Archiv für die Kategorie „02 MMM“

Wenn Sie den demographischen Wandel ernst nehmen, brauchen Sie davor weniger Angst haben

Studentenlieder – Die Gedanken sind frei

Wieder ein wenig Kultur am späten Sonntagabend.

Einladung in die Facebook-Gruppe »Das neue liberale Grundsatzprogramm«

Weitere Hinweise zu dieser Einladung, die sich an alle Bürger des Landes richtet, denen Freiheit, Ordnung und Gerechtigkeit in der Gesellschaft und für die Menschen dieser Gesellschaft ein wichtiges Anliegen ist, finden Sie im Artikel »Das neue liberale Grundsatzprogramm«, hier auf http://news.forum-fuehrung.com/?p=5218.

Hier der Link auf den Vorstandsbeschluss der Liberalen vom 28.06.2010:
http://www.fdp-bundespartei.de/files/653/10_06_28_Beschluss_Grundsatzkommission_1.pdf

Link auf die Facebook-Gruppe: http://www.facebook.com/group.php?gid=115509661828833

Und hier der Link auf diese Einladung hier mit der Bitte um Weiterleitung an alle potentiellen Interessenten: http://news.forum-fuehrung.com/?p=5334

Stimmen aus Berlin im August 2010

FBWE_LOGO

Von Andreas Stein, Kassel

Im August (09.-14.08.10) möchte ich einen kleinen Abstecher nach Berlin unternehmen. Diese Gelegenheit will ich nutzen, ein paar Stimmen aus Berlin zu sammeln. Wie denken und fühlen Hauptstadtbewohner, wenn Sie zu den Perspektiven von »Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« sprechen. Ich werde meine Videokamera mit auf meine Reise nehmen und Stimmen sammeln, die ich danach in der Facebook-Gruppe des FBWE veröffentliche. Mal sehen, wen ich alles vor die Linse und zum Sprechen bekomme. Ich bin schon ganz gespannt!

Um meine Stimmensammlung gut vorzubereiten, habe ich unter der Gruppendiskussion auf Facebook das Thema »Stimmen aus Berlin im August 2010« angelegt. Außerdem will ich in der dortigen Gruppe noch eine Veranstaltung anlegen, in der die Stationen meiner Reise bekannt gemacht werden. Ich erhoffe mir von dieser Aktion ein paar gute Anregungen, die ich als gewählter Vorsitzender des FBWE in die Bildungsarbeit des Vereins zukünftig einbringen kann. Dafür bitte ich um Unterstützung.

TECOPS stellt Geschäftsführung neu auf

In der Geschäftsführung der TECOPS GmbH kommt es zu personellen Veränderungen: Dr. Volker Buttermann wird ab August 2010 neben Reiner Pientka, Ludwig Hank, Martin Liebert, Herrmann Stehlik und Walter Hündl die Geschäftsführung verstärken.
 
Der promovierte Diplomkaufmann mit langjähriger internationaler Erfahrung in der Unternehmensberatung und Halbleiterindustrie war zuletzt Senior Director Purchasing bei Infineon Technologies. Von 2005-2009 war der 38-Jährige in Asien tätig.
 
Schwerpunkt seines Aufgabenfeldes wird es sein, das rasche Wachstum und die strategische Weiterentwicklung von TECOPS aktiv mitzugestalten. 2004 hat TECOPS sein Portfolio um den Bereich der Vermittlung von IT-Spezialisten erweitert und verzeichnete selbst im vergangenen Jahr, trotz Krise, ein überproportionales Wachstum. Zuletzt verstärkte das Unternehmen im März diesen Jahres die Geschäftsführung durch Martin Liebert.
 
Ludwig Hank: „Wir haben in diesem Jahr den eigenen Kandidatenpool von IT-Spezialisten um 10.000 Profile auf über 20.000 Profile ausbauen können, hierdurch sind wir in der Lage 75% aller Projektanfragen innerhalb von 48 Stunden mit geeigneten Profilen zu beantworten. Und das mit einer fixen Vermittlungsprovision von nur 9%. Unter der Mitwirkung von Volker Buttermann werden wir unser Wachstum weiterführen und das Dienstleistungsportfolio von TECOPS strategisch und zum Nutzen unserer Kunden ausbauen können.“
 
Zum 30. September 2010 wird Walter Hündl aus der Geschäftsführung von TECOPS ausscheiden, darauf haben sich beide Seiten einvernehmlich geeinigt. „Wir möchten Herrn Hündl schon jetzt für seine wertvolle Arbeit und wichtigen Impulse zur Unternehmensausrichtung danken. Im Namen der gesamten Geschäftsführung wünsche ich ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, so Reiner Pientka, Vorsitzender der Geschäftsführung bei TECOPS.
 
Das Unternehmen ist einer der ersten Personaldienstleister in Deutschland, der neben der klassischen Zeitarbeit im IT- und kaufmännischen Umfeld auch die Vermittlung von freiberuflichen IT-Spezialisten anbietet. Mit rund 800 Mitarbeitern bundesweit ist TECOPS einer der führenden Anbieter von Personaldienstleistungen im IT-Bereich.

tecops personal GmbH
Hamburg I Berlin I Düsseldorf I Leipzig I Köln
Frankfurt I Nürnberg I Stuttgart I München
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Nordstraße 25a, D-40477 Düsseldorf
Tel:   +49 (211) 20 96 36 – 66
Fax:   +49 (211) 20 96 36 – 40
Mobil: +49 (172) 266 15 81
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Das wird eine spannende Woche: Präsidentenwahl und Arbeit an einer besseren Kultur

2010-06-28

Ein Gauck reicht nicht, wir brauchen Tausende!

