Archiv für die Kategorie „- Sozialkompetenz“
Ihre Perspektive im Vertrieb für 2011
Kennen Sie schon die effektivste Form der Altersvorsorge, mit der Sie zusätzliches Geld verdienen können?
die Mehrheit der Bürger glaubt nicht mehr an die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung. Viele legen daher einen Teil ihres Einkommens zurück, um so für später besser gerüstet zu sein. Doch kümmern sich die Banken weiterhinlieber um Menschen mit hohen Einkommen.
Nicht zuletzt deshalb landet ein Großteil der mühsam eingesparten Euro auf Sparbüchern, wo sie kaum die Inflationsrate schlagen.
In der Folge gehen so jedes Jahr Milliarden hart verdiente Euro verloren.
Dabei bieten Staat und Unternehmen sinnvolle Alternativen:
Ein Beispiel dafür ist die GenossenschaftsAltersVorsorge, das in Deutschland erste und einzige Angebot, bei dem Arbeitnehmer in der Ansparphase gleich drei staatliche Förderungen erhalten. Oft ist so ein Vorsorgeaufbau ohne eigenes Geld möglich.
Nach der Ansparphase beträgt die Rendite auf das angesparte Kapital übrigens rund 7 Prozent und wird monatlich ausgezahlt.
Basis der GenossenschaftsAltersVorsorge ist der Erwerb von Kapitalanlage-Immobilien in Deutschland durch die inhabitat Wohnungsgenossenschaft.
Die GenossenschaftsAltersVorsorge zeichnet sich also durch ein von staatlicher Seite geprüftes Sicherheitskonzept aus.
Mehr darüber erfahren Sie unter www.genossenschaftsaltersvorsorge.de
Die Curare eG Produktivgenossenschaft bietet Ihnen darüber hinausinteressante berufliche Perspektiven und eine attraktive Verdienstmöglichkeit an.
Dabei ist es unerheblich, ob Sie im
- Nebenberuf beginnen und sich ein zweites Standbein schaffen möchten
- oder ob Sie generell eine neue berufliche Herausforderung suchen.
Nach Abschluss eines Vertrages ist Ihr Verdienst stornosicher und kann demzufolge alle 14 Tage ausgezahlt werden.
Sie benötigen dabei keine zusätzlichen Erlaubnisse oder Qualifikationen – die notwendigen Informationen zum Produkt oder zum Verkauf erhalten Sie von der Curare eG.Auch spielt Ihr Alter keine Rolle, Sie sollten lediglich geschäftsmündig sein.
Darüber hinaus bereiten wir derzeit die Möglichkeit einer geförderten Vollbeschäftigung aus der Arbeitslosigkeit vor.
Das gibt Ihnen in den ersten Monaten ihrer selbständigen Tätigkeit zusätzliche Sicherheit.
Sie sind neugierig geworden, wie Sie selbst – oft ohne eigenes Kapital – sinnvoll vorsorgen können und möchten mehr über interessante Verdienstmöglichkeiten erfahren? Dann senden Sie uns noch heute Ihre Mailanfrage an
perspektive-vertrieb@freelanc.de
Wir freuen uns auf Sie!
Hermann Goff
FBWE monats-spiegel 11-2010
Monatliches Videomagazin des http://www.fbwe.de, Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung e. V. (i. G.)
Zur in dieser Ausgabe angebotenen Präsentation von Bianca Baum und Olaf Klenke:
Zum Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=psaJBzzMNsY
Zum Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=T4FgYBxzzR0
Bundestags-Enquete-Kommission hat eine Projektgruppe Medienkompetenz eingesetzt
Die Bundestags-Enquete-Kommission »Internet und digitale Gesellschaft« hat die Projektgruppe Medienkompetenz eingesetzt. Mitglieder und Experten äußern im Video ihre Erwartungen.
Medienkompetenz – besonders auch im Umgang mit dem Internet – erhält durch die Arbeit der Enquete-Kommission eine dringend notwendige Aufwertung, die sehr zu begrüßen ist.
Bekanntheit von Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung wächst
Die Präsenz und Wahrnehmung von Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung wächst: Die gleichnamige Gruppe auf der Netzwerkplattform Facebook hat seit dem Start im Mai bereits weit über 500 Mitglieder gefunden und so auf den Verein und dessen Arbeitsfelder aufmerksam machen können. Außerdem wurden über diesen Weg neue Themenfelder gewonnen, die gegenwärtig von allgemein hohem Interesse gekennzeichnet sind. Besuchen Sie diese Gruppe, wenn auch Sie die Netzwerkplattform Facebook nutzen und machen Sie bitte Freunde und Bekannte darauf aufmerksam. Hier dazu der Link: http://www.facebook.com/group.php?gid=120438844651090&v=info
Die Zeit ist reif! Wir gehen in eine Lebens Werte Gesellschaft
von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn
Einladung zum Internationalen Kongress vom 12. – 15. Mai 2011 in der Tonhalle St. Gallen, Schweiz
Es sei einmal auf eine Alternative verwiesen, die jenseits unserer tagtäglichen Krisenmangement-Versuche erscheint. Die Menschheit befand sich vor 6000 Jahren in einem Zustand der Einheit – jedes Individuum mit sich selbst und seinem Clan und dieser in Balance mit der ökologischen Umgebung. Niemand sollte glauben, dass die Alternative zum unbefriedigenden Status quo sich innerhalb unseres auf Egoliberalismus und linearem Wachstum basierenden Systems verwirklichen ließe. Der nächste Paradigmenwechsel (T. S. Kuhn) will bewältigt werden. Dazu ist es absolut notwendig, dass Männer und Frauen endlich in gleichberechtigten Beziehungen zusammentreffen und sich gegenseitig stärken.
