Archiv für die Kategorie „- Markt“
»Ökosoziales Unternehmertum«: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?
Wer eine Krise als Verlust einer stabilen Mitte versteht, ist bemüht, diese verlorene Mitte möglichst zügig neu zu finden und einzunehmen. Als Vorgehensweise auf diesem Weg helfen die äusseren Orientierungs- und Ankerpunkte, zwischen denen eine Mitte zu verorten ist. Zur Benennung solcher äusseren Ankerpunkte hat im Verlauf der letzten (Krisen-)Jahre der Begriff der Ökosozialen Marktwirtschaft eine wahrnehmbare Aufwertung und wachsendes Interesse gefunden. Heruntergebrochen auf Unternehmen und Organisationen bedeutet er in etwa: “Ausrichtung der unternehmerischen und organisatorischen Anstrengungen auf (1.) Erfolg im Markt (Gewinn) sowie (2.) soziale und (3.) ökologische Verträglichkeit/Nachhaltigkeit.
Wenn ein so definiertes Modell für Unternehmen und Organisationen als vorbildlich gelten soll, wird es hilfreich sein, über funktionierende Praxisbeispiele mehr zu lernen. Das gilt nicht nur für Unternehmen und Organisationen, die neu in den Markt hinein starten wollen. Das gilt insbesonders auch für solche, die bereits (erfolgreich) im Markt stehen. Und weiter: Was ist mit Unternehmen, die bereits seit Jahr und Tag »ökosozial« wirtschaften, ohne dass sie sich diese Bezeichnung als ihr “Empfehlungsschild” ausgehängt haben? Können sie dem interessiertem Publikum nicht wertvolle Einsichten und Perspektiven anbieten? Können sie nicht aus einer gründlichen und gewissenhaften Erörterung der Fragestellung vielleicht selbst noch hinzulernen?
Das Projekt »Ökosoziales Unternehmertum: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?« wird vom Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung, www.fbwe.de, vorbereitet. Hierzu werden Kooperationspartner gesucht, die eine Sammlung von beschriebenen Praxisbeispielen mit der Zielsetzung unterstützen, nach Auswertung und Auswahl derselben ein Weiterbildungsangebot dazu bereit zu stellen. Unternehmen, Organisationen und Experten, die hier einen Beitrag anbieten möchten, senden diesen bitte Martina Knappert-Hiese, martina.knappert-hiese@fbwe.de und/oder Andreas Stein, andreas.stein@fbwe.de.
TECOPS ernennt neuen Geschäftsführer für den Geschäftsbereich IT-Spezialisten
München – Der Personaldienstleister TECOPS, www.tecops.de, spezialisiert auf kaufmännisches- und IT-Personal, baut die tecops it-spezialisten GmbH weiter aus: Martin Liebert (37) hat die Position des Geschäftsführers übernommen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München setzt dabei auf das langjährige Know-how, das er in über 10 Jahren bei tecops personal gesammelt hat.
Der Volljurist, Martin Liebert, war bislang Prokurist und Verantwortlicher für den Bereich Recht sowie Key-Account Manager für Großkunden bei tecops personal und freut sich auf die neue Aufgabe als Geschäftsführer in dem stark wachsenden Unternehmen der IT-Branche. Zu seinen Zielen zählt nicht nur die Erweiterung der Kundenstruktur, sondern auch die Weiterentwicklung des Dienstleistungsportfolios und der Ausbau des Kandidatenpools.
Die tecops it-spezialisten wurden im vergangenen Jahr als eigenständiger Geschäftsbereich von tecops personal ausgegliedert. “Die ständig steigende Nachfrage nach freiberuflichen IT-Spezialisten war der Anlass, unseren Kunden auch diesen Bereich in gewohnter Professionalität und Transparenz anzubieten. Damit sind wir einer der ersten All-in-One-Personaldienstleister in Deutschland, der neben der klassischen Zeitarbeit im IT- und kaufmännischen Umfeld auch die Vermittlung von freiberuflichen IT-Spezialisten anbietet.”, so Liebert. Derzeit verfügt TECOPS über einen Kandidatenpool von mehr als 30.000 kaufmännischen- und IT-Profilen. Über 10.000 davon sind IT-Spezialisten-Profile, die Im Laufe des Jahres deutlich ausgebaut und erweitert werden sollen. Für die Rekrutierung und Betreuung ihrer Kunden kann das tecops it-spezialisten-Team auf neun Niederlassungen in den größten deutschen Städten zurückgreifen. Das Rekruting wird von einem zentralen Rekrutment-Center in München aus durchgeführt.
“Wir sind zuversichtlich, diese Ziele auch zu erreichen. Im letzten Jahr konnten wir den Umsatz von TECOPS um 20% steigern und mit unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Martin Liebert an der Spitze, werden wir auch unseren neuen Geschäftsbereich auf Erfolgs- und Wachstumskurs bringen.”, so Reiner Pientka, Vorsitzender der Geschäftsführung der tecops personal GmbH.
Klimakonferenz in Kopenhagen: Kirchen zeigen Flagge
Präses Alfred Buß: Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz
Bielefeld/Kopenhagen. Gemeinsam mit anderen Kirchenvertretern wird der westfälische Präses Alfred Buß auf der Klimakonferenz in Kopenhagen den Forderungen zum Schutz des bedrohten Klimas Nachdruck verleihen. Kurz vor dem UN-Klimagipfel hat der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) nochmals an die dringende Notwendigkeit eines völkerrechtlich verbindlichen Abkommens erinnert. Er rief dazu auf, den Appell „Countdown to Copenhagen“ zu unterstützen.
Zu dieser Initiative (http://www.countdowntocopenhagen.de/) haben sich Kirchen und Entwicklungsorganisationen aus vielen Ländern zusammengeschlossen. „Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz“, erklärt Präses Buß, der den Aufruf als einer der Ersten unterzeichnet hat. Die reichen Länder als Hauptverursacher des Klimawandels, so die Forderung, „sollen sich aufgrund ihrer Verantwortung für den Klimawandel und ihrer höheren Finanzkraft dazu verpflichten, ihre eigenen Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren“. Sie sollten außerdem die Entwicklungsländer finanziell und technologisch unterstützen, damit diese eine klimagerechte Entwicklung einschlagen und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels bewältigen können.
Vom 7. bis 18. Dezember kommen in der dänischen Hauptstadt Vertreter von 192 Staaten zusammen, um über Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Erde zu entscheiden. Alfred Buß: „Wenn wir uns politisch für Klimagerechtigkeit einsetzen, müssen wir starken Beharrungskräften und Lobbyinteressen die Stirn bieten: Sie versuchen, die Weltwirtschaftskrise zur Stabilisierung der alten Wirtschaftsstrukturen zu nutzen.“ Die Weltklimakonferenz sei „die vielleicht letzte noch rechtzeitige Chance, ausreichende Klimaschutzvereinbarungen völkerrechtlich zu fixieren“. Präses Alfred Buß und die evangelischen Bischöfe Gerhard Ulrich (Kiel) sowie Frank Otfried July (Stuttgart) werden in Kopenhagen Flagge zeigen – gemeinsam mit Brot für die Welt, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (eed) und vielen anderen Hilfsorganisationen aus Deutschland und der ganzen Welt. Der südafrikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu wird am 13. Dezember in Kopenhagen die gesammelten Unterschriften unter dem Aufruf „Countdown to Copenhagen“ voraussichtlich an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben.
Die westfälische Kirche stellt aber nicht nur Forderungen, sondern fängt auch bei sich selbst an: Beschlossen ist ein umfassendes Energiespar- und Klimakonzept 2020 für die EKvW. Sie setzt sich dabei die gleiche Zielmarke wie die Bundesregierung: 40 Prozent weniger Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 auf der Basis von 1990. Das Umweltmanagement „Grüner Hahn“ (http://www.kirchliches-umweltmanagement.de/) hilft Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen, Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen. Mit dem Projekt „Zukunft einkaufen“ nutzen Kirche und Diakonie ihre Marktmacht, um ökologisch verträgliche und fair gehandelte Produkte zu unterstützen (http://www.zukunft-einkaufen.de/).