Von Andreas Stein, Kassel

Ich bin ganz froh, wenn am 30.06. die Wahl zum neuen Bundespräsidenten gelaufen ist. Ich hoffe auf den Kandidaten Joachim Gauck, bin mir aber auch sicher: Selbst wenn er gewählt wird, das reicht nicht zur Bewältigung der Aufgaben, die ich vor uns sehe. Ich meine: Wir brauchen viele, viele Gaucks auf vielen Ebenen und Positionen der Gesellschaft.

Was man Joachim Gauck aus meiner Sicht schon jetzt hoch anrechnen darf: Er hat eine Debatte um die politische Kultur gefördert, die dringend notwendig ist. In einer immer komplexeren Welt können und dürfen wir für die Lösungen, die wir zur weiteren Orientierung suchen und wünschen, nicht immer nur “nach oben” schauen. Dort ist man nämlich zunehmend überfordert, je weiter die Entwicklung fortschreitet. Der Grund ist ganz einfach und schon von Goethe ausgedrückt: “Zuwachs an Erkenntnis ist Zuwachs an Unruhe”. 

Ein Ansatz den ich sehe, um am weiteren Geschehen aktiv mitzuarbeiten, folgt einem alten Prinzip, das auch in den Grundsatzprogrammen der bürgerlichen Parteien wiederzufinden ist: SUBSIDIARITÄT. Das bedeutet ganz einfach: Entscheidungen und Verantwortung in Hierachien so weit wie möglich “nach unten” geben. Entscheidungen vor Ort sind nämlich für die Verantwortlichen fast immer besser als aus einer fernen Zentrale. Ein Engpaß dieses Prinzips: Es braucht die Bereitschaft der Verantwortungsträger zur Verantwortungsübernahme, ebenso wie die Anerkennung “von oben”.

Ich sammele jetzt Gaucks. Wenn Sie einer sind: Sie wissen, wo Sie mich finden!

Nachtrag vom 11. Juli 2010: Vier Tage nach Veröffentlichung dieses Aufrufs habe ich auf Facebook die Gruppe »Das neue liberale Grundsatzprogramm« gegründet. Ich bitte alle Bürger dieses Landes, die mein Aufruf erreicht und anspricht, dort aktiv ihren Beitrag zum genannten Zweck einzubringen:
http://www.facebook.com/group.php?gid=115509661828833&v=info

Grössere Verteilerkreise – höhere Einflußkraft!

Eben habe ich meinen Aufruf von gestern (http://news.forum-fuehrung.com/?p=5047) noch einmal auf Video gesprochen, um damit meine Einladung zu bekräftigen. Also bitte: Wer Interesse hat und Beiträge leisten und einbringen möchte, per Email bei mir melden!

Wenn wir mehr bewirken wollen, müssen wir unsere Verteilerkreise vergrößern

Von Andreas Stein, Kassel

andreas_steinWir erleben z. Z. aufregende Zeiten. Nach einer längeren Phase der sozialen Apathie löst die Bewerbung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespäsidenten in grösseren Teilen der Bevölkerung Hoffnung und sogar eine (noch etwas zaghafte) Aufbruchstimmung aus. Unterstützt wird das alles von einer sehr aktiven “Netzgemeinde”, die es mit Unterstützergruppen von mehr als 35.000 Mitgliedern (im Internet auf Facebook) für den Kandidaten Gauck sogar in die Berichterstattung der Massenmedien geschafft hat. Aber “wir”, die wir einen bürgerlichen Aufbruch wünschen,  sollten uns nicht allzuviel vormachen. Die Bundespräsidentenwahl am 30.06. allein wird soviel nicht verbessern, wie sich viele Akteuere im Augenblick davon versprechen. In jedem Fall, unabhängig davon wer der nächste Bundespräsident wird, fängt die Arbeit an Erneuerungen, die Deutschland zukunftsfähig machen, erst richtig an. Immerhin muß ein Mainstream korrigiert werden, der die westlichen Gesellschaften über 25 Jahre geleitet hat und der nun über seine Grenzen hinaus geschossen ist. Die Aufgabe, die es nun zu lösen gilt, ist eine Generationsaufgabe. Das scheinen viele noch nicht begriffen zu haben, wenn man beobachtet, wie viele Süppchen (bei grossen Berühungsängsten) auf unterschiedlichen Feuerstellen gekocht werden. Aber nicht das Suppenkochen ist im Augenblick der Engpaß. Der Engpaß ist die Verteilung der besseren Suppe in breiten “Genießerkreisen”. Wenn wir also mehr bewirken wollen, müssen wir unsere Verteilerkreise vergrössern!

Ich möchte dazu meinen Beitrag leisten, indem ich meine Erfahrungen beisteuere. Für mich ist dabei das ”Basislager” meiner Arbeit die Online-Redaktion hier auf www.forum-fuehrung.com. In den nächsten Tagen werde ich eine Liste von Arbeitsaufgaben zusammenstellen, die das Ziel der Vergrösserung der Verteilerkreise fördern. Ich bitte alle interessierten Kooperationspartner, mich bei dieser Arbeit zu unterstützen, indem sie diese Aufgabenliste nutzen und um ihre eigenen Erfahrungen erweitern. Das ganze Verfahren soll aber nicht vollständig öffentlich ablaufen, sondern in einem qualifizierten Kreis von Partnern. Schließlich wollen wir von unserem intensiven Engagement auch selbst ein wenig profitieren, was vollkommen legitim ist. Es geht dabei nicht um Geheimniskrämerei, sondern um die Bereitschaft, eine Führungsrolle für die Zukunft anzunehmen. Interessenten bitte ich aus den genannten Gründen, sich per Mail über andreas.stein@forum-fuehrung.com an mich zu wenden.