Je mehr Menschen sich mit den gesunden Wurzeln unserer Geschichte auf diesem Planeten beschäftigen, desto eher wird sich ein Ausweg aus dem Krisenzeitalter finden! Nur wenn wir an eine glücklichere Zukunft glauben und uns von der pathologischen Gier nach Materiellem verabschieden, wird diese positive Zukunftsvision Wirklichkeit werden. Das ist eine Erkenntnis der Hirnforschung – Visionen brauchen eine konkrete Repräsentation im Gehirn, damit sie sich realisieren lassen. Dazu ist der Kongress eine gute Gelegenheit für alle betroffenen Männer und Frauen, die sich selber und diese Gesellschaft noch nicht vollständig aufgegeben haben und sich für eine bessere Welt engagieren wollen. Informationen zu gegenwärtigen und vergangenen matriarchalisch organisierten Lebensformen und zur tieferen Bedeutung des Matriarchats finden Interessenten hier:
Bürgergeld statt Hartz 4 !?!
Von Mirko Welsch, Augsburg
In regelmäßigen Abständen gibt es Diskussionen um das Bürgergeld. Für viele klingt es gut, aber die meisten wissen ehrlicherweise nichts damit anzufangen. Was genau will man mit dem Bürgergeld erreichen? Ist es wirklich unsozial oder vielleicht doch ein Segen für unser Sozialsystem und die Menschen? Wir klären Sie heute auf.
Hierzu wird es eine regelmäßige Artikel-Reihe geben, die die verschiedenen Konzepte um das Bürgergeld bzw. das bedingungslose Grundeinkommen beschäftigen wird. Aufgrund des aktuellen Anlasses stellen wir Ihnen heute das Liberale Bürgergeld einmal näher vor.
Das Liberale Bürgergeld
Im Jahre 1994 bereits übernahm die FDP ein Konzept des deutschen Ökonoms Joachim Mitschke, der dies in seinem Buch “Steuer- und Transferordnung” vorstellte. Nach Vorstellungen von Mitschke soll das Bürgergeld nur an Bedürftige nach entsprechender Prüfung ausgezahlt werden. Die Auszahlungen und Prüfungen des Bürgergelds ist dabei Sache der Finanzämter.Das Liberale Bürgergeld soll bei Bedürftigkeit und Arbeitsbereitschaft oder Arbeitsunfähigkeit gezahlt werden und nach Vorstellungen der FDP einen erhöhten Arbeitsanreiz auslösen, indem zusätzliches Einkommen geringer angerechnet wird als bei heutigen sozialen Sicherungssystemen. Dabei sollte die Pauschale bei etwa 662 Euro pro Monat für einen Alleinstehenden ohne Kinder betragen und Grundsicherung sowie Unterkunft- und Heizkosten beinhalten. Diese Summe wurde im Jahr 2009 im Wahlkampf auf 700 Euro pro Monat erhöht. Desweiteren sollen gewisse Ansprüche (Kindergeld, etc.) sowie Unterstützungsleistungen im Kranken- und Pflegeversicherungsbereich einbezogen werden. Die Aufnahme einer neuen Arbeitsstelle soll stärker gefördert werden, indem höhere Freibeträge bei eigenem Arbeitseinkommen angerechnet werden. Für einen Alleinstehenden würde etwa ein Freibetrag von 100 Euro gewährt und 40 Prozent des Bruttoverdiensts nicht auf das Bürgergeld angerechnet werden. Dies wäre im Vergleich zu Hartz IV eine Verdopplung des Freibetrages. Gleichzeitig soll aber auch bei Ablehnung einer zumutbaren Arbeit das Bürgergeld gekürzt werden.
Im Gegensatz zu vielen Unkenrufen gibt es beim Liberalen Bürgergeld auch zusätzliche Einmalzahlungen. Das Konzept der FDP beinhaltet auch die im zweiten Sozialgesetzbuch zusätzlich gewährten Einmalleistungen und Mehrbedarfe wie zum Beispiel die Erstausstattungen für Schwangerschaft, Geburt und Wohnung, die Kosten für mehrtägige Klassenfahrten, oder zusätzliche Leistungen für die Schule.
Im Rahmen der Debatten um das Bürgergeld der FDP gibt es seitens der Sozialdemokraten, CDA oder auch linken Gruppierungen immer den Vorwurf, dass man Dumping-Löhne salonfähig machen möchte. Dies aber verneinen die Liberalen immer. Vielmehr soll es nach deren Angaben bei dem Konzept darum gehen, dass man gerade aufgrund des Demographischen Wandels das Sozialsystem erneuern und der Wirklichkeit anpassen will; sodass gerade Geringqualifizierte und Mini-Jobber auf Dauer abgesichert sind.
Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung sucht qualifizierte Beiträge, Mitarbeit und Kooperation
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»Ökosoziales Unternehmertum«: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?