Leistungsangebot »Weiterbildung und Entwicklung für die Wirtschaft«
forum-fuehrung.com organisiert ein Angebot von Interims-Managern, Projekt-Managern, Beratern, Dozenten, Trainern und Vermittlern unter dem Anspruch einer an Werten orientierten, ganzheitlichen, möglichst widerspruchsarmen, nachhaltigen und auf Gleichgewicht ausgerichteten Führung. Diese laden Sie dazu ein, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen.
Leistungsangebot (als PDF-Dokument): »Weiterbildung und Entwicklung für die Wirtschaft«
„Zukunft einkaufen“ – ein ausgezeichnetes Projekt
Preis für die Unterstützung ökologischer und fair gehandelter Produkte – Präses Buß: Konjunkturprogramm gegen Sozialabbau und Klimakrise
Westfalen. Das Projekt „Zukunft einkaufen“ der evangelischen und katholischen Kirche ist ausgezeichnet worden: Es erhielt am Mittwoch (9.9.) in Berlin den „Fairtrade Award“. Diesen Preis verleiht der Verein „TransFair“ an Initiativen und Organisationen, die sich herausragend für fairen Handel engagieren. Mit „Zukunft einkaufen“ wollen die Kirchen ihre Marktmacht nutzen: Als Großverbraucher unterstützen sie damit solche Produkte, die unter ökologischen Bedingungen hergestellt und fair gehandelt wurden. Das beginnt beim Kaffee und hört beim Recycling-Papier noch lange nicht auf.
Alle an „Zukunft einkaufen“ teilnehmenden Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen stellen systematisch ihre Beschaffung auf „ökofair“ um. Gleichzeitig bietet „Zukunft einkaufen“ eine Infoplattform zu fair gehandelten und ökologischen Produkten. Das Projekt hilft, die kirchliche Beschaffung wesentlich zu verbessern. In Kooperation mit der Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland (WGKD) werden darüber hinaus Rahmenverträge für ökologisch und fair gehandelte Produkte angeboten.
Die Auszeichnung „Fairtrade Award“ soll den Fairen Handel stärker ins Licht der Öffentlichkeit rücken sowie die Akteure anregen und ermutigen. Die Preise wurden am Vorabend der Internationalen Fairtrade-Konferenz (www.fairtrade-conference.com) in Berlin verliehen.
Präses Alfred Buß als leitender Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen erklärt dazu: „In einer Zeit sich überlagernder Krisen ist es wichtig, dass die Kirchen in Deutschland gemeinsam Wege für einen nachhaltigen Konsum aufzeigen und dabei selber mit gutem Beispiel vorangehen.“ Angesichts des großen kirchlichen Beschaffungsvolumens und der kirchlichen Vorbildwirkung sei dies ein wertvolles „Konjunkturprogramm“ gegen Sozialabbau und Klimakrise.
„Wir zeigen neue Wege auf, die Kirche und kirchliche Einrichtungen ökologisch und nachhaltig zu gestalten. Der Fairtrade-Award gibt uns dabei weiteren Rückenwind“, so Projektleiter Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Bundesweit getragen wird das Projekt von den Arbeitsgemeinschaften der katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten in Deutschland. „Von Dresden bis Bremen sind wir mit unserem Managementsystem in guter ökumenischer Zusammenarbeit erfolgreich“, betont Thomas Kamp-Deister vom Bistum Münster, Projektleiter der katholischen Kirche.
Das bundesweite Projekt wird derzeit in 49 Testeinrichtungen in 13 Regionen erprobt. Es wird mit Eigenmitteln der Kirchen und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.
www.zukunft-einkaufen.de
Projektleitung:
Klaus Breyer, Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte, Telefon 02304/755329
Thomas Kamp-Deister, Katholische Landvolkshochschule, Am Hagen 1, 48231 Warendorf-Freckenhorst, Telefon 02581/9458229
Wie gefällt Ihnen eine Einladung zum Twittagessen?
Wollen Sie einfach mal ´raus und dabei neue, interessante Menschen kennen lernen? Die Zeit ist dafür günstig mit einem »Twittagessen«. Wie das vorbereitet und durchgeführt werden kann, erfahren Sie auf http://twittagessen.de
Ich freue mich auf Ihre Einladung zum nächsten Twittagessen! @ffast
twitter-Fundraising
„twitter“ heißt „zwitschern“ und die Anhänger der neuesten Über-Community im Netz trällern sich nur 140 Zeichen lange Kurznachrichten zu. Die einzig entscheidende Frage dabei: „Was machst du gerade?“ Was sonderbar banal klingt, hat sich zu einem Hype mit Millionen Nutzern entwickelt, wohlgemerkt kommen die meisten davon aus den USA. Doch auch in Deutschland zwitschert die Speerspitze der Netzbewohner eifrig mit und organisierte etwa die erfolgreiche Petition gegen die Internetpolitik von Frau von der Leyen – von der Community liebevoll „Zensursula“ getauft. In sagenhaften vier Tagen kamen die nötigen 50.000 Stimmen zusammen, um die Petition in den Bundestag zu tragen. Zahlen und ein Aktivismus, von denen so manch gemeinnützige Organisation wohl nur träumen kann.
Und es geht munter weiter: Das internationale twestival.com erreichte durch digitale Meinungsführer ein Millionenpublikum und sammelte so mehere hunderttausend Dollar für das Trinkwasserprojekt charity:water ein. Jüngst fand Care International einen Förderer, der für jeden „Re-Tweet“ (das Zitieren eines anderen Users) einer bestimmten Charity-Botschaft einen Dollar als Rucksackspende vergab – das Limit von 50.000 Dollar wurde spielend erreicht. Wer also mit kreativen Kampagnen und der passenden Botschaft die Opinion-Leader im „twitterversum“ erreicht, hat gute Chancen auf geldwerte Bekanntheit in einer der spannendsten Communitys, die das Web 2.0 derzeit zu bieten hat.
Daniel Kruse, www.dkomm.wordpress.com
Anders sein
“Wir haben zu viele ähnliche Firmen,
die ähnliche Mitarbeiter beschäftigen,
mit einer ähnlichen Ausbildung,
die ähnliche Arbeiten durchführen.
Sie haben ähnliche Ideen
und produzieren ähnliche Dinge
zu ähnlichen Preisen
in ähnlicher Qualität.
Wenn Sie dazu gehören,
werden Sie es in Zukunft schwer haben.”
Karl Pilsl, Wirtschaftsjournalist
Von Michael May, www.maylabel.de, der perfekte Lotse für den Mittelstand!
Diese kleine Einführung zeigt ein aktuelles Dilemma auf. Typisch hierfür sind etwa die Printmedien, die aktuell im Internet Geschäfte machen wollen, dies aber nicht schaffen, während die finanzielle Basis des bisherigen Geschäfts bröckelt. Informationen sind nichts mehr wert, da diese fast überall in der Welt ähnlich schnell veröffentlicht werden, aus ähnlichen Quellen stammen und somit austauchbar sind.
Welche grundlegenden Voraussetzungen benötigt “Nichtähnlichkeit”? Es sollten unterschiedliche Berufe, Mentalitäten und Ansichten aufeinander treffen, denn nur eine Mischung unterschiedlichster Charaktere und Erfahrungshintergründe bieten eine Chance auf das “Anders sein”. Beispielsweise Kommunikationsspezialisten in der technischen Abteilung. Haben Sie sich nicht auch schon über unverständliche Bedienungsanleitungen geärgert? Nur neue Einflüsse, Ideen und Herangehensweisen werden helfen, ausgetretene gedankliche Trampelpfade zu verlassen. Und das zu einem möglichst frühen Zeitpunkt.