Lotsen gesucht!

Von Michael May, Eschwege

Seit über 20 Jahren bin ich Mitglied im VCD, dem etwas anderen Verkehrsclub in Deutschland. Nun auch in der Funktion eines Vorstands im Landesverband Hessen. Jetzt könnte man meine Mitgliedschaft in der FDP damit eigentlich als recht unvereinbar bezeichnen. Sicher ist, dass es tatsächlich unterschiedliche Meinungen im VCD und der FDP über ein und den selben Sachverhalt gibt.

Wer jedoch wie ich glaubt, dass Ökonomie und Ökologie zwei Seiten einer Medaille sind, die es zu vereinen gilt lässt sich nicht beirren. Es gibt im Leben nun mal nicht nur Schwarz-Weiß, sondern viele bunte und spannende Schattierungen. Wie wir erkennen konnten führt “Lagerdenken” nicht weiter, sondern wir müssen uns den sich verändernden Umfeldbedingungen (ökonomisch/gesellschaftlich und ökologisch) anpassen.

Ich treffe viele Unternehmer und habe Einblick in Unternehmen. Fast alle meine Gesprächspartner sind der Auffassung, dass Führung in der Zukunft bedeutet, mit Dauerkrisen richtig umzugehen, damit das Unternehmen überlebt. Alte Gewissheiten verschwinden und werden durch zunehmende Unsicherheiten ersetzt. Wer sich nicht aktiv den Unbillen der Zeit entgegen stellt und auch Experimente in Kauf nimmt wird letztlich vom Markt verschwinden.

Man muss also schnell handeln und gleichzeitig neue Methoden entwickeln, damit nicht neue Fragen durch alte Anwendungen falsch beantwortet werden. Das sind beides für sich schon große Herausforderungen. In beiden Fällen gilt es Verantwortung zu zeigen. Sowohl für sich persönlich als auch für die Gesellschaft. Gab es bisher “Interim-Manager” nur in Unternehmen (die oft in wenigen Wochen oder Monaten gravierende Veränderungen erarbeiten, kommunizieren und durchsetzen müssen), so besteht Bedarf an solchen Persönlichkeiten aus meiner Sicht zukünftig auch für andere gesellschaftliche Organisationen und Einrichtungen.

Daher geht es zukünftig nicht darum, wer eine “Seite” vertritt, was in der Regel ungefährlich weil konform ist. Sondern darum, sich auf eine vielleicht gefährliche Reise zu begeben, um dass rettende Ufer in schwerer See zu erreichen. Das ist eben so schwierig, weil die Zahl der Bewahrer des vorgeblich Besseren (und bequemen) aus nachvollziehbaren Gründen die Zahl der Veränderer, welche die Komfortzone verlassen meist weit übersteigt. Das gilt für Personen, Institutionen und Unternehmen gleichermaßen.

Ich meine, dass Gemeinsinn, klare Kommunikation und neue Wege die zentralen Elemente für die Gestaltung der Zukunft sind. Wenn Sie mehr über mein Denken und die konkrete Vorgehensweise wissen möchten lesen Sie 2 Beiträge aus forum führung:

  1. Was tun in der Rezession?
  2. Zentralautorität (vs. Gemeinsinn)

www.maylabel.de
info@maylabel.de
Krisenmanagement

Liberales Institut präsentiert Info-Paket zur Finanzkrise

Das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat eine Auswahl an Publikationen zum Thema Finanzkrise zusammengestellt. Schon der Überblick zeigt: Wer sich ein Bild machen möchte, kann nicht bei einfachen Erklärungsmustern verharren, nach denen etwa nur ein paar rücksichtslose Spekulanten an den Problemen schuld sind …

Quelle: http://www.freiheit.org/webcom/show_article_bb.php?wc_c=151&wc_id=15521

Die Aufgaben der Führung

Ein ausgesuchtes »Zitat zur Zeit« als 750ster Artikel seit Mai 2008 zur “kleinen Jubiläums-Feier” der Online-Redaktion www.forum-fuehrung.com auf dieser Plattform.

»Ich bin das Oberhaupt der tibetischen Exilregierung, und Tibeter in aller Welt empfangen mich mit großer Herzlichkeit. Eine meiner wichtigsten Augaben sehe ich darin, den Tibetern Vertrauen in die Zukunft zu geben. Ich bin überrascht, wie stark dieses Vertrauen ist. Auch wenn viele Tibeter im Exil in Armut leben, sind sie ein treues und fröhliches Volk geblieben.
 
Führungspersönlichkeiten, die Vertrauen erwecken, müssen sorgfältig darauf darauf achten, dass sie auch das richtige Vertrauen wachrufen. Sie sollten ehrlich sein und keinen blinden Glauben verlangen. In der buddhistischen Tradition halten wir es für unabdingbar, dass Vertrauen mit Weisheit einhergeht. Weisheit bedeutet in diesem Fall Rechte Anschauung, das heißt, dass wir die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind, und die Prinzipien der Vergänglichkeit, der gegenseitigen Abhängigkeit und des bedingten Verstehens erfassen. Vertrauen braucht Unterstützung, und diese Unterstützung kommt aus der Weisheit.
 
