Archiv für die Kategorie „03 Selbst-Führung“

Bekanntheit von Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung wächst

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Die Präsenz und Wahrnehmung von Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung wächst: Die gleichnamige Gruppe auf der Netzwerkplattform Facebook hat seit dem Start im Mai bereits weit über 500 Mitglieder gefunden und so auf den Verein und dessen Arbeitsfelder aufmerksam machen können. Außerdem wurden über diesen Weg neue Themenfelder gewonnen, die gegenwärtig von allgemein hohem Interesse gekennzeichnet sind. Besuchen Sie diese Gruppe, wenn auch Sie die Netzwerkplattform Facebook nutzen und machen Sie bitte Freunde und Bekannte darauf aufmerksam. Hier dazu der Link: http://www.facebook.com/group.php?gid=120438844651090&v=info

Zur freien Meinungsäußerung

Ein Gastkommentar aus aktuellem Anlaß von Gerd Kotoll, Hamburg

Natürlich darf in unserem Land jeder seine Meinung frei äußern (mit wenigen Ausnahmen). Man muss sich nur über einige Dinge im Klaren sein:

  1. Um eine Meinung zu äußern, muss man erst mal eine haben. Immer mehr Menschen fällt das zunehmend schwer, so meine kleine eigene völlig unrepräsentative Beobachtung.
  2. Die Garantie, dass man seine Meinung frei äußern darf, heißt nicht, dass sie auch gehört werden muss.
  3. Noch viel weniger müssen diejenigen, die die eigene freie Meinung denn hören, selbige auch toll finden,
    weil
  4. diese Menschen selbstverständlich das Recht haben, eine eigene, völlig abweichende Meinung zu haben und zu äußern.

kotollJa, die Medien haben da einen Größen- und Reichweitenvorteil. Und: ja, die sind auch lange nicht alle so unabhängig und überparteilich, wie sie behaupten – schließlich werden sie von Menschen gemacht.

So lange es aber so viele verschiedene Medien gibt, die durch die Freiheit des Internets nochmals potenziert wird, mache ich mir keine Sorgen – zumindest so lange nicht, wie ich für mich selbst denken kann und darf.

Sorgen sollten wir uns machen, wenn wir nur noch eine Zeitung, einen Fernsehsender und beschränktes Internet haben bzw. auf dem Weg dahin wären.

Wenn Sie den demographischen Wandel ernst nehmen, brauchen Sie davor weniger Angst haben

Die Zeit ist reif! Wir gehen in eine Lebens Werte Gesellschaft

von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn

Einladung zum Internationalen Kongress vom 12. – 15. Mai 2011 in der Tonhalle St. Gallen, Schweiz

Martina_Knappert-Hiese_klEs sei einmal auf eine Alternative verwiesen, die  jenseits unserer tagtäglichen Krisenmangement-Versuche erscheint. Die Menschheit befand sich vor 6000 Jahren in einem Zustand der Einheit – jedes Individuum mit sich selbst und seinem Clan und dieser in Balance mit der ökologischen Umgebung. Niemand sollte glauben, dass die Alternative zum unbefriedigenden Status quo sich innerhalb unseres auf Egoliberalismus und linearem Wachstum basierenden Systems verwirklichen ließe. Der nächste Paradigmenwechsel (T. S. Kuhn) will bewältigt werden. Dazu ist es absolut notwendig, dass Männer und Frauen endlich in gleichberechtigten Beziehungen zusammentreffen und sich gegenseitig stärken.