Wer eine Krise als Verlust einer stabilen Mitte versteht, ist bemüht, diese verlorene Mitte möglichst zügig neu zu finden und einzunehmen. Als Vorgehensweise auf diesem Weg helfen die äusseren Orientierungs- und Ankerpunkte, zwischen denen eine Mitte zu verorten ist. Zur Benennung solcher äusseren Ankerpunkte hat im Verlauf der letzten (Krisen-)Jahre der Begriff der Ökosozialen Marktwirtschaft eine wahrnehmbare Aufwertung und wachsendes Interesse gefunden. Heruntergebrochen auf Unternehmen und Organisationen bedeutet er in etwa: “Ausrichtung der unternehmerischen und organisatorischen Anstrengungen auf (1.) Erfolg im Markt (Gewinn) sowie (2.) soziale und (3.) ökologische Verträglichkeit/Nachhaltigkeit.
Wenn ein so definiertes Modell für Unternehmen und Organisationen als vorbildlich gelten soll, wird es hilfreich sein, über funktionierende Praxisbeispiele mehr zu lernen. Das gilt nicht nur für Unternehmen und Organisationen, die neu in den Markt hinein starten wollen. Das gilt insbesonders auch für solche, die bereits (erfolgreich) im Markt stehen. Und weiter: Was ist mit Unternehmen, die bereits seit Jahr und Tag »ökosozial« wirtschaften, ohne dass sie sich diese Bezeichnung als ihr “Empfehlungsschild” ausgehängt haben? Können sie dem interessiertem Publikum nicht wertvolle Einsichten und Perspektiven anbieten? Können sie nicht aus einer gründlichen und gewissenhaften Erörterung der Fragestellung vielleicht selbst noch hinzulernen?
Das Projekt »Ökosoziales Unternehmertum: Wie sehen Beispiele für nachhaltige Wirtschaft mit Gewinnorientierung aus?« wird vom Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung, www.fbwe.de, vorbereitet. Hierzu werden Kooperationspartner gesucht, die eine Sammlung von beschriebenen Praxisbeispielen mit der Zielsetzung unterstützen, nach Auswertung und Auswahl derselben ein Weiterbildungsangebot dazu bereit zu stellen. Unternehmen, Organisationen und Experten, die hier einen Beitrag anbieten möchten, senden diesen bitte Martina Knappert-Hiese, martina.knappert-hiese@fbwe.de und/oder Andreas Stein, andreas.stein@fbwe.de.
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Ethikunterricht von und mit Marianne Rautenberg
Bei der Recherche nach zukunftsweisenden Bildungs- und Entwicklungsprojekten bin ich auf Frau Marianne Rautenberg und ihr Engagement gestoßen. Mein Interesse an der Arbeit von Frau Rautenberg macht sich besonders daran fest, dass sie mit ihrer Arbeit ganz praktische und „anfassbare“ Querverbindungen schafft: Als Tierfreundin engagiert sie sich für den Tierschutz und bringt Aufgabenstellungen, die sich aus diesem Engagement ergeben, Jugendlichen nahe. Als „Begegnungstätte“ hat sie zu diesem Zweck einen Verein, www.ramses-und-co.de, gegründet, den sie auch als 1. Vorsitzende leitet. Darüber hinaus gibt sie in 2 Schulen der Stadt Lage Ethikunterricht mit den Themenschwerpunkten »Tierschutz ist Menschenschutz« und »Bewahrung der Schöpfung«. Sehen Sie an dieser Stelle ein kurzes, ungeschnittenes Videointerview mit Marianne Rautenberg vom 14.03.10, mit dem eine umfassendere Darstellung des Engagements auf dieser Plattform eingeleitet wird.
BILDUNG gegen BURNOUT
Ein Veranstaltungskonzept von »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung«, www.fbwe.de
Der gesellschaftliche Verlust von Maß und Mitte zeigt vielfältige Symptome: Während die Finanzwirtschaft ganze Staaten an den Rand von Katastrophen treibt und dafür Millionenboni erhält (teilweise auch noch durch Steuern mitfinanziert), eröffnen Politiker einen Wettbewerb im verbalen Wettprügeln auf Hartz-4-Empfänger. Klimazocker stehlen der Welt in Kopenhagen das Zukunftsvertrauen in unseren Planeten. In der Arbeitswelt breitet sich die Forderung nach Höchstleistungen ohne Mindestlöhne aus. Immer mehr Sicherungen der Vernunft brennen durch und werden in Folge als „nicht mehr finanzierbar“ erklärt. Soziale Bindungen und Beziehungen gelten als Ressource, die im Wettbewerb um Erfolg selbstverständlich zu nutzen und möglichst aufzubrauchen sind. Jeder ist sich selbst der Nächste. “Gas geben – bloß nicht anhalten!” scheint die Devise der Stunde zu sein. „Grenzen gab´s gestern!“ lügt uns die Werbung eines Mobilfunkanbieters vor. Und so überfahren wir ein Warnsignal nach dem nächsten.
Aber dann ist irgendwann plötzlich Schluß, es setzt die totale Erschöpfung und Lähmung ein. Kollaps. Nichts geht mehr.
Was treibt Menschen an den Rand der Selbstzerstörung? Ist es die Sucht nach Erfolg oder die Angst vor Versagen? Oder ist es einfach der Eingangs erwähnte Verlust von Maß und Mitte, die tagtägliche Unsicherheit über die Erwartungen, denen wir entsprechen sollen und wollen, die Hilflosigkeit in der wir uns wiederfinden, wenn wir offen und laut sagen sollen, was gut ist und was schlecht?
