Archiv für die Kategorie „10 Allgemeines“
Rainer Garden mit neuem Management
Berlin (27.12.2010) - Rainer Garden (”Was einmal war” / “Wo ist der Stern”) hat ein neues Management: Mirko Welsch (33), Inhaber der Augsburger Künstler- und Eventagentur WelschEvents, kümmert sich ab sofort um die Belange des beliebten Sängers.
Hierzu erklärt Rainer Garden: “Ich freue mich sehr über diese Zuammenarbeit und die Chance gemeinsam Großes zu bewegen. Gerade weil ich für 2011 eine neue CD und eine neue Tour plane ist es für mich wichtig hier Mirko Welsch an meiner Seite zu haben.”
Auch Mirko Welsch zeigt sich sehr zufrieden: “Mit Rainer Garden zusammen zu arbeiten ist für mich eine große Ehre. Er ist nicht nur ein begnadeter Künstler sondern auch ein Mensch, der für die Musik und seine Fans lebt.”
V.i.S.d.P.:
Mirko Welsch
(WelschEvents)
Schmiedgasse 10
86150 Augsburg
(0176) 58389802
event.welsch@email.de
Welsch Events sucht Locations für Lesungen
Augsburg – Die Event- und Veranstaltungagentur WelschEvents sucht für eine Lesungsreihe des Autors Wolfgang Reeb zu seinem Buch “Wendezeit – In Prag und Berlin” im gesamten Bundesgebiet entsprechende Locations. Hierzu erklärt der Veranstalter, Mirko Welsch:
“Gerade aufgrund der Tatsache, dass Deutschland vor 20 Jahren in einer Zeit vereint wurde in der der gesamte Ostblock auseinander gebrochen ist bekommt hier der Leser die Chance zurück in diese Ära einzutauchen. Wolfgang Reeb beschreibt in einer authentischen Weise seine Erfahrungen und Erlebnisse sodass man das Gefühl bekommt direkt mit dabei zu sein.”
KONTAKT:
Mirko Welsch, WelschEvents
Schmiedgasse 10
86150 Augsburg
(0176) 58389802
event.welsch@email.de
»Papa sagt, was in der “Sun” steht, ist immer wahr.«
Vor über 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O’Hanlon:
Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der “Sun” steht, ist immer wahr. Bitte, sagen sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?
Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete, und zwar auf der Titelseite der „Sun“:
Liebe Virginia,
Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, daß es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Viriginia, es gibt einen Weihnachtsmann.
Es gibt ihn so gewiß wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müßte verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann.
Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiß, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.
All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst. Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. “Ist das denn auch wahr?” kannst Du fragen.
Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachstmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er dasein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia.
Dein Francis P. Church
Der Briefwechsel zwischen Virginia O’Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert bis zur Einstellung der “Sun” 1950 alle Jahre zur Weihnachtszeit auf der Titelseite abgedruckt.
Unterstützen Sie unsere »Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit« auch finanziell
Ein Spendenaufruf des Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung e. V., http://www.fbwe.de
In der Satzung unseres Vereins steht, dass der Vereinszweck u. a. durch »Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit« verwirklicht wird.
»Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit« haben wir seit der Gründung im März 2010 auch ausgiebig gemacht. Dadurch konnten wir nicht nur unseren Bekanntheitsgrad steigern, sondern auch anderen Menschen helfen, wie dies z. Z. im Projekt Edith geschieht.
»Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit« sind nicht kostenlos zu machen. Selbst wenn die Arbeit daran ehrenamtlich geschieht: Durch Fahrtkosten, Telefon- und Portokosten sowie Auslagen für Material wird Geld dafür aufgewendet. Bisher haben dies die Macher aus eigener Tasche bezahlt, zusätzlich zu ihrem unbezahlten
Arbeitseinsatz. In Zukunft wollen wir das ändern und im ersten Schritt zumindest die finanziellen Auslagen derer erstatten, die etwas im Bereich »Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit« für den Verein tun. Ich halte es z. B. nicht gut, wenn Menschen, die auf Hartz-4 angewiesen sind, durch die Arbeit für unseren Verein noch zusätzliche Kosten entstehen.
Seit Mitte Oktober haben wir eine Redaktion gegründet, über die »Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit« organisiert wird. Es ist die Redaktion des »monats-spiegel«. Wenn Sie deren Arbeit finanziell fördern möchten und unserem Verein helfen wollen, den Machern des »monats-spiegel« zumindest ihre Kosten zu erstatten, dann spenden Sie bitte unter dem Verwendungszweck: »monats-spiegel«.
Wenn Sie selbst nicht spenden können aber uns helfen wollen, dann leiten Sie bitte diesen Aufruf weiter. Herzlichen Dank!
Andreas Stein
Vorsitzender FBWE e.V.
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Wenn auch Sie spenden möchten:
FBWE e. V.
Kasseler Bank
Kto: 614 5809
BLZ: 520 900 00
Verwendungszweck: »monats-spiegel«
Gemeinsam reißt man Bäume aus
In nur 10 Wochen harter Arbeit hat eine Handvoll Ehrenamtlicher der AG Meine Wilhelmstadt ein gelungenes Jugend-Stadtteilfest auf die Beine gestellt.