Zudem behaupten viele Unternehmen ein “Alleinstellungsmerkmal”, gehen aber nach der “Me too” Methode vor (die teilweise sinnvoll sein kann). Man wird austauschbar. Ist die Nr. 28. Deshalb ist die einzigartige Positionierung in schwierigen Zeiten umso wichtiger. Damit dann auch die harten Zahlen stimmen.
So weit so schlecht. Im vielstimmigen Konzert muss man eben lauter schreien als die anderen oder aber: Den Mund halten! Dem Kunden zuhören, was dieser wirklich will. Allein das ist schon eine Kunst für sich!
Und es gibt weitere Dinge, um sich zu unterscheiden:
- Eine Dramaturgie
- Souveränität
- Eine Prise Humor
- Man löst die Probleme des Kunden (wirklich)
Große Krisen sind kaum steuerbar, auch wenn das viele Menschen natürlich hoffen. Daher sollte man sich auf das konzentrieren, was man beeinflussen kann. Es gibt viel mehr Möglichkeiten als gedacht. Diese werden nur viel zu selten genutzt!
Corporate Social Responsibility als Entwicklungsmotor?
Von Merfin Demir, Gründungsmitglied Ökosoziales Forum Deutschland e.V., Düsseldorf
Die gemeinnützigen Aktivitäten der Gegenwart sind die gesetzlichen Standards der Zukunft! Die ökosoziale Zukunft ist nur unter Einbeziehung der wirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen möglich. Corporate Social Responsibility (CSR) ist hierbei ein effektives Instrument. Denn es beinhaltet, dass Firmen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus von ihrem Recht zum ökosozialen Engagement Gebrauch machen.
Beim sozialen Engagement von Unternehmen spielt das VerbraucherInneninteresse eine weitaus wichtigere Rolle als bisher. Denn zur bekannten Anforderung seitens der KäuferInnen, ein gutes Produkt möglichst preiswert zu kaufen, kommen weitere hinzu. Weil die KonsumentInnen einen wachsenden Anteil am Wohlstand haben und zunehmend informierter sind, zwingen sie die Unternehmen zur Berücksichtigung ethischer Standards. So führt die Einhaltung ökologischer und sozialer Normen zu eigenen Fair Trade Produkten sowie zu einer 20%ig besseren Bewertung an amerikanischen Börsen. Das Weltwirtschaftforum schätzt sogar, dass 40 % der Vervielfachung des Aktienwertes von der Loyalität, Fairness und dem Einsatz für soziale Zwecke abhängig sind, weil InvestorInnen und KonsumentInnen genau an solchen Konzernen interessiert sind.
Unternehmen mit sozialen Aktivitäten sind also wirtschaftlich leistungsfähiger und haben darüber hinaus ein höheres Ansehen. Das kommt insbesondere zum Tragen, wenn soziales Engagement in der Unternehmensorganisation verankert wird. Damit sind die gemeinnützigen Leistungen über die klassischen Geld- und Sachspenden hinaus gemeint. So werden Fachkräfte an Non-Profit-Organisationen kostenfrei „ausgeliehen“. Dadurch gelangt wichtiges Wissen zur betriebswirtschaftlichen Verbesserung oder zur Projektumsetzung in die gemeinnützigen Organisationen.
In den USA werden sogar Büroräume der Firmen für Nichtregierungsorganisationen zur Verfügung gestellt oder sie erhalten durch einzelne Firmen-Abteilungen organisatorische oder logistische Unterstützung und Trainingsprogramme für Führungskräfte der NGO.
Eine ganz neue Form Sozialen Engagements ist die Grameen-Danone Company, welche ein Gemeinschaftsunternehmen von Danone und der Grameen-Bank von Muhammad Yunus ist. Zweck des Unternehmens ist es, Joghurt für die arme Bevölkerung zu produzieren und einen minimalen Gewinn zu erzielen, der jedoch nicht an die Anteilseigner geht, sondern im Unternehmen reinvestiert wird. Dazu kommt noch, dass die Joghurtverpackungen essbar sind und die Milch von lokalen Anbietern bezogen wird. Zentrales Ziel dieses Unternehmens ist also der soziale Nutzen und nicht die Gewinnsteigerung.
Auch darf nicht übersehen werden, dass das soziale Engagement von Unternehmen älter ist, als manch eineR denken mag. So hatten namhafte Unternehmen wie Siemens schon früh freiwillige Führsorgeleistungen oder sogar eigene Kindergärten und Schulen. Natürlich war das soziale Engagement mit der Leistungsförderung der ArbeiterInnen verbunden und damit profitkonform.
Tatsache ist aber: Heute hat sich diese Freiwilligkeit zur Selbstverständlichkeit staatlicher Fürsorge und Bildungsdienste entwickelt – und genau dasselbe kann für eine ökosoziale Zukunft gelten. Die Freiwilligkeit von heute kann sich daher zur gesetzlichen Verbindlichkeit von morgen entwickeln, weil der Gesetzgeber anhand realer ethischer Unternehmenskultur die ökonomische Konformität nachweisen kann.
Natürlich ist Corporate Social Responsibility nur akzeptabel, sofern der Staat seine führende Stellung als Lenkungsinstanz bewahrt. Zugleich gilt: Aufgrund der demokratisch legitimierten Konstitution des Staates besteht auch seine moralische Verpflichtung den Unternehmen Anreize zum ethischen Engagement zu geben. Hierzu zählen die Absetzbarkeit von Spenden und die Entwicklung eines Gütesiegels, welches von den Unternehmen finanziell unabhängig ist. Ein ökosoziales Gütesiegel ist natürlich nur jenen Unternehmen zu gewähren, die bestimmte ökosoziale Normen für Produkte und Dienstleistungen sowie dem jeweiligen Herstellungsverfahren einschließlich der Handelsbeziehungen nachweisen können.
(Nachveröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis von :> krass, gj-nrw.de, 04/2008)
Gespräche im Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung«
Bereits vor Gründung der Regionalgruppe Kassel/Hessen des ÖSF-Deutschland am 06.03.09 hatte eine Gruppe von 4 Praktikern ihr Interesse an einem Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« bekundet und zu diesem Zweck einen Gedankenaustausch gestartet. Zur weiteren Arbeit dieses Arbeitskreises wurde am gestrigen Donnerstag die folgende Struktur skizziert. Der Arbeitskreis konzentriert sich zunächst auf 2 Kernaufgaben:
- Sammlung und Strukturierung von Qualitätskriterien und Messmethoden. Die Vorgehensweise hierbei orientiert sich prinzipiell an der Frage nach Klassifizierungen in Bezug auf die drei Kernfelder (1) Marktfähigkeit, (2) Umweltverträglichkeit und (3) Sozialverträglichkeit. Spätere Zielsetzung hierbei ist die Herausgabe eines Qualitätsleitfadens.
- Parallel zur inhaltlichen Arbeit an einem Zertifizierungsverfahren wird an der Bekanntmachung des Arbeitskreises »ÖSM-Zertifizierung« gearbeitet. Ziel ist hierbei die frühe Gewinnung von Anerkennung des Engagements. Aus allseits bekannten Gründen ist hier echte Ausdauerarbeit gefragt: Die gegenwärtigen Verhältnisse, die durch ungezähmte (Finanz-)Märkte entstanden sind, haben einen superscharfen Wettbewerb auch im Feld des Qualitätsmanagement mit sich gebracht.