Weise Führungspersönlichkeiten untersuchen Ursache und Konsequenzen eines bestimmten Ziels oder Ereignisses und erforschen, ob es richtig, angemessen, wahr oder falsch ist. Vertrauen allein führt leicht zu Täuschungen und Fehlurteilen und ist oft durch Emotionen beeinflusbar. Ohne Weisheit glauben wir, was andere uns sagen, egal ob es richtig oder falsch ist. Vertrauen gibt uns die Kraft zu handeln und sogar Böses zu tun. Ist das Vertrauen so groß, ermahne ich Menschen, es mithilfe der Weisheit zu kontrollieren und das Gleichgewicht zu halten.
 
Andererseits nützt auch Weisheit ohne Vertrauen wenig, da ihr die nötige Tatkraft fehlt. Weisheit unterstützt Vertrauen, indem sie eine Richtung vorgibt und baharrlich an ihr festhält. Die beiden wirken partnerschaftlich zusammen, um ein Ziel zu erreichen. Doch letzlich ist Vertrauen die Sache jedes Einzelnen.«
 
(Quelle: Dalai Lama, Laurens van den Muyzenberg: »THE LEADERS WAY: Business, Buddhism an Happiness in an Interconnected World«, London 2008 ; »Führen, Gestalten, Bewegen«, Frankfurt 2008)

„Ich bin das Brot des Lebens – Wahrheit, die uns trägt“

Westfälische Kirche prämiert Preisträger des Wettbewerbs zum Religionsunterricht / Gewinner aus Bocholt, Bochum, Bünde, Hagen, Hamm, Herford, Iserlohn und Telgte

Bielefeld. „Jesus Christus spricht: ‚Ich bin das Brot des Lebens’ (Johannes 6,35) – Wahrheit, die uns trägt?“: So lautete im Schuljahr 2009/2010 das Thema des jährlich ausgeschriebenen Schülerwettbewerbs „Entdecken und Verstehen im Evangelischen Religionsunterricht“. Damit möchte die Evangelische Kirche von Westfalen nicht nur zu qualifizierten Leistungen im Religionsunterricht anregen. Es geht auch um Spaß an der Bibel, Neugier für die Recherche und Kreativität in der Umsetzung des Entdeckten. Insgesamt beteiligten sich in diesem Schuljahr rund 300 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen (Sekundarstufe I und Oberstufe) mit 24 Beiträgen in den Kategorien Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten.

Den ersten Preis (500 Euro) in der Kategorie „Arbeiten von Klassen, Kursen oder Gruppen der Abschlussklassen Sekundarstufe I und Klassen 10 von Gymnasien und Gesamtschulen“ erhält die Realschule Bünde-Nord. 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c hatten sich an der Gemeinschaftsarbeit beteiligt. Als zweiter Preis in dieser Kategorie gehen 370 Euro nach Telgte – an acht Neuntklässler des Maria-Sybilla-Merian-Gymnasiums. Auf dem mit 240 Euro dotierten dritten Platz landete das Ravensberger Gymnasium (Herford): Dort hatten sich 23 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 am Wettbewerb beteiligt.

Das Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn erhält den ersten Preis (500 Euro) für seine „Gemeinschaftsarbeit der Sekundarstufe II“. Den zweiten Preis – und damit auch das Preisgeld in Höhe von 370 Euro – teilen sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Bischöflichen Sankt-Josef-Gymnasiums (Bocholt). Das Bochumer Hildegardis-Gymnasium gewinnt für die Gemeinschaftsarbeit von 20 Zwölftklässlern den dritten Preis (240 Euro).

Die Kategorie „Einzelarbeiten aus den Abschlussklassen Sekundarstufe I und Klassen 9/10 von Gymnasien und Gesamtschulen“ führte zu einem mit 130 Euro dotierten zweiten Platz: Er geht an Rebecca Fikuart (10.
Klasse) von der Freien Waldorfschule in Hamm.

Einen ersten und dritten Preis verleiht die Jury in der Kategorie „Einzelarbeiten aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12 bzw. 11 bis 13 der Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs“: Preisträgerinnen sind Laura Thomas (1. Platz / 180 Euro) und Anja Vogel (3. Platz / 80 Euro), beide Schülerinnen des Fichte-Gymnasiums in Hagen.

Ein mit 240 Euro dotierter Sonderpreis geht an Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b der Hauptschule Niederntudorf/Wewelsburg.

Die Preisübergabe (Urkunde und Geldbetrag) erfolgt in den jeweiligen Schulen durch Mitglieder der sechsköpfigen Jury aus Theologen sowie (Religions-)Pädagogen und die zuständigen Superintendenten. Für die nicht prämierten Arbeiten erhalten alle beteiligten Schülerinnen und Schüler einen Trostpreis. Der nächste Schülerwettbewerb für das Schuljahr 2010/2011, der in Kürze ausgeschrieben wird, steht unter dem Motto „Lasst uns den Weg der Gerechtigkeit gehen…“.

Fredmund Malik unterscheidet Fond-Management, KMU-Administration und UGU-Leadership

ÖSF-Deutschland e.V. erlebt zweifachen Rücktritt im Kreis des Vorstands

Das ÖSF-Deutschland e.V., www.oesf.de, erlebt in diesen Tagen einen zweifachen Rücktritt im Kreis seines Vorstands. Wie am gestrigen Abend Jörn Wiertz, 2. Vorsitzender des ÖSF, in einem offenbar mit dem 1. Vorsitzenden im geschäftsführenden Vorstand nicht abgestimmten Email an die Mitglieder mitteilte, verzichten Heribert Schmitz und Daniel Dahm ab sofort auf ihre Posten im erweiterten Vorstand. Den Informationen zufolge, die Jörn Wiertz zur Erklärung der Rücktritte versendet hat, handelt es sich hier um tiefergehende interne Auseinandersetzung zur zukünftigen Arbeitsweise innerhalb des ÖSF-Vorstands.