Ziel war es, die Bewohner des ebenso “kränkelnden” wie charmanten Kiez wach zu rütteln und auf die Arbeit der AG Meine Wilhelmstadt aufmerksam zu machen, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, die “Stärken vor Ort” zu bündeln und den Zusammenhalt zwischen Alt und Jung, Privat und Gewerbe, Alteingesessenen und Zugezogenen sowie Sport und Kreativität zu fördern und zu stärken.
Es wartet noch viel Arbeit auf uns. Aber wir sind zuversichtlich, dass es wieder aufwärts geht mit der Spandauer Wilhelmstadt.
Das neue Selbstbewußtsein der Türkei – Chance oder Risiko für Europa?
von Kenneth Gund, Mannheim
In den deutschen Medien angesichts der Krisen in Irland und Korea sträflich vernachlässigt wurde der Libanonbesuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan im Libanon während der vergangenen Woche. Dabei wurde dort nicht weniger als ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Staaten geschlossen, außerdem äußerte der rechtskonservative Erdogan einige Standpunkte, die das neue Selbstverständnis der Türkei in der Region deutlich machen. Statt des um Gefallen in Brüssel bemühten Aufnahmekandidaten präsentiert sich die Türkei als selbstbewusste Nation, die in der Region eine Führungsrolle anzustreben scheint.
Obwohl viele in Europa einer selbstbewussten Türkei mit Argwohn begegnen, so liegen hierin große Chancen für alle Seiten. Durch ihre geographische Lage ist die Türkei als Pforte zwischen Europa und dem Nahen Osten ein strategisch wichtiger Partner, was gerade im Feld der Energiepolitik deutlich wird. Mit der Nabucco-Pipeline versucht Europa unabhängiger von russischen Gaslieferungen zu werden und den Wettbewerb auf dem Energiemarkt zu beleben. Dabei ist die Türkei Haupttransitland, hier laufen die Lieferungen aus dem Nahen Osten wie auch aus dem zentralasiatischen Raum zusammen.
Neben dem Freihandelsabkommen mit dem Libanon regte der türkische Ministerpräsident weitere engere Kooperation mit den Nachbarländern an und schlug vor, einen dem Schengenraum nachempfundenen Verband aus Türkei, Irak, Jordanien und dem Libanon zu bilden. Sowohl hinsichtlich der wirtschaftlichen Kapazitäten als auch der politischen Stabilität käme in einem solchen Konstrukt naturgemäß der Türkei eine tragende Rolle zu, folgerichtig bemühte sich Erdogan auch jetzt bereits um Vermittlung im innerlibanesischen Konflikt und mahnte zur Geschlossenheit.
Aus europäischer Sicht wäre eine solche Kooperation zwsichen den Nahost-Staaten durchaus zu begrüßen, zwar ergibt sich hieraus ein potentiell rivalisierender Staatenbund zur Europäischen Union und mindert deren Einflußmöglichkeiten auf die Türkei, jedoch hätte eine solche Verbindung auch erheblich stabilisierende Wirkung für die Region und käme der wirtschaftlichen Entwicklung und politischen Stabilisierung zu Gute. Angesichts der fortwährenden Bedrohung durch das islamistische Regime in Teheran und dessen Einfluß auf Syrien sowie diverse substaatliche Akteure in der Region und der nach wie vor nicht konsolidierten Staatlichkeit im Irak wäre ein von der Türkei angeführter Gegenpol auch unter dem Gesichtspunkt hilfreich, um den Einfluß Irans einzudämmen.
Insbesondere durch eine Freihandelszone kann ein wirtschaftliches Wachstum erzielt werden, das den Terroristen im Libanon und Irak das Wasser abgräbt und der breiten Bevölkerung eine Zukunft ermöglicht. Auch aus israelischer Perspektive ergeben sich Vorteile aus einer stärkeren Rolle der Türkei. Obwohl Erdogan in Richtung Jerusalem poltert, so kann man dort besser mit einem rhetorisch unfreundlichen Partner leben, der kein wirkliches Interesse an einem Konflikt hat, als mit wohlfeilen sogenannten Freunden in Europa, die außer heißer Luft keinen Deut zur Stabilisierung der Region beizutragen haben.
An anderem Ort habe ich bereits auf die Fehler der EU im Umgang mit der Türkei verwiesen und der daraus resultierten Hinwendung Ankaras zu den östlichen Nachbarn. Jetzt sollte die EU die Chancen nutzen, die sich aus einer erstarkten Türkei ergeben und statt Sarrazin-Rhetorik Konzepte zur konstruktiven Zusammenarbeit entwickeln. Die Türkei kann als muslimisch geprägtes Land als Brückenbauer in den Nahen Osten fungieren, wie das keinem europäischen Land möglich ist – dabei sollte man sie unterstützen.
Kinderpflegenetzwerk
Am 10.10.2010 wurde in Berlin der Verein Kinder Pflege Netzwerk gegründet. Er will sich für pflegebedürftige Kinder und Jugendliche sowie deren Familien engagieren.
93.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 20 Jahren haben laut BKK Faktenspiegel 7/2010 eine Pflegestufe. Das sind weniger als drei Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland, meist mit schweren individuellen Schicksalen.
„Es war höchste Zeit, eine spezielle Interessenvertretung für pflegebedürftige Kinder und ihre Familien ins Leben zu rufen und auf ihre besondere Situation aufmerksam zu machen. In Deutschland wird das Thema „Pflege“ fast ausschließlich im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung und dementiellen Erkrankungen diskutiert.“, so Claudia Groth, selbst Mutter eines pflegebedürftigen Kindes und Initiatorin der Vereinsgründung.