Den Impulsgebern des Kasseler Arbeitskreises »ÖSM-Zertifizierung« ist Umfang und Aufwand der beiden beschriebenen Aufgaben bewußt, ebenso wie die Schwierigkeiten und Widerstände, die sich aus einem solchen Projekt entwickeln können und werden. Sie setzen deshalb von Anfang an auf die Bereitschaft zur ergebnisorientierten Kooperation mit weiteren Partnern des ÖSF-Deutschland, des ÖSF-Österreich, des Global Marshall Plan sowie kooperierenden und gleichgesinnten Organisationen und Institutionen (Danke für den wertvollen Hinweis aus Wiesbaden auf www.hessen-nachhaltig.de). Schon mit der Bekanntmachung und Anregung zur Verwirklichung von Qualitätsbeurteilungen und damit verbundenen Verhaltens- und Verfahrensweisen nach den drei Kategorien
- Marktfähigkeit
- Umweltverträglichkeit
- Sozialverträglichkeit
trägt der Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« einen wichtigen Bewußtseins- und Zukunftsimpuls entsprechend der Leitgedanken einer Ökosozialen Marktwirtschaft bei. Weitere Informationen zum Kasseler Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« geben gerne:
Thomas Helmstetter, www.thomas-helmstetter.de
Axel Pormetter, www.conres.de
Andreas Stein, www.andreas-stein.info
Grit Wunderlich, www.grit-wunderlich.de
Vorschlag zu einem ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung«
Von Andreas Stein, Kassel
Vor wenigen Minuten habe ich mit dem Vorstandsvorsitzenden Detlef Wendt des Ökosozialen Forums Deutschland, www.oesf.de, telefoniert und ihm meinen Vorschlag zu einem ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« mitgeteilt. Ein “ÖSM-Qualitätsmanagement” wäre damit neben Öffentlichkeitsarbeit für das ÖSF-Deutschland das 2. Schwerpunktfeld, in dem ich mich im ÖSF engagieren möchte.
Hintergrund meines Vorschlags sind 15 Jahre berufliche Selbständigkeit in der Organisationsentwicklung mit entsprechender Praxiserfahrung. Zur Thematik habe ich bereits im Jahr 2004 eine Manuskript verfasst und das Leitbild MARKT-MANAGEMENT-MITARBEITER entwickelt. In der Visualisierung symbolisiert es mit 3 sich überdeckenden Kreisen entsprechend der 3 Hauptinteressen- und Anspruchsgruppen das Ideal von “Unternehmen in Balance”. An dieses Manuskript anknüpfend habe ich im Sommer 2005 mit Unterstützung von Prof. Rainer Kassing und Klaus Dieter Trayser die Veranstaltungsreihe www.forum-fuehrung.com gestartet und mit unterschiedlichen Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht (siehe auch: http://www.forum-fuehrung.com/initiative.htm).
Mein Engagement im Rahmens des ÖSF-Deutschland für die Verwirklichung einer ÖKO-SOZIALEN-MARKTWIRTSCHAFT sehe ich vor dem Hintergrund der geschilderten Historie als eine neue Ebene, die ich betrete. Hier geht es nicht mehr um die Balance von Unternehmen, es geht um die Balance in der Gesellschaft (und der Welt). In den vielen Jahren, die ich mich nun bereits mit Management und Führung praktisch und theoretisch beschäftige, habe ich noch keinen besseren und gleichzeitig grundlegenderen Leitgedanken als den einer ÖKO-SOZIALEN-MARKTWIRTSCHAFT gefunden.
Der vorgeschlagene ÖSF-Arbeitskreis »ÖSM-Zertifizierung« soll die Frage stellen: Durch welche Kriterien zeichnet sich ökosozial-marktwirtschaftliche-Geschäftstätigkeit aus? Welche Messkriterien und welche Eigenschaftsprofile sind sinnvoll und hilfreich um in Unternehmen ökosozial-marktwirtschaftliches-Geschäftsverhalten zu fördern und zu stärken? Wie sind sie aufzubauen und umzusetzen? Es soll ein Instrumentarium entstehen, ähnlich dem des bekannten Qualitätsmanagements, um Unternehmen auf dem Weg in eine Ökosoziale Marktwirtschaft zu führen.
Ich bitte den ÖSF-Deutschland und seine Netzwerk- und Kooperationspartner um Unterstützung meines Vorschlags zum Aufbau einer ÖSF-Arbeitsgruppe für ein ÖSM-Qualitätsmangement und eine ÖSM-Zertifizierung. Dazu werde ich diesen Vorschlag in den kommenden Wochen weiter ausdifferenzieren.
Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt ist falsch positioniert

Peter Sawtschenko äußert sich gegenüber forum-fuehrung.com in einem telefonischen Interview zu seinem aktuellen Buch und zur momentanen Situation in der Wirtschaft.
Er ist der führende Praxisexperte im deutschsprachigen Raum und Gewinner des Strategiepreises 2007. Seit 18 Jahren berät er erfolgreich Unternehmen und verfügt über eine schier endlose Liste von Referenzen. Darunter befinden sich beispielsweise die Telekom, REWE, die F.A.Z. und AT@T.
Im Gespräch wird deutlich: Peter Sawtschenko weiss wovon erspricht – sein Konzept ist plausibel und vielfach erfolgreich umgesetzt. Mit seinen Kunden erarbeitet er in intensiven und oft schwierigen Prozessen eine klare Unternehmenspositionierung; gemäß dem Titel des vorliegenden Buches: „Positionierung – das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten“.
In Krisen wird das meiste Geld verdient
„Gesteigerte Marketingaktivitäten führen nicht immer zu Erfolgen“, so Sawtschenko, „eine richtige Positionierung hingegen kann traumhafte Erfolge erzielen.“ Wer sich nicht sicher ist, ob das Buch das richtige für Sie/Ihn ist und ob die Ratschläge umsetzbar sind, dem empfehle ich zum anlesen Seite 98: „Die Problemlösungsspezialisierung“. (Ein Marketing-Tipp der mich begeistert hat!)
Auf die aktuelle weltwirtschaftliche Situation angesprochen ist sich Sawtschenko im Gespräch sicher: „In Krisen wird das meiste Geld verdient. Wer sich mit Positionierung beschäftigt wird feststellen, dass sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zahlreiche lukrative Nischen ergeben, die besetzt werden können.“
Alle sind betroffen
„Der Leidensdruck ist auch so groß, dass die Menschen anfangen sich mit Positionierung zu beschäftigen“, sagt der Autor und Berater, „von den Kleinen bis zu den Großen – sind alle betroffen.“ Es ist die Zeit nach Chancen und nach Marktnischen zu suchen und diese auch zu finden. „Jedes Problem ist auch eine Chance“, meint Sawtschenko. Selbstbewusst und fast beschwörend sagt er: „Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt ist falsch positioniert.“
Das Gespräch führte Thomas Helmstetter, www.thomas-helmstetter.de
ÖSF-Deutschland: Ein guter “Überbau” für forum-fuehrung.com

Foto: Grit Wunderlich
Zu Besuch in Erfurt am 19.02.09: Andreas Stein (li.) beim Vorstandsvorsitzenden des Ökosozialen Forums Deutschland e.V., Detlef Wendt (re.)
Am 19.02.09 haben Grit Wunderlich und ich einen Besuch bei Detlef Wendt, Vorstandsvorsitzendem des www.oesf.de, in Erfurt abgestattet. Das Ökosoziale Forum Deutschland e.V. bietet der Arbeit von forum-fuehrung.com einen guten “Überbau”. Während sich ff um das Thema “Balance in Unternehmen und Organisationen” symbolisiert durch die Abstimmung von MARKT, MANAGEMENT und MITARBEITERN professionell und kommerziell kümmert, geht es im ÖSF-Deutschland um “eine Welt in Balance” unter der Prämisse einer Ökosozialen Marktwirtschaft.
Einen aktuellen Tipp zur besseren Organisation und Koordination der Zusammenarbeit habe ich von Detlef Wendt gleich mitnehmen können: Die Studie »Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt« bietet eine gute Arbeits- und Diskussionsgrundlage für die Indentifikation und Bewirtschaftung von Schlüsselfeldern zukunftsfähiger Wirtschaft. Ich will diese Studie zur besseren Koordination partnerschaftlicher Zusammenarbeit deshalb gleich weiterempfehlen!