Je mehr Menschen sich mit den gesunden Wurzeln unserer Geschichte auf diesem Planeten beschäftigen, desto eher wird sich ein Ausweg  aus dem Krisenzeitalter finden! Nur wenn wir an eine glücklichere Zukunft glauben und uns von der pathologischen Gier nach Materiellem verabschieden, wird diese positive Zukunftsvision Wirklichkeit werden. Das ist eine Erkenntnis der Hirnforschung – Visionen brauchen eine konkrete Repräsentation im Gehirn, damit sie sich realisieren lassen. Dazu ist der Kongress eine gute Gelegenheit für alle betroffenen Männer und Frauen, die sich selber und diese Gesellschaft noch nicht vollständig aufgegeben haben und sich für eine bessere Welt engagieren wollen. Informationen zu gegenwärtigen und vergangenen matriarchalisch organisierten Lebensformen und zur tieferen Bedeutung des Matriarchats finden Interessenten hier:

http://www.hagia.de/de/index.php?page=akademie

http://kongress-matriarchatspolitik.ch/

Studentenlieder – Die Gedanken sind frei

Wieder ein wenig Kultur am späten Sonntagabend.

Too Old To Rocknroll Too Young To Die

Einladung in die Facebook-Gruppe »Das neue liberale Grundsatzprogramm«

Weitere Hinweise zu dieser Einladung, die sich an alle Bürger des Landes richtet, denen Freiheit, Ordnung und Gerechtigkeit in der Gesellschaft und für die Menschen dieser Gesellschaft ein wichtiges Anliegen ist, finden Sie im Artikel »Das neue liberale Grundsatzprogramm«, hier auf http://news.forum-fuehrung.com/?p=5218.

Hier der Link auf den Vorstandsbeschluss der Liberalen vom 28.06.2010:
http://www.fdp-bundespartei.de/files/653/10_06_28_Beschluss_Grundsatzkommission_1.pdf

Link auf die Facebook-Gruppe: http://www.facebook.com/group.php?gid=115509661828833

Und hier der Link auf diese Einladung hier mit der Bitte um Weiterleitung an alle potentiellen Interessenten: http://news.forum-fuehrung.com/?p=5334

Urteil aus Karlsruhe stärkt liberalen Reformvorstoß im Sorgerecht

Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag die Regelung des Sorgerechts für unverheiratete Väter für verfassungswidrig erklärt und folgte einem Richterspruch aus Straßburg. Jetzt müssten Mütter das Sorgerecht mit Vätern teilen, wenn das dem Kindeswohl entspreche. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) begrüßte die Entscheidung: „Das Urteil bestärkt mich in meinen Überlegungen, die Rechte der Väter nichtehelicher Kinder deutlich zu verbessern.“

Lesen Sie mehr dazu unter http://www.liberale.de/Urteil-aus-Karlsruhe-staerkt-liberalen-Reformvorstoss-im-Sorgerecht/5743c10217i1p69/index.html

Kultur am späten Sonntag: Reinhard Mey zeigt wieder einmal viel Persönlichkeitsmut.

Poetische Civilcourage statt “political Correctness”, sehens-, nachahmens- und lebenswert!

Interview mit Joachim Gauck für die F.A.Z.

Stimmen aus Berlin im August 2010

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Von Andreas Stein, Kassel

Im August (09.-14.08.10) möchte ich einen kleinen Abstecher nach Berlin unternehmen. Diese Gelegenheit will ich nutzen, ein paar Stimmen aus Berlin zu sammeln. Wie denken und fühlen Hauptstadtbewohner, wenn Sie zu den Perspektiven von »Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« sprechen. Ich werde meine Videokamera mit auf meine Reise nehmen und Stimmen sammeln, die ich danach in der Facebook-Gruppe des FBWE veröffentliche. Mal sehen, wen ich alles vor die Linse und zum Sprechen bekomme. Ich bin schon ganz gespannt!

Um meine Stimmensammlung gut vorzubereiten, habe ich unter der Gruppendiskussion auf Facebook das Thema »Stimmen aus Berlin im August 2010« angelegt. Außerdem will ich in der dortigen Gruppe noch eine Veranstaltung anlegen, in der die Stationen meiner Reise bekannt gemacht werden. Ich erhoffe mir von dieser Aktion ein paar gute Anregungen, die ich als gewählter Vorsitzender des FBWE in die Bildungsarbeit des Vereins zukünftig einbringen kann. Dafür bitte ich um Unterstützung.