So gibt es nur sehr wenige Informationen zur Pflegeversicherung, die speziell auf Familien mit einem pflegebedürftigen Kind ausgerichtet sind. Die vorhandenen Beratungs- und Entlastungsangebote haben ihren Fokus in den allermeisten Fällen auf alten Menschen mit Pflegebedarf.
Unter den Gründungsmitgliedern und Unterstützern sind neben betroffenen Eltern auch Kinderpflegedienste und Pflegefachkräfte, Therapeuten, Psychologen und Pädagogen. Der Verein verfolgt das Ziel, möglichst viele Sichtweisen in die Thematik mit einzubeziehen und zur Sprache zu bringen – zum Vorteil der betroffenen Familien.
Zur Pressemitteilung und Fotos der Gründungsversammlung
Ihre Perspektive im Vertrieb für 2011
Kennen Sie schon die effektivste Form der Altersvorsorge, mit der Sie zusätzliches Geld verdienen können?
die Mehrheit der Bürger glaubt nicht mehr an die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung. Viele legen daher einen Teil ihres Einkommens zurück, um so für später besser gerüstet zu sein. Doch kümmern sich die Banken weiterhinlieber um Menschen mit hohen Einkommen.
Nicht zuletzt deshalb landet ein Großteil der mühsam eingesparten Euro auf Sparbüchern, wo sie kaum die Inflationsrate schlagen.
In der Folge gehen so jedes Jahr Milliarden hart verdiente Euro verloren.
Dabei bieten Staat und Unternehmen sinnvolle Alternativen:
Ein Beispiel dafür ist die GenossenschaftsAltersVorsorge, das in Deutschland erste und einzige Angebot, bei dem Arbeitnehmer in der Ansparphase gleich drei staatliche Förderungen erhalten. Oft ist so ein Vorsorgeaufbau ohne eigenes Geld möglich.
Nach der Ansparphase beträgt die Rendite auf das angesparte Kapital übrigens rund 7 Prozent und wird monatlich ausgezahlt.
Basis der GenossenschaftsAltersVorsorge ist der Erwerb von Kapitalanlage-Immobilien in Deutschland durch die inhabitat Wohnungsgenossenschaft.
Die GenossenschaftsAltersVorsorge zeichnet sich also durch ein von staatlicher Seite geprüftes Sicherheitskonzept aus.
Mehr darüber erfahren Sie unter www.genossenschaftsaltersvorsorge.de
Die Curare eG Produktivgenossenschaft bietet Ihnen darüber hinausinteressante berufliche Perspektiven und eine attraktive Verdienstmöglichkeit an.
Dabei ist es unerheblich, ob Sie im
- Nebenberuf beginnen und sich ein zweites Standbein schaffen möchten
- oder ob Sie generell eine neue berufliche Herausforderung suchen.
Nach Abschluss eines Vertrages ist Ihr Verdienst stornosicher und kann demzufolge alle 14 Tage ausgezahlt werden.
Sie benötigen dabei keine zusätzlichen Erlaubnisse oder Qualifikationen – die notwendigen Informationen zum Produkt oder zum Verkauf erhalten Sie von der Curare eG.Auch spielt Ihr Alter keine Rolle, Sie sollten lediglich geschäftsmündig sein.
Darüber hinaus bereiten wir derzeit die Möglichkeit einer geförderten Vollbeschäftigung aus der Arbeitslosigkeit vor.
Das gibt Ihnen in den ersten Monaten ihrer selbständigen Tätigkeit zusätzliche Sicherheit.
Sie sind neugierig geworden, wie Sie selbst – oft ohne eigenes Kapital – sinnvoll vorsorgen können und möchten mehr über interessante Verdienstmöglichkeiten erfahren? Dann senden Sie uns noch heute Ihre Mailanfrage an
perspektive-vertrieb@freelanc.de
Wir freuen uns auf Sie!
Hermann Goff
Liberale gegen Armut
Gestern habe ich auf der Netzwerkplattform Facebook eine Diskussiongruppe zum Thema »Liberale gegen Armut« gegründet. Diese Diskussionsgruppe hat den Zweck und das Ziel, Einstellungen und Auffassungen zwischen Liberalen auszutauschen, die der Bekämpfung und Überwindung von Armut dienen. Es geht also um freie (liberale) Wege zur Wohlstandsbildung. Ich lade Sie herzlich ein, an dem Austausch zum Thema dort teilzunehmen. Hier der Link zu dieser Diskussiongruppe: http://www.facebook.com/home.php?sk=group_173143792702647&ap=1
Mit liberalen Grüssen,
Andreas Stein
Kinshasa Symphonie
Vor kurzem habe ich einen Bericht über das einzige klassische und auch nicht kommerzielle Orchester in der Mitte Afrikas gelesen der mich neugierig machte. Dieses Orchester darf man aber nicht mit einem der unseren verwechseln, obwohl es aus meiner Sicht fast genauso gut ist! Die Musiker bauen ihre Instrumente teilweise selbst aus Mangel an Geld zum Erwerb von professionellen Instrumenten, lernen etwa Geige zu spielen unter schwierigsten Bedingungen (da sie sich und ihre Familien irgendwie auch noch durchbringen müssen) und bei den Übungseinheiten bringen sie die Kinder mangels Kindergarten einfach mit.