Am 06.03.09 startet ein Regional-Forum für Öko-Soziale-Marktwirtschaft in Hessen, am 16.05.09 findet die 1. Bundesversammlung des ÖSF-Deutschland in Kassel statt: Die Einladung zur Gründung der Regionalgruppe in Kassel/Hessen am 06.03.09 und weitere Info´s finden Sie fortlaufend hier und auf http://www.oesf.de.
Ich lade Sie herzlich ein, am 06.03.09 um 17:00 Uhr an der Informations- und Gründungsveranstaltung der Regionalgruppe Kassel/Hessen des ÖSF-Deutschland teilzunehmen.
Mit den besten Wünschen für Ihren nachhaltigen Erfolg,
Ihr Andreas Stein
Gallup-Studie zum Mitarbeiter-Engagement im “Krisenjahr 2009″
In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob das Jahr 2009 für viele deutsche Unternehmen und Institutionen zu einem Jahr der Krise wird. Fest steht: Auch ohne Krise gilt es für alle Unternehmen im Wettbewerb, die eigene Strategie kritisch zu überprüfen und sich optimal aufzustellen.
Voraussetzung für die Umsetzung der Unternehmensziele sind engagierte Mitarbeiter. Doch gerade hierzu macht die aktuelle Gallup-Studie eine kritische Aussage: Nach wie vor haben nur 13% aller Mitarbeiter eine hohe emotionale Bindung an ihr Unternehmen und sind damit aktiv engagiert. Der Rest zieht nicht mit, gerade wenn in Krisenzeiten ein hoher Einsatz gefragt ist!

Der Schlüssel zur Lösung dieses Problems heißt Kommunikation. Gallup fordert die Führungskräfte auf, ein ernsthaftes Gespräch mit den Mitarbeitern zu suchen und gemeinsam mit Ihnen an konstruktiven Lösungen der Probleme zu arbeiten.
(Weitere Informationen: www.forum-fuehrung.com, www.grit-wunderliche.de)
Ein Sprachrohr für Unternehmer und Führungsverantwortliche
Grit Wunderlich, www.grit-wunderlich.de
forum-fuehrung.com und die dazu gehörige Publikation http://news.forum-fuehrung.com ist für mich ein Sprachrohr für Unternehmer und Führungsverantwortliche, die zu relevanten Themen und Fragen in den Handlungsfeldern Markt, Management und Mitarbeiter Bezug nehmen. Unter der Devise “aus der Praxis, für die Praxis” sind dabei auch kontroverse Diskussionen erwünscht, z. B. zum Thema Mitarbeiterbeteiligung.
Gerne stehen ich Ihnen für Ihre Thematik als Ansprechpartnerin zur Verfügung!
Unternehmen in Balance für eine Welt in Balance: Grusswort von Prof. Dr. Dr. Josef Radermacher
Markt, Management und Mitarbeiter in Balance für »eine Welt in Balance«. Für »Geld und Werte in Balance«. Erinnerung an unserer Zukunft. Und ein Dank für das Grusswort von einem Vordenker und Mahner zum Start der privatwirtschaftlichen Publikation http://news.forum-fuehrung.com. Von Andreas Stein, Kassel
Sehr unschöne Erfahrungen haben mich in den Jahren 2002 bis 2004 dazu veranlasst, tiefgehend und umfassend zum Verständnis von Sinn und Zweck der Unternehmensführung nachzudenken. Mit “sehr unschöne Erfahrungen” meine ich den Zusammenbruch – die Insolvenz - gleich mehrerer Unternehmen, für die meine Agentur im Bereich Marketing und Marktkommunikation über den Zeitraum von vielen Jahren tätig war. Mit der Insolvenz von Kunden verliert man nicht nur Geld und Folgeaufträge. Man verliert auch immer etwas von dem Vertrauen - auch dem Selbstvertrauen – mit dem man die Zusammenarbeit lange Jahre gestaltet hat. Die Frage: “Hätte ich etwas tun können, um diese Entwicklung zu vermeiden?” beschäftigt einen.
Die Ergebnisse der Refektion über die obersten Zielsetzungen von Unternehmensführung sind vielschichtig. Bis zum heutigen Tag ist der Prozess des “Nachdenkens und Weitersammelns” nicht abgeschlossen. Nein, das ist nicht Unentschlossenheit und ständiger Zweifel, den ich da mit mir trage. Ich verstehe diese Auseinandersetzung als einen »Prozess des lebensbegleitenden Lernens«. Dazu gehörte auch das 2004 entstandenen Manuskript zu Leitbildern und Motiven der Unternehmensführung. Bei der Arbeit daran entwickelte sich die Auffassung von Markt, Management und Mitarbeitern als den wesentlichen Triebkräften des Unternehmens. Weiter gehörte dazu auch die mit Unterstützung von Klaus Dieter Trayser und Prof. Rainer Kassing im Sommer 2005 gegründete Initiative forum-fuehrung.com. Balance und Gleichgewicht als wesentliches Kriterium für Führungsentscheidungen stand in den vorangegangenen Gesprächen mit diesen beiden verantwortungsorientierten Führungspersönlichkeiten im Mittelpunkt. Das Symbol der drei verbundenen Kreise, die in ihrer Mitte die Überdeckung der Interessen und Ansprüche von MARKT, MANAGEMENT und MITARBEITERN darstellen, soll die Bedeutung von Stabilitätsbildung als dem wohl nachhaltig gesehen wichtigstem Unternehmensziel verdeutlichen.
In den letzten Jahren ist überdeutlich geworden, wie sehr die innere Balance von Unternehmen abhängig ist vor der Balance des gesellschaftlich-wirtschaftlichen Umfeldes, in dem sie sich befinden. Anders ausgedrückt: Das Wissen um die Bedeutung der gesellschaftlichen Funktion von Unternehmen hat die Erkenntnis um die Geschwindigkeit des Umbruchs verstärkt, in dem wir uns aus meiner Sicht seit ca. 2000/2001 befinden. Die vernetzte Welt “dreht öfters durch”. Sie tut es in ohne Rücksicht nach dauerhafter Stabilität. Das sind gefährliche Prozesse, die längst nicht nur Chancen bieten, sondern auch ganz erhebliche Risiken.
Die Ende Mai 2008 gestartete Plattform http://news.forum-fuehrung.com soll dazu beitragen, Zukunfts-Chancen zu nutzen und Zukunfts-Risiken in Zukunfts-Chancen zu verwandeln. Auch wenn Bedrohungen manchmal übermächtig erscheinen: Das menschliche Potential ist gross und es gibt heute viele schlummernde oder gebremste Kräfte. Diese können zum Aufbau von Zukunft geweckt und mobilisiert werden. Und wenn »Klugheit, Tapferkeit, Gerechtigkeitssinn und Verständnis von Mass«, also die Urtugenden europäischer Kultur, nicht ausreichen, dann kann uns beim Aufbau von Zukunft Glaube, Hoffnung und Liebe helfen. Das haben wir im Christentum gelernt und übernommen und nennen es mit “weltlichen” Worten Vertrauen, Zukunfts-Optimismus und Verantwortung.