Ein Zwischenstand der Diskussion um »Das neue liberale Grundsatzprogramm«

FB-Gruppe_NLGP_klThemen und Anzahl der Beiträge im FB-Diskussionsforum zum neuen liberalen Grundsatzprogramm (Klick zur Vergrösserung)

Am 29.06.10 ist auf der Netzwerk-Plattform Facebook eine Gruppe entstanden, die sich inhaltlich mit der Begleitung der Entwicklung eines neuen liberalen Grundsatzprögramms beschäftigt. Diese Gruppe zählt nach gut 2 Wochen bereits über 900 Mitglieder und hat in ihrem Diskussionsforum über 300 Diskussionsbeiträge gesammelt, die sich über bisher 15 Themenschwerpunkte verteilen. Nun liegt hier erstmalig eine quantitative Auswertung vor, in der die Anzahl der Beiträge innerhalb der unterschiedlichen Schwerpunkte in einem Diagramm visualisiert sind. Sicherlich ist dies für die weitere Arbeit am Thema ein interessanter Hinweis auf die Interessenschwerpunkte der aktiv engagierten Gruppenmitglieder.

Facebook-Gruppe »Das neue liberale Grundsatzprogramm«:
http://www.facebook.com/group.php?gid=115509661828833
Einladung an alle gesellschaftlich engagierten Bürger:
http://news.forum-fuehrung.com/?p=5230
Das neue liberale Grundsatzprogramm:
http://news.forum-fuehrung.com/?p=5218

Zitat zur Zeit

“Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von den Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.”

Platon, Griechischer Philosoph, 427 v. Chr. 347 v. Chr.

Das wird eine spannende Woche: Präsidentenwahl und Arbeit an einer besseren Kultur

2010-06-28

Ein Gauck reicht nicht, wir brauchen Tausende!

Von Andreas Stein, Kassel

Ich bin ganz froh, wenn am 30.06. die Wahl zum neuen Bundespräsidenten gelaufen ist. Ich hoffe auf den Kandidaten Joachim Gauck, bin mir aber auch sicher: Selbst wenn er gewählt wird, das reicht nicht zur Bewältigung der Aufgaben, die ich vor uns sehe. Ich meine: Wir brauchen viele, viele Gaucks auf vielen Ebenen und Positionen der Gesellschaft.

Was man Joachim Gauck aus meiner Sicht schon jetzt hoch anrechnen darf: Er hat eine Debatte um die politische Kultur gefördert, die dringend notwendig ist. In einer immer komplexeren Welt können und dürfen wir für die Lösungen, die wir zur weiteren Orientierung suchen und wünschen, nicht immer nur “nach oben” schauen. Dort ist man nämlich zunehmend überfordert, je weiter die Entwicklung fortschreitet. Der Grund ist ganz einfach und schon von Goethe ausgedrückt: “Zuwachs an Erkenntnis ist Zuwachs an Unruhe”. 

Ein Ansatz den ich sehe, um am weiteren Geschehen aktiv mitzuarbeiten, folgt einem alten Prinzip, das auch in den Grundsatzprogrammen der bürgerlichen Parteien wiederzufinden ist: SUBSIDIARITÄT. Das bedeutet ganz einfach: Entscheidungen und Verantwortung in Hierachien so weit wie möglich “nach unten” geben. Entscheidungen vor Ort sind nämlich für die Verantwortlichen fast immer besser als aus einer fernen Zentrale. Ein Engpaß dieses Prinzips: Es braucht die Bereitschaft der Verantwortungsträger zur Verantwortungsübernahme, ebenso wie die Anerkennung “von oben”.

Ich sammele jetzt Gaucks. Wenn Sie einer sind: Sie wissen, wo Sie mich finden!

Nachtrag vom 11. Juli 2010: Vier Tage nach Veröffentlichung dieses Aufrufs habe ich auf Facebook die Gruppe »Das neue liberale Grundsatzprogramm« gegründet. Ich bitte alle Bürger dieses Landes, die mein Aufruf erreicht und anspricht, dort aktiv ihren Beitrag zum genannten Zweck einzubringen:
http://www.facebook.com/group.php?gid=115509661828833&v=info

Grössere Verteilerkreise – höhere Einflußkraft!