Ausgeglichenheit und innere Standfestigkeit – Persönlichkeitsmerkmale eines ganzheitlichen Bildungsideals – werden oft erst als Wert erkannt, wenn sie verloren sind. Gleichzeitig sind sie in Zeiten der Krise ein wichtiges Basiskapital, ein Grundstock auf den wir unsere Zukunft bauen.
Die Veranstaltung BILDUNG gegen BURNOUT will einen Beitrag leisten, der Selbstverantwortung zur Stabilität neue Nahrung zu geben. Dazu reflektieren Experten und Betroffene aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Kriterien von Leistungen und Fehlleistungen bei der gesunden Bewältigung unserer Arbeit und der erfolgreichen Vermeidung von Überschöpfung.
Zur Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung mit Podiumsdiskussion nach dem hier vorgestellten Konzept sucht das »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung«, www.fbwe.de, Experten und Betroffene mit ihren Erfahrungen sowie Sponsoren für die Finanzierung. Diese wenden sich bitte an Martina Knappert-Hiese, martina.knappert-hiese@fbwe.de, oder Andreas Stein, andreas.stein@fbwe.de.
„Religion bildet“: Kirchen präsentieren sich gemeinsam auf der „didacta“
Vom 16. bis 20. März findet die Bildungsmesse in Köln statt
NRW. „Religion bildet – Kompetenzen entwickeln, Dialog fördern, Glauben entdecken.“ Unter dieser Überschrift präsentieren sich die evangelischen Landeskirchen und die katholischen (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen sowie die Evangelische Kirche in Deutschland vom 16. bis 20. März 2010 wieder mit einem gemeinsamen Stand auf Bildungsmesse didacta in Köln. Am Stand A 48 in Halle 6.1 stellen die Kirchen und kirchlichen Einrichtungen ihre Bildungsarbeit und -anliegen in fast 30 Vorträgen, Diskussionsrunde und Musikprogrammen vor. Dazu gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit Expertinnen und Experten sowie ein Kirchencafé.
„Als NRW-Bistümer haben wir dabei nicht nur den Religionsunterricht im Blick“, unterstreicht Dr. William Middendorf, Leiter der Hauptabteilung Schule und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat Münster: „Da die katholische Kirche als größter freier Schulträger in Deutschland besondere Verantwortung für den Bildungsbereich trägt, sind wir auch sehr daran interessiert, unser Bildungsangebot möglichst vielen Besuchern der didacta zumindest exemplarisch vorzustellen sowie über unser Bildungsverständnis am Stand der Kirchen zu informieren und zu diskutieren.“ Und Oberkirchenrat Klaus Eberl, Leiter der Abteilung Bildung der Evangelischen Kirche im Rheinland, ergänzt: „Bildung ist für uns nicht erst in der Wissens- und Lerngesellschaft der Gegenwart ein zentrales Thema; sie ist es seit der Reformationszeit. Philipp Melanchthon war treibende Kraft für die Entwicklung eines allgemeinen Schulwesens. Bildung im evangelischen Verständnis will Menschen befähigen, ihre Zukunft und die Welt zu gestalten. Deshalb betont die Kirche ein ganzheitliches Bildungsverständnis. Heute, im Angesicht der Globalisierung und der multikulturellen Lebenszusammenhänge, gewinnt religiöse Bildung zunehmend an Bedeutung.“ Einer der Höhepunkte im Programm „Kirche auf der Bildungsmesse“ wird eine Podiumsdiskussion am Donnerstag, 18. März 2010, um 14 Uhr sein: Dann diskutieren die NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther, der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker, der Präsident des Kirchenamtes der EKD Dr. Hermann Barth und der Bonner Professor Dr. Volker Ladenthin an Stand E 41 unter der Überschrift „Religion bildet“. Die Moderation hat Gisela Steinhauer (WDR).
Programmübersicht und Details zu den Veranstaltungen: Flyer »Religion bildet« als PDF
GERECHTIGKEIT UND SOLIDARITÄT – Ohne gelebte Werte zerreißt es die Gesellschaft
Von Josef Riegler, Graz (siehe auch www.oekosozial.at)
“Wohlstand für alle!” So lautete das geniale Motto der Sozialen Marktwirtschaft. Das war maßgeschneidert für unsere Volkspartei: Leistung belohnen, Chancen für Tüchtige, aber auch Hilfe für Schwächere und Benachteiligte: “auf die kleinen Leute schauen!”
Seit gut 15 Jahren spielt eine “andere Musi”: Von der einzigen Weltmacht USA wurde der Welt eine ausschließlich profitorientierte Ökonomie aufoktroyiert. Die Instrumente dazu: Weltweit freier Kapitalverkehr, weltweit freie Wahl der Produktionsstandorte, weltweiter Freihandel ohne Rücksicht auf Sozial- und Umweltbelange – garniert mit “Steueroasen” als Plätze für Steuerhinterziehung, Bilanzfälschung und Geldwäsche. Das Motto: Schneller Reichtum ohne Arbeit, immer waghalsigere Spekulation, “Geiz ist geil”. Die Methode: Egoismus, Brutalität, Lüge, groß angelegter Betrug.