Eine “Besonderheit” von forum-fuehrung.com soll an dieser Stelle GANZ KLAR UND DEUTLICH herausgestellt werden. Das Engagement hat auch das Ziel, wirtschaftliche Interessen einerseits und Interessen des Gemeinwohls andererseits wieder stärker miteinander in Beziehung zu setzen. Eine weitere Polarisierung der Auffassungen und Verhältnisse in der Gesellschaft sollte wohl besser gebremst und wahrscheinlich sogar etwas umgekehrt werden. Die Gräben zwischen den unterschiedlichen Interessen- und Anspruchsgruppen sollten nicht noch tiefer und breiter werden, sondern besser schmaler und flacher. Mit mehr Brücken, über die sie zu begehen sind. In den letzten Jahren ist diese Intention von forum-fuehrung.com oft noch unzureichend erkannt und anerkannt worden. Der Grund dafür liegt vielleicht gerade darin, dass das Phänomen der auseinanderlaufenden Interessen in Wirtschaft einerseits und Gesellschaft andererseits inzwischen gerade wegen seiner Überdeutlichkeit weithin einfach hingenommen wird. Verbunden mit dem Gefühl von Ohnmacht. WELCH EIN WAHNSINN! Dieser “böse Geist” muss vertrieben werden. Nachhaltige Wirtschaft DIENT der Gesellschaft und den Menschen. Und dieser Dienst verdient natürlich auch einen VERdienst!
forum-fuehrung.com ist vom Start weg ein privatwirtschaftliches Engagement. Dieses Engagement ist auf wirtschaftliche UND gesellschaftliche Stabilität angelegt. Mit Projekten und Seminaren zur Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit erschließt diese Arbeit Zukunfts-Ressourcen. Das ist auch GELD WERT, weil es in Richtung einer gesunden Wirtschaft führt. Ohne »Geld und Werte in Balance« werden wir keine Stabilität finden. Allerdings müssen wohl noch einige “Mauern in den Köpfen” überwunden werden, bis diese Auffassung der Vernunft sich wieder ausbreiten kann. Grundsätzliche Erfahrungen und Beispiele beweisen jedoch: Es geht! Auch wenn für ein Nachdenken in der Breite das Kind immer wieder zuerst in den Brunnen fallen muss, wie es am Beispiel der Beinahe-Katastrophe der Finanzwirtschaft in den letzten Monaten erneut überdeutlich geworden ist.
Wenn sich plötzlich neue Perspektiven entwickeln – z. B. mit dem wachsenden Zugriffserfolg dieser Plattform - dann ist der Zeitpunkt gekommen, für das bisher Erreichte auch einmal dankbar zu sein. Dankbar bin ich z. B. für das Grusswort von Prof. Radermacher zum Start dieser Online-Publikation. Weil eine “offiziell geplante Einweihung” bisher nicht stattgefunden hat, habe ich die Veröffentlichung des Grußworts bis heute aufgeschoben. Nun ist ein anderer Anlass gegeben, der einen ausgesuchten Sinn und Zweck dazu verleiht. Am 09.01.09 habe ich dem Vorsitzenden des Ökosozialen Forums Deutschland, Detlef Wendt, meine Unterstützung für den Aufbau einer Regionalgruppe in Hessen angeboten. Und die Nachwirkungen der Finanzkrise machen die Frage nach Balance in Unternehmen noch wesentlich aktueller, als es im Sommer letzten Jahres der Fall war. Auch in diesen Zusammenhängen ist das Grusswort von Prof. Radermacher ein echter Ansporn! Lesen Sie:
Grußwort von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher zum Start der Online-Redaktion
Ihr Beitrag für mehr Stabilität in instabilen Zeiten
Mit Mausklick auf den Banner oben gelangen Sie zur Umfrage
Die im Herbst 2008 in Kooperation der www.koenigsteiner-akademie.de und www.forum-fuehrung.com gestartete Umfrage zu den Erfolgsfaktoren für »Effiziente Zusammenarbeit« wird 2009 weiter fortgesetzt. Geplant ist ein Ausweitung der Umfrage zu einer umfassenden Studie. Hierfür bitten wir um Ihre Unterstützung durch Teilnahme und Vermittlung. Im Gegenzug erhalten alle Teilnehmer die Ergebnisse dieser Umfrage zugesendet. Zwischenberichte werden regelmässig auf http://news.forum-fuehrung.com veröffentlicht.
Für mehr Qualität und Stabilität durch organisierte Kooperation
Rückblick auf ein nachhaltig wirksames Projekt. Von Andreas Stein, Kassel

Die Mitglieder der Warburger Handwerker-Kooperation www.meister-qualitaet.de auf einem Treffen im Jahr 2004.
Seit Anfang 2002 engagiere ich mich für Qualität und Stabilität durch Kooperation. Auftakt hierzu bildete eine Handwerker-Kooperation im Raum Warburg. 7 Handwerksbetriebe wurden von Heike Waldhoff-Koch angesprochen, die von der Idee einer gewerkeübergreifenden Kooperation überzeugt war. Die erste Konzeptskizze wurde, nachdem die Interessenten gewonnen waren, der Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, www.gfw-hoexter.de, vorgestellt. Mit deren Unterstützung konnten dann in 3 Workshops die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken einer Kooperation herausgearbeitet werden. Dabei konkretisierte sich die ursprüngliche Konzeptskizze und passte sich den individuellen Auffassungen und Erwartungen an. So wurde in der Vorphase der Zusammenarbeit eine realistische Erwartungshaltung und eine solide Vertrauensbasis erzeugt.
1. Workshop am 17.08.2002
Vorsprung im Wettbewerb durch Qualität und Kundenorientierung
2. Workshop am 19.10.2002
Die Werte der Zukunft
3. Workshop am 14.12.2002
Kooperationsbeschluß, weitere Aufgaben und Maßnahmen
Ziel der Workshops war es, Vertrauen und Verständnis untereinander aufzubauen und sich gegenseitig kennenzulernen. Eine Absichtserklärung wurde von jedem Teilnehmer unterzeichnet. Weitere Kooperationstreffen finden seitdem in regelmäßigen Abständen statt, auf denen aktuelle Themen in einer Form “selbstorganisierter Weiterbildung” die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Betriebe fördert und ausbaut. Organisation und Moderation dieser regelmäßigen Treffen wurden von Heike Waldhoff-Koch übernommen. Im Ergebnis erleichtert diese ständige Fortentwicklung eine sich selbst modifizierende Konzentration auf Kernkompetenzen, eine überdurchschnittliche Qualität (Kundennutzen und -mehrwert) sowie Kostenvorteile durch gemeinsamen Marktauftritt und Qualifikation der Mitarbeiter. So entsteht Stabilität durch organisierte Kooperation.
Das Beispiel der Handwerker-Kooperation im Raum Warburg, Kreis Höxter finden Sie unter www.meister-qualitaet.de
Andreas Stein Management, Projekt- und Interimsmangement,
www.andreas-stein.info, as@andreas-stein.info
Angebot zur Verbreitung Ihres Angebots
Seit dem Start Ende Mai 2008 entwickelt sich die Internet-Zeitschrift http://news.forum-fuehrung.com mit wachsendem Erfolg. Das besondere an einer Internet-Zeitschrift ist, dass sie im Unterschied zu einer isolierten Internetpräsenz nicht von einem einzigen Betreiber, sondern von vielen Autoren „angereichert“ wird. Das wiederum spricht sich herum und weckt neues Interesse, wodurch Besucherzahlen und Seitenabrufe steigen. Mit der Statistik für November wird das erneut bestätigt. Insgesamt läßt sich sagen: In einem halben Jahr – also seit Mai 2008 – hat sich eine vorher langsam über einen Zeitraum von 5 Jahren aufgebaute Frequenz von 3.000 bis 4.000 Besuchern/Monat (6.000 bis 8.000 Seitenabrufe/Monat) verdrei- bis vervierfacht auf einen Stand von jetzt 10.000 bis 15.000 Besuchern/Monat (20.000 bis 30.000 Seitenabrufe/Monat). Dieser Erfolg soll weiter genutzt und ausgebaut werden, mit Berichten und Angeboten aus der Praxis für die Praxis.
Zu diesem Zweck wird hier das Angebot zur Verbreitung Ihres Angebots (PDF-Datei) unterbreitet.
Die Menschen sind der wichtigste Faktor!