Eben habe ich meinen Aufruf von gestern (http://news.forum-fuehrung.com/?p=5047) noch einmal auf Video gesprochen, um damit meine Einladung zu bekräftigen. Also bitte: Wer Interesse hat und Beiträge leisten und einbringen möchte, per Email bei mir melden!

Bürgergeld statt Hartz 4 !?!

Von Mirko Welsch, Augsburg

In regelmäßigen Abständen gibt es Diskussionen um das Bürgergeld. Für viele klingt es gut, aber die meisten wissen ehrlicherweise nichts damit anzufangen. Was genau will man mit dem Bürgergeld erreichen? Ist es wirklich unsozial oder vielleicht doch ein Segen für unser Sozialsystem und die Menschen? Wir klären Sie heute auf.

Hierzu wird es eine regelmäßige Artikel-Reihe geben, die die verschiedenen Konzepte um das Bürgergeld bzw. das bedingungslose Grundeinkommen beschäftigen wird. Aufgrund des aktuellen Anlasses stellen wir Ihnen heute das Liberale Bürgergeld einmal näher vor.

 

Das Liberale Bürgergeld

Im Jahre 1994 bereits übernahm die FDP ein Konzept des deutschen Ökonoms Joachim Mitschke, der dies in seinem Buch “Steuer- und Transferordnung” vorstellte. Nach Vorstellungen von Mitschke soll das Bürgergeld nur an Bedürftige nach entsprechender Prüfung ausgezahlt werden. Die Auszahlungen und Prüfungen des Bürgergelds ist dabei Sache der Finanzämter.

Das Liberale Bürgergeld soll bei Bedürftigkeit und Arbeitsbereitschaft oder Arbeitsunfähigkeit gezahlt werden und nach Vorstellungen der FDP einen erhöhten Arbeitsanreiz auslösen, indem zusätzliches Einkommen geringer angerechnet wird als bei heutigen sozialen Sicherungssystemen. Dabei sollte die Pauschale bei etwa 662 Euro pro Monat für einen Alleinstehenden ohne Kinder betragen und Grundsicherung sowie Unterkunft- und Heizkosten beinhalten. Diese Summe wurde im Jahr 2009 im Wahlkampf auf 700 Euro pro Monat erhöht. Desweiteren sollen gewisse Ansprüche (Kindergeld, etc.)  sowie Unterstützungsleistungen im Kranken- und Pflegeversicherungsbereich einbezogen werden. Die  Aufnahme einer neuen Arbeitsstelle soll stärker gefördert werden, indem höhere Freibeträge bei eigenem Arbeitseinkommen angerechnet werden. Für einen Alleinstehenden würde etwa ein Freibetrag von 100 Euro gewährt und 40 Prozent des Bruttoverdiensts nicht auf das Bürgergeld angerechnet werden. Dies wäre im Vergleich zu Hartz IV eine Verdopplung des Freibetrages. Gleichzeitig soll aber auch bei  Ablehnung einer zumutbaren Arbeit das Bürgergeld gekürzt werden.

Im Gegensatz zu vielen Unkenrufen gibt es beim Liberalen Bürgergeld auch zusätzliche Einmalzahlungen. Das Konzept der FDP beinhaltet auch die im zweiten Sozialgesetzbuch zusätzlich gewährten Einmalleistungen und Mehrbedarfe wie zum Beispiel die Erstausstattungen für Schwangerschaft, Geburt und Wohnung, die Kosten für mehrtägige Klassenfahrten, oder zusätzliche Leistungen für die Schule.

Im Rahmen der Debatten um das Bürgergeld der FDP gibt es seitens der Sozialdemokraten, CDA oder auch linken Gruppierungen immer den Vorwurf, dass man Dumping-Löhne salonfähig machen möchte. Dies aber verneinen die Liberalen immer. Vielmehr soll es nach deren Angaben bei dem Konzept darum gehen, dass man gerade aufgrund des Demographischen Wandels das Sozialsystem erneuern und der Wirklichkeit anpassen will; sodass gerade Geringqualifizierte und Mini-Jobber auf Dauer abgesichert sind.