Im Juni diesen Jahres sollen im ÖSF turnusgemäß Neuwahlen des Vorstands erfolgen. Wie sich der gegenwärtige Konflikt innerhalb des Vorstands entwickeln wird und mit welchen neuen Zielen das ÖSF aus diesem Konflikt hervorgehen wird, bleibt eine spannende Frage, über die Sie an dieser Stelle bei neu eingehenden Nachrichten umgehenden erfahren können.

»Ökosoziales Unternehmertum«: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?

Wer eine Krise als Verlust einer stabilen Mitte versteht, ist bemüht, diese verlorene Mitte möglichst zügig neu zu finden und einzunehmen. Als Vorgehensweise auf diesem Weg helfen die äusseren Orientierungs- und Ankerpunkte, zwischen denen eine Mitte zu verorten ist. Zur Benennung solcher äusseren Ankerpunkte hat im Verlauf der letzten (Krisen-)Jahre der Begriff der Ökosozialen Marktwirtschaft eine wahrnehmbare Aufwertung und wachsendes Interesse gefunden. Heruntergebrochen auf Unternehmen und Organisationen bedeutet er in etwa: “Ausrichtung der unternehmerischen und organisatorischen Anstrengungen auf (1.) Erfolg im Markt (Gewinn) sowie (2.) soziale und (3.) ökologische Verträglichkeit/Nachhaltigkeit.

Wenn ein so definiertes Modell für Unternehmen und Organisationen als vorbildlich gelten soll, wird es hilfreich sein, über funktionierende Praxisbeispiele mehr zu lernen. Das gilt nicht nur für Unternehmen und Organisationen, die neu in den Markt hinein starten wollen. Das gilt insbesonders auch für solche, die bereits (erfolgreich) im Markt stehen. Und weiter: Was ist mit Unternehmen, die bereits seit Jahr und Tag »ökosozial« wirtschaften, ohne dass sie sich diese Bezeichnung als ihr “Empfehlungsschild” ausgehängt haben? Können sie dem interessiertem Publikum nicht wertvolle Einsichten und Perspektiven anbieten? Können sie nicht aus einer gründlichen und gewissenhaften Erörterung der Fragestellung vielleicht selbst noch hinzulernen?

Das Projekt »Ökosoziales Unternehmertum: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?« wird vom Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung, www.fbwe.de, vorbereitet. Hierzu werden Kooperationspartner gesucht, die eine Sammlung von beschriebenen Praxisbeispielen mit der Zielsetzung unterstützen, nach Auswertung und Auswahl derselben ein Weiterbildungsangebot dazu bereit zu stellen. Unternehmen, Organisationen und Experten, die hier einen Beitrag anbieten möchten, senden diesen bitte Martina Knappert-Hiese, martina.knappert-hiese@fbwe.de und/oder Andreas Stein, andreas.stein@fbwe.de.

Bankenexperte: Bankenabgabe ist nur scheinbar eine gute Sache

Bei der Suche nach der besten Antwort auf die Finanzkrise und die Beteiligung des Finanzsektors an der Kostenbewältigung sagt Bundespräsident Horst Köhler: “Ich würde zunächst für eine internationale Abgabe auf Finanztransaktionen kämpfen” (Focus 22.3.2010), Bundesfinanzminister Schäuble kapituliert und optiert für eine Bankenabgabe, auch wenn er die Finanztransaktionssteuer als geeigneter ansieht: “Wir müssen einsehen, dass das, was wir gerne auch überlegt hätten – nämlich eine Finanztransaktionssteuer einzuführen – nur geht, wenn sie global vereinbart wird. Und dafür gibt es im Moment keine realistische Chance.” (SWR, 22.3.2010)

Zu dieser Debatte meint André Presse, Chefökonom der GLS Bank, für die Kampagne “Steuer gegen Armut”: “Die von der Bundesregierung geplante Bankenabgabe erscheint auf den ersten Blick der richtige Schritt. Sie setzt aber nur bei den Symptomen an. Eine Bankenabgabe setzt jedoch völlig falsche Anreize, weil das Bankensystem fundamental daran leidet, dass durch Finanztransaktionen, die nicht der realwirtschaftlichen Wertschöpfung dienen, oftmals höhere Renditen erzielt werden können als durch realwirtschaftliche Investitionen. Hierbei handelt es sich jedoch um Scheinrenditen, da durch sie keine realen Güter und Dienstleistungen geschaffen werden. Durch eine Bankenabgabe steigt der Druck auf die Finanzinstitute, zur Erreichung ihrer Renditeziele riskantere Geschäfte einzugehen und die Risiken mit buchhalterischen Tricks und finanzmathematischen Kniffen zu verstecken. Banken, die “Scheingeschäfte” eingehen werden also durch eine Bankenabgabe auf Dauer gegenüber solide wirtschaftenden Banken besser gestellt.

Wesentlich hilfreicher ist eine Finanztransaktionsteuer, da durch sie die Scheingeschäfte in einer Weise verteuert werden können, dass sich beispielsweise bestimmte schädliche Arbitragegeschäfte nicht mehr lohnen. Eine Finanztransaktionssteuer stabilisiert somit den Finanzsektor und dient der Realwirtschaft (da sie die relative Vorteilhaftigkeit realer Geschäfte gegenüber Scheingeschäften und Spekulationen erhöht), eine Bankenabgabe destabilisiert das Bankensystem mittel- und langfristig, auch wenn sich kurzfristig die gewünschten Effekte erzielen und der gerechte Zorn der Menschen auf die Banken mildern lassen. Die Bankenabgabe verstärkt den Anreiz für die Banken, riskante beziehungsweise nicht auf die Realwirtschaft bezogene Geschäfte einzugehen.