Das Ergebnis: Im Oktober 2008 stand die Welt am Abgrund. Wenn nicht Politiker wie Gordon Brown, Nicolas Sarkozy und Angela Merkel blitzartig Tausende Milliarden an Euros, Dollars etc. als Garantien in die Banken “gepumpt” hätten, wäre alles zusammengebrochen. Auf unvorstellbare 10.500 Milliarden Dollar wird von der Commerzbank der Schaden aus der Bankenkrise geschätzt.
Und nun? Herr Madoff, einer der Großbetrüger, erhielt einige hundert Jahre Gefängnis – die kann er gar nicht “absitzen”. Die meisten der Betrüger laufen nach wie vor frei herum, kassieren saftige Boni und lachen über die Politik, weil Regierungen zu keinen gemeinsamen wirksamen Entscheidungen kommen. Die Geschäfte blühen wieder und den Schaden müssen die Bürger “ausbaden”.
MITEINANDER!
Regierungen müssen endlich an einem Strang ziehen! Nach löblichen Absichtserklärungen dominiert in der internationalen Politik wieder der nationalstaatliche Egoismus. Aber wir brauchen Taten! Einige der dringendsten Aufgaben wären:
- Intelligente Regeln für die internationalen Finanzmärkte.
- Rasche Einführung einer weltweiten Abgabe auf Kapitaltransfers. Nur 0,2 Promille (!) brächten allein in der EU 120 Milliarden Euro an Einnahmen – die Kosten für eine Transaktion von 10.000 Euro beliefen sich auf ganze 2 (!) Euro!
- Ausmerzung von Steuerflucht, Bilanzfälschung und Geldwäsche durch “austrocknen” der Steueroasen.
- Verbot zerstörerischer Spekulation bei Lebensmitteln, Energie und Rohstoffen.
- Vereinbarung einer weltweiten Klimastrategie.
- Einbau von Sozial- und Umweltstandards in die Welthandelsorganisation.
Schon im Jahr 2003 haben Freunde aus der Zivilgesellschaft – vor allem in Deutschland – mit Unterstützung des Ökosozialen Forums ein konkretes Projekt für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung vorgelegt: Den “Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft”. Leider hat es die EU bisher verabsäumt, dieses Konzept mit ihren Möglichkeiten auf Weltebene zu vertreten.
WAS KANN ICH TUN?
Wir “Normalbürger” können die Weltpolitik nicht bestimmen. Andererseits: Es kann sich nur etwas ändern, wenn sich viele einzelne Menschen ändern! Die Fastenzeit wäre für konkrete Schritte gut geeignet – wie etwa:
- Das eigene Gewissen überprüfen und schärfen!
- Überlegt einkaufen.
- Meine Mobilität umweltfreundlich gestalten.
- Mit meinem Geld eine ethische Wirtschaft fördern.
- Sich informieren, um andere informieren zu können.
- Aktiv Meinungsbildung betreiben – durch Leserbriefe, E-Mails, Diskussionen etc.
Unserer Volkspartei empfehle ich, die guten Werte wieder selbstbewußt zu leben. Ich bin dankbar dafür, dass unser Bürgermeister Siegi Nagl auch die Verantwortung für das Ökosoziale Forum Steiermark übernommen hat. Bei Hermann Schützenhöfer und Sepp Pröll weiß ich unser Land in guten Händen. Sie betreiben Politik mit Verantwortungsbewußtsein und Augenmaß.
Nicht den Marktschreiern und Scharlatanen, sondern einer wertorientierten Politik gehört die Zukunft!
Bildungsverein i. G. und Mitgliederwerbung
Seit letzter Woche (10.02.) ist »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« unter www.fbwe.de im Internet präsent, nun hat die Mitgliederwerbung für den Bildungsverein i. G. begonnen. Im ersten Schritt besteht Sie aus der Gewinnung neuer Mitglieder für die Verteilerliste newsletter@fbwe.de. Die Mitgliedschaft in diesem Verteiler ist kostenlos und unverbindlich. Der Newsletter-Verteiler informiert über die weiteren Aktivitäten und Termine. Die Mitgliedschaft in diesem Info-Verteiler startet mit dessen Bestellung in Form einer einfachen Email an newsletter@fbwe.de und endet mit formloser Abbestellung an dieselbe Mailadresse.
Besuchen Sie »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« auf www.fbwe.de. Bestellen Sie weitere Infos über newsletter@fbwe.de
Bildung, Wirtschaft und Entwicklung
Wohin uns der Weg in die Zukunft führt, läßt sich nicht sicher sagen. Das Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung will Wandel skizzieren und grundlegende Erfolgspotentiale fördern. Ab heute ist das Engagement im Internet präsent: www.fbwe.de
Jugendliche machen Medien: Training startet in die 6. Runde
Bei „News4U“ lernen junge Leute – auch aus Westfalen – den Journalismus kennen
Rheinland/Westfalen. „News4U“, das Journalistentraining der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) für junge Leute, startet am morgigen Freitag, 5. Februar 2010, um 18.30 Uhr in die sechste Runde. Dann treffen sich die zwölf jungen Leute im Alter von 15 bis 18 Jahren zum ersten Mal als neues „News4U“-Team 6 im Fernsehstudio des Medienverbandes der rheinischen Kirche in Düsseldorf. Sie kommen diesmal aus Duisburg, Essen, Wuppertal, Willich, Meerbusch, Herten, Hagen, Beckum und Espelkamp. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Träger des Projektes, ehemaligen Absolventinnen und Absolventen, Referentinnen und Referenten sowie Unterstützerinnen und Unterstützern feiern sie eine Eröffnungsparty.