„Wir sind das Volk“

Liebe Freundinnen und Freunde der Freiheit,

„Wir sind das Volk“ brachte vor zwanzig Jahren Bundeskanzlerin Angela Merkel und Joachim Gauck, dem Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten, die demokratische Freiheit. Diese demokratische Freiheit manifestiert sich in der individuellen geistigen Unabhängigkeit, mit der Bürgerinnen und Bürger Teilhabe an und Kontrolle über gesellschaftlicher Macht haben. Walter Scheel führt in seiner Grundsatzrede 1971 aus: „Wir Freien Demokraten haben mit den Freiburger Thesen gerade im gesellschaftspolitischen Bereich ummissverständlich das Problem der gesellschaftlichen Macht aufgegriffen und eine Praxis vorgeschlagen, die konsequent liberal ist: als Vertrauen in die Mündigkeit der Staatsbürger, als Misstrauen auch gegen sozialistischen Kollektivismus, der ebenso wie der konservative Ansatz auf Bevormundung statt auf Mündigkeit gegründet ist.“ [1]

Es gehört zu den besten Traditionen demokratischer Systeme: Von Führungsspitzen vorgeschlagene Kandidatinnen und Kandidaten müssen nicht zwangsläufig von der gesellschaftlichen Basis akzeptiert und gewählt werden. Eine Wahl bedeutet in der Regel eine Auswahl zwischen mehreren Möglichkeiten. Mit einer „Ordre de Mutti“ ist kein demokratischer Staat zu machen.

Sollte eine Wahl Joachim Gaucks zum Bundespräsidenten die schwarz-gelbe Koalition scheitern lassen, so wäre sie es, als großer Beziehungs-Irrtum, nicht wert gewesen, Deutschland regiert zu haben. Eine funktionierende Beziehung sollte partielle Auffassungsunterschiede aushalten können. Letztlich entscheidend ist „Freiheit – Verantwortung – Gemeinsinn. Wir in unserem Staat.“
Das Motto der Rede Joachim Gaucks am 22. Juni im Deutschen Theater in Berlin. Sein Credo zur Freiheit, zu ihrer Schaffung und zu ihrer Bewahrung: „Ich bin mir sicher, dass unser deutsches ‚Yes, we can’ das sächsische ‚Wir sind das Volk’ war.“ [2]. Die gesamte Rede ist zu hören auf dem You-Tube-Video unter http://www.youtube.com/watch?v=M1ge0Gm5rhI

Sie haben die Freiheit zur Wende. Sie können diese herbeiführen. Bitte stimmen Sie als Wahlmann und Wahlfrau in der Bundesversammlung für Joachim Gauck. Bitte appellieren Sie an Ihre Wahlfrauen und Wahlmänner in der Bundesversammlung, für Joachim Gauck zu stimmen.

Mit den besten Grüßen eines parteiunabhängigen Bürgers
Knut Schwedler
47589 Uedem

Gründungsmitglied Ökosoziales Forum Deutschland e. V. (http://www.ösf.de/)

[1] Karl-Hermann Flach, Werner Maihofer, Walter Scheel, Die Freiburger Thesen der Liberalen, rororo aktuell 1545, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, März 1972, Seite 9

[2] You-Tube-Video ab Laufzeitpunkt 15min 45sec

Danke für Ihren Einsatz für Deutschland, Mesut Özil!

Von Philipp Freiher von Brandenstein, http://brandenstein-blog.blogspot.com

Mesut Özil hat mit seinem gestrigen Tor ganz Deutschland erlöst. Sein Treffer war aber auch ein eminent wichtiger Moment für die türkischstämmige Gemeinschaft in unserem Land. Denn der deutsche Nationalspieler Mesut Özil hat die manchmal doch sehr trockene und lebensferne Integrationsdebatte um einen unschätzbaren emotionalen Beitrag ergänzt. Der kollektive Stolz auf Özils Siegtreffer schafft einen unvergesslichen Bezugspunkt für die Identifikation mit der Heimat Deutschland. Identifikation unter Beibehaltung der eigenen vielschichtigen Identität – nicht Assimilation.