Wirklich anrührend ist, dass diese von Musik durch und durch Begeisterten etwa Beethoven aufführen. Sie singen in einem afrikanischen Staat mit Französisch als Verkehrssprache aber auch deutsche und lateinische Texte der Vagantendichtung des 11. und 12. Jahrhunderts aus der Carmina Burana von Carl Orff! Einfach phantastische Musik! Nachdem ich den Trailer gesehen habe steht für mich fest, dass ich mir den Film über dieses wirklich besondere Ensemble unbedingt ansehen werde. Einen tollen Abend mit phänomenalen Menschen werden meine Frau und ich verbringen. Mit Persönlichkeiten die ihr Leben mit einer unnachahmlichen Nonchalance trotz aller Widrigkeiten meistern.
Michael May
Total unpolitisch
Soeben stöberte ich im Web und stieß auf eine Pressemitteilung, die ich gern zum Besten geben möchte, weil sie mich wirklich sehr gefreut hat ![]()
http://www.online-artikel.de/article/humor-hilft-heilen-buchvorstellung-49500-1.html
Unter www.petra-muehlenstaedt.de gibt es auch Leseproben, falls sich der geneigte Leser einmal mit der leichten Muse beschäftigen möchte.
Rohstoffsicherheit und effiziente Ressourcennutzung
von Michael May, Eschwege
Berlin: Am 6. Oktober fand im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter Schirmherrschaft und Teilnahme von Bundesminister Dirk Niebel eine gemeinsame Tagesveranstaltung des BMZ mit dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) statt. Es nahmen ca. 200 Vertreter von NGO’s und wissenschaftlichen Instituten teil. Thema: Umgang mit Ressourcen für eine nachhaltige Rohstoffpolitik. Der Vorsitzende des FÖS, Dr. Anselm Görres, konnte auch Gäste aus dem Ausland begrüßen. So die Botschafterin Liberata Mulamula, Generalsekretärin der Konferenz der Großen Seen und Jean-Claude Katende, Präsident der African Association for the Defence of Human Rights.
Es wurden diverse Themen sowohl in der gemeinsamen Hauptveranstaltung als auch in den einzelnen Workshops durchaus kontrovers diskutiert und überraschende Einsichten gewonnen. So würden der Ressourcenverbrauch zur Herstellung und Betrieb von Elektroautos unterschätzt. Elektromobilität benötige neben einem beträchtlichen Herstellungsaufwand etwa einen großen Einsatz seltener Erden. Diese Technologien sind aber weiter zu entwickeln. Auch die weltweite Erzeugung von immer mehr Biomasse wurde durch große entstehende Monokulturen und Vernichtung der Biodiversität eher skeptisch gesehen.
Elisabeth Strohscheidt von Misereor berichtete über die täglichen kleinen und großen Tragödien in afrikanischen Ländern. Das “Paradox of Plenty” bedeute, dass an Ressourcen reiche Länder oftmals sogar eine wirtschaftlich negative Entwicklung erführen. Dort fehlten meist die wichtigen Voraussetzungen für eine gute Entwicklung und eine effiziente Ressourcennutzung. Dies seien im wesentlichen eine gute Regierungsführung sowie transparente und rechtssichere Rahmenbedingungen wie übereinstimmend festgestellt wurde. ‘Transparenz der Geldflüsse und der Eigentumsverhältnisse seien die wichtigsten Mittel gegen Korruption.’ (Minister Niebel).
Heiß diskutiert wurde, ob Rohstoffe wie seltene Erden (Gallium, Indium, Scandium, Germanium, Neodym oder Tantal) tatsächlich knapp sind. Tendenziell wird dies so gesehen. Für die Zukunft gehen die Teilnehmer überdies von einem sich drastisch verändernden Materialmix, steigenden Bedarfen und somit Engpässen aus. So würden laut einem Vertreter der Siemens AG im Jahr 2030 ca. 20% der seltenen Erden alleine für Windkraftanlagen und neue Antriebe (Permanentmagnete) benötigt.
Die Verfügbarkeit und Verwendung einer Ressource bestimmt deren strategischen Wert, weshalb in Deutschland vor wenigen Tagen die Deutsche Rohstoffagentur gegründet wurde. Wichtig werde zukünftig auch sein, dass das Know How der deutschen Industrie auch an kleine und mittelständische Unternehmen transferiert werde. Gerade bei diesen wird noch erhebliches Einsparpotential gesehen und diese könnten davon sogar wirtschaftlich profitieren.
Ebenfalls kontrovers diskutiert wurde, ob Steuern als Regelungssystem stärker genutzt werden sollten. Neben einer notwendigen Steuerung seien weitere Belastungen zu vermeiden. Es gäbe nicht “die” Maßnahme, sondern ein Bündel Ziel gerichteter Schritte sei notwendig. Interessant hierzu waren etwa die Ausführungen von Vincent Klassen, Botschaftsrat der Kanadischen Botschaft, zur Exploration von Bodenschätzen und Steuervergünstigungen in Kanada.