Bezogen auf das Bankensystem wirkt die Bankenabgabe so, als würde ein statisch nicht auf Dauer tragendes Haus gestützt und neu angestrichen, anstatt es abzureißen und neu zu bauen. Die Auswüchse des bestehenden Bankensystems haben schlimme Folgen für viele Menschen. Die Bankenabgabe wird sie nicht dauerhaft bekämpfen sondern die notwendigen Reformen eher noch verzögern.”

Als weiteres Argument führt das Kampagnenbündnis an, dass die Einnahmen aus der Bankenabgabe im einstelligen, die aus einer Finanztransaktionssteuer im zweistelligen Milliardenbereich liegen.

Darum setzt sich die Kampagne “Steuer gegen Armut” dafür ein, dass die Bundesregierung sich dem Bundespräsidenten anschließt und für eine internationale Finanztransaktionssteuer beziehungsweise eine Abgabe auf Finanztransaktionen kämpft. Sie hat dafür die wachsende nationale und internationale Unterstützung für diese Steuer in der Bevölkerung, von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen und sogar von Banken.

Wenn im Ergebnis im G20-Kontext eine Bankenabgabe als Minimallösung übrig bleibt, so ist dies bestenfalls ein erster Schritt. Dann bleibt aber immer noch die Option, eine Finanztransaktionssteuer zusätzlich in der EU einzuführen, wo die Zustimmung dafür deutlich höher ist.

Im Internet:

Für Nachfragen:

  • P. Dr. Jörg Alt SJ, Moderator der Kampagne “Steuer gegen Armut”, Tel. (0911) 2346-189
  • André Presse, Chefökonom, GLS-Bank Bochum, Tel. (0234) 5797-213

Ethikunterricht von und mit Marianne Rautenberg

Bei der Recherche nach zukunftsweisenden Bildungs- und Entwicklungsprojekten bin ich auf Frau Marianne Rautenberg und ihr Engagement gestoßen. Mein Interesse an der Arbeit von Frau Rautenberg macht sich besonders daran fest, dass sie mit ihrer Arbeit ganz praktische und „anfassbare“ Querverbindungen schafft: Als Tierfreundin engagiert sie sich für den Tierschutz und bringt Aufgabenstellungen, die sich aus diesem Engagement ergeben, Jugendlichen nahe. Als „Begegnungstätte“ hat sie zu diesem Zweck einen Verein, www.ramses-und-co.de, gegründet, den sie auch als 1. Vorsitzende leitet. Darüber hinaus gibt sie in 2 Schulen der Stadt Lage Ethikunterricht mit den Themenschwerpunkten »Tierschutz ist Menschenschutz« und »Bewahrung der Schöpfung«. Sehen Sie an dieser Stelle ein kurzes, ungeschnittenes Videointerview mit Marianne Rautenberg vom 14.03.10, mit dem eine umfassendere Darstellung des Engagements auf dieser Plattform eingeleitet wird.

TECOPS ernennt neuen Geschäftsführer für den Geschäftsbereich IT-Spezialisten

München – Der Personaldienstleister TECOPS, www.tecops.de, spezialisiert auf kaufmännisches- und IT-Personal, baut die tecops it-spezialisten GmbH weiter aus: Martin Liebert (37) hat die Position des Geschäftsführers übernommen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München setzt dabei auf das langjährige Know-how, das er in über 10 Jahren bei tecops personal gesammelt hat.

Der Volljurist, Martin Liebert, war bislang Prokurist und Verantwortlicher für den Bereich Recht sowie Key-Account Manager für Großkunden bei tecops personal und freut sich auf die neue Aufgabe als Geschäftsführer in dem stark wachsenden Unternehmen der IT-Branche. Zu seinen Zielen zählt nicht nur die Erweiterung der Kundenstruktur, sondern auch die Weiterentwicklung des Dienstleistungsportfolios und der Ausbau des Kandidatenpools.

Die tecops it-spezialisten wurden im vergangenen Jahr als eigenständiger Geschäftsbereich von tecops personal ausgegliedert. “Die ständig steigende Nachfrage nach freiberuflichen IT-Spezialisten war der Anlass, unseren Kunden auch diesen Bereich in gewohnter Professionalität und Transparenz anzubieten. Damit sind wir einer der ersten All-in-One-Personaldienstleister in Deutschland, der neben der klassischen Zeitarbeit im IT- und kaufmännischen Umfeld auch die Vermittlung von freiberuflichen IT-Spezialisten anbietet.”, so Liebert. Derzeit verfügt TECOPS über einen Kandidatenpool von mehr als 30.000 kaufmännischen- und IT-Profilen. Über 10.000 davon sind IT-Spezialisten-Profile, die Im Laufe des Jahres deutlich ausgebaut und erweitert werden sollen. Für die Rekrutierung und Betreuung ihrer Kunden kann das tecops it-spezialisten-Team auf neun Niederlassungen in den größten deutschen Städten zurückgreifen. Das Rekruting wird von einem zentralen Rekrutment-Center in München aus durchgeführt.

“Wir sind zuversichtlich, diese Ziele auch zu erreichen. Im letzten Jahr konnten wir den Umsatz von TECOPS um 20% steigern und mit unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Martin Liebert an der Spitze, werden wir auch unseren neuen Geschäftsbereich auf Erfolgs- und Wachstumskurs bringen.”, so Reiner Pientka, Vorsitzender der Geschäftsführung der tecops personal GmbH.