Das erscheint umso wichtiger, als dass es Özil seitens der Medien nicht immer leicht gemacht wurde. Eintrag auf dem Brandenstein-Blog am 13. Juni. “Wer sich – wie die unvermeidliche BILD – befremdet gibt, dass Özil beim Abspielen der deutschen Nationalhymne zu Allah betet, hat vom modernen Deutschland, diesem großartigen Land mit seinen bemerkenswerten Möglichkeiten, wohl so rein gar nichts verstanden.” Dabei bleibt es! Den Rechtspopulisten, die wie die CSU im Europawahlkampf 2009 auf antitürkische Ressentiments setzen, hat Özil hingegen ihr schäbiges Geschäft hingegen gründlich verdorben.

Danke für Ihren Einsatz für Deutschland, Mesut Özil!

“Freiheit – Verantwortung – Gemeinsinn”

“Freiheit – Verantwortung – Gemeinsinn. Wir in unserem Staat”: Die Rede des überparteilichen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, am 22. Juni im Deutschen Theater in Berlin.

Wenn wir mehr bewirken wollen, müssen wir unsere Verteilerkreise vergrößern

Von Andreas Stein, Kassel

andreas_steinWir erleben z. Z. aufregende Zeiten. Nach einer längeren Phase der sozialen Apathie löst die Bewerbung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespäsidenten in grösseren Teilen der Bevölkerung Hoffnung und sogar eine (noch etwas zaghafte) Aufbruchstimmung aus. Unterstützt wird das alles von einer sehr aktiven “Netzgemeinde”, die es mit Unterstützergruppen von mehr als 35.000 Mitgliedern (im Internet auf Facebook) für den Kandidaten Gauck sogar in die Berichterstattung der Massenmedien geschafft hat. Aber “wir”, die wir einen bürgerlichen Aufbruch wünschen,  sollten uns nicht allzuviel vormachen. Die Bundespräsidentenwahl am 30.06. allein wird soviel nicht verbessern, wie sich viele Akteuere im Augenblick davon versprechen. In jedem Fall, unabhängig davon wer der nächste Bundespräsident wird, fängt die Arbeit an Erneuerungen, die Deutschland zukunftsfähig machen, erst richtig an. Immerhin muß ein Mainstream korrigiert werden, der die westlichen Gesellschaften über 25 Jahre geleitet hat und der nun über seine Grenzen hinaus geschossen ist. Die Aufgabe, die es nun zu lösen gilt, ist eine Generationsaufgabe. Das scheinen viele noch nicht begriffen zu haben, wenn man beobachtet, wie viele Süppchen (bei grossen Berühungsängsten) auf unterschiedlichen Feuerstellen gekocht werden. Aber nicht das Suppenkochen ist im Augenblick der Engpaß. Der Engpaß ist die Verteilung der besseren Suppe in breiten “Genießerkreisen”. Wenn wir also mehr bewirken wollen, müssen wir unsere Verteilerkreise vergrössern!

Ich möchte dazu meinen Beitrag leisten, indem ich meine Erfahrungen beisteuere. Für mich ist dabei das ”Basislager” meiner Arbeit die Online-Redaktion hier auf www.forum-fuehrung.com. In den nächsten Tagen werde ich eine Liste von Arbeitsaufgaben zusammenstellen, die das Ziel der Vergrösserung der Verteilerkreise fördern. Ich bitte alle interessierten Kooperationspartner, mich bei dieser Arbeit zu unterstützen, indem sie diese Aufgabenliste nutzen und um ihre eigenen Erfahrungen erweitern. Das ganze Verfahren soll aber nicht vollständig öffentlich ablaufen, sondern in einem qualifizierten Kreis von Partnern. Schließlich wollen wir von unserem intensiven Engagement auch selbst ein wenig profitieren, was vollkommen legitim ist. Es geht dabei nicht um Geheimniskrämerei, sondern um die Bereitschaft, eine Führungsrolle für die Zukunft anzunehmen. Interessenten bitte ich aus den genannten Gründen, sich per Mail über andreas.stein@forum-fuehrung.com an mich zu wenden.