Durch den weltweit weiter steigenden Bedarf an Rohstoffen und damit einher gehenden steigenden Preisen sei eine verbesserte Ressourcennutzung und -effizienz unbedingt erforderlich. Denkbar seien etwa standardisierte Prozesse (Methodenrichtlinien) zur wirtschaftlich und ökologisch besseren Nutzung der Rohstoffe. Mobiltelefone etwa enthielten bedeutende Mengen an Gold, das zurück gewonnen werden könnte. Die Teilnehmer waren sich am Schluss auch sicher, dass neben den bestehenden Risiken knapper werdender Rohstoffe auch große Chancen für intelligente Nutzungsverfahren bestünden. Diese müssten nur konsequent ergriffen werden. Wichtig sei weiterhin eine intensive internationale Zusammenarbeit, um eine gerechtere und bessere Verteilung von Rohstoffen zu ermöglichen. Dies sei aber ein noch langer Weg.
Die Veranstaltung war der Auftakt eines gemeinsamen Zwei-Jahres-Projekts von BMZ und FÖS. Wir Teilnehmer waren uns weitgehend einig, dieses in die Zukunft weisende Engagement weiter zu begleiten.
Michael May
www.maylabel.de
info@maylabel.de
Politisches Kommentar zum Saarland
(von Mirko Welsch)
Das Saarland steht Kopf. Die Gründung eines eigentständigen Landesamtes für Gesundheit und Verbraucherschutz ist ein falsches Signal und bedeutet im Endeffekt Mehrausgaben auf Kosten der Saarländischen Steuerzahler. Dies aber ist gerade aufgrund der desolaten finanzpolitischen Lage und der Diskussionen um den Finanzausgleich ein Schritt in die falsche Richtung. Stattdessen sollten Arbeitsministerin und Gesundheitsminister an einem Strang zum Wohle des Landes ziehen. Dies wäre gerade auch im Sinne der FDP-Wähler und für den Fortbestand des Saarlandes ein dringend notwendiges Signal. Sparen statt überfinanzierter Proporz.
„Quo vadis universitas? Vom Humboldtschen Bildungsideal zum europäischen Bologna-Prozess”
Die Gesellschaft für Geistesgeschichte (GGG) wurde 1958 von dem Erlanger Ordinarius für Religions- und Geistesgeschichte Hans-Joachim Schoeps (1909-1980) gegründet.
In seinem 1959 erschienenen Buch “Was ist und was will die Geistesgeschichte? Über Theorie und Praxis der Zeitgeistforschung” (2. Auflage, Göttingen, 1970) plädiert Schoeps für eine stärkere Berücksichtigung meist vernachlässigter Quellengattungen in der geistesgeschichtlichen Forschung. Basierend auf wissenschaftstheoretischen Gedanken Wilhelm Diltheys versucht die Gesellschaft seither, den Geist einer Zeit, den “Zeitgeist” zu erfassen, wie er in den Manifestationen des geistigen Lebens – Philosophie, Kunst, Religion, Staat, Politik, Wirtschaft, Recht usw. – zum Ausdruck kommt. Die interdisziplinäre Arbeitsweise der Gesellschaft wird auch an ihren Jahrestagungen deutlich, die in den vergangenen 50 Jahren einen breiten Querschnitt geistesgeschichtlicher Themen behandelt haben.
28. bis 30. Oktober 2010:
Jahrestagung 2010 der Gesellschaft für Geistesgeschichte, Potsdam,
Brandenburg Saal in der Staatskanzlei, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Weitere Informationen: http://www.geistesgeschichte.net/
Meinung: Fall Sarrazin – Meinungsfreiheit ja, Bundesbank, nein
von Christian Edom, Berlin, edomblog.wordpress.com
Bundesbank hat Verfassungsrang
Die Bundesbank ist eine Verfassungsinstiution aus Artikel 88 Grundgesetz. Sie ist kein Unternehmen. Eininnenpolitisches Spektakel nennt Artikel 88 nicht als Ziel der Bundesbank, sondern die Sicherung der Preistabilität ist als vorrangiges Ziel niedergelegt und verbrieft.
Eine Meinung muss sich frei dem Markt der Meinungen stellen
Sarrazin kann gern in Berlin auf dem freien Markt den Prediger vom Untergang und den sozialistischen Rassenkundler spielen und damit Geld verdienen, wenn er die Gesetze einhält.
Da Sarrazin in gefährlicher Tradition steht, ist es nicht zwingend nötig, das Buch mit der ihm eigenen Satire zu lesen
Da gibt es „wunderbare“ Traditionen, in die Herr Sarrazin sich profund einordnet. Um das zu sehen, braucht man nicht zwingend dieses Buch, das andere mitgeschrieben und korregiert haben, lesen. Man braucht es weder kaufen noch zu lesen. Denn Sarrazin sprach selbst offen von seinem Hang zur Satire. Meinungsfreiheit oder Kunstfreiheit?
Muss man noch Text von Sarrazin studieren?
Tagelang Vorabdruck, mehere große Interviews in führenden Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Magazinen: Das reicht mehr als aus! Sarrazin und sein Umfeld hatten die PR voll überdreht.
Was ist das Fundament von Sarrazin?
Sarrazin hatte keine solide Substanz vorzuweisen, außer auf berechtige Sorgen und Gefühle bei den Menschen zu treffen, dass die Politik sie mit Integration und sozialen und kulturellen Spannungen allein und im Stich lasse.
Was tut Bundespräsident Wulff?