Seit mehr als zehn Jahren gibt es dieses erfolgreiche medienpädagogische Projekt. Ins Leben gerufen wurde es, damit Jugendliche selbst zu Wort kommen, eigene Themen aus Kirche und Gesellschaft medial bearbeiten und transportieren können. Dazu wurde vom Amt für Jugendarbeit und dem Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland ein Konzept erarbeitet, nach dem Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren in allen Mediensparten professionell geschult werden. Über einen Zeitraum von einem dreiviertel Jahr treffen sie sich mit Dozentinnen und Dozenten aus inner- und außerkirchlichen Medien zu Wochenendworkshops in den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und Online. Außerdem absolvieren sie ein mehrtägiges Produktionstraining bei Großveranstaltungen der Evangelischen Jugend im Rheinland wie Jugendcamp oder Verleihung des Jugendkulturpreises und ein dreiwöchiges Praktikum in den Schulferien.
Rund 60 Absolventinnen und Absolventen gehören inzwischen zur „News4U“-Familie, die beständig weiter wächst. Vor zwei Jahren kam als weitere Trägerin die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) hinzu. Absolventinnen und Absolventen der ersten Durchgänge haben inzwischen in den Medien Fuß gefasst: Sie arbeiten beispielsweise beim WDR, dem Bayrischen Rundfunk, einer Lokalzeitung in der Schweiz, bei Chrismon plus Rheinland oder einem großen Düsseldorfer Verlag. Außerdem stehen einige jetzt selbst als Dozentinnen und Dozenten vor den jüngeren „News4U“-Teilnehmerinnen und Teilnehmern, moderieren Veranstaltungen oder stellen ihr Know-how ihrer Kirchengemeinde zur Verfügung.
FORUM Wirtschaft, Bildung und Entwicklung
(e.V. in Gründungsvorbereitung)
Inhaltliche Themenschwerpunkte für 2010
Anknüpfend an die gegenwärtige “Gesamtkrise” untergliedern wir im neuen Jahr in folgende Krisenfelder, die alle Auswirkungen haben auf jeden Einzelnen von uns. In deren Bearbeitung werden wir neue Denk- und Handlungsperspektiven verfolgen und finden:
- Ökologische Krise mit ihren gegenwärtig beeindruckenden Erneuerungen im Denken und Handeln von Wirtschaft und Politik
- Finanz- und Wirtschaftskrise (=Ökonomische Krise)
- Soziale (und politische) Krise (in Bezug auf die Kultur des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens, in Bezug auf persönliche Beziehungskultur (ganz besonders auch in Hinsicht der Gender-Thematik) und in Bezug auf die Qualität unserer Demokratie)
- Mediale Krise/Orientierungskrise (angetrieben von Internet, Handy, etc: Verlust von zentralen und nachvollziehbarer Kommunikationsstrukturen (Beispiel: Fortschreitender Verlust der Trennung von staatlichem (öffentlich-rechtlichem) und privatem Medienangebot)
Nun ergibt sich aus diesen Veränderungen in unserer gesellschaftlichen Umwelt ein BILDUNGS-ANLASS, weil wir LERNEN müssen, mit den neuen Entwicklungen umzugehen. Das wollen wir wie folgt angehen: Wir nehmen als Bildungsideal die 7 kardinalen Tugenden unserer christlich-humanistischen Kultur und fragen an nach einer angemessenen Übersetzung zur Anwendung in den aktuellen Krisenfeldern. Wir arbeiten also daran, zukunftsfähige Maßstäbe für unser Handeln mit Hilfe des über 2400 Jahre gewachsenen Europäischen Bildungsideals zu finden und zu verfolgen. So können und wollen wir die Brücke von unserer Tradition in unsere Zukunft bauen, ohne dass wir behaupten (müssen), alles, was wir denken, sagen und tun, sei neu. Im Gegenteil: Wir berufen uns auf unsere Tradition!
Wir sind also nicht nur in der Rolle von Forschern unterwegs, sondern auch in der Rolle von Lehrenden (Vermittlern) und Erneuerern (ReformerInnen, Changemanagern, Coaches, Trainern). Deshalb können wir den Anspruch und die Aufgabenstellung zu unserem Engagement wie folgt formulieren:
Die Themenfelder sind hochaktuell und bedeutsam für Gegenwart und Zukunft. Es gilt, neue Auffassungs- und Verhaltensmaßstäbe zu finden und zu verfolgen! Die Befähigung und Entwicklung des Einzelnen ist hierbei unser Arbeits- und Bildungsziel.
Krisen bieten neuen Chancen, nutzen Sie diese! Offene und engagierte Menschen, die Beiträge einbringen wollen, wenden sich bitte an Martina Knappert-Hiese, martina.knappert-hiese@freenet.de oder Andreas Stein, as@andreas-stein.info.
top-down(?) oder bottom-up(!)