Lotsen gesucht!

Von Michael May, Eschwege

Seit über 20 Jahren bin ich Mitglied im VCD, dem etwas anderen Verkehrsclub in Deutschland. Nun auch in der Funktion eines Vorstands im Landesverband Hessen. Jetzt könnte man meine Mitgliedschaft in der FDP damit eigentlich als recht unvereinbar bezeichnen. Sicher ist, dass es tatsächlich unterschiedliche Meinungen im VCD und der FDP über ein und den selben Sachverhalt gibt.

Wer jedoch wie ich glaubt, dass Ökonomie und Ökologie zwei Seiten einer Medaille sind, die es zu vereinen gilt lässt sich nicht beirren. Es gibt im Leben nun mal nicht nur Schwarz-Weiß, sondern viele bunte und spannende Schattierungen. Wie wir erkennen konnten führt “Lagerdenken” nicht weiter, sondern wir müssen uns den sich verändernden Umfeldbedingungen (ökonomisch/gesellschaftlich und ökologisch) anpassen.

Ich treffe viele Unternehmer und habe Einblick in Unternehmen. Fast alle meine Gesprächspartner sind der Auffassung, dass Führung in der Zukunft bedeutet, mit Dauerkrisen richtig umzugehen, damit das Unternehmen überlebt. Alte Gewissheiten verschwinden und werden durch zunehmende Unsicherheiten ersetzt. Wer sich nicht aktiv den Unbillen der Zeit entgegen stellt und auch Experimente in Kauf nimmt wird letztlich vom Markt verschwinden.

Man muss also schnell handeln und gleichzeitig neue Methoden entwickeln, damit nicht neue Fragen durch alte Anwendungen falsch beantwortet werden. Das sind beides für sich schon große Herausforderungen. In beiden Fällen gilt es Verantwortung zu zeigen. Sowohl für sich persönlich als auch für die Gesellschaft. Gab es bisher “Interim-Manager” nur in Unternehmen (die oft in wenigen Wochen oder Monaten gravierende Veränderungen erarbeiten, kommunizieren und durchsetzen müssen), so besteht Bedarf an solchen Persönlichkeiten aus meiner Sicht zukünftig auch für andere gesellschaftliche Organisationen und Einrichtungen.

Daher geht es zukünftig nicht darum, wer eine “Seite” vertritt, was in der Regel ungefährlich weil konform ist. Sondern darum, sich auf eine vielleicht gefährliche Reise zu begeben, um dass rettende Ufer in schwerer See zu erreichen. Das ist eben so schwierig, weil die Zahl der Bewahrer des vorgeblich Besseren (und bequemen) aus nachvollziehbaren Gründen die Zahl der Veränderer, welche die Komfortzone verlassen meist weit übersteigt. Das gilt für Personen, Institutionen und Unternehmen gleichermaßen.

Ich meine, dass Gemeinsinn, klare Kommunikation und neue Wege die zentralen Elemente für die Gestaltung der Zukunft sind. Wenn Sie mehr über mein Denken und die konkrete Vorgehensweise wissen möchten lesen Sie 2 Beiträge aus forum führung:

  1. Was tun in der Rezession?
  2. Zentralautorität (vs. Gemeinsinn)

www.maylabel.de
info@maylabel.de
Krisenmanagement

„Christen leiden unter der Kirchenspaltung und rütteln an den Stäben“

Präses Buß: Einheit ist nicht Kür, sondern Pflicht

Bielefeld/Paderborn. Der westfälische Präses Alfred Buß hat den ökumenischen Weg von Protestanten und Katholiken als unumkehrbar bezeichnet. Die Einheit der christlichen Kirchen sei „nicht Kür, sondern Pflicht – sie ist uns von Christus vorgegeben“, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen am Freitag (28.5.) beim Pfingstempfang des Diözesankomittees Paderborn.