Auch hier müsste Bundespräsident Wulff Stellung beziehen. Lediglich eine „bunten Republik“ auszurufen, das reicht nicht aus. Wulff muss seine Antrittsrede jetzt verteidigen und vertreten, Farbe bekennen gegen Sarrazin. Steht Wulff für ein weltoffenes Deutschland ein? Steht Wulff zu Merkel?
Mittelstandsförderung statt Mittelstandspolitik
Mittelständische Unternehmen sind heute eine aussterbende Unternehmensgattung geworden. Gerade im Zuge der absoluten Kapitalvernichtung durch Banken, Versicherungen und Großkonzernen, aber auch durch eine scheinbare Abhängigkeit der Politik von diesen Kreisen, wird der Mittelstand sukzessiv demontiert.
Damit verliert jegliche Gesellschaftsform nicht nur Träger von sozialen Werten, sondern werden den Volkswirtschaften auch immer mehr Vermögenswerte entzogen.
Der Mittelstand als Garant für sozialen und gesellschaftlichen Ausgleich verliert somit nicht nur an Bedeutung, sondern es entsteht auch ein Vakuum in den Märkten.
Um dieses Vakuum mit Leben, Substanz und Werten zu füllen, wurde WORLD Consult Net als Verbund ins Leben gerufen.
In WORLD Consult Net Prime Investor Club können nur Personen und Institutionen Mitglied werden, die sich für den Mittelstand und für eine bankenunabhängige Kapitalstruktur von mittelständischen Unternehmen einsetzen und engagieren.
Der WCN – Prime Investor Circle als Lounge für Investoren, setzt sich ausschließlich für Unternehmen die sich im Sanierungsprozess- und/oder nach Abschluss eines positiv verlaufenden Sanierungsprozess in der Situation befinden von Banken kein Kapital für die notwendige Umsetzung notwendiger Maßnahmen zu erhalten, ein.
Bei der Definition Mittelstand geht PIC nicht von der klassischen Definition des mittelständischen Unternehmens aus, sondern betrachtet Mittelstand unter dem Aspekt eines Inhaber geführten Unternehmens.
Diese Betrachtungsweise ist Garant für eine gesellschafts– und werte-orientierte Unternehmensführung die langfristig zur Sicherung und Schaffung von Substanzwerten für die Unternehmen und die Gesellschaft allgemein führt.
WCN-PIC handelt und betreibt keine Politik.
http://www.wcn-online.org
http://www.curare-eg.de
http://ema.wcn-online.org
Der naive Umgang mit Geld
Von: Christian Hofmann, München
Seit einiger Zeit hört man immer wieder die Forderung nach „Zerschlagung der Banken“, „Umverteilung“ und ähnlich abstrusen Dingen.
Faszinierend dabei ist, dass diese Forderung von Leuten kommt, die es eigentlich besser wissen müssten. Da finden sich gebildete Menschen, die sich in vollem Ernst, über das beschweren, was sie seit Jahren gefordert haben. Sicherheit. Eine Sicherheit die trügerischer nicht sein könnte. Denn letztlich trägt das Risiko immer das Individuum, aber den Nutzen hat man mit dem Deckmantel der Sicherheit retuschiert. So leihen die Bürger den Banken ihr Geld und bekommen dafür einen sehr niedrigen einstelligen Zins, immerhin ist die Sache ja sicher, weil durch die deutsche Einlagensicherung gedeckt.
Die Banken nehmen nun das Geld und verdienen damit zweistellige Renditen. Selbes Spiel, weniger Risiko bei Versicherern. Da stellt sich die Frage, warum also den Umweg gehen und jemand zwischenschalten, wenn man (nicht extrem hohe aber höhere Renditen) ohne Umweg haben könnte? Hier greift wieder die Sicherheit. Bankanlagen sind sicher, Aktien, Anleihen, Fonds und Derivate sind es nicht. Nur wenn man es genau betrachtet, so sind es die Bankanlagen, die in eben jenen Vehikeln angelegt sind, auch nicht. Wir machen sie durch unsere eigenen Zahlungen an den Staat sicher, denn im Falle eines Crashs muss dieser mit Steuergeldern die angeschlagenen Finanzinstitute stützen. Für Sicherheit zahlen wir in diesem Fall doppelt.
Ein weiterer Negativaspekt sind die Stimmrechte die dem Bürger verloren gehen. Sein Kapital wird zwar letztlich zum Teil in Aktiengesellschaften angelegt, die Stimmrechte und ein Großteil der Rendite verbleiben aber beim zwischengeschalteten Institut. Statt die Rechte selbst wahrzunehmen und Verantwortung zu übernehmen wird darauf verzichtet, zu Gunsten scheinbarer Sicherheit. Es bilden sich Konzentrationen von Einfluss und Kapital, welche man relativ einfach selbst aufbrechen könnte. Stattdessen versteckt man sich wie gewohnt hinter dem Staat.
In diesem Fall scheint das Leben doch gerecht zu sein, denn wir bekommen genau das, was wir verdienen. Doch wollen wir wirkliche eine Gesellschaft sein, die die Verantwortung aus der Hand gibt um sich in einer Sicherheit zu wiegen, die es nicht gibt? Wir meckern und beschweren uns über „jene da oben“, die uns angeblich die Rechte beschneiden und uns unterdrücken. Warum nehmen wir nicht einfach die Möglichkeiten wahr? Ist es wirklich so beängstigend anders und individuell zu sein? Selbst Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen zu tragen? Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen?