Kopenhagen und das Ende von Nationalismus und Naivität
von Michael Franz, Heidelberg · www.m-g-franz.de · info@m-g-franz.de
Wenn hochwissenschaftliche Analysen vorliegen, notwendige Klimakonsequenzen multimedial und zugespitzt eingefordert werden, die vermeintlich mächtigsten Menschen der Welt sich die Nächte und Argumente um die Ohren schlagen… und so gar nichts heraus kommt, dann scheint das ein schlechtes Zukunftssignal zu sein. Jedoch: Die Kinder dieser Zeit und Welt haben mit pseudorationalem Geschwätz und nationalem Getue nicht wirklich etwas am Hut. Sie würden lieber einfach nur lernen und gesund aufwachsen, fair spielen, sich streiten und vertragen. Kein Siebenjähriger versteht, warum der Friedensnobelpreisträger den höchsten Rüstungshaushalt aller Zeiten bewilligt. Und jeder Zehnjährige versteht, dass China zwar das meiste CO2 ausstößt, jeder Chinese aber nur ein Bruchteil dessen, was pro Kopf in EUSA rausgehauen wird.
Jeder wundert sich, dass innerhalb weniger Tage Milliarden und Billionen zur Rettung krebskranker Banken und Finanzmärkte locker gemacht werden, Entwicklungsländer aber erst ab 2020 „wohlwollend“ zum ökologischen Umbau animiert werden möchten… Das ökologische Umdenken und Umhandeln muß hier statt finden und nicht auf Tuvalu! Kopenhagen ist nicht das Ende der Welt, sondern der Beginn einer Ära der Wahrheiten. Unvernünftig wäre es, weiterhin allein auf die Klugheit, Weitsicht und das Wohlwollen demokratischer Repräsentanten zu vertrauen. Das offensichtliche Machtkleben, Ideenarmut und Lobbytum, Heimlichtuerei und Zaudergeist der getriebenen Polit-Profis mag man anprangern; aber just die moderne Hirnforschung macht deutlich, dass und warum wir Menschen eher dürftig unserer Vernunft folgen.
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“, weiss Erich Kästner und schon der Ur-Ökologe Zarathustra empfiehlt das „gute Denken, gute Reden und gute Handeln“. Eigentlich ganz einfach – so einfach wie die Erkenntnis, dass Wachstum – rein mengenmäßiges - mit Weltfrieden genauso wenig zusammen passt wie übermäßiger Konsumtrieb und Gier mit wirkungsvollem Klimaschutz. Das Vertrauen auf Rationalität oder Wissenschaftsgläubigkeit alleine sind im Zuge der Globalisierung – also der drastisch zunehmenden Komplexität (und auch Verunsicherung) – eine gefährliche Sackgasse. Kopf ohne Körper hat noch nie funktioniert – Wissen ist das eine, ohne Wollen und Handeln bleibt es hilflose Verdrängung und geistige Selbstbefriedigung. Nicht ein von westlichem Lebensstil dominierter globaler Plan älterer Feldherren ist der Weg, ein ganz neuer „Common Sense“ der Weltjugend ist das hohe Ziel.
Es braucht Väter, die ihren Kindern noch oder wieder in die Augen schauen können und Mütter, die Jungs zu echter Mannhaftigkeit ermutigen – was immer bedeutete: Leben zu schützen. Früher des kleinen Dorfes, heute des “Global Village”. Junge Männer, die zwischen Soft-Pädagogik und Medien-Brutalität ihre Echtheit und ganz natürliche Aggressivität bewahrt haben und den starken jungen Frauen dieser Zeit mit gutem Gewissen zugemutet werden können. Und dazu braucht es nicht zuletzt Schulen für Lebensunternehmer statt Lern- und Arbeitssklaven aus PISA und „Bologna“.
Themenabend bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter
Erfolgreiches Verhandeln und überzeugende Gesprächsführung gehen Hand in Hand. Von allen Verhandlungspartnern wird angestrebt, das eigene Kommunikationsverhalten und die gewünschten Ziele in Einklang zu bringen. Dafür sind notwendige Grundlagen und Techniken erforderlich. Innerhalb eines Themenabends am 01.10.09 wurden diese von Grit Wunderlich vorgestellt. Dazu eingeladen hatte die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH.
Hier finden Sie das: Fotoprotokoll zum Thema „Erfolgreich Verhandeln“
Aufruf der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu 361 Grad Toleranz
Der Aufruf der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu 361 Grad Toleranz verweist auf http://www.youtube.com/user/361gradtoleranz
„Rosenkriege“ vermeiden
Professionelle Kündigungen ersparen eine Menge Ärger und Geld
„Rosenkrieg“ nennt man es, wenn sich ein Ehepaar nach der Trennung das Leben zur Hölle macht. „Rosenkriege“ gibt es aber auch im Geschäftsleben, vor allem bei Kündigungen. Mag dieser Schritt noch so notwendig sein – die betroffenen Mitarbeiter sehen das anders. Nicht selten rächen sie sich, bringen ihren Ex-Arbeitgeber in Verruf oder wiegeln die früheren Kollegen auf. Das lässt sich vermeiden, sagen Frank Quathamer, Personalberater von Steinbach & Partner in Kassel – Bad Wilhelmshöhe und Heike Höf-Bausenwein, Trainerin für Erfolgreiche Trennungsprozesse. Vorausgesetzt, eine Kündigung läuft professionell und fair ab.
Lesen Sie den Expertenrat eines Personalberaters: „Rosenkriege“ vermeiden – Professionelle Kündigungen ersparen eine Menge Ärger und Geld (PDF)
Renaissance der sozialen Marktwirtschaft?