Axel Bürger, Geschäftsführer von www.bfi-stahlbausysteme.de in Warburg, äussert auf Nachfrage der OWI 12/2008 seine Auffassung zu den Erfolgsfaktoren mittelständischer Unternehmen im internationalen Geschäft
Für uns als mittelständisches Unternehmen mit Sitz im Kreis Höxter sind die Kunden, die Lieferanten und die Mitarbeiter der wichtigste Erfolgsfaktor für die internationalen Projekte. Wir meinen, dass ein fairer und offener Umgang, gerade bei der Planung und Umsetzung unserer internationalen Aktivitäten Vorrang hat vor reinem Gewinndenken und der Erfolg gibt uns einfach Recht. 10 Jahre erfolgreicher Unternehmensgeschichte liegen nun hinter uns und das Auslandsgeschäft ist zu einer tragenden Säule geworden. Unser Kerngeschäft liegt im Bereich der Erstellung schlüsselfertiger Hallen und Stahlkonstruktionen sowie der Fertigung von Bühnenkonstruktionen für Maschinen und dieser Markt wird immer internationaler. Zu unserem Kundenspektrum zählen auch die zwei größten Hersteller für Getränkeabfüllanlagen, die unsere Bühnenkonstruktionen einsetzen. Im Rahmen dieser Projekte ist unser weltweiter Einsatz gefragt. Die Kunden verlangen unser komplettes Dienstleistungsprogramm von der Planung bis zur Montage. Aus unserer Sicht sind vor allem zwei Dinge für den Erfolg auf dem internationalen Parkett für kleinere Unternehmen Voraussetzung: Ein starker Partner, der bereits über Erfahrungen auf dem internationalen Markt verfügt sowie motivierte und engagierte Mitarbeiter, die selbstständig und qualifiziert auf die gegebenen Rahmenbedingungen vor Ort reagieren. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass der Einsatz von „internen“ Mitarbeitern gerade im Ausland unerlässlich ist. Wir können uns auf unser Team verlassen und setzen auf ständige Aus- und Weiterbildung. Unser Erfolgsfaktor im internationalen Geschäft ist also der Mensch!
Sinn ist Grundlage für Lebensqualität, Gesunderhaltung und nachhaltigen Erfolg
Rückblick auf die Begrüssungsrede von Elke Böker am 26.11.2008. Von Andreas Stein, Kassel

Wo sich das Ziel wirtschaftlicher Aktivität dauerhaft an 25% Rendite auf Eigenkapital orientiert, dort pervertiert unser System in ein System der Missachtung der Würde und Bedürfnisse einer wachsenden Anzahl von Menschen. Tendenziell führt eine dauerhafte Forderung nach 25% Rendite sogar zur Missachtung der Würde und Bedürfnisse der Mehrheit der Menschen in unserer Gesellschaft und ist daher im Kern antidemokratisch. Deshalb war es auch längst überfällig, als diese Forderung vor kurzer Zeit offiziell aufgegeben wurde.
Umso erfreulicher ist es, dass es in unserem Land Menschen und Unternehmen gibt, die bei berechtigtem und anerkenneswertem Interesse an der Erwirtschaftung von Gewinn auch die Grenzen der Renditeorientierung erkennen und zum Ausgleich eine Orientierung an immateriellen Werten fördern. Die Plansecur in Kassel gehört zu diesen Unternehmen und engagiert sich seit über 20 Jahren in diesem Feld.
Am 26.11.08 fand hierzu das Zukunfts-Forum »Wie leben wir Zukunft – mit Sinn unsere Zukunft sichern« statt, zu dem Elke Böker, Plansecur-Beraterin und Vorsitzende des regionalen Netzwerkes „Unternehmerinnen heute“, die Begrüssungsrede hielt. Hier sind einige wichtige Passagen daraus wiedergegeben. Die vollständige Rede steht am Ende dieses Berichts als PDF-Datei zum Download bereit.
»Wir beobachten – nicht nur in Deutschland – einen Verfall der Werte, der Menschenwürde. Verwahrloste und hungernde Kinder, Vandalismus und Randale bei sportlichen Veranstaltungen, Verfolgung und Bedrohung von Ausländern, von „Andersdenkenden“, Anschläge auf Menschen, fast noch Kinder, zunehmend mit rechtsradikalen Hintergrund, Mobbing am Arbeitsplatz, Renditesteigerung um jeden Preis in großen Unternehmen, mehr und mehr Menschen, die dem wachsenden Leistungsdruck nicht gewachsen sind und herausfallen aus unserer Leistungsgesellschaft. So ist die aktuelle Finanzkrise nichts anderes als das Spiegelbild und die Quittung für einseitiges, gieriges, sinnwidriges und werteleeres Denken und Handeln.
Wir im Hause Plansecur, ob als Berater, Beraterinnen oder Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, machen uns Gedanken über die Nöte und Probleme unserer Gesellschaft, der Sinnleere und der Sinnsuche und suchen nach Lösungsansätzen. Denn Werte sind keine Nebensächlichkeiten. Sie sind die Stützpfeiler unserer Gesellschaft. Es geht uns alle an, wir alle tragen Verantwortung für unsere Zukunft und müssen dafür sorgen, dass die ureigensten Bedürfnisse von Menschen, nämlich Anerkennung und Wertschätzung, echte zwischenmenschliche Beziehungen und Vertrauen, gegenseitiger Respekt und Menschenwürde und sinnvolle und sinnstiftende Betätigung wieder mehr im Focus stehen.
Sinn und Werte sind die Nährstoffe für Menschen und Unternehmen. Sie sind Energiezentren, die sie zu Spitzenleistungen bewegen und sie nachhaltig erfolgreich machen. Sinn entsteht dann, wenn ein Mensch gemäß seinem Wert- und Überzeugungssystem leben kann.
Sinn ist Grundlage für Lebensqualität, Gesunderhaltung und nachhaltigen Erfolg.«
Lesen Sie: Begrüssung zum 26.11.2000 von Elke Böker, Kassel (PDF-Datei)
Wie leben wir Zukunft – mit Sinn unsere Zukunft sichern
Rückblick auf ein Plansecur-Forum vom 26.11.08 in Kooperation mit »Unternehmerinnen heute«. Von Andreas Stein, Kassel

Begrüßung und Einführung durch Plansecur-Beraterin Elke Böker
“Wo Sinn- und Wertelosigkeit herrschen, erkranken Menschen, Unternehmen, Wirtschaft und die Gesellschaft. In Vertrauenskulturen sind die Menschen gesund. Was uns fertig macht, ist nicht die viele Arbeit. Es sind die menschlichen Dinge: Neid, Mobbing, miese Kommunikation – das macht krank.”
An dieses Zitat von Prof. Dr. Pircher-Friedrich, www.pircher-friedrich.com, knüpfte Plansecur Beraterin Elke Böker ihre Einführung in den offiziellen Teil des Zukunftsforums in der Plansecur an. Dabei stand die Orientierung an Lebenssinn als Primärmotivation menschlichen Handelns auf der Tagesordnung. Ein hochaktuelles Thema vor dem Hintergrund der Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrise, die wir durchleben.
Mit zwei Kurzvorträgen über “Werteorientierung und Wirtschaftlichkeit im Einklang” von Anette Trayser, Geschäftsführerin der Plansecur, www.plansecur.de, und “Geldanlagen mit Sinn und Ertrag” von Tjark Goldenstein, Vorstand der ÖKORENTA, www.oekorenta.de, setzte sich der einleitende Teil der Veranstaltung fort.
Im Vorfeld und in der Pause rahmte eine “Minimesse” mit zahlreichen Infoständen unterschiedlicher Initiativen und Organisationen den Veranstaltungsabend. Einige haben wir näher kennen gelernt und möchten sie in exklusiven Kurzvorstellungen auf dieser Plattform noch bekannt machen.

