. Bitte klicken Sie hier https://www.mehr-demokratie.de/nuesse-fuer-den-winter.html
Adventszeit ist Hoffnungszeit.
So wünsche ich Ihnen für die nächsten Wochen
eine gute und auch stille Zeit.
Herzlich grüßt Sie
Ihre Claudine Nierth
Vorstandssprecherin
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Impressum / Kontaktadresse:
Mehr Demokratie e.V.
Claudine Nierth
030 / 4208 2370
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
Klimakonferenz in Kopenhagen: Kirchen zeigen Flagge
Präses Alfred Buß: Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz
Bielefeld/Kopenhagen. Gemeinsam mit anderen Kirchenvertretern wird der westfälische Präses Alfred Buß auf der Klimakonferenz in Kopenhagen den Forderungen zum Schutz des bedrohten Klimas Nachdruck verleihen. Kurz vor dem UN-Klimagipfel hat der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) nochmals an die dringende Notwendigkeit eines völkerrechtlich verbindlichen Abkommens erinnert. Er rief dazu auf, den Appell „Countdown to Copenhagen“ zu unterstützen.
Zu dieser Initiative (http://www.countdowntocopenhagen.de/) haben sich Kirchen und Entwicklungsorganisationen aus vielen Ländern zusammengeschlossen. „Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz“, erklärt Präses Buß, der den Aufruf als einer der Ersten unterzeichnet hat. Die reichen Länder als Hauptverursacher des Klimawandels, so die Forderung, „sollen sich aufgrund ihrer Verantwortung für den Klimawandel und ihrer höheren Finanzkraft dazu verpflichten, ihre eigenen Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren“. Sie sollten außerdem die Entwicklungsländer finanziell und technologisch unterstützen, damit diese eine klimagerechte Entwicklung einschlagen und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels bewältigen können.
Vom 7. bis 18. Dezember kommen in der dänischen Hauptstadt Vertreter von 192 Staaten zusammen, um über Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Erde zu entscheiden. Alfred Buß: „Wenn wir uns politisch für Klimagerechtigkeit einsetzen, müssen wir starken Beharrungskräften und Lobbyinteressen die Stirn bieten: Sie versuchen, die Weltwirtschaftskrise zur Stabilisierung der alten Wirtschaftsstrukturen zu nutzen.“ Die Weltklimakonferenz sei „die vielleicht letzte noch rechtzeitige Chance, ausreichende Klimaschutzvereinbarungen völkerrechtlich zu fixieren“. Präses Alfred Buß und die evangelischen Bischöfe Gerhard Ulrich (Kiel) sowie Frank Otfried July (Stuttgart) werden in Kopenhagen Flagge zeigen – gemeinsam mit Brot für die Welt, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (eed) und vielen anderen Hilfsorganisationen aus Deutschland und der ganzen Welt. Der südafrikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu wird am 13. Dezember in Kopenhagen die gesammelten Unterschriften unter dem Aufruf „Countdown to Copenhagen“ voraussichtlich an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben.
Die westfälische Kirche stellt aber nicht nur Forderungen, sondern fängt auch bei sich selbst an: Beschlossen ist ein umfassendes Energiespar- und Klimakonzept 2020 für die EKvW. Sie setzt sich dabei die gleiche Zielmarke wie die Bundesregierung: 40 Prozent weniger Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 auf der Basis von 1990. Das Umweltmanagement „Grüner Hahn“ (http://www.kirchliches-umweltmanagement.de/) hilft Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen, Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen. Mit dem Projekt „Zukunft einkaufen“ nutzen Kirche und Diakonie ihre Marktmacht, um ökologisch verträgliche und fair gehandelte Produkte zu unterstützen (http://www.zukunft-einkaufen.de/).
Zitat zur Zeit
»Die Christuskraft, das Evolutionsprinzip, kann nun aus dem Menschen quellen, es kann aus dem Menschen hervorbrechen, denn die alte Evolution ist bis heute abgeschlossen. Das ist der Grund der Krise. Alles, was an Neuem sich auf der Erde vollzieht, muß sich durch den Menschen vollziehen … Wer mit dem inneren Auge zu sehen versucht, der sieht, daß der Christus längst wieder da ist. Nicht mehr in einer physischen Form, aber in der bewegten Form einer für das äußere Auge unsichtbaren Substanz. Das heißt, er durchweht jeden einzelnen Raum und jedes einzelne Zeitelement substanziell. Also ist er ganz nah da … Die Form, wie diese Verkörperung Christi sich in unserer Zeit vollzieht, ist das Bewegungselement schlechthin. Der sich Bewegende … Es ist also das Auferstehungsprinzip: die alte Gestalt, die stirbt oder erstarrt ist, in eine lebendige, durchpulste, lebensfördernde, seelenfördernde, geistfördernde Gestalt umzugestalten. Das ist der erweiterte Kunstbegriff.«
Joseph Beuys