Einfach Frei zu sein?
- Dem Autor ist an dieser Stell klar, dass wirtschaftliche Vorgänge stark vereinfacht dargestellt wurden. Die wichtigen Prinzipien sind aber erhalten geblieben. Kommentare gern an christian-ch@web.de
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45 Mrd. Euro für Griechenland? Wirklich für Griechenland?
Seit ein paar Tagen geht es durch die Medien: Griechenland braucht kurzfristig 45 Mrd. Genau genommen, fordert Griechenland Kredite in Höhe von 45 Mrd. zu einem Zinssatz unter dem Marktzins. Doch fließt dieses Geld wirklich an Griechenland oder etwa an die Geschäftsbanken?
Lesen Sie dazu einen Beitrag auf http://www.global-change-2009.com/blog/45-mrd-euro-fur-griechenland-wirklich-fur-griechenland/2010/04/
Neu erschienen: “Im Schatten der Finanzkrise”
Muss das staatliche Zentralbankwesen abgeschafft werden?
Schuld an der gegenwärtigen Finanzkrise ist nach gängiger Meinung der Kapitalismus. Über die Verantwortung der staatlichen Zentralbanken hingegen wird bislang noch nicht in ausreichendem Maße gesprochen. Das Buch „Im Schatten der Finanzkrise. Muss das staatliche Zentralbankwesen abgeschafft werden?“ korrigiert diese Schieflage. Herausgegeben wird es von Peter Altmiks, Mitarbeiter des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
“Das exklusive Geldschöpfungsmonopol ist eine Hauptursache für Instabilität. Zentralbanken wurden aus fiskalischen Gründen etabliert, um die Regierung bzw. die herrschenden Monarchen zu stützen”, sagt Altmiks.
Zu den Autoren gehören u.a. Prof. Dr. Thorsten Polleit, Chef-Volkswirt von Barclays Capital Deutschland und Professor an der Frankfurt School of Finance & Management, Frank Schäffler MdB, Obmann der FDP-Fraktion im Finanzausschuss, und Lawrence H. White, Professor für Volkswirtschaftslehre an der George Mason University in Virginia, USA und George Selgin, Professor für Volkswirtschaftslehre am Terry College of Business der University of Georgia (Athens).
Analysiert wird nicht nur die Rolle der Zentralbanken bei der Entstehung der Finanzkrise. Aufgezeigt werden auch Möglichkeiten, wie man vom schlechten zu gutem Geld gelangt.
Lesen Sie mehr auf http://www.freiheit.org/webcom/show_article_bb.php?wc_c=618&wc_id=15036
Staat schafft Raum für Religion, aber mischt sich nicht ein
Fachtagung zu Religionsfreiheit und Menschenrechten
Der weltanschaulich neutrale Staat mischt sich nicht in die Vermittlung religiöser Inhalte ein, aber er schafft Raum dafür, dass Religion unter Wahrung der Menschenrechte und der geltenden Gesetze vermittelt und praktiziert werden kann. Diese Überzeugung hat Präses Alfred Buß am Donnerstag (11.3.) in Schwerte vertreten. Auf einer Tagung über Religion und Menschenrechte sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Das Rechte ist dem Guten vorgeordnet – Religionsgemeinschaften haben die Gesetze zu achten.“
Als Beispiel nannte Buß den Religionsunterricht, der von den Kirchen verantwortet wird. Die Zusammenarbeit von Staat und Kirche auf der Grundlage von Verträgen fußt auf der Erkenntnis, dass der weltanschaulich neutrale Staat von Voraussetzungen lebt, die er nicht selbst schaffen kann. Die Menschenrechte, zu denen auch die Religionsfreiheit gehört, seien historisch gesehen eine junge Erscheinung. Ihnen ging eine „jahrhundertelange blutige Geschichte“ voraus. Buß schilderte die Entwicklung, die schließlich zu der heutigen Erkenntnis führte, der Staat habe für das Wohl seiner Bürger zu sorgen, aber nicht über ihre Weltanschauung zu bestimmen.
Religion darf nicht über dem Grundgesetz stehen
Die christlichen Kirchen dürften gegenüber anderen Religionen nicht ihren „Standortvorteil“ in Waagschale werfen, sondern müssten zu Anwälten anderer Religionen werden, die gleichermaßen Anspruch auf Religionsfreiheit haben. Das bedeute auch, fundamentalistische Ansätze zurückzuweisen: „Die Religion darf nicht über das Grundgesetz gestellt werden.“ Eine internationale Fachtagung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EkvW) und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) befasst sich noch bis Freitag (12.3.) mit Religionsfreiheit und Menschenrechten. Mehr als 40 Experten aus Indonesien, Sri Lanka, Tansania, Belgien und Deutschland sind dazu in Haus Villigst zusammengekommen.