Lob der Pause

Von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn

Einer der neueren Titel in der Reihe quergedacht aus dem Oekom Verlag lautet doch tatsächlich “Lob der Pause”. Man mag es kaum glauben, dass der Autor Karlheinz Geißler uns belehren will, warum unproduktive Zeiten ein Gewinn sind, wie der Untertitel verspricht.

Mal ehrlich – Hand aufs Herz – vom Stress haben wir doch alle genug, oder nicht? Im deutschen Sprachschatz gibt es genügend Beispiele, die in die gleiche Richtung zielen, wie z.B. Gut Ding will Weile haben! Wenn Sie nachdenken, fällt Ihnen sicherlich auch ein derartiger Ausspruch ein. Doch hilft uns in den Zeiten der Krise dieses traditionelle Wissen überhaupt noch weiter? Ich befürchte, dass wir alle unte unter Stress stehen und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Ja,  uns zudem noch ständig zwischen Ansprüchen und Notwendigkeiten hin und her bewegen und kaum zur Reuhe kommen. Wenn dann jemand noch Themen auf die Tagesordnung bringt, die scheinbar vom eigentlichen Ziel abweichen, dann verwechseln viele die Botschaft mit dem Überbringer der Botschaft. So ist es mir jedenfalls schon häufiger passiert – auch im Gemeinderat von Kressbronn, in dem ich mir gemeinsam mit meinen Unterstützern einen Platz ergattert habe. Wer in seiner heilen Welt lebt, der ist zwar zu beneiden, doch er sollte sich die Frage gefallen lassen, ob die rosarote Brille ihn nicht von einer adäquaten  Wahrnehmung der Wirklichkeit ablenkt.

Wie dem auch sei, das genannte Büchlein gibt einen bemerkenswerten Überblick über unseren Umgang mit Zeit! Dabei ist zu bedenken, dass das individuelle Zeitmanagement natürlich auch gesamtgesellschaftliche (Fehl-)Entwicklungen beeinflussen kann. In der wirtschaftlichen Nutzung menschlicher Zeitressourcen liegen der Gewinnlogik zufolge noch ungeahnte Potentiale, die es folglich zu erschließen gilt. Und so sind in der IT-Branche inzwischen Arbeitsplattformen entstanden, die ein schnelles Wechseln zwischen unterschiedlichen Projekten problemlos ermöglichen und doch jeweils alle relevanten Daten und Ansprechpartner einem direkten Zugriff zugänglich machen.

Kreativität ade – gefragt sind lediglich die persönlichen Kompetenzen im Bereich des symbolischen oder expliziten Wissens, das an anderer Stelle auch noch gesammelt und abrufbar vorhanden ist. Der Mensch, der von seiner Natur aus zwischen gut und böse unterscheiden kann, ist dann am besten im ökonomischen Prozess zu gebrauchen, wenn er über seine potentiellen Zweifel erhaben ist und fast so gut oder noch besser wie eine Machine funktioniert. Wer sich derartig knechten lässt, dem fehlt möglicherweise ein gesunder Ausgleich. Lesen sie Geißlers Lob der Pause und korrigieren Sie ggfls. die eingeschliffenen pathologischen Verhaltensweisen und Zwänge, um ihre Menschlichkeit nicht dem System zu opfern. Mutter Erde und ihre Kinder werden’s Ihnen danken!

DAs Büchlein trägt folgende ISBN: 978-3-86581-200-1

Uwe hat sich verzockt – was nun?

Gefunden auf http://www.global-change-2009.de, herzlichen Dank!

»Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« gründet einen eingetragenen Verein

Vereinsgruender_06.03.2010_kl
Nach erfolgreicher Gründungsveranstaltung (v.l.n.r.): Anton Budde, Markus Wissel, Victoria Kosakowski, Axel Pormetter, Martina Knappert-Hiese, Grit Wunderlich und Andreas Stein
 
Kassel. Am 06.03.2010 hat das »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« auf Einladung seiner Initiatoren in Kassel eine Gründungsveranstaltung zur Eintragung in das Vereinsregister und nachfolgender Beantragung der Gemeinnützigkeit durchgeführt. Nach Begrüßung der Anwesenden und einem Bericht über die bisherigen und die beabsichtigten Aktivitäten entwickelte sich zügig ein lebendiger Austausch zum Gegenstand und Zweck des Engagements. Daran anschließend erfolgte die eigentliche Gründung mit Verabschiedung der Satzung, der Beitritt aller Anwesenden als Mitglieder sowie die Vorstands- und Beiratswahl. Zum 1. Vorsitzenden wurde Andreas Stein, zur 2. Vorsitzenden Martina-Knappert-Hiese gewählt. Für den Beirat wurden Grit Wunderlich und Anton Budde gewonnen und gewählt.

Zum Schluß der Gründungsveranstaltung wurde durch die Mitgieder über die Konkretisierung der kommenden Aktiviten beraten. Dabei wurde erneut der gemeinsame Wunsch deutlich, eine wirksame und zukunftsfähige (Bildungs-)Arbeit zu gestalten. Diese soll in den »Themenschwerpunkten 2010« aus der Theorie zu einer neuen Praxis im Denken, Reden und Handeln befähigen und gezielt durch projektorientierte Basisarbeit verwirklicht werden. Aktive Öffentlichkeitsarbeit wird parallel ein bedeutender Baustein sein. Dazu soll die bereits vorhandene Präsenz des »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« im Internet unter http://www.fbwe.de/ genutzt und ausgebaut werden, über die alle aktiven Mitglieder zukünftig als Ansprechpartner erreichbar sein werden: Interessenten zum Thema Bildung, Wirtschaft und Entwicklung sind herzlich eingeladen, den Kontakt zum Austausch und zur Zusammenarbeit herzustellen.