Deutlich benannte Präses Buß die noch bestehenden Hindernisse, Irritationen und Rückschläge auf dem Weg der Ökumene: Gemeinsame und vollwertig anerkannte Sonntagsgottesdienste sowie ein gemeinsames Abendmahl sind nicht möglich, evangelisch-katholische Ehen und Familien „können nicht zu einer gemeinsamen kirchlichen Heimat finden“. Diese Trennung bestimme das christliche Leben vieler in Familie und Partnerschaft wie in der persönlichen Frömmigkeit. „Christenmenschen leiden unter den Folgen der Kirchenspaltung und rütteln an den Stäben“, sagte der Präses.

Gleichzeitig verwies er auf die „überwältigenden Erfolge“ der ökumenischen Bewegung. Als Beispiele nannte er die Trauung konfessionsverbindender Paare durch Pfarrer beider Kirchen, ökumenische Gemeindefeste oder die Zusammenarbeit in der Telefonseelsorge. Er wies auch auf die ökumenischen Gemeindepartnerschaften am Ort hin: Sie seien „ein gutes und empfohlenes Instrument, um ökumenische Zusammenarbeit auf Dauer zu sichern, sich dazu zu verpflichten und zugleich zu klären, welche Aufgaben vor Ort so angepackt werden sollen“. Die Grundlage dafür bilden Leitlinien, die von den evangelischen Landeskirchen und den katholischen Bistümern in Westfalen bereits 2005 beschlossen wurden.

Je näher sich die Konfessionen gekommen seien, desto schmerzlicher spürten die das Trennende. Das ökumenische Problem schlechthin liegt für Präses Buß in der Frage der vollen wechselseitigen Anerkennung als Kirche. Nach offizieller katholischer Position sind die Kirchen der Reformation keine Kirchen, sondern Gemeinschaften, denen lediglich „kirchliche Elemente“ zugebilligt werden. Dies wurde zuletzt vor zehn Jahren in der Erklärung „Dominus Iesus“ bestätigt, herausgegeben von der römisch-katholischen Glaubenskongregation. Ihr sei kein Vorwurf zu machen, dass sie ihren Finger in die Wunde gelegt hat, sagte Buß: „Wohl muss man ihr aber ankreiden, dass sie das ökumenische Problem wiederholt konstatiert, ohne auch nur anzudeuten, dass wir seit vier Jahrzehnten auf dem Weg sind.“ Genau dieses offizielle Ignorieren des schon Erreichten sei es, was Empörung auslöste und auslöst – nicht nur auf evangelischer Seite.

Der Präses warb für eine „Kultur der Achtsamkeit“ zwischen den Konfessionen: für gegenseitiges Verständnis, Überwindung von Vorurteilen, Versöhnungsbereitschaft, gegenseitige Hilfe und Solidarität in der Not. Abwertung ökumenischer Partner dürfe es nicht geben: „Wer sich durch einen Ausschließlichkeitsanspruch absondert, verlässt den ökumenischen Weg.“

Liberales Institut präsentiert Info-Paket zur Finanzkrise

Das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat eine Auswahl an Publikationen zum Thema Finanzkrise zusammengestellt. Schon der Überblick zeigt: Wer sich ein Bild machen möchte, kann nicht bei einfachen Erklärungsmustern verharren, nach denen etwa nur ein paar rücksichtslose Spekulanten an den Problemen schuld sind …

Quelle: http://www.freiheit.org/webcom/show_article_bb.php?wc_c=151&wc_id=15521

Zitat zur Zeit

“Der legitime Platz des Liberalen ist zwischen allen Stühlen. Es darf ihn nicht kümmern, wenn er von allen Seiten beschimpft wird. Wer stark genug ist, den Vorwurf der Linken zu ertragen und vor der Rechten nicht in die Knie zu gehen, der kann auch der Zukunft getrost entgegensehen – selbst wenn der Liberalismus immer wieder totgesagt wird.”

Marion Gräfin Dönhoff (Danke für den Hinweis an http://www.facebook.com/timbeil)