Der Beitrag der christlichen Kirchen gegen die Islamfeindlichkeit
„Die Religionsfreiheit ist einer der Grundpfeiler der Menschenrechte und der Menschenwürde“, sagte der Menschrechtler Heiner Bielefeldt. Beide gingen von der Idee von Freiheit, Gleichheit und Solidarität aus und hätten damit einen befreienden Charakter. Allerdings hätten nicht nur Religionen außerhalb Europas eine „komplizierte Beziehung“ zu den Menschenrechten, sondern auch die christlichen Kirchen, denn es gehe oft um Machtfragen. „Religionsfreiheit ist mehr als Toleranz, sie bedeutet religiöse Wettbewerber zu akzeptieren“, betonte der Professor für Menschenrechte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Heute gehe es um die Frage, welchen Beitrag die christlichen Kirchen – angesichts von Moscheebauten und Hetzpropaganda – etwa gegen Islamfeindlichkeit in Europa leisten würden. „All diese Prozesse sind noch längst nicht beendet“, meinte Bielefeldt.
Evangelische Kirche von Westfalen
Landeskirchenamt
- Pressestelle -
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld
Internet: www.ekvw.de
Piratenpartei: Daten kann man nicht stehlen
»Daten kann man nicht stehlen«, so die bayrische Justizministerin Beate Merk (CSU). Eine beeindruckende Aussage. Auch, weil sie ein völlig neues Licht auf die Diskussion um das Filesharing wirft. Denn auch hier handelt es sich nur um Daten, die nicht stehlbar sind. Führt man den Gedanken weiter, stellt man fest, dass es falsch ist, hier von Raubkopierern zu sprechen.
Die Piratenpartei Bayern freut sich, dass die bayerische CSU Regierung endlich unsere Argumente annimmt und sich zu eigen macht. »Frau Merk hat beachtlichen politischen Mut bewiesen, sich gegen die allgemein übliche Meinung der Rechte-Industrie zu stellen. Wir hoffen, dass sie tapfer weiter Segel in diese Richtung setzt und geben gerne Rückenwind«, meint Klaus Müller, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern der Piraten.
Alles im Internet basiert auf Kopien: selbst das Aufrufen einer Webseite erzeugt eine Kopie auf dem Gerät, das sie anzeigt. Da sich diese Kopierbarkeit von digital vorliegenden Werken technisch nicht sinnvoll einschränken lässt und die flächendeckende Durchsetzbarkeit von Verboten im privaten Lebensbereich als gescheitert betrachtet werden muss, sollten die Chancen der allgemeinen Verfügbarkeit von Werken erkannt und genutzt werden.
Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Zugänglichmachen und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern. Dabei müssen die Interessen der Urheber – und weniger der Verwerter – in den Vordergrund rücken, was heutige Gesetze nicht bewerkstelligen.
Freie Werke und Informationen sind jedoch strikt von privaten Daten zu trennen. Im Rahmen des Datenschutzes dürfen diese weder ungewollt kopiert noch verkauft werden.
Frau Ministerin Merk, wir laden Sie herzlich zu unserem Piratigen Aschermittwoch in Ingolstadt ein. Gerne diskutieren wir dort eine gemeinsame Zukunft. Wir Piraten unterstützen Sie in allen Bestrebungen diese Einsicht umzusetzen, um ein neues, faires und modernes Urheberrecht umzusetzen. Ein Urheberrecht, das tatsächlich die Urheber beglückt und die Kunden nicht bestraft und so hilft, Deutschland zu einer modernen Wissengesellschaft entwickeln.
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Mehr Demokratie kritisiert Beschneidung der Mitbestimmungsrechte
Verlängerung der Wahlperiode nicht ohne Volksentscheid
Die Initiative Mehr Demokratie warnt vor einer Verlängerung der Legislaturperiode ohne eine gleichzeitige Einführung von bundesweiten Volksentscheiden. „Wenn künftig nur noch alle fünf Jahre gewählt wird, dann fallen für einen heute 18jährigen Menschen im Lauf seines Lebens drei bis vier Wahlen weg“, erklärt Daniel Schily, Vorstandssprecher von Mehr Demokratie. „Ohne die gleichzeitige Einführung bundesweiter Volksabstimmungen wäre diese Verlängerung eine unerträgliche Beschneidung demokratischer Mitbestimmungsrechte.“
Die Volksentscheids-Befürworter im Bundestag sollten nach Ansicht von Mehr Demokratie jetzt die Chance ergreifen, sich konsequent für bundesweite Volksentscheide einzusetzen. Nach einer Umfrage der Initiative wollen 63,5 Prozent aller derzeitigen Bundestagsabgeordneten die Einführung Direkter Demokratie auch auf Bundesebene. Prominenten Befürworter wie SPD-Geschäftsführer Thomas Oppermann und FDP-Geschäftsführer Jörg van Essen haben in der aktuellen Debatte bereits den Ausbau der Mitwirkungsrechte gefordert.
„Nur mit Volksabstimmungen haben die Bürger die Möglichkeit, die Politik punktuell und in Sachfragen zu beeinflussen“, erklärt Schily. „Das wäre ganz unabhängig von der Länge der Wahlperiode ein Gewinn für unsere Demokratie und würde der viel beklagten Politikverdrossenheit Abhilfe schaffen.“
Mehr Demokratie hatte 2009 die bundesweite Kampagne „Volksentscheid ins Grundgesetz“ gestartet. In diesem Zusammenhang wurden alle 622 Bundestagsabgeordneten nach ihrer Meinung zur Einführung bundesweiter Volksentscheide befragt. Wie auf www.volksentscheid.de dokumentiert, überwiegen einzig bei CDU/CSU die Volksentscheids-Gegner. Um bundesweite Volksabstimmungen einzuführen, ist eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat nötig.