WELT UND WIRTSCHAFT IM UMBRUCH?!

Wir sind alle für Veränderung! Vorausgesetzt: „Alles bleibt beim Alten!“

Hinter dem zutiefst beunruhigenden Einbruch der Weltwirtschaft verbirgt sich eine handfeste strukturelle Krise jenes bis dahin dominanten Wirtschaftsmodells, das vor dem Hintergrund immer härterer Kostenkonkurrenz immer effizienter Überkapazitäten schafft. Dabei wurde ein systemimmanent verursachtes Karussell des Wettbewerbs in Gang gesetzt: Immer mehr Produkte, immer billiger („Geiz ist geil“), bei immer höherer Produktivität und immer höheren Gewinnen für die Aktionäre.

Welt_und_Wirtschaft_im_UmbruchObwohl wir in einer Überproduktions-gesellschaft leben, agieren „wir“ nach den überkommenen Rezepten einer Mangelwirtschaft. Gleichzeitig leben weltweit immer mehr Menschen unter der Armutsgrenze und werden Produkte eher vernichtet, als billiger verkauft. Damit aber schürt der harte globale Konkurrenzkampf Verteilungskonflikte, welche nicht nur fatale Auswirkungen auf die soziale Sicherheit haben, sondern sogar den Weltfrieden gefährden. Zudem vernichtet dieses System begrenzte natürliche Ressourcen und gefährdet das Weltklima sowie die potenziellen Lebenschancen nachfolgender Generationen.

De facto erleben wir derzeit das Ende des bisherigen Globalisierungsmodells, ja das Ende der Welt, wie wir sie kannten. Bisher nicht hinterfragte Gewissheiten wurden mit der Finanz- und Wirtschaftskrise außer Kraft gesetzt und die „unantastbaren“ Denk- und Handlungsmuster dieser „freigelassenen“ neoliberalen Marktwirtschaft mit einem Schlag auf den Kopf gestellt. Jäh zurückgeholt „auf den Boden der Realität“ (siehe Universitäts.Club-Symposium 2009) wenden sich bedrohte Banken und marode Industrieunternehmen hilferufend an den Staat, der wiederum in seinen „Bewältigungsreflexen“ die heimischen Firmen mit Subventionen, Bürgschaften aber auch Importbeschränkungen schützt. Ein neuer Protektionismus greift um sich, der sogar die offene Weltordnung in ihrer bisherigen Form bedroht. Erstmals in der Geschichte geht es buchstäblich ums Ganze, nicht irgendwo anders und irgendwann in der Zukunft, sondern überall, auf unserem gesamten Globus, hier und heute! Die komplexen Probleme und Zusammenhänge einer global vernetzten Welt erfordern Kooperation, nicht Konkurrenz! Es ist höchste Zeit, gemeinsam zu handeln, mehr noch: für einen radikalen Neustart! Dies gilt nicht nur für die Politik, sondern auch für die Wirtschaft. Ein „Change Management“ im bisherigen Sinne, lediglich mit Blick auf die Optimierung eigener Vorteile und des eigenen Unternehmens, wird zukünftig nicht mehr ausreichen, um das Überleben von Unter nehmen langfristig zu sichern. Eine verantwortungslose Auslagerung von Kosten und „Störfaktoren“ an die Öffentliche Hand wird künftig nicht mehr möglich sein, im Gegenteil: UnternehmerInnen und Manager werden die einseitige und viel zu enge betriebswirtschaftliche Sicht erweitern und ihre Strategien viel stärker auf gesamtgesellschaftliche Bedürfnisse und Entwicklungen einstellen müssen.

WELT UND WIRTSCHAFT IM UMBRUCH?!
Wir sind alle für Veränderung!
Vorausgesetzt: „Alles bleibt beim Alten!“
TOP MANAGEMENT SYMPOSIUM
3. BIS 5. JUNI 2010 | ABBAZIA DI ROSAZZO
33044 MANZANO | FRIAUL | ITALIEN
Als PDF zum Download: Programm mit Anmeldung

Wahlkampf im ÖSF-Deutschland zur Vorstandswahl am 12.06.10 ausgebrochen

Von Andreas Stein, Kassel

Im ÖSF-Deutschland, www.oesf.de, ist der Wahlkampf um Funktionen und Programme zur nächsten Vorstandswahl am 12.06.10 ausgebrochen. Diese Informationen sind mir als Mitglied des ÖSF aus verschiedenen Mailverteilern und Telefonaten bekannt geworden.

Ich habe mich dazu entschlossen, diesen Wahlkampf in zwei Rollen über diese Plattform zu begleiten:

  1. Ich werde als Berichterstatter über den Verlauf des Wahlkampfs berichten
  2. Ich werde als Mitglied des ÖSF meine persönlichen Favoriten vorstellen und unterstützen

In der zweiten Rolle habe ich bisher intern und nun öffentlich eine klare Aussage zu meinen Vorzugskandidaten  für den Vorstand von “ÖSF 2.0″ gemacht:

  1. Detlef Wendt
  2. Knut Schwedler
  3. Merfin Demir

Die Liste ist für mich persönlich “nach unten hin offen” für Bewerber um eine Funktion, die ein konkretes Programm vertreten. Diese können mich immer über andreas.stein@forum-fuehrung.com kontaktieren.

“Das Ideal einer offenen Weltgesellschaft”

Ansprache von Bundespräsident Horst Köhler anlässlich eines Mittagessens gegeben von den vier indischen Wirtschaftsverbänden am 2. Februar 2010 beim Staatsbesuch in Indien, Neu Delhi

Weitere Reden des Bundespräsidenten unter www.bundespraesident.de