Grit Wunderlich erklärt interessierten Besuchern die Arbeit der Fachpublikation
Auch forum-fuehrung.com war eingeladen, auf einem Infostand die eigene Arbeit vorzustellen. Die neue Online-Fachpublikation http://news.forum-fuehrung.com stieß dort auf reges Interesse, wo erklärt und verstanden wurde, welche Themen das Engagement beinhaltet und wie seine Verbreitung funktioniert.

Dr. Wolfgang Fuhr, Dr. Michael Schmidt, Petra Nagel, Anette Trayser, Gerd Bechtel und Tjark Goldenstein bei der abschließenden Podiumsdiskussion
Im zweiten Teil des Abends moderierte Petra Nagel die Podiumsdiskussion mit abschließender Diskussion. Hier bestätigte sich die Bedeutung der Frage nach Sinn, Werten und Prioritäten für Führungsorientierung und -entscheidungen in Organisationen und Gesellschaft. In den Gesprächen zum Ausklang des Abends wurde deutlich: Die Thematik ist noch lange nicht abgeschlossen. Vielmehr scheint sie an Bedeutung weiterhin zu gewinnen. Und dies läßt sich auch als erstes Fazit festhalten: Die Sinnfrage unseres Handelns wird wichtiger, das hat der Abend bestätigt. Ihr weiterhin nachzugehen, dazu hat die Veranstaltung ermutigt. Herzlichen Dank für die Einladung und an alle, die zur Veranstaltung beigetragen haben!
Mit »innovativer Umsetzungsbegleitung« auf Erfolgskurs!
Ein Tipp aus der “Erfahrungskiste” einer Unternehmerin
Globalisierung, Weltmarkt und Finanzkrise – weit weg und doch ganz nah! Täglich heißt es, die Auswirkungen, die auch im Tagesgeschäft spürbar sind, aufzufangen: Markt und Mitarbeiter benötigen ein kompetentes Management, dass sich flexibel und rechtzeitig auf die ändernden Anforderungen einstellt.
‘Grit Wunderlich’-Zitat: “Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!” Das notwendige Handwerkszeug für die täglichen Herausforderungen haben wir in unserem Unternehmen durch Grit Wunderlich erhalten. Mit großem Sachverstand, Erfahrung und Gespür für Menschen und das Timing erforderlicher Maßnahmen, versteht sie es, “Hilfe zur Selbsthilfe” zu geben: Sie reflektiert und hält den Spiegel vor, motiviert, holt alle ins Boot und unterstützt den Prozess der Weiterentwicklung und Verwirklichung der eigenen, ursprünglichen Intention.
So war ich “hin- und hergerissen” in meiner Überlegung, meinen Tipp zu veröffentlichen: einerseits — wenn alle Unternehmer die besondere Kompetenz und Persönlichkeit für ihren Betrieb nutzen, hat Grit Wunderlich keine Zeit mehr für uns; andererseits — mit ihrem Engagement für viele Unternehmen wäre die wirtschaftliche Situation insgesamt besser!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie sehen ja meine Entscheidung, denn Egoismus ist da fehl am Platz — “insgesamt besser” bedeutet: für uns ja auch! Also packen wir’s an: Gehen wir mit Grit Wunderlich auf Erfolgskurs!!!
Dorothe Wehebrink, www.wehebrink.de
Eine Marketing-Strategie für das »Kulturland Kreis Höxter«
Leitmotive einer an Werten orientierten Führungskultur am Praxisbeispiel. Von Andreas Stein, Kassel
Mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH existiert seit 2002 eine wiederkehrende Zusammenarbeit in verschiedenartigen Projekten. Da ist ganz am Anfang die Initialisierung der Handwerker-Kooperation www.meister-qualitaet.de im Raum Warburg zu nennen. Es geht weiter mit unterschiedlichen Potentialberatungen, die durch verschiedene Partner in Zusammenarbeit mit der GfW durchgeführt worden sind. Und da ist noch die Entwicklung einer Kommunikations-Strategie zu nennen, mit der die GfW seit 2004 nun bereits mehrmals den Landkreis auf der Exporeal in München erfolgreich präsentiert hat.

Nach Abschluss von Konzeption und Visualisierung des neuen Auftritts des Kreises für die Exporeal 2004 vor dem fertigen Plakat: Andreas Stein, forum-fuehrung.com (li.) und Bernhard Willim, GfW Höxter (re.)
Nun habe ich im Frühjahr eine Anfrage zu Entwicklung einer Marketingstrategie für den Kreis Höxter erhalten, die – was mich sehr gefreut hat – anknüpfen möchte an das Versprechen EHRLICH. Mit diesem Leistungsversprechen – konzipiert und visualisiert für den Auftritt des Landkreises auf der Investorenmesse Exporeal 2004 – soll Aufmerksamkeit und Vertrauen für die qualitativen Potentiale der Region weiterentwickelt werden, insbesondere für die Kompetenzen und Werte der Menschen des »Kulturland Kreis Höxter«.
EHRLICH war und ist ehrlich gemeint, und das ist wohl mit diesem Auftritt auch “herüber” gekommen. Jedenfalls hat dieser Ansatz Nachahmer gefunden, was immer die höchste Anerkennung darstellt, die eine Initiative erhalten kann. Und der Kreis Höxter hat in den Folgejahren mit Konsequenz seinen Auftritt auf der Exporeal mit EHRLICH fortgesetzt, was auf Vertrauensbildung fördernd wirkt. Das ist vor dem Hintergrund der allgemeinen Unsicherheit, die gerade durch die aktuelle Finanzkrise verstärkt wurde, ein Glücksfall, der nun einen Vertrauensvorsprung bietet. Vielleicht ist es aber doch noch etwas mehr als Glück, nämlich der Ausdruck einer beständigen (Wirtschafts-)Kultur. Wie sagt es noch der Volksmund: »Ehrlich währt am längsten«.
Diese Woche werden wir nun mit unserem Verständnis werteorientierter Führungskultur für Stabilität und Wachstum durch Gleichgewicht in den Handlungsfeldern MARKT-MANAGEMENT-MITARBEITER unser Angebot für eine zukunftsweisende Marketingstrategie für den Kreis Höxter präsentieren. Damit möchten wir einen Baustein einbringen zum Ausbau möglichst vitaler Wirtschaftskreisläufe. Darüber sind wir stolz und darauf freuen wir uns, ebenso ehrlich.
Moderation: Grit Wunderlich

Grit Wunderlich moderiert die Veranstaltung zum 10jährigen Bestehen von BFI-Stahlbausysteme, Warburg, am 17.10.2008
Organisations- und Unternehmensentwicklung nach Verständnis des Handlungsrahmens MARKT-MANAGEMENT-MITARBEITER legt einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Stärkung von zuverlässigen und dadurch belastungsfähigen Beziehungen, die zwischen den Hauptanspruchs- und Interessengruppen bestehen: Gesunde Beziehungen als Fundament für bestmögliche Ergebnisse!
Externe Partner können hier wertvolle Entwicklungsimpulse geben, gerade weil sie ausserhalb der oft festgefügten Strukturen innerhalb eines Unternehmens stehen. Die Anlässe dazu sind vielfältig: Weiterbildung, Zielvereinbarungen, Einführung neuer Verfahren und Abläufe – das sind nur ein paar Beispiele dafür, wann sich der Rückgriff auf kompetente Partner lohnt.
Es darf aber ruhig auch einmal ein Anlass sein, an dem nicht gearbeitet, sondern gefeiert wird. So wie zum 10jährigen Bestehen von www.bfi-stahlbausysteme.de, Warburg.
Grit Wunderlich · Kommunikation & Organisation
Lilienthalstr. 5 · 34123 Kassel
Tel. 05 61 / 9 88 25 75 · Fax 05 61 / 9 88 25 77
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