Tagung der westfälischen Kirche: Politiker und Theologe fordern stärkere Kontrolle von Banken und Finanzwirtschaft
Schwerte/Westfalen. Eine „Renaissance der sozialen Marktwirtschaft“ ist nach Überzeugung des Europaabgeordneten Elmar Brok nötig und möglich. Sie müsse in Freiheit aus christlicher Verantwortung gestaltet werden, sagte Brok am Freitagabend (21.8.) auf der Politikertagung der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte.
„Der Markt produziert nicht von sich aus soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz.“ Der Klimawandel würde nach Angaben von Brok allein in Deutschland Schäden von über 100 Milliarden Euro verursachen, wenn es nicht gelinge, ihn einzudämmen. Ein sich selbst überlassener Markt zerstört sich nach Überzeugung des CDU-Politikers selbst. Wirklicher, fruchtbarer Wettbewerb könne sich nur entwickeln, wenn Fusionen politisch kontrolliert werden. Voraussetzung dafür sei ein international verbindlicher Ordnungsrahmen. Der europäische Binnenmarkt mit seiner staatenübergreifenden Regulierung sei deshalb weltweit ein Modell für die Bewältigung der Wirtschaftskrise. Dazu gehört nach Broks Worten eine gemeinsame Kontrolle der Finanzwirtschaft: „Es kann nicht sein, dass 28-jährige Rating-Analysten in der City of London ungeprüft und ohne Kontrolle entscheiden, welcher Arbeitsplatz in Schwerte wertvoll ist“, sagte er. Christliche Freiheit ist auch für Dr. Christoph Stückelberger die Voraussetzung, um der Krise Herr zu werden. Christen seien „befreit, das Gute zu tun zum Wohl der Gemeinschaft“, erklärte der Theologe von der Organisation Globethics.net in Genf. „Freiheit ist nicht ohne Verantwortung und ohne Gerechtigkeit denkbar – und umgekehrt.“ Die Welthandelsorganisation WTO habe die Gerechtigkeit bisher „nur ungenügend“ umgesetzt. Auch Stückelberger plädierte für „starke, faire Regeln“, nach denen der Markt funktionieren müsse. Ethik müsse in der Wirtschaft verpflichtendes Ausbildungsfach werden. Ohne geistliche Wurzel sei die Ethik jedoch „hohl“ und könne nicht langfristig tragen. Nur durch spirituelle Schulung von klein auf könne ethisches Verhalten in der Persönlichkeit verankert werden. Deshalb müsse der schulische Ethikunterricht stärker mit dem Religionsunterricht verbunden werden.
Weitere Informationen: Evangelische Kirche von Westfalen, www.ekvw.de
Medien-Echo zum Twitter-Seminar am 19.06.09
Ein schöner Erfolg: Das Presse-Echo zum Twitter-Seminar vom 19.06. (http://news.forum-fuehrung.com/?p=1666), erschienen in der Druckausgabe des www.wochenblatt.com in einer Auflagenhöhe von 68.500 Druckexemplaren. Wir bedanken uns dafür ganz herzlich beim Landwirtschaftlichen Wochenblatt und der Redakteurin Verena Pötter!
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Wirtschaft und Werte für ein gesundes Leben
Eindringlicher als in den letzten Tagen haben zwei Männer von sehr unterschiedlicher Herkunft den globalen Status quo selten beschrieben. Zum einen gibt es das Interview in der Zeitung „Die Welt“ mit dem Dalai Lama http://www.welt.de/wirtschaft/article4004903/Dalai-Lama-Gier-macht-Unternehmen-krank.html und zum anderen wurde auf Forum Führung Josef Rieglers Vortrag eingestellt http://news.forum-fuehrung.com/wp-content/uploads/2009/06/2009-05-26_minoriten_klimawandel.pdf, den er vor Kurzem bei den Minoriten gehalten hat. Nicht nur Ökonomie und Ökologie sollten mit dem Bereich des Sozialen verbunden werden, sondern wir brauchen zur Lösung der Weltkrisen auch eine Rückbesinnung auf unsere kulturellen Traditionen. Und diese sind entstanden, um dem einzelnen Individuum Handlungsanleitungen zur Bewältigung des Alltags mit einem sinnvollen Verständnis der unmittelbaren Lebenszusammenhänge an die Hand zu geben. Es ist doch beruhigend, wenn wir uns gelassen zurücklehnen dürfen, um uns auf uns selber zu besinnen. Das sollten wir bei aller Hektik des Alltags immer wieder tun, auch um uns zu vergewissern: Aus der Ruhe kommt die Kraft! Die Zukunft der Welt lässt sich nur mit einem doppelten Ansatz bewältigen, denn wir brauchen sowhl vernünftige Konzepte von top down – die Ökosoziale Marktwirtschaft – als auch Veränderungen von bottom up, die oft mit einer Verbesserung des individuellen Empfindens einhergehen. Dazu gehört aber gelegentlich auch eine Kritik unserer Selbstbilder und lieb gewordener alltäglicher Ansichten. Selbsterkenntnis und Welterkenntnis sind in vielen kulturellen Traditionen der Menschheit keine Widersprüche! Der vor uns liegende Paradigmenwechsel, den wir nur gemeinsam positiv gestalten und bewältigen können, erfordert Veränderungen in allen Lebenszusammenhängen.
Martina Knappert-Hiese
www.knappert-hiese.de und http://news.forum-fuehrung.com/?p=1415



